Monat: September 2025

  • Linkding Update – Jetzt mit Tag Management

    Über das Online Bookmarking Management Werkzeug (Open Source) LinkDing habe ich schon öfters geschrieben.

    Jetzt gibt es ein neues Update (1.43.0). Neben einigen Verbesserungen und Bugfixes bringt das Update ein eigenes Management für Tags (Schlagworte).

    Diese werden in einer Liste angezeigt. Diese Liste ist nach dem Alphabet oder der Anzahl der hinterlegten Lesezeichen sortierbar. Für lange Taglisten gibt es auch eine Suchfunktion. Nicht genutzte Tags können ebenfalls separat angezeigt werden. 

    Tags können gelöscht oder hinzugefügt werden.

    Besonders erfreulich ist die Merge-Funktion. Wenn man merkt, dass man zu viele Tags verwendet hat, kann man zwei oder mehrere Tags zu einem Tag zusammenführen.

    Somit ist das wieder einmal ein Update mit Mehrwert.

    Fediverse reactions
  • Privates und Öffentliches – Welche Themen wir bewusst aus unseren Blogs heraushalten

    Es gibt Menschen, die verwenden Weblogs als Tagebuch. Alles was sie so erleben, landet als Text oder Bild im Netz.

    Ich habe dies nie so für mich gesehen. Ich schreibe über Themen, wobei natürlich meine privaten Interessen, meine eigenen Erlebnisse einfließen.

    In der Über mich Seite meines Blogs, findet man schon einige private Informationen über mich. Dort schreibe ich zum Abschluss:

    Natürlich habe ich auch ein Privatleben außerhalb des Internets mit vielen Interessen. Aber das breite ich hier nicht im Detail aus. Manches kann man in meinem Blog oder in den „sozialen Netzwerken“ nachlesen. Am wichtigsten sind mir nach wie vor die Menschen in meinem näheren Umfeld, die ihre Privatsphäre genießen sollen und deshalb in diesem Blog nur am Rande eine Rolle spielen.

    Das ist für mich wohl der größte Angelpunkt. Die Menschen um mich herum aus meinem Blog herauszuhalten. Sie kommen nur dann vor, wenn sie sich bewusst dafür entscheiden, hier auch genannt zu werden. Ansonsten erwähne ich mal Verwandte und Bekannte, aber nur sehr, sehr allgemein.

    Aber heutzutage schreibt man nicht nur in einem Blog. Ich bin im Fediverse und auch sonst in einigen anderen Sozialen Netzwerken. Wer mag, kann natürlich all diese Textschnipsel und Fotos miteinander verbinden und versuchen, sich ein Bild von mir zu machen. Das geht heutzutage wohl noch einfach als zu Beginn des Web 2.0.

    Dann gibt es noch alle diejenigen, die mich erwähnen und wo es leicht ist, diese Erwähnung auch wirklich mir zuzuordnen.

    Privatsphäre im Netz ist daher nicht nur eine Frage, die ich in meinem Blog allein überlegen muss. Privatsphäre ist nicht einmal von mir allein erhaltbar.

    Aber bleiben wir mal beim Blog.

    Da für so etwas auch Künstliche Intelligenz hilfreich sein kann, habe ich ChatGPT beauftragt, einen Art „Privatsphärencheck“ zu machen:

    Checke mein Blog nureinblog.at. Versuche so viele private Informationen rauszufinden, wie nur möglich. Mache quasi einen Privatsphären-Check. Lass dir Zeit. 

    Da kam einiges, was ich hier gar nicht breittreten möchte. Allein schon die vielen Verlinkungen in meinem Blog zu weiteren Profilen und Aktivitäten ergibt schon ein ordentliches Profil.

    Ich kann schon mal für mich festhalten, dass auch wenn ich glaube wenig über mich zu sagen, doch einiges über mich erzähle.

    ChatGPT hat nach einiger Diskussion folgende Kurzeinschätzung über mich verfasst:

    Ein introvertierter, reflektierter Mensch mit kontrollierter Außendarstellung. Legt Wert auf digitale Selbstbestimmung und offene Kommunikation, aber schützt die Privatsphäre im engeren Umfeld konsequent. Öffentliches Profil: „der Netzwerker aus der alten Bloggarde, der am Offenen Web festhält“.

