Monat: Januar 2026

  • Meine Fediverse Konsolidierung im Jahr 2026

    Ich experimentiere gerne und so haben sich jetzt einige Fediverse Instanzen angesammelt, die ich verwalte.

    Meine Fediverse Instanzen Anfang 2026

    • Nur ein Blog ist über das ActivityPub Plugin eine eigene Instanz geworden
    • Ein zweites Testblog dient mir zum ausprobieren, ob ich mit WordPress auch microbloggen kann
    • Mein Microblog, eben zum microbloggen, dass mit Mastodon läuft
    • Mikroblog (ebenfalls Mastodon) als Testinstanz
    • Pixel.Microblog läuft mittels Pixelfed
    • Eine Friendica Instanz (ebenfalls zum testen)
    • Eine GoToSocial Instanz
    • Eine weitere GoToSocial Instanz, die ich mittels Virtual Private Server versuche selbst zu hosten

    Das wird langsam ein bisschen zu viel des Guten. Daher wird das Jahr 2026 das Jahr der Konsolidierung.

    Was bleibt, was geht

    Da ich meinen Blog natürlich weiterhin betreibe, ist die Verbindung mittels eines Plugins in das Fediverse ein echter Mehrwert. Menschen können meinem Blog über das Fediverse folgen. Neue Artikel erscheinen im Fediverse und können dort kommentiert werden. Diese Kommentare landen dann auch wieder in meinem Blog. So sind mehrere Kanäle des Dialogs möglich, die alle zentral in meinem Blog zusammenlaufen.

    Ein zweites Testblog schadet nicht und kann mir auch für andere Plugin-Tests nützlich sein. Es bleibt somit. Automatisierte Updates halten den Wartungsaufwand klein.

    Mein Microblog (Mastodon) ist mein Hauptkanal für das Mikrobloggen. Hier poste ich kurze Gedanken und Neuigkeiten und kommuniziere mit anderen Fedizen, also den Nutzer:innen des Fediverse. Meine zweite Mastodon-Instanz (Mikroblog) bleibt vorerst bestehen, da ich eine Idee habe, die noch ausreifen muss.

    Die Pixelfed-Instanz wird gelöscht. Ich wollte Pixelfed ausprobieren, da es auch die Verwaltung von Alben ermöglicht. Damit wollte ich Flickr von vor zig Jahren nachbilden. Aber zig Fotoalben aufzubauen, das ist mir zu mühsam. Dafür reicht mir mein Microblog, um hin und wieder ein oder zwei Fotos zu posten.

    Friendica ist eine vielseitige Anwendung, die für meine Zwecke jedoch fast überdimensioniert ist. Daher wird diese Instanz auch eingestellt.

    Und dann wäre da noch GoToSocial. Es ist eine einfache, im positiven Sinne schlanke und schnelle Anwendung. Bei ihr habe ich zum ersten Mal mithilfe von KI eine Installation auf einem VPS probiert. Das war zwar aufregend, aber die Instanz läuft stabil. Ich weiß jedoch nur beschränkt, was ich da getan habe und ob das System auch sicher ist. Mich hier einzuarbeiten und zu lernen, ist aufwändig. Daher wird dieser Schritt erst viel später oder gar nicht erfolgen. Meine bevorzugte Option bleibt daher die fremdgehostete Instanz.

    Warum ich vielleicht zu GoToSocial wechsle

    Ich habe mir für 2026 noch Zeit gegeben, um zu überlegen, ob ich von Mastodon zu GoToSocial als meine Hauptinstanz im Fediverse wechseln und es als mein Mikroblog verwenden möchte.

    Mastodon kann einiges und ich kann mich im Alltag nicht über die Nutzung beschweren.

    Ich habe aber schon immer gerne etwas andere Software als der Mainstream genutzt. Das Fediverse ist ein vielfältiger Ort. Ich möchte einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Diversität bei den Anwendungen leisten.

    GoToSocial ist recht flott und benötigt weniger Ressourcen. Ein großes Plus ist auch die erweiterte Zeichenanzahl für jedes Posting: 5.000.

    Auch wenn nicht jede andere Fediverse-Anwendung/Client es richtig darstellt, kann man Beiträge mittels Markdown auch formatieren.

