Monat: August 2026

  • Neues Theme: Nacharbeiten #1

    Nach meinen umfangreichen Arbeiten am neuen Theme am Sonntag gilt es die Nach- und Feinarbeiten zu leisten.

    Als ich meinen ersten Artikel schreiben wollte viel mir auf, dass der Eingabebereich für den Artikeltext nicht mehr mittig war. Das ließ sich leicht beheben.

    Zig mal drauf geschaut fiel mir erst heute auf, dass die einzelnen Artikel kein Datum enthielten. Das ist nicht gut. So wissen meine Leser:innen ja nicht, ob sie einen neuen, alten oder sehr alten Artikel lesen. Gerade für technische Artikel ist das bei mir anderen Blogs oft ein wichtiger Hinweis.

    In meinem Feedreader fiel mir auf, dass mein Blog irgendwie Text und Profilfotos von Fediverse Reaktionen mitschickt – oder das mein Feedreader etwas beim herunterladen missinterpretiert. Dem gehe ich gerade nach.

    Schriftgröße

    Was ich mir noch anschauen möchte sind die Schriftgrößen. Passen die jeweiligen Größe von Navigation, Überschriften, Text etc. zueinander?

    Barrierefreiheit

    Das Twenty Twenty Five Theme ist zwar angeblich recht barrierearm. Aber nachdem ich doch jetzt stark in die Template hineingearbeitet habe muss ich noch schauen, ob ich das nicht die Barrierefreiheit stark beeinflusst habe.

    Sonstiges

    in den nächsten Tagen wird mir sicherlich noch mehr auffallen. Daher hat der Artikel auch eine „#1“ im Titel.

    Wenn euch etwas auffällt, bitte nur her damit. Seien es Fehler, Anregungen oder sonstiges.

    Fediverse reactions
  • Ein neues Theme für „Nur ein Blog“ – und eine Operation am lebenden Objekt

    Ich habe mein Blog auf ein neues WordPress-Theme umgestellt. Nach vielen Jahren mit dem Theme Apex läuft „Nur ein Blog“ jetzt mit Twenty Twenty-Five, dem Standardtheme von WordPress.

    Nicht, weil Apex plötzlich schlecht geworden wäre. Im Gegenteil: Es hat über lange Zeit ziemlich genau das gemacht, was ich von einem Blog-Theme wollte. Es war schlicht, übersichtlich und hat sich nicht wichtiger genommen als die Inhalte.

    Aber irgendwann merkt man einem Theme eben doch an, aus welcher WordPress-Generation es stammt.

    Ich wollte ein wenig mehr gestalten können, ohne dafür gleich in PHP-Dateien herumzuschreiben oder für jede Kleinigkeit ein zusätzliches Plugin zu installieren. Gleichzeitig sollte mein Blog danach aber nicht aussehen wie eine völlig neue Website. Ich wollte im Grunde dasselbe Blog – nur auf einer moderneren technischen Grundlage und an einigen Stellen besser aufgeräumt.

    Nach ein wenig Herumprobieren bin ich bei Twenty Twenty-Five, kurz TT5, gelandet.

    Und dann begann eine zweitägige Operation am lebenden Objekt. Nicht, dass ich schon fertig bin. Gerade die Feinarbeiten werden mich noch beschäfigten. Aber ich möchte euch nachfolgend ein wenig Einblick geben, was mich die zwei Tage so beschäftigt hat.

    Warum Twenty Twenty-Five?

    Twenty Twenty-Five ist ein Block-Theme. Header, Footer, Startseite, Einzelbeiträge, Archive, Suchergebnisse und andere Bereiche bestehen aus Blöcken und können direkt im WordPress-Editor verändert werden.

    Das klang interessant.

    Und ist es auch.

    Der sogenannte Site Editor ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Es gibt Templates, Template-Teile, Gruppen, Zeilen, Spalten, Abfragen und darin wieder eigene Vorlagen. Manchmal klickt man auf etwas und kann es bearbeiten. Manchmal ist es gesperrt. Und manchmal stellt man fest, dass man gerade einen Footer bearbeitet hat, den das verwendete Template gar nicht benutzt.

    Das ist nicht immer intuitiv.