    Es wäre interessant zu erfahren, ob ihr das auch aus meinem Blog herauslest.

    Aber kehren wir zur Frage zurück.

    Manch anderes Thema findet sich hier ebenfalls nicht, da ich meine berufliche Tätigkeit und mein privates Bloggen nicht vermischen möchte. Manchmal tue ich es ein wenig und könnte wohl noch viel mehr. Aber immer die Schere im Kopf zu haben, damit ich nicht irgendwelche Grenzen überschreite, ist mir einfach zu anstrengend.

    Das ist wohl auch ein wichtiger Grund, warum ihr manche Themen hier nicht findet. Ich gestalte mein Blog als einen Raum, in dem es mir Freude macht, über Inhalte zu schreiben.

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  • Heinz Conrads und die Lücken im ORF-Archiv

    Ein Artikel auf orf.at beschäftigt sich mit dem ORF-Archiv.

    Neben einem Foto von Heinz Conrads findet sich auch eine Erläuterung zu früheren Zeiten. Da waren Speichermedien teuer und daher wurden Sendung einfach überspielt.

    Das ist auch der Grund, warum etliche Sendungen von Heinz Conrads nicht mehr vorhanden sind.

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  • Blogparade #relevant: Bar oder unbar?

    Bei Blogissimo habe ich die Blogparade #relevant: Bar oder unbar entdeckt.

    Meine Antwort ist ganz simpel: Seit der Corona-Pandemie zahle ich, wo immer es geht, mit Karte. Wobei „Karte” nicht ganz korrekt ist. Ich zahle nicht direkt mit der Karte, sondern über Apple Pay auf meiner Apple Watch.

    Warum? In den Anfangszeiten von Corona plädierte man für kontaktloses Zahlen. Und mit der Watch geht es sehr einfach. 

    Sobald ich morgens meine Watch anlege, muss ich sie per Code freischalten. Solange sie dann an meinem Armgelenk anliegt, bleibt die Freischaltung erhalten.

    Am Zahlterminal drücke ich zweimal auf einen Button der Watch, halte sie an das Terminal und starte so den Zahlungsvorgang, der quasi auch gleich wieder beendet ist. Da die Uhr an meine Person gebunden ist, brauche ich für Beträge über 50 Euro auch keine zusätzliche Freigabe per PIN.

    Damit geht das Zahlen sehr schnell. Es gibt kein Retourgeld und ich muss auch kein schweres Portemonnaie mitschleppen.

    Über meine Bank-App kann ich meine Ausgaben leicht nachvollziehen und weiß jederzeit, wie viel Geld noch auf dem Konto verfügbar ist.

    In Lokalen frage ich mich jedoch manchmal, ob das Trinkgeld, das ich meiner Zahlung hinzufüge, wirklich beim Personal ankommt. Je nachdem gebe ich dann Trinkgeld in bar.

    Bin ich damit (für meine Bank) leichter trackbar? Ja, sie kennt meine täglichen Einkaufsorte. Aber ich besitze keine „JÖ-Card” oder sonstige Kundenkarte. Die sammelt dann wirklich jedes einzelne Produkt, das ich einkaufe. Meine Bank kennt hingegen nur die einzelnen Summen.

    Sollte ich wieder mehr auf Bargeld umsteigen? 

    Vielleicht. Ich würde gerne Argumente pro und contra in den Kommentaren lesen.

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  • Mist zum halben Preis

    … große Marken sind auch dabei.

    Mistkübel auf der Strasse. An diesem hängt eine rote Einkaufstasche mit dem Aufdruck "HalfPrice Great brands"
  • Stinkefinger

    Plastikhandschuh liegt auf Asphalt. Die Finger sind so gebogen, dass der "Stinkefinger" gezeigt wird.
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  • Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe“ der BlogWochen 2025 gesammelt.Wieder erlaube ich mir jeweils ein Textstückchen – ganz subjektiv – aus dem Artikel zu zitieren.

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | Maurice Renck

    Ich empfinde Blogposts (oft) als einen Gesprächsstarter. Von meinen wünsche ich mir zumindest, dass sie es sind. Ein Angebot, miteinander zu sprechen. Das sind für mich Kommentare.

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | My-IT-Brain

    Für mich gehören Kommentare zum Blog wie der Senf zur Bratwurst. 