    GoToSocial soll dieses Jahr – wenn alles gut geht – die Beta-Phase verlassen. Spätestens dann kann ich entscheiden, ob ich wirklich wechseln möchte. Bis dahin verwende ich die Instanz für das eine oder andere Posting oder um speziellen Profilen zu folgen, die sich mit GoToSocial auseinandersetzen. Mit 14 Followern habe ich sogar schon eine kleine Community zum Austausch.

    Mikro- und Makrobloggen

    Letztendlich bedeutet das, dass ich mit Nur ein Blog ein Makroblog betreibe, über das ich alles Mögliche tun kann und das ich mittels Plugins „unendlich” in seiner Funktionalität erweitern kann. Als Mikroblog bleibt dann entweder Mastodon oder es wird durch GoToSocial ersetzt.

    So ist der Plan. Es sei denn, mir kommt eine neue Fediverse-Anwendung dazwischen. 😉

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  • Mein erstes Linux Notebook (4)

    Mein letzter Beitrag zu meinem ersten Notebook mit Linux ist schon länger her.

    Ich habe mich immer wieder damit auseinandergestetzt und auch ein paar Dinge ausprobiert. Mein Hauptgerät ist weiterhin ein Macbook.

    jetzt gab es aber einen neuen Schub. Ein Freund von mir probiert jetzt auch Linux (Mint) aus. Außerdem ist Linux Mini 22.3 „Zena“ erschienen.

    Also Update ausprobiert. Das ging einerseits gut und dann doch ein wenig schief.

    Ich hatte dann nur 22.2 aufgespielt. Das große Wunder. Endlich gibt mein Notebook Töne von sich. Das hatte bisher nicht geklappt. Gleich mal einen Song abgespielt und einen Film angeworfen. Funktioniert tadellos.

    Doch dann war das WLAN weg. Der Treiber für den Chip war mit einigen anderen Bereinigungen anscheinend gelöscht oder deaktiviert worden. Nach einigem probieren konnte ich jedoch auch das beheben.

    Und jetzt ist ein 180 Euro Notebook auch „lärmend“ unterwegs.

    Damit geht auf diesem Billig-Notebook unter Linux eigentlich alles, was ich mobile so brauche.

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  • Verändern wir unsere Vergangenheit?

    Das ist sicherlich kein neuer Gedanke. Aber für mich ist er in den letzten Tagen deutlich geworden.

    Beim Experimentieren mit KI-Systemen habe ich unter anderem einige Fotos manipuliert. Unter anderem habe ich ein Foto von einem Weihnachtsbesuch des Weihnachtsmanns bei einer Bekannten sowie ein Foto von einem besonderen Abendessen mit Freunden erstellt.

    Bei beiden Fotos habe ich den jeweiligen Personen das Ergebnis gezeigt. Sie haben einige Zeit gegrübelt, wann das gewesen sei. Sie fragten sich auch, ob ihr Gedächtnis sie trüge, da sie sich nicht wirklich daran erinnern konnten. Dann habe ich es aufgelöst.

    Das zeigte mir mehrere Dinge ganz plastisch.

    Wenn ich diese Technik gezielt einsetze, kann ich Menschen vielleicht ganz neue Erinnerungen geben. Ich kann Zweifel erzeugen – und Zweifel sind mächtig. Ich kann ihnen einreden, dass etwas passiert sei, das nie ganz so war. Natürlich kann ich niemandem einreden, er sei schon einmal in Grönland gewesen, wenn dem nicht so ist. Aber bei naheliegenden Dingen.

    Was wäre, wenn ich meinen Nachkommen manipulierte Fotos hinterlasse, ohne dies zu kennzeichnen? Dann hinterlasse ich ihnen eine gefälschte Erinnerung über mich. Dann mag sogar der Besuch in Grönland („Schau mal, der Robert war sogar dort!”) plausibel erscheinen.

    So können wir Menschen ein vollkommen gefälschtes Bild von uns vermitteln. Ich zeige, wie weit ich gereist bin, wen ich alles getroffen habe, wo ich gewohnt habe und was ich gegessen habe. 

    Damit kann ich meine Vergangenheit vollständig selbst bestimmen. Und für manche natürlich auch meine Gegenwart. 

    Und auf die Menschheit umgelegt. Was hinterlassen wir zukünftigen Generationen? Welche Wahrheiten werden sie noch über unser Leben entdecken können?