    Dafür kann ich heute Dinge verändern, für die ich früher vermutlich ein Child Theme oder zumindest eigenes CSS gebraucht hätte.

    Ohne KI hätte ich das nicht geschafft

    An dieser Stelle gehört auch dazu, wie ich den Umbau gemacht habe.

    Ich habe dafür intensiv ChatGPT verwendet.

    Nicht in dem Sinn, dass ich gesagt hätte: „Mach mir ein neues Blog“, und danach wäre alles fertig gewesen.

    Das funktioniert ohnehin nicht.

    Ich saß selbst im WordPress-Backend und habe jeden Block verschoben, jede Einstellung geändert und jede gestalterische Entscheidung getroffen. ChatGPT war daneben gewissermaßen mein permanenter Begleiter.

    Ich habe Screenshots aus dem WordPress-Editor geschickt und gefragt: Welcher Block ist das? Wo muss ich hinein? Warum ist diese Spalte so schmal? Warum wird mein neuer Footer nicht angezeigt? Wie bekomme ich drei Überschriften auf dieselbe Höhe? Warum erscheinen die Fediverse-Reaktionen zweimal?

    Dann ging es Schritt für Schritt weiter.

    Das war für mich vermutlich der entscheidende Punkt.

    Eine ausführliche Dokumentation über Full Site Editing hätte ich wahrscheinlich nach einiger Zeit entnervt zur Seite gelegt. Tutorials hätten fast immer eine etwas andere WordPress-Version oder eine etwas andere Ausgangslage gezeigt.

    Ich konnte stattdessen immer genau bei dem Problem weiterfragen, das gerade vor mir lag.

    Und manchmal lag auch ChatGPT falsch. Dann habe ich gezeigt, was tatsächlich passiert, und wir haben einen anderen Weg gesucht. Oder ich wusste aus vorherigen Schritten schon ein wenig mehr und bin selbst drauf gekommen.

    So wurde aus dem Ganzen eine Art gemeinsames Herantasten.

    Kein Testblog

    Vernünftige Menschen hätten vermutlich zuerst eine Testinstallation eingerichtet.

    Ich nicht.

    Ich habe ein aktuelles Backup gemacht, Apex installiert gelassen und Twenty Twenty-Five direkt auf meinem laufenden Blog aktiviert.

    Operation am lebenden Objekt.

    Das Risiko war überschaubar. Die Artikel, Kommentare und Seiten verschwinden bei einem Themewechsel ja nicht. Im schlimmsten Fall hätte das Blog eine Zeit lang ziemlich seltsam ausgesehen und ich hätte wieder auf Apex zurückgeschaltet.

    Und tatsächlich sah manches zwischendurch etwas seltsam aus.

    Aber das gehört dazu. An dieser Stelle einen herzlichen Dank, die mir dazwischen Feedback gaben und mir sogar Screenshots schickten.

    Ich bin sicherlich noch nicht fertig. Manches gehört noch geschraubt, geputzt und umgeordnet. Aber ich froh schon so weit gekommen zu sein. Und für den Start am Sonntag Nachmittag bin ich wohl ganz gut weiter gekommen.

    Der Header wurde persönlicher

    Eine der ersten Fragen war: Was soll eigentlich ganz oben stehen?

    Zunächst wollte ich mein bisheriges nureinblog.at-Logo verwenden.

    Dann habe ich mich anders entschieden.

    Im Header ist jetzt mein Foto zu sehen, daneben:

    Nur ein Blog

    Das passt für mich besser.

    „Nur ein Blog“ ist keine Marke und kein Medienprojekt. Es ist mein persönliches Blog. Also darf dort auch gleich der Mensch sichtbar sein, der darin schreibt.

    Das Logo ist deshalb aber nicht verschwunden. Es ist jetzt im Footer zu finden.

    Auch die Navigation wurde aufgeräumt.

    Oben befinden sich jetzt vor allem jene Dinge, die etwas über mich und das Blog erzählen oder beim Navigieren helfen: „Über mich“, meine „Grundsätze“, meine „Projekte“, das Archiv und RSS.

    RSS bleibt dabei ganz bewusst prominent im Hauptmenü.

    Man könnte RSS natürlich irgendwo klein in den Footer verbannen oder nur durch ein Symbol darstellen. Ich möchte aber gerade sichtbar machen, dass dieses Blog über diese feine Technik abonnierbar ist.