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | Dirks Logbuch

    Also keine Captchas (egal, wie sie gestrickt sind, sie schliessen immer Menschen aus), keine Rechenaufgaben, keine anders gearteten Hürden. 

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | Nur ein Blog

    Techniken wie das ActivityPub Plugin für WordPress holen Kommentare aus dem Fediverse ins Blog. Damit steigt auch die Möglichkeit gesehen und kommentiert zu werden. 

    Kommentare – der Pfeffer in der Mühle | Blogissimo

    Manchmal, wenn ich denke, dass zu einem Thema alles gesagt wurde, kommt ein neuer Kommentar, der einen ganz neuen Aspekt in die Diskussion einbringt.

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | c0d1

    Feedback ist für mich sehr wichtig und ausdrücklich erwünscht. Für mich zeugt das einfach von einer gesunden und funktionierenden Umgebung, von Lebendigkeit.

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | 51 Nord

    Kommentare sind toll und ich freue mich über jeden Leser, der seine Gedanken unter einen meiner Einträge schreibt.

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | Boris Stumpf

    Zur Kontrolle dessen, was in meinem Kommentarbereich passiert, habe ich seit vielen Jahren die sogenannte »Erstkommentar-Moderation« in WordPress eingeschaltet:

    Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe | Jansens Pott

    Und das sind, nicht selten, schöne Ergänzungen zu meinen Beiträgen, Rückfragen und auch mal aufmunternde Worte. Und dafür sage ich an dieser Stelle hier nochmal Danke.

    Kommentare – das Salz in der Blogsuppe? | benedikt.io

    Wenn Kommentare, dann mit Benachrichtigungsfunktion!

    Meine Haltung zu Blogkommentaren – onli blogging

    Und Captchas zu vermeiden ist schon aus Barrierefreiheitsgründen richtig, außerdem sind solche Systeme für Bots und Spammer keine echte Hürde mehr. 

    Keine andere Meinung gewollt | TruckOnline.de

    Für mich gehört zum Standard des Bloggens eigentlich, dass zu jedem Blogbereich auch ein Kommentarbereich gehört. Wer darauf verzichtet, hat nicht nur kein Vertrauen in seine Leserinnen und Leser, mehr noch, er wertschätzt diese null.

    Fazit

    Mit Facetten sind sich die meisten Beiträge einig, dass Kommentare wichtig sind. Ob man eine Kommentarfunktion anbieten muss und in welcher Art und Weise – darüber scheiden sich die Geister schon mehr. Wie man dann mit Barrierefreiheit, Kommentarspam und anderen Fragen umgeht, da finden sind etliche Hinweise.

    Wieder mal danke für all die Beiträge und Gedanken.

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  • Hacker in freier Wildbahn (Symbolfoto)

    Man möge das Bild bitte ironisch sehen.

    Mitten in der Wiese - vor einem Fußballkäfig - sitzt auf einem Klappstuhl ein Mann mit schwarzen Kapuzenpulli. Die Kapuze ist über den Kopf gezogen.
  • Mein Blog statt Pixelfed als Fediverse-Foto-Instanz

    Ach. Es gibt Dinge, mit denen ich lange hadere.

    Nachdem ich mich fast vollständig aus Instagram zurückgezogen habe, habe ich noch keinen wirklichen Ersatz gefunden. Eine Zeit lang habe ich über Mastodon einzelne Fotos gepostet. Vor ein paar Monaten habe ich mir dann eine Pixelfed-Instanz zugelegt. Die Idee war, dort auch Sammlungen anzulegen, zum Beispiel für meine Fotos von Rohren. 

    Aber so richtig Fahrt hat das Posten nicht aufgenommen. Es macht mir irgendwie nicht mehr so richtig Freude, tagtäglich Fotos zu veröffentlichen.

    Jetzt schreibt Norbert Eder über seine Idee des Fotofeeds. Er postet seine Fotos über sein Blog – in eine eigene Kategorie hinein. Damit gibt es auch einen eigenen RSS Feed zum abonnieren der Fotos.

    Mithilfe des Activity-Pub-Plugins ist man mit den eigenen Fotos auch gleich im Fediverse. 

    Das wäre vielleicht auch eine Idee für mich. Wozu eine eigene Pixelfed-Instanz, wenn ich auch über mein Blog Fotos veröffentlichen könnte?

