Heute bin ich zum ersten mal – Danke Benedikt – dazu gekommen, die App Talk der Nextcloud auszuprobieren.
Talk (siehe Infoseite) beinhaltet mehrere Funktionen, unter anderem:
- Man kann per Text miteinander chatten – einfache Markdown-Formatierungen sind möglich
- Im Chat können auch Dokumente etc. geteilt oder auch gemeinsam bearbeitet werden
- Parallel habe ich Zugriff auf die Dateiablage meiner Nextcloud und kann Dateien von dort in den Chat posten
- Einzelne Posting können mit einer Erinnerung versehen werden
- Es gibt eine eigene Video- bzw. Audiokonferenz-Funktion
- …. und noch einiges mehr
Wie bei allen Funktionen der Nextcloud kann man diese nur auf Nutzer:innen der eigenen Nextcloud-Installation einschränken, auf einzelne Personen oder auch per Link für jeden und jede im Netz freigeben.
Ich lasse meine Nextcloud bei Hetzner hosten und auch technisch im Hintergrund administrieren. Sie muss sich also die Rechenleistung des Servers und die Bandbreite mit anderen Installationen teilen. Deshalb war ich besonders gespannt, wie gut die Videokonferenz funktioniert.
Und siehe da, es lief eigentlich ganz gut. Bei über einer Stunde Gesprächszeit gab es zwei, drei ganz kurze Aussetzer bei meinem Gesprächspartner. Das muss aber nicht am Server von Hetzner gelegen haben. Irgendwann probiere ich es mal mit einer größeren Gruppe aus. Für mehr Personen (Hetzner gibt mehr als 4 an) bräuchte man dann schon einen zusätzlichen „Signalisierungsserver“ im Hintergrund, der die Bandbreite und so auffängt. Für ein persönliches Gespräch zu zweit reicht das aber völlig aus, ohne auf Drittanbieter wie Microsoft, Zoom und Co. zurückgreifen zu müssen.
Natürlich ist der Textchat mit mehr Benutzer:innen nutzbar.
Talk ist somit ein weiterer Pluspunkt für die Nextcloud.

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