Schlagwort: Nextcloud

  • Nextcloud: Erster Test mit Talk

    Heute bin ich zum ersten mal – Danke Benedikt – dazu gekommen, die App Talk der Nextcloud auszuprobieren.

    Talk (siehe Infoseite) beinhaltet mehrere Funktionen, unter anderem:

    • Man kann per Text miteinander chatten – einfache Markdown-Formatierungen sind möglich
    • Im Chat können auch Dokumente etc. geteilt oder auch gemeinsam bearbeitet werden
    • Parallel habe ich Zugriff auf die Dateiablage meiner Nextcloud und kann Dateien von dort in den Chat posten
    • Einzelne Posting können mit einer Erinnerung versehen werden
    • Es gibt eine eigene Video- bzw. Audiokonferenz-Funktion
    • …. und noch einiges mehr

    Wie bei allen Funktionen der Nextcloud kann man diese nur auf Nutzer:innen der eigenen Nextcloud-Installation einschränken, auf einzelne Personen oder auch per Link für jeden und jede im Netz freigeben.

    Ich lasse meine Nextcloud bei Hetzner hosten und auch technisch im Hintergrund administrieren. Sie muss sich also die Rechenleistung des Servers und die Bandbreite mit anderen Installationen teilen. Deshalb war ich besonders gespannt, wie gut die Videokonferenz funktioniert.

    Und siehe da, es lief eigentlich ganz gut. Bei über einer Stunde Gesprächszeit gab es zwei, drei ganz kurze Aussetzer bei meinem Gesprächspartner. Das muss aber nicht am Server von Hetzner gelegen haben. Irgendwann probiere ich es mal mit einer größeren Gruppe aus. Für mehr Personen (Hetzner gibt mehr als 4 an) bräuchte man dann schon einen zusätzlichen „Signalisierungsserver“ im Hintergrund, der die Bandbreite und so auffängt. Für ein persönliches Gespräch zu zweit reicht das aber völlig aus, ohne auf Drittanbieter wie Microsoft, Zoom und Co. zurückgreifen zu müssen.

    Natürlich ist der Textchat mit mehr Benutzer:innen nutzbar.

    Talk ist somit ein weiterer Pluspunkt für die Nextcloud.

  • Dirks Linkdump: Nextcloud

    Danke an Dirk Deimeke. In seinem Linkdump 37/2023 erwähnt er meine ersten Schritte in die Nextcloud.
    Gute Erinnerung euch bald wieder über meine Fortschritte zu informieren.

  • Nextcloud Memories Update

    In meinem Artikel Nextcloud: Erste Schritte mit Fotos habe ich euch auch kurz die Erinnerungen/Memories App beschrieben – insbesondere im Zusammenspiel mit der „recognize“ Funktion, die das erkennen von Gesichtern, Tieren und Gegenständen erlaubt.

    Jetzt gibt es ein Update, dass eine recht praktische Funktion beinhaltet.

    Mittels eines eigenen Buttons komme ich auf eine Seite „unassigned faces“. Hier finden sich alle Gesichter, die zwar erkannt wurden, aber nicht einem Cluster zugeordnet werden konnten. Das sind dann aber nicht nur die Passant:innen im Hintergrund eines Fotos. Öfters kommt es vor, dass ein Gesicht, dass ich schon einem Cluster (einer Person) zugeordnet habe, in einem anderen Foto zwar als Gesicht erkannt wurde. Jedoch die Personenzuordnung hat nicht geklappt.

    Auf der oben genannten Seite kann ich nun all diese Fotos einsehen. Das jeweils nicht erkannte Gesicht kann ich mit einem grünen Rahmen anzeigen lassen. Das ist insbesondere dort hilfreich, wo ein Foto mehrmals auftaucht, da mehrere Gesichter nicht erkannt wurden.

    Interessant wäre jetzt noch, ob die Zuordnung von Gesichtern die Erkennungsrate verbessert.

  • Nextcloud: Erste Schritte mit Fotos

    Ein Terabyte Speicherplatz in meiner Nextcloud will genutzt werden. Was liegt da näher, als auch die eigenen Fotos zu sichern. Nachfolgend ein kleiner Überblick über meine ersten Erkenntnisse und Erfahrungen.