    Das gehört für mich zum offenen Web.

    Rechts gibt es außerdem weiterhin eine Suche.

    Grundsätze und Projekte

    Die Navigation hat jetzt zwei Dropdown-Menüs.

    Unter Grundsätze finden sich unter anderem mein Open Blogging Manifest, meine Kreativitätserklärung, die Barrierefreiheitserklärung und meine eigenen Fediverse-Regeln.

    Unter Projekte finden sich solche wie barcamper.at und weitere Projekte, die mit meinem Blog verbunden sind.

    Impressum, Datenschutz und ähnliche Dinge sind natürlich weiterhin gut im Footer erreichbar. Sie haben nur einen anderen Platz bekommen.

    Ein richtiger Footer

    Der Footer ist einer der Bereiche, bei denen mir das Block-Theme besonders gut gefällt.

    Früher war er eher ein notwendiger Abschluss der Seite.

    Jetzt besteht er aus mehreren Spalten.

    Links befindet sich das Logo mit einer kurzen Beschreibung des Blogs (an der feile ich noch weiter).

    Daneben gibt es Bereiche für Blog, Stöbern und Website.

    Dort finden sich beispielsweise „Über mich“, „Grundsätze“, „Projekte“, Archiv, RSS, Microblog, Kontakt, Barrierefreiheit, Datenschutz und Impressum.

    Das ist eigentlich eine kleine zweite Navigation, nur mit einer anderen Aufgabe als das Hauptmenü.

    Der Header soll übersichtlich bleiben.

    Der Footer darf ausführlicher sein.

    Die Startseite wurde deutlich umgebaut

    Die Startseite. besteht weiterhin aus zwei Spalten.

    Links stehen wie bisher die aktuellen Artikel.

    Wie bisher nicht mit dem vollständigen Artikeltext, sondern mit Titel, Datum, einem kurzen Auszug und einem Link zum Weiterlesen. Zusätzlich wird angezeigt, ob und wie viele Kommentare es zu einem Artikel gibt.

    Das ist kompakter und macht es leichter, mehrere Beiträge zu überblicken.

    Rechts befindet sich eine neue Seitenleiste.

    Ich wollte dabei nicht einfach meine alte Sidebar nachbauen.

    Stattdessen soll dieser Bereich künftig stärker beim Stöbern im Blog helfen.

    Dort können beispielsweise die neuesten Kommentare, ausgewählte Themen oder andere kuratierte Inhalte stehen.

    Eine große Schlagwortwolke möchte ich dort eher nicht mehr haben.

    Bei mehr als 3.500 Artikeln hilft eine riesige Sammlung von Schlagwörtern ohnehin nur bedingt bei der Orientierung.

    Ich möchte lieber einige Themen bewusst hervorheben.

    Das passt zu meiner schon länger bestehenden Idee, mein Blog stärker zu kuratieren.

    Nicht jede Seite braucht eine Sidebar

    Bei Einzelartikeln habe ich mich bewusst gegen eine Sidebar entschieden.

    Wer einen längeren Artikel liest, soll möglichst wenig Ablenkung daneben haben.

    Trotzdem war mir wichtig, dass jemand, der über einen direkten Link, eine Suchmaschine, RSS oder das Fediverse auf einem einzelnen Artikel landet, nicht in einer Sackgasse landet.

    Deshalb bleiben unter einem Artikel die Schlagwörter und die Navigation zum vorherigen bzw. nächsten Beitrag.

    Später kann ich dort auch noch stärker mit Artikelserien oder bewusst ausgewählten passenden Beiträgen arbeiten.

    Ich habe daher auch die automatische Anzeige der vier neuesten Beiträge entfernt. Die bringt wenig Mehrwert. Wer einen Artikel gelesen hat, braucht nicht unbedingt noch einmal die vier Artikel gezeigt zu bekommen, die ohnehin gerade auf der Startseite stehen.

    Keine automatischen Beitragsbilder mehr

    Twenty Twenty-Five wollte auf der Einzelansicht zunächst sehr prominent ein Beitragsbild anzeigen.

    Das habe ich entfernt.