    Ein seltsamer und erschreckender Gedanke.

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  • Nextcloud Schnelleinstieg von Herbert Hertramph

    Es ist mir ein wenig peinlich. Im Jahr 2023 schrieb Herbert Hertramph das Buch „Nextcloud Schnelleinstieg“ (hier bestellbar).

    Die Digitalausgabe liegt nun seit rund zwei Jahren auf meiner Festplatte. Sie wurde mir von Herbert zur Verfügung gestellt. Ich wollte immer eine Rezension schreiben.

    Aber später ist nicht zu spät.

    Ist das Buch Anfang 2026 noch aktuell

    Die erste Frage ist natürlich, ob ein Buch über Nextcloud zwei Jahre später noch sinnvoll ist. Software entwickelt sich schließlich weiter.

    Der Schnelleinstieg hat jedoch nicht zum Ziel, dass man sich in die technischen Details eines Systems wie Nextcloud vertieft oder jede App bis ins letzte Detail kennt. Die Anleitung ist zeitloser Natur. Sie enthält generelle Informationen darüber, wie man zu einer Nextcloud kommt, wie man sich dort anmeldet und welche Anwendungen man gleich einmal nutzen könnte.

    Einmal durch das Buch gewandert

    Beim erneuten Durchlesen des Buches ist mir aufgefallen, dass grundlegende Dateiverwaltungsaufgaben im Wesentlichen gleich geblieben sind. Damit ist das Buch weiterhin recht aktuell.

    Herbert stellt diese Funktionalitäten immer mit Beispielen dar, sodass man rasch versteht, worum es sich bei diesen Funktionen handelt und wofür sie einsetzbar sind.

    Er führt einen auch durch die wichtigsten Funktionen des Adminbereichs und erklärt, wie man weitere Nutzer:innen einbindet.

    In kurzen Abschnitten beschreibt er die Möglichkeiten des Terminmanagements, der Aufgabenverwaltung, der Verwaltung von Adressbüchern und Kontakten, der Verwendung von Office-Anwendungen, der Erstellung von Notizen, der E-Mail-Verwaltung und der Durchführung von Videokonferenzen. Lesezeichen, Feedreader und Passwortmanager werden nur kurz erwähnt.

    Ein ganzes Kapitel widmet er dem wichtigen Thema der Absicherung der Nextcloud. 

    Ein letztes Kapitel widmet sich schließlich dem papierlosen Arbeitszimmer und zeigt, wie man dieses Ziel mit Nextcloud erreichen kann.

    Für wen ist das Buch

    Für alle, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Nextcloud verschaffen möchten. Die Praxisbeispiele helfen dabei, Nextcloud in den eigenen Arbeitsalltag – ob privat oder beruflich – zu integrieren.

    Man benötigt kein großes technisches Vorwissen. Herbert erklärt alles in einfachen Schritten. Wer sich schon ein wenig mit Nextcloud auseinandergesetzt hat, wird auch noch den einen oder anderen Tipp finden.

    Zwei Jahre danach habe ich beim nochmaligen durchlesen wieder ein paar kleine Tipps gefunden, die ich ausprobieren werde.

    Die PDF- und die Print-Ausgabe kosten jeweils 24,99 Euro.

    Ich könnte hier viel schreiben. Aber schaut doch einfach mal in den Buchauszug hinein. Der bietet das Inhalts- und Stichwortverzeichnis sowie einige Kapitel. So könnt ihr am besten abschätzen, ob euch der Aufbau und der Sprachstil von Herbert liegen.

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  • Die letzten fünf Songs

    MTV war für mich damals einer der Gründe, mir Kabelfernsehen zu leisten. Die aufwendigen Musikvideos liefen dann nachts stundenlang bei mir. MTV beendet nun die Ausstrahlung von Musikvideos und brachte noch ein paar letzte Songs bevor diese Ära beendet war.

    Das brachte mich auf die Frage: Was wären meine letzten fünf Songs? Die Songs, die ich mir vor dem Sterben anhören würde (wenn ich meinen Tod so planen könnte). Oder die fünf Songs, die ich für mein Begräbnis vorgeben würde.

    Als ich mein eigenes Musikarchiv durchging, stellte ich einmal mehr fest, dass Leonard Cohen der Künstler ist, dessen Songs einen wichtigen Teil meiner Jugend begleiteten (siehe Danke, Leonard Cohen). Daher sind die letzten fünf Songs, die ich hören bzw. spielen möchte, auch von ihm.

