Monat: April 2020

  • Meine Artikel auf BIZEPS

    Ich fühle mich geehrt. Ich bin ja bezüglich Barrierefreiheit ein Amateur, versuche aber das Thema aus NutzerInnensicht (also aus meiner) immer wieder aufzugreifen.

    Somit auch in den Artikel Jetzt ist die richtige Zeit für Blue Beanies und Barrierefrei auf Instagram, Facebook und Co posten.

    BIZEPS – Nachrichten zum Thema Behinderung haben die beiden Artikel nunmehr aufgegriffen. Ihr findet sie in ihrer Neuigkeiten Rubrik:

    Es freut mich sehr, dass meine beiden kleinen Artikel auf einer expliziten Fachseite zum Thema Behinderung „abgedruckt“ werden.

    Ich hatte in den letzen Jahren ein paar mal die Ehre. Alle Artikel findet ihr auf der Seite: Robert Lender, Autor auf BIZEPS.

  • Alternativtext zu Fotos auf Instagram und Facebook hinzufügen (Video von Marco Zehe)

    Marco Zehe hat vor ein paar Minuten ein feines Video veröffentlicht:

    Alternativ Texte zu Fotos auf Instagram und Facebook hinzufügen, Version 2,5

    Vielleicht ist es ein wenig angeregt durch meinen Artikel [[Barrierefrei auf Instagram, Facebook und Co posten]].

    Marco zeigt im Detail, wie man Alternativtexte in den jeweiligen iPhone Apps (für Instagram wird es wohl ähnlich sein) anlegt und damit für sehbehinderte NutzerInnen Fotos verständlich macht.

    Da Marco selbst sehbehindert ist arbeitet er mit entsprechenden unterstützenden Funktionen am Smartphone. Es ist vielleicht auch interessant, das einmal zu sehen und insbesondere zu hören.

    Als ich das erste mal einen solchen „Screenreader“ vernommen habe war ich insbesondere fasziniert, in welcher Geschwindigkeit mancheR NutzerIn sich Texte vorlesen lässt – und auch versteht.

    Es gibt somit mehrere Gründe Marcos Video anzusehen und anzuhören.

  • Blogs, Bloggerinnen und Blogger finden

    Schon ein paar Tage alt, aber nicht minder interessant. Carola Centara postet in ihrem Blog: Blogger finden: 40 Verzeichnisse, Awards & Events

    Da findet sich eine beachtliche Liste an Blogverzeichnissen, Blogsuchmaschinen, Blog Awards, Facebook Gruppen etc.

    Carola hat das Ganze in Zeiten von Corona für all die Firmen zusammengefasst, die jetzt „Blogger Relations“ suchen. Aber auch für jeden und jede, der/die vielleicht derzeit mehr Zeit hat, ist das Verzeichnis interessant.

    Sucht euch neue Blogs, lest mehr Blogs.

    Und besonders Freude macht ihr etlichen BloggerInnen, wenn ihr euch die Zeit nehmt einen Kommentar zu hinterlassen.

  • Online Barcamps gestalten (7)

    Es ist wieder einmal Zeit für ein kleines Update zu den Aktivitäten rund um Online Barcamps.

    Großveranstaltung angesagt (digitales WelcomeCamp 2020) titeln die Veranstalter eines langjährigen Barcamps, das sich den Themen Flucht, Solidarität, etc. widmet. Man hat noch wenig Erfahrung mit Online Barcamps und macht sich daher viele Gedanken um die Organisation. Voraussichtlich wird es eine Kombination von Diskussionsmöglichkeiten auf Zoom und Twitch, um größere Diskussionen, aber auch vertraulichere Gespräche (Safe Spaces) in kleinen Gruppen zu ermöglichen.

    Jan Theofel beschreibt ausführlich das Setup für digitale Barcamps mit Microsoft Teams. Jan kennen vielleicht einiger über seine Liste aller Barcamps in D-A-CH.