    Wenn ein Artikel ein Bild braucht, füge ich es selbst an jener Stelle ein, an der es zum Text passt.

    Ich brauche kein Theme, das aus jedem Blogartikel automatisch eine kleine Magazinseite macht. Das bin nicht ich.

    Auch die Zeile mit „Verfasst von Robert Lender in Kategorie …“ ist verschwunden.

    Dass die Artikel von mir sind, dürfte bei einem persönlichen Blog ausreichend klar sein.

    Und Kategorien verwende ich nach außen ohnehin kaum mehr. Für die Navigation im Blog sind mir die Schlagwörter wichtiger.

    Fediverse-Reaktionen und Kommentare

    Ein wenig interessanter wurde es beim Zusammenspiel von WordPress, ActivityPub und Webmentions.

    Unter meinen Artikeln werden Reaktionen aus dem Fediverse angezeigt, also beispielsweise Likes und Reposts.

    Dafür gibt es inzwischen einen eigenen Block des ActivityPub-Plugins.

    Den habe ich bewusst vor den normalen Kommentarbereich gesetzt.

    Nach dem Umbau erschienen Likes und Reposts allerdings plötzlich nochmals bei den Kommentaren.

    Zuerst vermutete ich das ActivityPub-Plugin als Ursache.

    Die Lösung lag aber woanders.

    Im Webmention-Plugin war noch eine Einstellung aktiviert, mit der unterschiedliche Webmention-Typen getrennt von Kommentaren dargestellt werden.

    Das dürfte eine Einstellung gewesen sein, die bei meinem früheren Theme sinnvoll war.

    Mit dem neuen ActivityPub-Reaktionsblock war sie nun doppelt.

    Nach dem Abschalten ist die Trennung wieder sauber:

    Fediverse-Likes und Reposts stehen bei den Fediverse-Reaktionen.

    Kommentare und echte Antworten stehen bei den Kommentaren.

    So soll es sein.

    Auch die Suche musste umgebaut werden

    Eine Sache fiel mir erst später auf.

    Die Suchergebnisse zeigten jeden gefundenen Artikel vollständig an.

    Bei einem längeren Artikel musste man also erst durch den ganzen Beitrag scrollen, um zum nächsten Suchtreffer zu gelangen. Danach kamen teilweise auch noch die Fediverse-Reaktionen.

    Für eine Suche ist das ziemlich unpraktisch.

    Deshalb sieht die Suchausgabe jetzt ähnlich wie die Startseite aus: Titel, Datum, kurzer Textauszug und Weiterlesen-Link.

    Die Kommentaranzahl lasse ich dort sogar weg.

    Bei der Suche möchte ich möglichst schnell die Treffer überfliegen können.

    Ein paar unsichtbare Abstände

    Einige Zeit ging übrigens für Dinge drauf, die man später hoffentlich überhaupt nicht bemerkt.

    Zum Beispiel gab es vor der Seitennavigation einen riesigen leeren Bereich.

    Der Übeltäter war der WordPress-Block „Keine Ergebnisse“.

    Der wird zwar bei vorhandenen Beiträgen nicht angezeigt, seine umgebende Gruppe brachte aber weiterhin einen großen Abstand mit.

    Ich habe die Gruppe nicht gelöscht. Dazu war mir die Struktur des Templates noch etwas zu heikel.

    Ich habe einfach ihren Rand beziehungsweise Abstand auf null gesetzt.

    Das gleiche Problem gab es sowohl auf der Startseite als auch bei den Suchergebnissen.

    Manchmal ist Webdesign eben auch: Warum ist hier plötzlich ein Leerraum?

    Große Bildschirme sind auch ein Thema

    Auf meinem normalen Bildschirm sah die Seite irgendwann gut aus.

    Dann habe ich sie auf einem sehr großen Bildschirm angesehen bzw. wurde von Leser:innen darauf gestossen (Danke!).

    Plötzlich lagen die Artikel weit links und die Sidebar weit rechts. Dazwischen befand sich eine halbe österreichische Kleinstadt.

    Auch Header und Footer verwendeten zunächst andere Breiten als der Hauptbereich.

    Das wurde ebenfalls angepasst.