    Hier ist meine Liste. Sie enthält die letzten fünf Songs. Und sie ist ganz persönlich.

    Like A Bird On The Wire

    If I, if I have been unkind
    I hope that you can just let it go by
    If I, if I have been untrue
    I hope you know it was never to you

    Ain’t No Cure for Love

    All the rocket ships are climbin‘ through the sky
    The holy books are open wide
    The doctors working day and night
    But they’ll never ever find that cure for love

    Hey, That´s No Way To Say Goodbye

    Your Eyes are soft with sorrow
    Hey, that´s no way to say goodbye

    Passing Through

    Passin‘ through, passin‘ through
    Sometimes happy, sometimes blue
    Glad that I ran into you
    Tell the people that you saw me passin‘ through

    Heart With No Companion

    And I greet you from the other side
    Of sorrow and despair
    With a love so vast and shattered
    It will reach you everywhere

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  • Blogvorsatz 2026

    Wie jedes Jahr (siehe Blogvorsatz 2025) habe ich mir einige Aufgaben überlegt, die ich im Jahr 2026 gerne rund um mein Blog umsetzen möchte.

    Es handelt sich dabei nicht um eine absolute Liste, sondern eher um Leitlinien, an denen ich mich während des Jahres immer wieder orientieren möchte.

    BlogWochen 2026

    Die BlogWochen 2025 waren eine feine Sache. Von Mai bis Oktober 2025 laufend waren sie inspierend jedoch auch aufwändig. Im Jänner möchte ich mich mit Dirk und Benedikt online zusammensetzen und überlegen, ob wir 2026 auch eine Blogaktion starten. Diesmal aber sicher kürzer und kleiner.

    Barrierefreiheit und Blue Beanie Day

    Das Thema barrierefreies Web ist mir schon lange eine Anliegen. Ich habe mich in letzter Zeit darauf verlassen, dass das von mir gewählte Theme recht barrierearm ist. Das kann es aber nicht sein. So werde ich mein Theme näher betrachten und mir vielleicht sogar einen Check durch eine:n Expert:in leisten.

    Den Blue Beanie Day möchte ich natürlich wieder begehen. Das Motto lautet umso mehr „Ein Web für Alle“. Im Jahr 2025 habe ich begonnen, aufzuzeigen, wie das Fediverse dazu beitragen kann. Da möchte ich wieder ansetzen und hoffentlich mehr Menschen begeistern können, ebenfalls ein Zeichen zu setzen.

    Ich kuratiere mein Blog

    Bereits Ende 2025 habe ich mir überlegt, die Startseite meines Blogs zu ändern. Die Navigation habe ich Anfang dieses Jahres bereits ein wenig verändert und damit begonnen, die Schlagwortseiten mit kurzen Informationstexten einzuleiten.

    In meinem Blog habe ich über 3.500 Artikel. Einige sind kaum relevant, andere sind historisch interessant und wieder andere haben auch heute noch ihren Wert (zumindest für mich). Aber wie findet man all diese Artikel und wie behält man den Überblick über all die Themen, die ich in meinem „Wald und Wiesen Blog” schon einmal angesprochen habe?

    Dazu fiel mir das Wort „kuratieren” ein. Ich verstehe darunter (gestützt auf eine KI-Definition):“

    • Filtern: Man sucht aus der Masse an Informationen die relevantesten, besten oder interessantesten heraus.
    • Anreichern: Man teilt diese Inhalte nicht einfach nur (Copy/Paste), sondern ordnet sie ein, kommentiert sie oder fügt die eigene Meinung hinzu.
    • Präsentieren: Man stellt sie für seine Zielgruppe übersichtlich zusammen (z. B. in einer Link-Sammlung).

    Genau das ist meine Überlegung. Wie bereite ich die Inhalte meines Blogs am besten auf, damit sie von interessierten Leser:innen auch gefunden werden? Wie gestalte ich Übersichten, die einen Mehrwert bieten?

    Dies sind Fragen, denen ich mich im Advent 2025 mehr widmete und die ich im Jahr 2026 ein wenig beantworten möchte.

