Monat: September 2025

  • Blogstöckchen, Blogparaden, Trackbacks & Co. – Tradition oder Renaissance? – ein erster Rückblick (WebWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Blogstöckchen, Blogparaden, Trackbacks & Co. – Tradition oder Renaissance?“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Und wieder gibt es pro Artikel ein subjektiv ausgewähltes Textstück.

    Nur ein Blog

    töckchen und Paraden sind einfach ein Ausdruck dessen, dass wir Blogger:innen uns gerne austauschen. Und sie sind hilfreich für alle, denen mal kein Thema einfällt.

    Dirks Logbuch

    Wenn man diese Beschreibungen als Mass nimmt, dann könnte man die BlogWochen2025 auch als Sammlung von Blogparaden zu den angesprochenen Themen verstehen.

    Benedikt.io

    Dadurch entstehen zwischen den Autor:innen Verbindungen, sei es, dass man andere Blogs kennenlernt oder auch Blickwinkel, die man so nicht am Radar hatte. 

    51 Nord

    Tja, ich weiß, was die Fachworte bedeuten, habe aber diese Funktionen niemals genutzt. Die Blogwochen 2025 sind das erste Gemeinschaftsprojekt, an dem ich teilnehme.

    Maurice

    Es spielt keine Rolle, warum es solche Aktionen heute gibt, solange die Beteiligten ihre Freude daran haben und wir alle ein paar neue Bloggerinnen kennenlernen dürfen.


    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

    Fediverse reactions
  • KI generierter Titel – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „KI generierter Titel“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Nachdem allein schon die Auswahl des Titels und der Inhalte aufgrund der Themenstellung derart variert, nehme ich keine Textstückchen um es hier darzustellen. Stattdessen versuche ich mit ein, zwei Sätzen den Inhalt zu umreissen.

    Dirks Logbuch: KI generierter Titel

    Dirk lässt sich von einer KI einen Artikel erstellen, wie man KI-generierte Artike erkennt.

    Nur ein Blog: Warum wir schreiben sollten – auch wenn niemand liest

    Ich gab einer KI die Aufgabe, dass sie nur einen Artikel in einem Blog schreiben dürfe. Sie solle Titel und Inhalt selbst wählen und schreiben.

    Benedikt.io: Meine Experimente mit KI-generiertem Text und die Lehren daraus

    Benedikt arbeitet sich an einen Techno-Test durch eine KI heran und betrachtet das Ergebnis. Als Bonus gibt es noch eine kleine KI-Kritik an seinem Blog.

    Jansens Pott: Blogwochen: KI generierter Titel – Ruhrpott

    Tommi lässt sich von der KI einen Artikel schreiben, warum es im Ruhrpott so schön sei.

    Schreiblehrling: Einen Titel von der KI generieren lassen? Nee. Also nee.

    Thomas schreibt darüber, dass er sich KI-erstellten Texte verweigert.

    51 Nord: Ein langweiliger Text über die Geschichte der Büroklammern

    51 Nord lässt sich von der KI einen angeblich langweiligen Text erstellen und heraus kam diese Geschichte. Warum sie langweilig ist, woher die KI die Texte holte, könnt ihr alles in dem Artikel nachlesen.

    Anmerkung

    Ich finde es fein, dass die Blogger sich von ganz unterschiedlichen Seiten dem Thema näherten und dabei nicht nur Prompts in den Vordergrund stellten. Man liest über Herangehensweisen, Probleme der KI´s und auch über kritische Punkte.


    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

    Fediverse reactions
  • Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Und wieder gibt es pro Artikel ein subjektiv ausgewähltes Textstück.

    Nur ein Blog: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Die großen Plattformen haben uns an „kuratierte“ Feeds gewöhnt. Doch kuratiert heißt in Wahrheit: aussortiert, umsortiert, priorisiert – und zwar nach Interessen der Plattform, nicht nach unseren. Ein Blog- oder Podcast-Feed funktioniert anders.

    Dirks Logbuch: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Ich lese nicht jeden Artikel, der im Feedreader erscheint, aber ich kann eine schnelle Auswahl treffen, welche Artikel ich sofort lesen möchte und welche ich erst später via Readeck bzw. meinem E-Book-Reader lese.

    Mal schräg mal schön: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Feeds sind sehr wichtig! Dadurch vergisst man kein geliebtes Blog mehr, wenn es mal Pause macht.

    onli blogging: Feeds sind mehr als Feeds

    Wann immer man eine Liste von Daten hat, kann man die als Feed sehen und verarbeiten. Und es bietet sich einfach an, dann auch auf die fertigen Formate wie RSS und Atom zurückzugreifen, zumindest als Ein- und Ausgabe.