    Die gesamte Website darf jetzt maximal 1600 Pixel breit werden:

    .wp-site-blocks {
        max-width: 1600px;
        margin-left: auto;
        margin-right: auto;
    }

    Header und Footer verwenden innerhalb dieses Rahmens ebenfalls die verfügbare Breite.

    Der eigentliche Text eines Artikels bleibt dagegen bewusst schmaler.

    Aktuell habe ich beim Textblock eine maximale Breite von 780 Pixeln eingestellt.

    Das ergibt bei meiner derzeitigen Schrift ungefähr 85 Zeichen pro Zeile.

    Damit kann ich gut leben. Ihr auch?

    Die Sache mit den Schriften

    Auch die Schrift hat mehr Zeit beansprucht als ursprünglich gedacht.

    Twenty Twenty-Five verwendet standardmäßig Manrope.

    Die hat mir für mein Blog nicht besonders gefallen.

    Sie wirkte auf mich etwas zu glatt und zu sehr nach modernem Website-Template.

    Danach habe ich ABeeZee ausprobiert.

    Optisch gefiel sie mir wesentlich besser.

    Dann kam allerdings erstes Feedback, dass längere Texte damit nicht besonders angenehm zu lesen seien.

    Also wieder zurück an den Start.

    Aktuell verwende ich Atkinson Hyperlegible Next.

    Die Schrift wurde ausdrücklich mit Blick auf gute Lesbarkeit und unterscheidbare Zeichen entwickelt und ist trotzdem eine serifenlose Schrift.

    Das gefällt mir.

    Für normalen Text verwende ich derzeit ungefähr:

    18 Pixel Schriftgröße, Zeilenhöhe 1,6 und keinen zusätzlichen Zeichenabstand.

    Ob das die endgültige Lösung bleibt, wird sich beim längeren Lesen zeigen.

    Und Google Fonts?

    Ein wichtiger Punkt war für mich von Anfang an klar:

    Ich möchte nicht, dass beim Aufruf meines Blogs wegen einer Schriftart eine Verbindung zu Google aufgebaut wird.

    Das halte ich schon allein aus Datenschutzgründen für unnötig.

    WordPress kann Schriften inzwischen lokal speichern.

    Im Browser habe ich deshalb kontrolliert, woher die verwendeten WOFF2-Dateien tatsächlich geladen werden.

    Die mit Twenty Twenty-Five gelieferten Fonts kommen beispielsweise aus:

    nureinblog.at/wp-content/themes/twentytwentyfive/assets/fonts/...

    Meine zusätzlich installierten Fonts liegen unter:

    nureinblog.at/wp-content/uploads/fonts/...

    Beides kommt also von meinem eigenen Server.

    Keine Verbindung zu fonts.googleapis.com und keine zu fonts.gstatic.com.

    Das Plugin OMGF, das ich früher gerade deshalb eingesetzt hatte, ist bereits deaktiviert.

    Und trotzdem werden die Fonts weiterhin lokal geladen.

    Ein Plugin weniger.

    Das freut mich fast genauso sehr wie das neue Theme.

    Noch nicht fertig

    Natürlich ist der Umbau nicht vollkommen abgeschlossen.

    Ich muss mir die mobile Darstellung noch genauer ansehen.

    Abstände und einzelne Schriftgrößen werden sicher noch ein wenig angepasst.

    Die ausgewählten Themen auf der Startseite müssen sinnvoll befüllt werden.

    Und wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen immer wieder auf irgendeine Seite stoßen, die ich beim Umbau vergessen habe.

    Aber die grundsätzliche Struktur steht.

    Und sie gefällt mir.

    Eigentlich ist es immer noch dasselbe Blog

    Das war mir bei diesem Umbau wichtig.

    Ich wollte aus „Nur ein Blog“ kein Magazin machen.

    Keine riesigen Hero-Bilder, keine Karten mit Schatten, keine animierten Elemente und keine Startseite, die zuerst erklären muss, wo man überhaupt die Artikel findet.

    Es ist weiterhin ein Blog.

    Oben steht, wer hier schreibt.

    Darunter kommen die Artikel.

    Man kann kommentieren, per RSS abonnieren, im Archiv stöbern und Reaktionen aus dem Fediverse sehen.

    Nur die technische Grundlage hat sich deutlich verändert.

