Zur Vorgeschichte siehe Mein neuer Lebensstil – Teil 1 und Mein neuer Lebensstil – Teil 2, daher nur in aller Kürze. Ich bin auf das 10in2 System um- bzw. eingestiegen. Das heißt, ich faste einen Tag und esse einen Tag, was ich will – und dies seit Ende Juli 2013.
Nach über 5 Monaten gibt es hier einen kleinen Bericht – wieder in Form einer FAQ.
Hältst du die 1- und 0-Tage noch ein?
Ja, mit einer Ausnahme bin ich noch voll dabei und habe seither rund 15 Kg abgenommen. Noch mehr merke ich es an meiner Kleidung. Einige Hosen kann ich einfach nicht mehr tragen, da sie auch mit Gürtel zu sehr schlottern.
Kleine Ausnahme an den 0-Tagen ist die Milch im Kaffee. Rein schwarzer Kaffee ist einfach nichts für mich und ganz ohne Kaffee mag ich auch nicht immer sein. Nach vier Monaten kann ich aber sagen, dass dies den Erfolg (sprich abnehmen) nicht oder nur minimalst hemmt.
Wie sieht es mit Jokertagen aus?
Jokertage sind 0-Tage bei denen man doch isst. Mehr als ein Tag im Monat sollte es nicht sein.
Es gab ein Frühstück, dass ich aus sozialen Gründen nicht absagen wollte und dabei nicht nicht essen wollte. Den restlichen Tag gab es dann wieder nur Kaffee und Wasser.
Für 14 Tage war ich in Ägypten unterwegs. Wir hatten mehr als unregelmäßige Mahlzeiten und so gab es auch zu den 0-Tagen leichtes Frühstück und ein Abendessen. Verbunden mit doch recht viel Bewegung kam ich mit nicht weniger aber auch nicht mit mehr Gewicht nach Hause.
Wie reagiert deine Umwelt darauf?
Es passiert mir recht oft, dass ich erklären muss, warum ich heute nichts esse. Aber meistens sind die Menschen interessiert und eher nur erstaunt, dass man die 0-Tage auch einhalten kann. Insgesamt also ein positives Feedback.
Die Menschen, mit denen ich oft (oder öfters) zusammen bin, haben sich darauf eingestellt. Viele fragen gar nicht mehr nach einem Termin, der auf einem geraden Tag (also 0-Tag) liegt. Oder sie sprechen mich direkt auf meinen 0-Tag an. Gut so, so bin ich auch in manchen Situationen gar nicht in Versuchung eine (heimliche) Ausnahme zu machen. Ich empfinde diesen sozialen „Druck“ – den ich mir selbst geschaffen habe – nicht als unangenehm sondern sogar als hilfreich. Es bestärkt mich und gibt mir an manchen Tagen durchaus ein wenig halt. Das ist auch der Grund warum ich hier im Blog darüber schreibe.
Macht der Winter einen Unterschied?
Für mich schon.
- Ist es mir oft abends (gerade an den 0-Tagen friere ich ein wenig mehr) zu kalt um eine große Runde zu drehen. D.h. ich bewege mich weniger.
- Habe ich viel größeres Verlangen nach Süßem an meinen 1-Tagen
Zusammen lässt das mein Gewicht weniger schnell purzeln als in den wärmeren Monaten. Aber ich sehe das als kleine Pause und nicht als Stillstand. Zumindest hoffe ich es.
Du machst also weiter?
Ja, natürlich. Es funktioniert und ich habe mein Wunschgewicht noch nicht erreicht.

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