    Benennung und Struktur

    Ich möchte die Fotos in verschiedenen Ordnern speichern, um einzelne Veranstaltungen schneller zu finden. Dabei verwende ich für die Ordner die Namenskonvention „JJJJ-MM-TT Name der Veranstaltung„. So kann ich die Ordner nach Jahr und Monat sortieren.

    Außerdem sollen die Fotos selbst auch Jahr, Monat, Tag, Stunde und Minute der Aufnahme im Titel tragen. Hier habe ich für ältere Aufnahmen die Mac App Better Rename verwendet, die aus den EXIF-Daten das korrekte Aufnahmedatum auslesen und als Teil des Dateinamens verwenden kann.

    Fotos in die Nextcloud bringen

    Dies kann auch der Nextcloud Client für iOS und iPadOS. Dieser ermöglicht nicht nur das automatische Hochladen der aktuellen Aufnahmen, sondern auch das Hochladen älterer Aufnahmen. Allerdings hat man keinen Einfluss auf den Speicherordner. Es gibt einen für alles. Wer möchte, kann den Client anweisen, in diesem jeweils Unterordner für Jahr und Monat anzulegen. Für meine Art der Sicherung ist das aber nicht geeignet – denn so würden z.B. Urlaubsfotos auf zwei Ordner verteilt, wenn der Urlaub über den Monatsletzten hinausgeht.

    Dann fand ich die App „PhotoSync“ (für iPhone und iPad, eine MacOS-Variante soll bald kommen). Hier habe ich unzählige Einstellungsmöglichkeiten. So kann ich aus allen Fotos des iPhones einzelne Fotos auswählen und diese dann jeweils in einem speziell festgelegten Ordner in der Nextcloud ablegen. Dazu kommen weitere Einstellungen bezüglich Namenskonventionen oder Konvertierungen. Auch Fotos, die im HEIC-Format vorliegen, können so gespeichert oder nach JPG konvertiert werden. Ganz wie man will.

    Natürlich kann man seine Fotos auch anders organisieren. So kann man die Ordner in den Nextcloud Ordner auf dem eigenen PC/Mac legen und dann mit der Nextcloud synchronisieren. Oder man lädt die Fotos direkt über den Browser in die Nextcloud.

    Was mir beim hochladen der Fotos aus Ablage und Apple Foto App auffiel: Ich habe sehr viele Fotos doppelt. Hier behelfe ich mich nun mit Gemini 2 von MacPaw. Diese scannt Verzeichnisse und findet Duplikate. Damit kann ich aber nicht nur vollkommen idente Foto-Dateien finden sondern auch ähnliche Fotos – z.B. 5 Gruppenaufnehmen in denen nur jemand leicht den Kopf bewegt. Ich habe mal alles in den Nextcloud geladen und ackere nun das entsprechende Verzeichnis auf meinem Mac mit Hilfe von Gemini durch. Da sind schon einige tausend Fotos in den Papierkorb gewandert. Zwischenfazit: Nutzt das gleich um überhaupt eure Fotosammlung etwas zu durchforsten. 10 Jahre später sind 20 Aufnahmen von einem Sonnenuntergang auf Kreta auch nicht mehr so aufhebenswert.

    Fotos in der Nextcloud verwalten

    Für Fotos gibt es in der Nextcloud selbst zwei Anwendungen: Fotos und Memories/Erinnerungen.

    Fotos sammelt und zeigt alle Fotos, die es in allen Verzeichnissen der eigenen Nextcloud findet.

    Für Erinnerungen kann man ein Verzeichnis festlegen, das diese App für Fotos verwenden soll. So kann man wirklich nur Fotos verwalten – und nicht auch Screenshots, Logos etc., die sich in anderen Verzeichnissen befinden.

    Beide Apps bieten teilweise ähnliche Möglichkeiten, unterscheiden sich dann aber doch in wichtigen Details. Da die Erinnerungen App kostenlos ist, einfach mal ausprobieren.

    Praktisch ist die Möglichkeit Fotos zu taggen und das Erstellungsdatum in den EXIF-Einstellungen eines Fotos online zu ändern. Das ist auch hilfreich, um Fotos in Erinnerungen in die richtige zeitliche Position zu bringen.