    Und einige Dinge sind jetzt dort, wo sie aus meiner Sicht besser aufgehoben sind.

    Vielleicht ist das überhaupt die angenehmste Form eines Relaunchs:

    Wenn man danach merkt, dass sich ziemlich viel geändert hat – und das Blog trotzdem noch immer nach dem eigenen Blog aussieht.

    Fediverse reactions
  • Nur ein Blog: Baustelle

    Ich stelle gerade mein Blog auf ein neues Template um. Das mache ich quasi am „lebenden“ Objekt.

    Daher kann in den nächsten Tagen manches noch seltsam aussehen. Aber es wird hoffentlich. Ich lerne langsam dazu, wie man den Editor von WordPress nutz.

    Drückt mir die Daumen …

    Update 18:15: Startseite mit Header und Footer bearbeitet. Ebenso die einzelne Artikelansicht. Es schaut meiner Meinung schon halbwegs funktionabel aus.

    Was ich mich noch frage:

    • Passt die Schriftart und die Schriftgröße?

    Weitere Unterseiten werde ich mir noch ansehen. Auch die Seitenleiste gehört noch ordentlich überarbeitet. Aber für einen Sonntag Nachmittag war das schon ganz ok.

    Ohne die Hilfe von ChatGPT hätte ich das in der Zeit nie geschafft. Ich habe mir immer wieder Hinweise geben lassen. Praktisch war, Screenshots des Theme Editors in ChatGPT zu werfen und Hinweise zu erhalten. Denn der Editor kann sehr, sehr viel. Aber das muss man mal durchschauen.

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  • Backup Strategie #2 – Desaster Simulation

    Die von mir installierte automatisierte Lösung zum Backup in die Cloud funktioniert bisher tadellos.

    Aber der wichtigste Test stand noch aus: die Desaster-Simulation.

    Was passiert, wenn mein Notebook crasht und ich es neu aufsetzen muss? Komme ich dann tatsächlich wieder an mein Backup in der Cloud – und kann ich danach auch einfach weiter sichern?

    Den entscheidenden Teil davon habe ich jetzt durchgespielt.

    Zur Sicherheit habe ich dafür in Arq einen neuen Backup-Plan angelegt und damit einen Fotoordner gesichert. Arq legt für jeden Backup-Plan ein eigenes Verzeichnis im Cloud-Speicher an.

    Dieses Verzeichnis habe ich anschließend an anderer Stelle zwischengespeichert und dann aus der Cloud gelöscht. Auch den dazugehörigen Backup-Plan habe ich in Arq entfernt. Danach habe ich nur das zuvor gesicherte Verzeichnis wieder in die Cloud zurückgespielt.

    Damit war für Arq im Grunde jene Situation hergestellt, die mich interessiert hat: Die lokale Konfiguration ist weg, in der Cloud liegt aber noch das Backup samt seiner Metadaten.

    Eine komplette Neuinstallation von Arq auf einem frisch aufgesetzten Mac habe ich nicht durchgeführt. Dass sich die Anwendung selbst wieder installieren lässt, erscheint mir allerdings als der weniger spannende Teil. Entscheidend war für mich, ob Arq danach mit den vorhandenen Daten in der Cloud etwas anfangen kann.

    Und das konnte es.

    Nach dem Neustart erkannte Arq das vorhandene Backup in der Cloud. Ich konnte den gesicherten Fotoordner problemlos wiederherstellen – testweise an einem anderen Ort auf meiner Festplatte.

    Noch wichtiger: Arq konnte anhand der in der Cloud gespeicherten Metadaten auch den ursprünglichen Backup-Plan wieder übernehmen. Ich müsste nach einem Rechnerverlust also nicht sämtliche Backups neu aufsetzen und alle Daten noch einmal hochladen, sondern könnte mit dem vorhandenen Backup weiterarbeiten.

    Ein wichtiger Punkt: das Verschlüsselungspasswort.

    Die Daten in der Cloud sind verschlüsselt. Im Ernstfall brauche ich daher nicht nur die Zugangsdaten zu meinem Cloud-Speicher, sondern unbedingt auch das Passwort, mit dem Arq das Backup verschlüsselt hat. Ist dieses Passwort weg, nützt mir auch das vorhandene Backup wenig.

