Monat: April 2020

  • Haben Pflanzen Gefühle

    Nikolaus Coradello fragt mich:

    Haben Pflanzen Gefühle?

    Ich bin leider kein Botaniker, um so etwas wissenschaftlich zu beantworten.

    In Wäldern dürfte es so etwas wie ein „Wood Wide Web“ geben, also eine Verflechtung der Bäume untereinander über die sie Botschaft austauschen. Zum Beispiel, wenn sie von Schädlingen befallen werden oder ähnliches.

    Aber sind das schon Gefühle? Wohl eher nicht. Ab wann ist etwas ein Gefühl, eine Emotion?

    Im Film Ex Machina meint ein Programmierer einen Roboter mit menschlichen Gefühlen vor sich zu haben, einer der sogar Zuneigung verspürt. Und doch tut der Roboter dies nur um ausbrechen zu können. Hat er Gefühle nur vorgetäuscht – im Sinne von simuliert. Oder hat er innerlich ganz andere Gefühle (z.B. des eingesperrt seins) und tut alles (wie wir es wohl auch tun würden) um hinaus zu gelangen.

    In „I, Robot“ – nicht der Film, sondern die Kurzgeschichten von Isaac Asimov (sehr empfehlenswert) gibt es eine Roboterpsychologin, die versucht zu verstehen, warum manche Roboter so ganz anders handeln, als es die Robotergesetze (ihre Programmierung) erlauben würden.

    Wann wüssten wir also, dass eine Pflanze Gefühle hat und sie nicht nur simuliert bzw. rein auf bestimmte Stimulationen reagiert?

    Ich weiss nur, dass man Gefühle für eine Pflanze entwickeln kann. Ich hatte eine im Büro. Aus ihrem Trieb wurde nur ein Stil mit einem Blatt. Aber das habe ich sehr gemocht, gehegt und gepflegt und mich gefreut, sie morgens zu sehen. Sie war das grün in meinem Arbeitsalltag. Und ich war traurig als sie einging.


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

    Alle bisherigen Antworten findest du unter dem Schlagwort BlogDasRobert.

  • Online-Barcamps gestalten

    Da plant man ein Barcamp und dann kommt der Corona-Virus und … man überlegt, dass Ganze „einfach“ online durchzuführen.

    Auch das geht.

    In einem feinen Artikel „BarCamps digital organisieren: Meine Tools & Tricks“ erzählt Ute Blindert über ihre Erfahrungen, ihre Tools und mehr mit digitalen Barcamps.

    Auch das Corporate Learning Community Barcamp Digital (#CLC20Digital) hätte „off line“ stattfinden sollen. Die Organisatoren haben sich statt einer Absage dazu entschieden, dass ganze ins Netz zu verlegen und schildern in ihrem Artikel über ihre Erfahrungen.

    Das Online-BarCamp „Jugendbeteiligung“ war schon von Beginn an als Onlineversion geplant.

    Die Liste aller Barcamps in D-A-CH dokumentiert so gut es geht, wer denn sein Barcamp schon auf online umgestaltet hat.

    Menschen werden derzeit kreativ. Vielleicht fallen euch noch ganz anderen Umsetzungsmöglichkeiten der Barcamp-Idee im Netz ein. Würde mich freuen davon zu lesen und es zu dokumentieren.

    #BleibtGesund

  • Soll ich bloggen

    David hat eine neue, kleine, feine Website.

    Wir haben auf Twitter kurz mal diskutiert, was denn bloggen so ausmacht und ich habe ihm mal meine (vielleicht bekannten) Standardartikel

    über (meine) Blogansätze geschickt.

    David hat nun ein Blog aufgemacht und gleich mal gepostet: Shall I blog?

    Zuerst einmal an dieser Stelle ein Dank an David für die Erwähnung meiner Person und die Verlinkung auf mein Blog.

    Die Antwort kann ich ihm natürlich nicht wirklich abnehmen, habe mir aber erlaubt folgendes zu kommentieren:

    Zuerst einmal danke für nette Erwähnung meiner Person und die Verlinkung auf mein Blog 🙂
    Ich sage immer: Es ist nicht die erste Frage, ob es Menschen gibt, die das interessiert. Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge. Was dir gefällt, was dir Freude macht.
    Alles weitere ergibt sich. Du kannst ein wenig „Werbung“ machen, dich mit anderen BloggerInnen austauschen, gemeinsame Blogaktionen starten. Ich habe sukzessive dazu gelernt, meinen Stil entwickelt und wieder geändert.
    Für mich ist mein Blog ein „lebendes Projekt“. Und es ist der Platz wo ich ganz allein entscheide, was geschrieben wird. Und es ist auch der Platz zum experimentieren.

    In diesem Sinne: Bloggt los, Leute! Gerade jetzt!