    Über eine Karte kann man sich die Orte anzeigen lassen, an denen die Fotos aufgenommen wurden und von wo aus die Fotos aufgenommen wurden. Dazu müssen natürlich die entsprechenden Geokoordinaten in der jeweiligen Fotodatei gespeichert sein. Auch das kann man über die Foto-App entsprechend ergänzen oder ändern. Nextcloud greift hier vor allem auf die Daten von Open Streetmap zurück, die ebenfalls Open Source sind. Vice versa werden diese Fotos auch in der App Maps/Karten angezeigt.

    In den Erinnerungen gibt es noch die nette Funktion „An diesem Tag“. Hier kann ich mir Fotos aus unterschiedlichen Jahren anzeigen lassen, die rund um den heutigen Tagen entstanden.

    Weiters kann man auch Alben anlegen und sowieso im Hintergrund die Fotos in ihren Ordnern verschieben, wie man will.

    Gesichts- und Objekterkennung

    Interessant wird es, wenn man die Apps „recognize“ und „Face Recognition“ lädt. Letztere kann ich selbst nicht verwenden, da ich Zugriff auf die Kommandoebene bräuchte. Da ich ein Shared Hosting von Hetzner benutze, geht das bei mir leider nicht. Aber auch mit „recognize“ kommt man zu interessanten Ergebnissen.

    Die Anwendung durchsucht Fotos, Musikdateien und Videos und versucht folgendes zu erkennen:

    • Fotos: Gesichter, Gegenstände, Landschaften, Gebäude, Tiere, Fahrzeuge
    • Videos: wenn ich es richtig verstehe, erkennt die App verschiedene Arten von Bewegungen, aber das muss sie noch selbst herausfinden.
    • Musik: Genres

    Die Erkennung läuft bei mir noch im Hintergrund. Bei ca. 80.000 Fotos wird das wohl eine Weile dauern. Aber was bisher an Gesichtern erkannt wurde, ist faszinierend. So werden auch Gesichter mit geringer Auflösung und stark abgedunkelt als Gesichter erkannt (die Foto App von Apple ist da teilweise schlechter).

    Die Fotos werden zu Personen gruppiert. Das kann man natürlich korrigieren, erkannte Fotos auch anderen Personen zuordnen. Auch das Taggen von Gesichtern ist nicht möglich. Bei manchen Gesichtern (wie meinem) macht die App kaum Fehler. Bei anderen werden mehrere Personen durcheinander gewürfelt. Ob man das System durch Neuzuordnung trainieren kann, habe ich noch nicht herausgefunden.

    Die wichtigste Frage ist natürlich, wie sicher ist die App, werden dazu Daten mit anderen Dienst getauscht. Die Entwickler selbst schreiben (Übersetzung aus dem englischen durch mich):

    Die App sendet keine sensiblen Daten an Cloud-Anbieter oder ähnliche Dienste. Die gesamte Verarbeitung erfolgt auf Ihrem Nextcloud-Rechner mit Tensorflow.js, das in Node.js läuft.

    https://apps.nextcloud.com/apps/recognize

    Die App greift dabei auf offene Bibliotheken zurück, mittels derer dann die Erkennungsprozesse laufen. Genauer erklärt das einer der Entwickler in einem Forumsbeitrag.

    Erstes Fazit

    Fotos in die Nextcloud zu bringen und in dieser zu verwalten geht an sich einfach. Hintergrund ist immer die Ablage der Fotos in einem oder mehreren Verzeichnissen. Apps wie Erinnerungen bilden nur eine weitere Schicht, um diese Fotos in einer anderen Art und Weise anzuzeigen. Damit habe ich Immer die volle Kontrolle über meine Fotos. Eine Änderung an einem Foto wirkt sich dann in jeder Ansicht aus.

    Damit muss man sich auch einen etwas anderen Workflow überlegen, wie man seine Fotos von der Erstellung an in die Nextcloud bringt und dort ablegt bzw. verwaltet.

  • Von Dropbox und Co zur Nextcloud

    Der Wechsel von Twitter ins Fediverse war auch von dem Gedanken geprägt: Ich möchte nicht von einzelnen Anbietern abhängig sein, ich möchte meine Daten so weit wie möglich selbst verwalten.