    Das Virtuelle Barcamp #LeadershipCircles: agile Führung und Zusammenarbeit arbeitet mit Conceptboard – Visual Collaboration Workspace for Teams. Eine Woche vor dem Barcamp gibt es dazu eine eigene Einführungssession.
    Das ist für mich eine gute Idee. Nicht jedeR ist mit der jeweiligen Technik vertraut. So kann ich mich noch vorbereiten, Fragen stellen und kann mich dann am Tag des Barcamps mehr auf den Inhalt konzentrieren.

    Wie immer zum Schluss der Aufruf. Wenn ihr von einem Online Barcamp lest, wenn ihr einen Artikel über das Thema lest: Bitte informiert mich. Dann kommt es in die nächste Ausgabe dieser kleinen Reihe.

    Frühere Beiträge

  • Online-Shops oder die drei Seiten einer Münze

    Folgenden Artikel habe ich gelesen: Richard David Precht fordert neue Online-Shopping-Steuer | STERN.de.

    Ja, Online Shops sind teilweise eine problematische Entwicklung. Ebenso das, was sich rund um die Lieferdienste entwickelt hat: Längere Transportwege mit höheren CO2 Ausstoß und Menschen, die zu geringsten Löhnen die Pakete vor unsere Wohnungstüren transportieren.

    Dazu hat auch Klimareporter.in einen Artikel verfasst: Die Problematik des Onlineshoppings – in dem sie auch auf Alternativen hinweisen.

    Ich nehme Herrn Prechts Kritik durchaus ernst. Andererseits klingt sie in dieser Form wie die von denjenigen, die sich irgendwelche „gute alte Zeiten“ (sofern die wirklich so gut waren) zurückwünschen.

    Ja, die Probleme gibt es. Aber ich würde jetzt nicht alles in einen Topf werfen.

    Es gibt Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für die Online Käufe sehr fein sind oder erst die Möglichkeit eröffnen, autonom einzukaufen. Es gibt auch Produkte, die man nicht in einem Geschäft kaufen will (Scham etc).
    Manches finde ich in einem Geschäft gar nicht, weil die meisten Geschäfte aus meinem kleinen Ort weggezogen oder geschlossen sind. Und das begann schon vor dem Boom des Online Handels.

    Dann gibt es noch den kleinen Laden um die Ecke, der auch einen Onlineshop betreibt.

    Aber: Großen Onlinehändlern wie Amazon muss man auf die Finger schauen, dass sie nicht durch Steuerlücken schlüpfen und dass sie Mitarbeitende gut behandeln bzw. entlohnen.

    Genauso muss man wohl in manchen Städten die großen Einkaufszentren am Stadtrand überdenken und auch all die innerstädtischen Konzepte. Fussgängerzonen mit viel Grün, die zum verweilen und auch zum Kaufen einladen wären vielleicht so eine Gegeninitiative.

    Was ich sagen will ist, dass manche Entwicklung es den Versandriesen auch leichter gemacht hat. Allein zu sagen, der Onlinehandel hätte alles kaputt gemacht, wäre daher wohl zu kurz gedacht

    Aber das nur mal als meine 5 Cent 🙂

  • Barrierefrei auf Instagram, Facebook und Co posten

    Das Websites barrierefrei gestaltet werden sollten, davon haben schon viele gehört. Aber Social Media Angebote? Geht das überhaupt?

    Und meine eigenen Postings? Habe ich da überhaupt einen Einfluß auf die Barrierefreiheit? Liegt das nicht allein an Instagram, Twitter und Co. selbst?

    Auf einer Website sorgen Admins und RedakteurInnen für die Barrierefreiheit. In den Sozialen Medien sind wir alle die RedakteurInnen.

    Solange wir Text schreiben ist ja alles in Ordnung. Naja, auch nicht immer. Fremdwörter, komplexe Sätze, und schon verstehen einige (oder mehr) Menschen nur mehr die Hälfte.