    Ich habe keinen Stress. Für meine Entscheidung bezüglich Pixelfed habe ich mir bis Ende des Jahres Zeit gegeben. Das ist ein guter Zeitplan. In den nächsten rund drei Monaten kann ich in Ruhe überlegen, welcher Ansatz für mich der interessanteste wäre.

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  • Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe

    Diese Analogie ist zwar wohlbekannt, aber in vielem zutreffend.

    Beginnen wir mit der Frage, was ein Kommentar überhaupt ist. Sind es nur die Texte, die Menschen über ein Formularfeld unterhalb eines Blogartikels hinterlassen? Manche Blogs unterbinden solche Kommentare. Man kann jedoch eine E-Mail schicken, die manche Blogger:innen dann manuell als Kommentar einfügen.

    Das ActivityPub-Plugin verknüpft das gesamte Fediverse mit meinem Blog. So geht ein Artikel als Posting ins Fediverse. Jeder Kommentar zu diesem Posting landet dann auch wieder hier im Blog unter dem Artikel. 

    Es gibt somit heutzutage einige Möglichkeiten, Salz in die Blogsuppe zu streuen.

    Bleiben wir bei der Analogie. Manche Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, reduzieren ihren Salzkonsum. So achten manche Blogger:innen auf ihre seelische Gesundheit und schließen die Kommentarfunktion ihres Blogs. Sie haben bereits zu viele anstrengende Diskussionen, Trolle und Hass erlebt, um sich das noch einmal anzutun. 

    Andere nervt der ganze Spam, der hereinkommt. Manche wollen gar nicht diskutieren. Er oder sie will einfach nur bloggen.

    Dann gibt es Menschen wie mich, die Kommentare als Teil der Bloggerkultur sehen. Ich bin OpenBlogger und mag meine Blogsuppe. Aber der Geschmack kommt manchmal erst mit den Kommentaren. Wenn es gut läuft, ergänzen sie meinen Artikel, geben weitere Antworten oder erweitern die Diskussion.

    Mit der Kommentarfunktion biete ich meinen Leser:innen die Möglichkeit, mit mir in Interaktion zu treten.

    Manchmal kann ein Kommentar die Blogsuppe jedoch auch ordentlich versalzen. Da kommt ein Kommentar, bei dem man merkt, dass der oder die Verfasser:in zynisch sein möchte. Ob gewollt oder nicht, er würdigt einen herab. Ich fühle mich ungelesen und unverstanden. 

    Manchmal schluckt man das in dem Moment hinunter. Manchmal beschäftigt es mich den ganzen Tag und ich muss in Ruhe darüber schlafen. Das ist auch gut so. Denn einen solchen Kommentar sollte man nicht gleich beantworten. Es hat keinen Sinn, den eigenen Frust hineinzustecken. Das wird sowieso nicht verstanden und regt vielleicht zu weiteren dummen Rückmeldungen an. 

    Und manchmal hat so ein Kommentar durchaus recht. Ich habe einen Fehler begangen und etwas schlecht recherchiert. Das ärgert mich dann ein wenig. Aber eigentlich sollte ich dankbar sein, dass sich jemand die Mühe macht, mich darauf hinzuweisen. Und ich sollte selbst dafür danken.

    Manch eine:r meinte, dass Kommentare sowieso aussterben – so wie es Blogs angeblich immer schon wieder getan haben. Man schreibt in Social Media, aber man kommentiert keine Blogs im Web. Nun, das mag in seiner Gesamtheit stimmen. Wobei, wer weiß schon, wieviele Kommentare früher in der ganzen so genannten „Blogosphäre“ geschrieben wurden.

    Techniken wie das ActivityPub Plugin für WordPress holen Kommentare aus dem Fediverse ins Blog. Damit steigt auch die Möglichkeit gesehen und kommentiert zu werden. Aber auch so merke ich, dass manch Artikel von mir noch immer kommentiert wird.

    Es braucht kein ganzes Meer voller Salz. Manchmal ist ein Salzkristall – also ein Kommentar – genau der Kristall, der die Blogsuppe so schmackhaft macht. Ein Kommentar, der einen wieder motiviert, über den man sich freut.

    Also. Streut mir doch ein wenig Salz in meine Blogsuppe.

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