    Eine große Baustelle bei mir ist die Verwaltung von Dateien und Dokumenten. Vieles habe ich in Dropbox abgelegt. Der Dienst an sich ist nicht zu teuer und sehr zuverlässig. Aber die Ankündigungen, die Dropbox mehr mit künstlicher Intelligenz auszustatten, hat bei mir die Frage wieder in den Vordergrund gerückt: Was mache ich, wenn die Dropbox Privatkunden nur noch als lästiges Übel ansieht und Firmen viel lukrativer sind.

    Also habe ich mich im Fediverse umgeschaut, was es für Alternativen gibt. Dabei haben mich einige auf eine alte Bekannte hingewiesen: Nextcloud. Diese Anwendung ist Open Source und theoretisch könnte ich sie auf meinem eigenen Server installieren. Aber wie schon bei Mastodon scheitert das an meinen technischen Fähigkeiten bzw. meinem Wissen über Serveradministration.

    Das ist aber kein Hindernis. Ähnlich wie bei Mastodon gibt es Hostingfirmen, die einem Nextcloud vorinstalliert anbieten und auch für einen warten. Aber man ist Admin im eigenen Haus und kann seine eigene Nextcloud so gestalten, wie man möchte.

    Ich habe Hinweise auf hosting.de, owncube und Hetzner bekommen. Nachdem mir letzterer empfohlen wurde, habe ich dort zugeschlagen. Für 5,15 Euro bekommt man eine eigene Nextcloud-Installation, 1 Terabyte Speicherplatz, die Möglichkeit unbegrenzt weitere Nutzer in die Nextcloud einzuladen. Und man kann auch (ganz einfach) eigene Subdomains aufschalten.

    Einrichtung

    Die Einrichtung der Nextcloud dauert ein paar Minuten und dann ist man stolzer Nutzer. Ich habe das Ganze am Abend des 28. April 2023 eingerichtet und bin nun dabei, das Nextcloud-Universum zu erforschen. Das wird eine Weile dauern, weil es so viel zu entdecken gibt.

    Als erstes habe ich die Desktop Synchronisation Client für MacOS installiert. Damit kann man die Ordner definieren, die mit der Nextcloud synchronisiert werden sollen. Damit ist die Grundfunktion – das Sichern von Dateien in der Cloud und das Bereitstellen für andere Geräte – einmal eingerichtet.

    Ebenso gibt es dann eine App für iPhone, iPad (und natürlich auch Android Smartphones), um auf die Dateien zuzugreifen. Die App bietet auch die Möglichkeit, Scans von Dokumenten zu erfassen, mit Texterkennung zu bearbeiten und als PDF in der Nextcloud zu speichern. Ebenso können Fotos vom iPhone automatisiert in die Nextcloud gesichert werden.

    Soweit so gut. Damit ist man auf dem gleichen Stand wie bei der Dropbox.

    Erste Möglichkeiten

    Einmal in die Nextcloud hochgeladene oder angelegte Ordner und Dateien können dann auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit anderen geteilt werden. Es gibt verschiedene Abstufungen von Lesemöglichkeiten bis hin zu Bearbeitungsmöglichkeiten. Dabei kann man externe Nutzer:innen (ohne Zugang zur Nextcloud) einbinden, aber auch Personen einen direkten Zugang zur eigenen Nextcloud geben. Deren Zugriffsrechte kann man dann auch noch genauer definieren. So kann man sein 1 Terabyte so aufteilen, dass z.B. jedes Familienmitglied seine eigene kleine Nextcloud nutzen kann.

    Externe Apps können auf verschiedene Arten eingebunden werden. So kann Joplin (die Open Source Alternative zu Anwendungen wie Evernote) über das sogenannte WebDAV auf einen Ordner zugreifen und dort seine Daten ablegen und mit anderen Geräten synchronisieren.

    Apps, Apps, Apps

    Doch damit fängt die Nextcloud erst an. Da Open Source, haben sich viele findige Entwickler:innen gefunden und zusätzliche Apps entwickelt, die man online einbinden und über die Weboberfläche verwalten kann. Einige Apps habe ich schon kurz ausprobiert. Erwähnenswert ist, dass viele der Apps auch öffentliche Links anbieten.