    Und wenn nicht für andere, so doch zumindest für mich selbst. Denn ich verwende meinen Blog immer häufiger auch als Quelle, wenn ich z. B. im Fediverse auf weitere Gedanken meinerseits zu einem Thema verweise.

    Fediverse

    Ich bin im Fediverse mit zwei Instanzen vertreten. Einerseits über mein Microblog, in dem ich Diskussionen führe, Kurzgedanken teile und Links verbreite. Andererseits ist mein Blog über das ActivityPub-Plugin direkt mit dem Fediverse verbunden. 

    Daher lässt sich mein Blog nicht mehr wirklich vom Fediverse und den dortigen Aktivitäten trennen. 

    Damit betreibe ich zwei Blogs: „Microblog” und „Nur ein Blog”. 

    Ich hatte die Idee, daraus ein einziges Blogsystem zu machen, das sowohl im Web als auch im Fediverse vertreten ist. Aber das erscheint mir nicht sinnvoll. Wer im Fediverse „Nur ein Blog” folgt, möchte vermutlich lediglich über neue Artikel informiert werden und diese gegebenenfalls mit mir diskutieren. 

    Über Microblogging teile ich Kurzgedanken, Plaudereien, Blödeleien und Ähnliches, die oft keine langfristige Bedeutung haben. Daher werde ich beide Blogs wohl auch in Zukunft lieber getrennt halten.

    Aber es wird immer wichtiger, beide Blogs gemeinsam zu denken und zu überlegen, wo ich was blogge/poste.

    Das Fediverse wird auch im Jahr 2026 immer wieder in meinen Artikeln auftauchen. Einen besonderen Fokus möchte ich dabei auf die Frage legen, wie das Fediverse für eine breitere Gruppe von Menschen und Institutionen interessant werden könnte.

    Barcamper

    Die Sammlung österreichische Barcamps (barcamper.at) werde ich 2026 fortsetzen. Falls ich die Zeit finde, möchte ich diese auch um frühere Berichte ergänzen, damit die Seite noch stärker als Dokument der Zeitgeschichte dient.

    (Kein) Newsletter

    Die Idee aus dem vorherigen Blogvorsatz, nämlich einen eigenen Newsletter ins Leben zu rufen, habe ich nicht weiterverfolgt. Es ist doch einiges an Aufwand, den ich lieber in Artikel und die Kuratierung meines Blogs stecke.

    Kreativität und KI

    Wie ich es mit dem Begriff Kreativität sehe, habe ich in meiner Kreativitätserklärung zusammengefasst. Auch wie ich Künstliche Intelligenz beim Bloggen nutze.

    KI ist ein spannendes Thema und fließt in immer mehr Bereiche des Lebens ein. Diese Möglichkeiten und Bedenken möchte ich beschreiben und manches selbst ausprobieren, um euch darüber zu berichten.

    Schreiben, schreiben, schreiben

    Ich habe viele Ideen und Gedanken. Oft bin ich zu faul, um sie niederzuschreiben. Doch jedes Mal, wenn ich einen Artikel fertiggestellt habe, merke ich, wie viel Freude es mir macht, dahinschwebende Gedanken in Worte zu fassen. Oft ist es dieser Transformationsprozess, der mir zusätzliche Anregungen bringt. Durch das Niederschreiben werden meine Gedanken fassbarer und somit auch für mich selbst diskutier- und erweiterbar.

    Daher nehme ich mir einfach vor, so viel zu bloggen, wie es mir Freude bereitet.

    Blog das Robert

    Doch nicht immer muss die Grundidee für einen Artikel von mir kommen. Mit der Aktion „Blog das Robert” lade ich euch ein, mir Fragen zu stellen oder Themen vorzugeben, über die ich dann bloggen soll. 

    Das ist für mich immer wieder eine positive Herausforderung. So lerne ich selbst einiges dazu und komme auf neue Gedanken.

    Für die Aktion gibt es sogar ein Formular für anonyme Einreichungen.

    Man kann, muss aber nicht.

    … – das ist ein wichtiger Grundsatz für meine Art des Bloggens. Ich kann in meinem Blog etwas tun oder schreiben, ich muss aber nicht. Ich kann mein Blog als Ort des Experimentierens nutzen. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig. Und das tut gut.

    Aber es gilt mein Satz aus dem Jahr 2025:

    Euer Feedback, eure Anregungen und eure Unterstützung sind mir besonders wichtig.