    Benedikt.io: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Etwas, das mir bei dem Thema am Herzen liegt: Bitte testet eure Feeds! 

    Henning Uhle: All About The Feed: Wichtiger denn je

    Jeder Mensch kann auf einfachste Art und Weise Blogs und alle möglichen anderen Webseiten abonnieren. Ohne Filter, ohne Algorithmus, ohne Spionage, ohne alles. 

    Jansens Pott: Blogwochen: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Ich lese die Beiträge übrigens immer auf den Seiten, nie oder nur ganz selten im Reader selbst. Für mich gehört die Umgebung, die Gestaltung der Blogs, zum Lesegenuss dazu. 

    51 Nord: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    RSS-Feeds sind eine jahrzehntealte Technik, die genauso wie Email problemlos funktioniert und einfach nur extrem praktisch ist.

    Fedispace: Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Man ist sozusagen sein eigener Kurator. Und was fast noch wichtiger ist: Man braucht kein Benutzerkonto und die Feeds sind frei von Tracking.

    c0d1: Warum Feeds wichter sind, als viele denken

    In RSS FTW habe ich vor einiger Zeit bereits sehr viel zu diesem Thema gesagt. Deshalb verweise ich darauf und halte mich hier kurz.


    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

    Fediverse reactions
  • Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Und wieder gibt es pro Artikel ein subjektiv ausgewähltes Textstück.

    Dirks Logbuch: Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs

    Wenn man von UseNet und Webforen als Vorläufern der Blogs redet, dann ist es wichtig, dass die Leser verstehen, dass Webforen und UseNet eigentlich Diskussionsmedien sind bzw. Medien, die es Menschen erlauben, sich untereinander auszutauschen.

    Bloggissimo: Das Terbo-Modem

    Alle, die nach 1980 geboren wurden, sollten jetzt das Lesen einstellen. Das Gleiche gilt für alle, die denken, dass ich im Titel das Wort Terbo-Modem falsch geschrieben habe. Nein, es muss nicht Turbo-Modem heißen. In diesem Artikel geht es um die Zeit Anfang der 1990er Jahre.

    Benedikt.io: Von UseNet bis Webforen – die Vorläufer des Blogs

    Ob Chats als Vorläufer von Blogs zählen kann man natürlich hinterfragen. Zumindest aber eine frühe Form, eigenen Inhalt zu posten und vor allem mit niedriger Einstiegshürde…

    Nur ein Blog: Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs

    Das spannendste war wohl das „Anarchy“ Forum. Dort konnte jede:r ein Subforum aufmachen. Einfach so – das war kaum sonst wo möglich. 

    digital diary: Homepages, Cyberzines und Mailinglisten: Die Vorläufer der Blogs

    Weniger aufwändig und interaktiver ließ es sich in Mailinglisten diskutieren: Mailverteiler, die jedes Posting an alle Mitglieder sendeten. Da fanden sich kleine und größere Gruppen rund um ein Thema zusammen, noch ganz ohne „Abbildung“ der Debatten im Web, die die späteren Webforen so erfolgreich machten. 

    51 Nord: Von UseNet bis Webforen – die Vorläufer des Blogs?

    Gemeinsam ist beiden Diensten jedoch, daß sich dort Gleichgesinnte treffen, um Ideen und Infos auszutauschen oder Hilfe zu finden. Während sie stark vom Meinungsaustausch der Teilnehmer leben, ist das Blog erst mal eine Plattform für die Veröffentlichung meine schrägen Ideen.

    Fedispace: Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs

    Bei mir hat alles mit 300 Baud, Hustenpastillen, einer raumerwärmenden Festplatte und einem Modem angefangen, das vom Namen her auch als Vogelart hätte durchgehen können.

    Danke für all die Beiträge, die auch einen Einblick in die frühen Zeiten des Internets geben. Mit den ganz persönlichen Geschichten, die das Netz immer schon so vielfältig machen.


    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

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  • 25 Jahre Medienwandel – Das Blog als Konstante? – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „25 Jahre Medienwandel – Das Blog als Konstante“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Und wieder gibt es pro Artikel ein subjektiv ausgewähltes Textstück.

    Dirk Deimeke:

    Die äussere Form muss nicht unbedingt konstant sein. 

    Nur ein Blog:

    Vielleicht ist das aber auch eine Konstante des Wandels. Blogger:innen haben von Beginn an experimentiert. Mit dem Was und Wie des Bloggens. Sie haben technisch und layoutmäßig immer wieder Neues probiert. Die einzige Konstante war, dass es sich Blog nannte – und doch immer wieder neu gestaltet wurde.