    Hier nur ein paar Stichworte, da ich mich erst noch einarbeiten muss.

    • Kalender: Termine verwalten, externe Anwendungen anbinden, andere in den Kalender einladen
    • Kontakte: da man auch hier externe Anwendungen (z.B. am iPhone) einbinden kann, könnte man seine Adressdaten ganz in die Nextcloud auslagern.
    • Karten: Die Landkarte baut auf der OpenStreetMap auf. Wer Fotos mit Koordinaten im EXIF-Format in die Nextcloud speichert kann sich deren Aufnahmeort auf der Karte anschauen. Ebenso kann man so Laufstrecken erfassen, …
    • Lesezeichen: erlaubt den strukturierten Aufbau einer Linkliste
    • Umfrage: Ein Editor erlaubt Datums- oder Textabfragen – ähnlich Doodle. Als kleines Beispiel meine Umfrage „Verwendest du Nextcloud?
    • Formulare: Ähnliche wie Umfrage jedoch hat man eine Vielzahl von Antwortoptionen und kann auch eine ganze Batterie an Fragen stellen. Damit lassen sich eben Formulare oder etwas komplexere Umfragen umstellen.
    • OnlyOffice: Ein Office Anwendung, die mir erlaubt online Microsoft und andere Office Dokumente zu bearbeiten. Dazu braucht es im Hintergrund noch ein zusätzliche Serveranwendung. Hetzner stellt diese bereit, bei anderen Hostern muss man schauen.
    • Talk: Ein einfaches Videokonferenzsystem mit der Möglichkeit Dateien auszutauschen oder gemeinsam an diesen zu arbeiten.
    • Notizen/Markdown: Quasi miteingebt ist ein einfacher Markdown Editor. Damit lassen sich Notizen recht gut – und auch formatiert – erstellen.

    Nach etwa zwei Tagen habe ich das Gefühl, die Möglichkeiten von Nextcloud erst ansatzweise kennengelernt zu haben. Dabei ist der nächste Entwicklungsschritt, Hub4 genannt, bereits veröffentlicht. Hetzner hat diese Version noch nicht installiert, wird es aber bald tun.

    Fazit

    Solange man einen Hoster nutzt ist die Ersteinrichtung von Nextcloud einfach. Wenn es einem dort nicht mehr gefällt, sollte der Umzug zu einem anderen Hoster einfach sein.

    Das Thema Datensicherheit sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. In den Grundeinstellungen ist man vorerst allein Herr:in im Haus und niemand kann die synchronisierten Dateien einsehen. Will man Dateien freigeben etc, mit anderen Anwendungen arbeiten, muss man sich schon etwas mehr einarbeiten.

    Apropos einarbeiten. Wenn man dann zu den Admin Einstellungen kommt, gibt es einige Dinge die man ändern kann. Wenn man möchte. Aber hier sollte man schon wissen was man tut.

    Zu NextCloud gibt es Foren, viele Blogbeiträge und auch viele YouTube Beiträge.

    Auf jeden Fall lohnt es sich aus meiner Sicht, sich mit der Nextcloud zu beschäftigen. Denn sie ermöglicht mir viele Dinge, die ich schon immer mal machen wollte. Wobei die sichere Verwaltung meiner Dateien natürlich nach wie vor im Mittelpunkt meines Interesses steht.

    Ich werde mich also einarbeiten, dazulernen und langsam mit meinen Daten umziehen.

    Dropbox ade?

    Ob ich die Dropbox ganz aufgeben werde? Das hängt davon ab. Denn einige Apps, die ich verwende, nutzen die Dropbox als DIE Cloud-Anwendung für den Austausch zwischen meinen Geräten. Hier ist die Frage, ob ich mich auch für die Nutzung von Nextcloud entscheiden kann oder ob ich sie durch andere Apps ersetze.

    Nextcloud und Fediverse sowie eine mögliche neue Strategie meinerseits für das Dokumenten- und Informationsmanagement sind Themen, auf die ich in späteren Beiträgen näher eingehen möchte.

    Ansonsten freue ich mich über Hinweise auf gute Informationsquellen, interessante Anwendungsmöglichkeiten der Nextcloud und natürlich auch über Fragen, die ich gerne so weit wie möglich beantworten werde.