    Diese Interaktion mit Menschen suche ich auch über die Verknüpfung mit dem Fediverse.

    In diesem Sinne freue ich mich auf ein gutes Blog-Jahr 2026 und den Austausch mit allen, die möchten.

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  • Mein Blog-Jahresrückblick 2025

    In guter Tradition gibt es auch dieses Jahr einen Rückblick auf mein Blogjahr (siehe Blog-Jahresrückblick 2024)

    Im Jahr 2025 habe ich insgesamt 154 Artikel geschrieben. So viele Artikel wie schon lange nicht. Da müsste ich ins Jahr 2012 zurückgehen, wo es 166 waren. Einen wichtigen Anteil an meiner Schreiblaune hatten dabei wohl die BlogWochen 2025.

    Die wenigsten Artikel schrieb ich im Juli, nämlich 5, die meisten im Mai mit 22.

    Der Artikel des Monats

    Die Tradition gibt eine harte Regel vor. Ich wähle nur einen einzigen Artikel pro Monat aus, der etwas über dieses Jahr aussagt. Und es gibt noch eine Verschärfung dieses Jahr. Ich könnte ab Mai dauernd auf Artikel zu den BlogWochen hinweisen. Aber ich halte mich bewußt zurück..

    Ein paar Zahlen

    Mit Koko Analytics habe ich ein Plugin installiert, dass mir rudimentäre Zugriffszahlen liefert, ganz DSGVO-konform.

    Webstatistik

    Im Jahr 2025 gab es in meinem Blog 25.035 Besuche mit 31.709 Seitenaufrufen. Das sind im Schnitt 70 Besuche pro Tag. Für manche:n Blogger:in nicht viel, für mich zählt aber jede:r einzelne.

    Nachfolgend findet ihr die meist besuchten Artikel im Jahr 2025.

    SeiteBesucher im Jahr 2025
    Nextcloud: Erste Schritte mit Fotos282
    Wenn ihr es wollt, kommt die Blackbox wieder209
    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe190
    Stirbt das Fediverse?180
    Nur 5 Apps am Smartphone177
    Im Mai beginnen die BlogWochen139
    Wie sich ChatGPT selbst sieht148
    Joplin: Markdown Import und ein kleiner „Trick“144
    Ein Tagebuch mit Nextcloud Anbindung?116
    Open Blogging Manifest84

    Insgesamt könnt ihr in meinem Blog jetzt auf 3.539 Artikel zugreifen und diese lesen.

    Außerdem ist mein Blog langsam mein großes Verweissystem. So habe ich dieses Jahr oft in Postings im Fediverse oder anderswo auf einen älteren (oder neueren) Artikel verwiesen, in dem ich schon zu dem Thema etwas geschrieben habe.

    RSS Feed

    Worüber ich keinen Überblick habe ist, wieviele meine Artikel über den RSS-Feed lesen. Nachdem ich diesem im Volltext anbiete, gibt es für die so Lesenden keinen Grund mein Blog zu besuchen. Aber so soll es sein. Zahlen sind halt nur Zahlen.

    Suchmaschinen

    Etliche Besucher:innen kommen natürlich über eine Suchmaschine. Google dominiert hier noch immer 5.224 Besuchern. Aber immerhin erscheint auch schon DuckDuckGo mit rund 478 Besuchern in der Statistik auf. Mal schauen, ob das noch weiter steigt. Ecosia bracht 224 und Search von Brave 209 Besucher.

    Wie sehr KI-Systeme die verändern werden oder schon verändert haben, wird die Zeit weisen.

    Kommentare und das Fediverse

    Noch spannender als die reinen Zugriffszahlen sind die Kommentare. Über die Reaktionen auf meine Artikel habe ich mich riesig gefreut, denn der Austausch mit euch ist mir besonders wichtig.

    Hier lohnt sich ein genauerer Blick, um die Kommentare direkt im Blog von den Interaktionen aus dem Fediverse zu trennen – schließlich ist nureinblog.at mittlerweile via ActivityPub vernetzt. Direkt im Blog gab es 2025 insgesamt 240 Kommentare (ohne meine eigenen mitzuzählen), also mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Via ActivityPub kamen weitere 61 Kommentare hinzu.