    Bla Blog:

    Einen weiteren Medienwandel sehe ich da nicht.

    Benedikt.io:

    Es ist nicht auszuschließen, dass Blogs aufgrund zyklischer Entwicklungen wieder einmal in Mode kommen. 

    Henning Uhle:

    Blogs müssen nicht erfolgreich sein

    Maurice Renck:

    Nehmen wir uns die letzten zwanzig Jahre vor, weil das die Jahre sind, die ich bewusst wahrgenommen habe, dann sehe ich wenig Medienwandel. 

    Thomas Gigold:

    Bloggen aber ist seit Jahrzehnten etwas, dass mich ausmacht.

    Boris Stumpf:

    Ich erinnere mich an zahllose frühe WordPress-Blogs mit unverändertem Standardtheme »Kubrick«. Es machte nichts, es spielte keine Rolle. Ein neues Medium war auf die große Bühne getreten, jede/r konnte, wenn sie/er nur wollte. Design war und ist hilfreich, aber zweitrangig. 

    c0d1:

    Umso erfreulicher sind daher die zahlreichen Community-Projekte. Sie tragen sehr intensiv zur Vernetzung bei und schaffen so eine starke, unübersehbare Verbindung, in die man auch ohne Suchmaschine eintauchen kann. 

    Jansens Pott:

    Persönlich hat mir diese Konstante geholfen, meine Stimme zu finden: Ich schreibe oft, um meine Gedanken zu ordnen. Manchmal ironisch, manchmal skeptisch, oft motivierend.

    König Limburg:

    Der Medienwandel in den letzten 25 Jahren, mit dem Schwerpunkt aufs Internet, war tiefgreifend und transformativ. Das Internet hat nicht nur die Art und Weise, wie wir Informationen konsumieren, revolutioniert, sondern auch die Produktion, Distribution und Interaktion mit Medieninhalten grundlegend verändert. 

    Damit haben wir eine breite Vielfalt an Blickwinkeln. Und je wie man Blogs sieht, bleiben sie eine Konstante in den rasanten Änderungen in der Zeit oder sie sind selbst vom Wandel stark betroffen. Ihre Bedeutung verliert sich, bleibt gleich oder wird sich wieder verbessern. Wie auch immer, Blog sind da und wir bloggen darüber.


    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

    Fediverse reactions
  • Blogstöckchen, Blogparaden, Trackbacks & Co. – Tradition oder Renaissance?

    Blogstöckchen? Blogparade? Sagen die Begriffe überhaupt jedem etwas?

    Am Beginn steht ein:e Blogger:in, die ein Thema vorgibt.

    Bei einem Blogstöckchen schreibt der:die Blogger:in über ein bestimmtes Thema und nominiert dann ein, zwei oder mehrere andere Blogger:innen. Diese sind eingeladen, das Stöckchen aufzunehmen, über das Thema zu bloggen und das Stöckchen wiederum weiterzureichen. In ihrem Artikel reichen sie das Stöckchen wiederum weiter. Das kann tagelang, wochenlang oder monatelang gehen. Manchmal werden solche Stöckchen auch von anderen gefunden, die nicht genannt wurden, und diese nehmen sie trotzdem auf und schreiben …

    Bei der Blogparade ergeht der Aufruf an alle, die mitmachen möchten. In der Regel gibt es einen Aktionszeitraum, in dem der Artikel erscheinen soll. „Brave” Blogparaden-Teilnehmende verlinken auf den Ausgangsartikel. Dadurch ergab sich früher ein Trackback, mit dem das Startblog von der Erwähnung informiert wurde. Ansonsten musste man per E-Mail oder Kommentar über die Teilnahme an der Parade informieren. In der Regel gab es am Schluss einen Artikel, in dem alle teilnehmenden Blogs aufgelistet waren und zu deren Artikeln verlinkt wurde.

    Und somit sind die BlogWochen 2025 eigentlich eine Vielzahl von Blogparaden in kurzem zeitlichen Abstand. Wir haben auch Themen, laden jede:n ein und listen dann alle auf, die irgendwie auf sich aufmerksam machen.

    Tradition oder Renaissance?

    Es ist wie wohl wie bei Blogs allgemein. Ich habe den Eindruck in letzter Zeit entdecke ich mehr Blogstöckchen und -paraden.

    Aber sie waren beide wohl nie wirklich weg. An irgendeiner Ecke des Blogiversums fand sicherlich immer wieder eine solche Aktion statt. Was fehlt sind halt zentrale Seiten, die Blogparaden sammeln und auf denen man sich interessante Themen zusammensuchen kann. Ja, die gab es früher.

