Über uns Blogger wird in letzter Zeit immer geklagt (insbesondere unter BloggerInnen selbst), dass wir zuwenig verlinken.
Wer verlinkt, der/die sollte dabei auch auf die Barrierefreiheit des Links achten. Maria Putzhaber hat dazu im Wienfluss Weblog den Artikel „Accessibility Checkliste – Links“ verfasst. Lasst euch vom Umfang nicht abschrecken. Es geht hier eben ins Detail.
Als BloggerIn gibt es ein paar Punkte, an die man bei jedem Artikel denken sollte:
- Der Linktext selbst sollte für sich selbst aussagekräftig sein. Lies hier ist nicht sehr hilfreich. Mein 10 Fragen – 10 Antworten Artikel schon eher.
- Wer direkt auf ein Dokument verlinkt, der/die gebe das auch an, wie z.B. „Linktext, PDF“.
- Wenn das verlinkte Dokument recht groß ist, dann gib auch das an, wie z.B. „Linktext, PDF, 3 MB“.
- Links sollten als solche erkennbar sein. Wer Links mit Unterstreichung anzeigt sollte „unterstreichen“ dann nicht mehr als Formatierung für normalen Text verwenden. [Ergänzung: Wie Fritz in seinem Kommentar anmerkt ist die Unterstreichung eigentlich nur für Links zu verwenden. Alles andere würde NutzerInnen nur verwirren, da man eben einen Link hinter einem unterstrichenen Text erwartet.]
Ich muss mich natürlich auch selbst an der Nase nehmen. Es gilt diese „kleinen“ Dinge immer wieder einzuüben, bis sie in den eigenen BloggerInnenalltag eingehen.
Wie so oft gilt. Obige Hinweise helfen auch nichtbehinderten NutzerInnen sich besser in einem Blogartikel (insbesondere mit vielen Links) zurecht zu finden.

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