    Das gehört daher ebenfalls zu meiner Desaster-Vorsorge: Die notwendigen Zugangsdaten und insbesondere das Verschlüsselungspasswort müssen so aufbewahrt sein, dass ich auch nach dem Verlust meines MacBooks noch darauf zugreifen kann.

    Damit ist die Desaster-Übung für mich erfolgreich verlaufen. Ich habe zwar nicht den vollständigen Ablauf auf einem komplett neu installierten Mac getestet, aber den für mich entscheidenden Teil: Arq kann ein nur noch in der Cloud vorhandenes Backup erkennen, daraus Dateien wiederherstellen und den dazugehörigen Backup-Plan wieder aktivieren.

    Ein erfreuliches Ergebnis.

    So soll Backup funktionieren.

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  • Ein kurzer Kommentar zur Irrelevanz des Fediverse

    Jemand kommentiert zu einem Blogartikel über Mastodon:

    Irrelevant.

    Eigentlich bin ich gerade zu müde. Aber ein kurzer Kommentar darunter meinerseits musste dann doch sein:

    Ist Mastodon bzw. das Fediverse irrelevant?

    Wenn man nur Nutzer:innenzahlen nimmt, ist das Fediverse im Vergleich zu X, Facebook, Instagram und Co. recht klein. Aber lese ich dort Millionen von Profilen? Nein. Ich folge im Fediverse vielen unterschiedlichen Menschen, tausche mich nicht nur über Tech und Web aus.

    Man findet Menschen und ganze Instanzen (Server), die sich speziellen Themen wie Bücher, Politik, Wissenschaft, etc. annehmen.

    Relevant ist das, was man nutzt. 

    Fediverse reactions
  • Backup Strategie

    Etwas, das ich schon länger vor mir herschiebe, ist eine bessere Strategie – oder nennen wir es Konzept –, mit der ich all meine Daten gegen Zerstörung sichere. Mit anderen Worten: Es geht um Backups.

    Besonders wertvoll sind mir natürlich meine Fotos aus den letzten Jahrzehnten, die mit vielen Erinnerungen verbunden sind. Dazu kommen die Notizen zu unterschiedlichsten Ereignissen. Es sind wichtige digitale Dokumente. Ebenso möchte ich im Notfall mein Microblog und mein Blog wiederherstellen können. Und natürlich sind da auch die Dateien meines Passwortmanagers.

    Ich habe mich in den letzten Tagen ein wenig mehr damit beschäftigt und folgenden Weg eingeschlagen.

    Automatische Backups

    Mir ist dabei wichtig, dass ich einige Prozesse automatisieren möchte. Eine Automation kann fehlschlagen, aber der Mensch, der auf ein Backup vergisst, ist noch fehleranfälliger.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist der Download einer Sicherung von masto.host, bei dem mein Microblog gehostet wird. Für mein Blog legt mein Hoster Sicherungskopien in einem eigenen FTP-Verzeichnis an. Diese könnte ich mir wahrscheinlich noch automatisiert laden. Das muss ich erst ausprobieren.

    Ansonsten liegen Dokumente, Bilder etc. in unterschiedlichen Nextclouds, die auf meinem MacBook gespiegelt werden. Die für mich immer wichtiger werdende Joplin-App erzeugt regelmäßig Backups, die automatisch in der Nextcloud landen.

    Es geht also darum, einige Verzeichnisse auf meinem MacBook regelmäßig zu sichern. 

    Einerseits hänge ich immer wieder eine Festplatte an das MacBook, um mit Time Machine zu sichern. Aber „was schief gehen, geht schief“ und so braucht es immer mehrere Sicherungsorte, wie auch Rainer beschreibt.

    Sicherung in die Cloud

    Daher wollte ich nun auch in die Cloud sichern.

    Dafür habe ich bereits einen großen Speicherplatz bei Hetzner in Finnland, den ich bisher manuell befüllt habe. Also musste eine App für den Mac her.

    Nach ausprobieren einiger Apps für MacOS bin ich bei Arq Backup hängengeblieben. Deren Bedienkonzept ging mir schnell von der Hand und damit machte die Einrichtung auch Spaß, was auch heißt, dass ich mich wirklich darum kümmerte und nicht wieder verschoben habe.