    Doch das Fediverse bietet mehr als nur Text: Meine Artikel wurden dort 194-mal geliked, 43-mal repostet und 4-mal zitiert (mittels der neuen „Quote“-Funktion). In Summe gab es also 302 Reaktionen über diesen Kanal.

    Für mich bestätigt das zweierlei: Die Kommentar-Kultur ist noch lange nicht tot und die Installation des ActivityPub-Plugins war definitiv die richtige Entscheidung. Immerhin folgen meinem Blog-Profil @roblen dort bereits 44 Personen.

    Wie ging es meinem Blogvorsatz

    Auch für 2025 hatte ich einen Blogvorsatz. Im Mai (#2) und im August (Stand der Dinge) habe ich diesen schon mal der Realität gegenüber gestellt.

    Ich muss für mich selbst feststellen, dass ich meinen Blogvorsätzen recht treu geblieben bin. Die Blogwochen waren intensiv. Ich habe viel gebloggt, gelesen, (zu wenig) kommentiert und die Beiträge anderer Blogger:innen zusammengefasst.

    Den Blue Beanie Day habe ich feierlich begangen und versucht im Fediverse andere zum mitmachen zu motivieren. Das gelang mit nur so halb, aber es ist ein Anfang. Barcamps gab es nicht viele zu dokumentieren, aber was ich fand, landete auf Barcamper.at. Selbst war ich leider auf keinem einzigen Barcamp.

    Das Gedankenspiel eines Newsletters habe ich aufgegeben. Es ist mir nebenbei zu viel Arbeit.

    Die 2024 eingerichtete Kreativitätserklärung habe ich auch 2025 immer wieder überdacht, überarbeitet und erweitert.

    Zu „Blog das Robert“ gab es immerhin zwei Artikel:

    Das Schöne daran: Bei beiden Artikeln habe ich selbst einiges dazu gelernt. Eine der Gründe warum ich die Aktion mag.

    Das Fediverse war immer präsent. In meinem Artikel wie auch in der Anbindung meines Blogs.

    Und gebloggt habe ich 2025 wirklich einiges.

    Fazit

    Ein spannendes Blogjahr liegt hinter mir. Prägend waren dabei die Blogwochen und die Verzahnung meines Blogs mit dem Fediverse. Darüberhinaus gab es jedoch auch noch einiges anderes zu berichten und nachzudenken.

    Danke an alle, die in letzten Jahr mitgelesen oder kommentiert haben.

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  • Quo vadis, Startseite #2

    Zu meinem Artikel Quo vadis Startseite? Klassischer Blog-Stream oder persönliches Portal? habe ich einige Rückmeldungen erhalten. Ganz herzlichen Dank dafür. Das hat mir sehr weiter geholfen.

    Parallel dazu habe ich einzelne Fragen und Elemente mit meinen KI Systemen diskutiert.

    Schlußendlich kam ich zu dem Gedanken, dass ich vorerst einmal die horizontale Menüleiste (ganz oben im Blog) sowie die rechte Seitenleiste aufräumen und neu gestalten sollte. Denn diese Elemente finden Lesende auf jeder Seite und sehen sie damit immer.

    Ich habe in einem ersten Schritt die Menüleiste verkürzt und dafür einige Links in Submenüs gesteckt. Damit sollte der obere Bereich nicht so überladen sein und nur die wichtigsten Begriffe liefern.

    In den nächsten Tagen werde ich das nochmals überdenken und auch die Seitenleiste neu gestalten.

    Seitenleiste

    Im Moment habe ich dazu folgende Gedanken:

    • Der „Über mich“ Block bleibt.
    • Die Schlagwort-Wolke ist wahrscheinlich für die meisten überladen. Hier überlege ich, mir wichtige Schlagworte in einer klassischen Liste anzubieten
    • Die „Letzte Kommentare“ werde ich entfernen.
    • Hinzu kommen Verlinkungen zu meinen Projekten wie Barcamper.at oder alleinr.at.
    • Auch der Auftritt meines Blogs im Fediverse gehört mehr beworben.

    Feedback ist herzlich willkommen.

    Ich hoffe damit einen informativen Überblick zu bieten, aber trotzdem keinen Bereich zu überladen.

    Vorteil ist natürlich, dass ich diese beiden Bereiche meines Blogs jederzeit weiter ändern bzw. optimieren kann.

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