    Hashtags, die mehrere Wörter beinhalten wie #BitteMehrBarrierefreiheit können nur in Kleinbuchstaben geschrieben für einen Screenreader (Vorlesegerät für sehbehinderte Menschen) eine massive Hürde darstellen. Weil die werden in einer Wurst vorgelesen. Jedes Wort im Hashtag mit Großbuchstaben zu beginnen hilft schon. Dann betont das „Vorlesegerät“ anders.

    Und dann noch Fotos. Ja, auch blinde Menschen nutzen Instagram, aktiv wie passiv. Hier helfen Alternativtexte, also eine kurze Beschreibung der wichtigsten Inhalte eines Fotos / eines Bildes. Die kann man entweder im Text des Postings unterbringen. Manche Dienste bieten dazu eine eigene Funktion, die solche Texte „sehenden“ NutzerInnen verbergen.

    Wie man also barrierefrei posten kann um seine Inhalte noch zugänglicher zu gestalten, darüber berichtet die neue Initiative BarrierefreiPosten – Wir wollen Social Media barrierefrei machen. Es gibt auch Anleitungen, wie das bei Diensten wie Facebook oder Instagram funktioniert.

    Viel Spaß beim ausprobieren…

  • Österreichisches Jüdisches Museum und Leonard Cohen

    Dass ich Leonard Cohens Lieder mehr als schätze habe ich bei seinem Tod mit einem Danke Leonard Cohen niedergeschrieben.

    Schon im Jahr 2009 schrieb Johannes Reiss (entschuldige, dass ich es erst jetzt blogge) mit Dance me to your beauty with a burning violin einen berührenden Artikel.

    Denn ich hatte den Song „Dance me to the End of Love“ immer als besonderes Liebeslied gesehen. Das ist es wohl auch. Aber es hat – laut Leonard Cohen selbst – seinen Ursprung in der Zeit des Holocaust, der Zeit der Konzentrationslager. Aber lest bitte den Text bei Johannes in aller Vollständigkeit.

    Und es ist schön, wenn Leonard Cohen sagt, dass es nicht wichtig ist, dass man diese Quelle seiner „Inspiration“ kennt – solange (ganz frei interpretiert) man sich in diesen Song hineinfühlt.

    Und ich lerne wieder einmal, dass Cohen viel von der Historie und seinen jüdischen Wurzeln in seine Lieder verpackte.

  • Heinz Conrads als eine Erinnerung

    Meinbezirk.at schreibt über eine Buchpräsentation der Wiener Pensionistenhäuser unter dem Titel Das Lächeln des Alters.

    Im Buch von Eugen Prehsler „Das Lächeln des Alters: Vom Leben in den Häusern zum Leben“ finden sich anscheinend auch Erinnerungen an Heinz Conrads. Viel mehr konnte ich aber über diese Erwähnung(en) leider nicht herausfinden.

  • Kultur-Baum in Hietzing würdigt Heinz Conrads

    Meinbezirk.at berichtet am 8. November 2019 über die „Kultur-Allee“ im Lainzer Tiergarten. Dabei wurden rund 100 Bäume gepflanzt, die jeweils den Name eines Künstlers (ich hoffe es sind auch Künstlerinnen dabei) tragen, der im Bezirk geboren, gewirkt oder seine letzte Ruhe gefunden hat.

    Darunter findet sich auch ein Baum für Heinz Conrads.

  • Heinz Conrads und die Familie Walchshofer

    Die OÖ Nachrichten schreiben über die Musikgruppe „Die singende und musizierende Familie Walchshofer“ im Artikel „Ein Taktgeber respektvoller Harmonie | Nachrichten.at“ vom 30. September 2019.

    Ein Auftritt im Jahr 1971 in der TV-Sendung von Heinz Conrads soll sie in in ganz Österreich bekannt gemacht haben.

    Einen aktuellerer Auftritt der Familie findet sich im Jahr 2018 auf der Website der Gemeinde Hirschbach.