    Arq erlaubt, unterschiedliche Speicherorte einzurichten und dort mehrere Backup Routinen festzulegen – die zu unterschiedlichen Zeiten und Intervallen starten. 

    Nachdem allein meine Fotos 300 GB umfassen, wollte ich nicht bei jedem Backup diesen Datenbestand neu hochladen. Das braucht bei meiner Internetverbindung Tage. Arq unterstützt inkrementelle Speicher. Das heißt, es wird ein aktueller Stand vollständig hochgeladen und dann nur mehr die Änderungen.

    Arq kann auf Wunsch die Dateien auch verschlüsselt online speichern, sodass ohne Passwort man nicht an diese herankommt.

    Derzeit rattert Arq und lädt in einer erstmaligen Runde mehrere Verzeichnisse mit über 500 GB in die Cloud. Sympathisch ist mir, dass ich genau den Upload Status verfolgen kann. 

    Wichtig an einem Backup ist natürlich, dass man es auch zurückspielen kann. Das habe ich mit einem kleineren Verzeichnis durchprobiert. Einfach Verzeichnis oder einzelne Dateien aus dem Backup auswählen und Speicherort wählen. Das heißt, man kann auch ganz gezielt Verzeichnisse oder Dateien aus einem Backup wiederherstellen.

    Arq hat noch ein paar weitere Features. Aber damit will ich es hier sein lassen. Arq hat ein Abomodell – aber das ist mir eine einfache und gute Sicherung meiner (zumindest für mich) wertvollen Daten wert.

    Und wenn ich auf Nummer sicher gehen will, kann ich parallel dieselben Backups noch in einer anderen Cloud starten – oder in dieser nur ganz wichtige Daten sichern.

    Sicherung der Zugangsdaten

    Im Laufe meiner Überlegungen kam mir noch ein weiterer Gedanke. Was, wenn mein Macbook crasht und ich alle Zugangsdaten und Passwörter für die Backups in einer Keepass-Datei habe? Wie komme ich dann an diese ran?

    Im Moment habe ich zwei Ideen: Entweder ich drucke die Zugangsdaten zur Cloud und die Passwörter für die Backups aus und sichere sie gut, oder ich kopiere die Keepass-Datei mit diesen Daten auf zwei USB-Sticks und lagere diese an zwei unterschiedlichen Orten.

    Zwei, weil immer einer kaputtgehen kann. Allerdings lagern die Keepass-Dateien ja auch auf meinem iPhone. Im Falle eines Macbook-Crashs sind sie also nicht gleich weg.

    Was fehlt?

    Ein paar Menschen haben mich im Fediverse auf das Thema NAS hingewiesen, also den Network Attached Storage. Auch eine gute Idee, aber da muss ich mich noch rein vertiefen – allein die Frage, welche man hier anschafft etc., ist eine „Wissenschaft” für sich. Mit der Cloud habe ich auch schon mal eine Sicherung außerhalb meiner Wohnung, was für den schlimmsten Fall (Feuer etc.) gut ist.

    Backups sind vollkommen unwichtig. Solange nichts passiert. Aber wenn mal Daten verloren gehen, dann war ich schon öfter mehr als froh, auf ein solches Backup zugreifen zu können.

    Habe ich noch etwas Wichtiges vergessen?

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  • Irgendwann muss es auch genug sein

    Ich habe in den letzten Jahren einiges bei meinen Anwendungen umgestellt. Nextcloud, Joplin und Co statt Dropbox, Evernote und Co.

    Mir ist es wichtig, mehr Open Source zu verwenden und wenn notwendig sogar das Betriebssystem zu wechseln zu können ohne erst alles konvertieren zu müssen.

    Jetzt stecke ich beim Kalender, Kontakten und den Aufgaben fest. Die Apple Kalender und Kontakte Apps laufen für mich rund und so oft ich auch gewechselt habe ist Todoist die Anwendung, die mir am Besten gefällt.

    Jetzt habe ich mich entschlossen vorerst dabei zu bleiben. Ich weiß, dass ich relativ einfach woanders hin wechseln kann, dass meine Daten nicht ganz eingesperrt sind sondern transferierbar sind und das mit relativ geringer Mühe. Also bleibe ich dabei.
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