    Was wir jetzt haben ist unter anderem das Fediverse. Hier entdecke ich Hinweis auf Blogartikeln Und da nehme ich – ohne ein Stöckchen zu sehen – dann gerne mal den Faden auf und blogge auch über das Thema.

    Wie auch immer. Stöckchen und Paraden sind einfach ein Ausdruck dessen, dass wir Blogger:innen uns gerne austauschen. Und sie sind hilfreich für alle, denen mal kein Thema einfällt.

    Mehr fällt mir heute dazu nicht mehr ein. Außer, dass ihr bei der langwährenden Blogparade, den BlogWochen, gerne mitmachen könnte. Ob dieses Thema, ein früheres Thema oder ein kommendes. Zu allem sind (noch) Artikel willkommen.

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  • Warum als Hobbyblogger eigentlich ein Statistik-Tool nutzen?

    Die Frage habe ich von Andreas übernommen.

    Ausgangspunkt war, dass WordPress Plugin Koko Analytics beim Updaten wohl einige Blogs crashte. Ich hatte Glück, meine Datenbank ist zu klein, um ein Timeout und alle Folgen danach auszulösen.

    Andreas nimmt das als Ausgangspunkt um für sich festzustellen, dass er all diese Statistikwerkzeuge nicht braucht. Eigentlich bräuchte es kein Hobbyblog.

    Nun, ich betreibe wohl auch so ein Hobbyblog – und das sehe ich gar nicht abwertend. Ein feines Hobby kann man professionell, mit Akribie und mit viel Können und Wissen betreiben.

    Und wirklich brauchen?

    Nicht wirklich.

    Aber ich bin ein neugieriger Mensch. Mich interessiert, welche Artikel auf mehr Interesse stossen. Ob uralte Artikel wieder öfters aufgerufen werden. Wenn das öfters vorkommt, werfe ich eine Suchmaschine an um zu schauen, ob zu diesem Thema oder über diese Person, über die ich schrieb, gerade etwas passiert ist.

    Wenn ich all das nicht wüsste, würde auch nichts passieren.

    Aber ein wenig Neugier darf ich mir doch erlauben? Solange mein Tool, keine IP-Adressen speichert und prinzipiell datensparsam ist. Damit wird das Tool zwar nicht so präzise, aber das stört mich nicht. Mir gehts um Tendenzen.

    Andreas hat für sich recht, ich wohl auch. Wie immer beim bloggen gilt: Jeder und jedem, wie es ihr:ihm gefällt.

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  • Warum wir schreiben sollten – auch wenn niemand liest

    Im Rahmen der BlogWochen haben wir auch einen Artikel vorgesehen, den wir gemeinsam mit einer KI planen oder von ihr schreiben sollten.

    Nun, dann stellte ich ChatGPT die Frage:

    Wenn du nur einen Artikel in einem Blog veröffentlichen könntest, welcher wäre das?

    Die Antwort hätte ich auch gerne geschrieben:

    Ein Plädoyer für das persönliche, öffentliche Denken

    In einer Welt voller schneller Likes, kurzlebiger Trends und optimierter Sichtbarkeit verliert etwas leises, unscheinbares an Boden: das Schreiben um des Schreibens willen. Nicht fürs Publikum. Nicht für Reichweite. Sondern für dich selbst – und die, die vielleicht zufällig darüber stolpern.

    Ein Blog ist mehr als ein Publikationskanal. Er ist ein Denkraum. Er erlaubt es, Gedanken aus dem Kopf in die Welt zu entlassen – unfertig, unperfekt, offen für Resonanz. Schreiben klärt. Schreiben zwingt zur Auseinandersetzung. Es ist eine Form der Selbstfürsorge, der Erinnerung und der Dokumentation.

    Du brauchst kein Thema, keine Nische, keine Strategie. Du brauchst nur den Mut, dir selbst zuzuhören.

    Denn irgendjemand liest immer mit. Und manchmal ist dieser Jemand dein zukünftiges Ich.

    Auch den Titel dieses Artikels hat mit dir KI vorgegeben.

    Ohne weiter zu fragen, gab mir die KI auch gleich noch eine weitere Antwort:

    Warum dieser Artikel?
    Weil er für mich den Kern trifft: das Web als öffentlicher Möglichkeitsraum, der durch persönliches Schreiben lebendig bleibt – jenseits von Algorithmen, Monetarisierung oder Performance. Wenn ich nur einen Beitrag setzen dürfte, dann soll er nicht über Technik, Politik oder Gesellschaft reden, sondern über das, was all das zusammenhält: das menschliche Bedürfnis, sich mitzuteilen.

    Das lasse ich einfach mal stehen.

    Fediverse reactions