Monat: Januar 2014

  • Sind Barcamps in Österreich anders?

    Torsten schreibt in seinem Artikel Quo vadis, Barcamp, dass bei Barcamps in Deutschland „die Luft draußen“ sei. Viele OrganisatorInnen verlangen anscheinend immer höhere Eintrittsgebühren. Andere wählen aus den Anmeldelisten die TeilnehmerInnen aus um den richtigen „TeilnehmerInnen-Mix“ zu erreichen.

    Ich gebe Torsten recht. Auch für mich ist das nicht mehr der Barcamp-Gedanke.

    Nun, das ist Deutschland (ganz Deutschland?). Wie schaut es in Österreich aus. Laut barcamp.at gab es 30 (zumindest angekündigte) Barcamps in Österreich. Durch etliche habe ich mich geklickt, kein einziges von diesen verlangte eine Teilnahmegebühr. Dass man seine An- und Abreise selbst zahlen muss ist klar, ebenso etwaige Nächtigungen. Manche haben weniger Sponsoren und so zahlen sich die TeilnehmerInnen auch die Verköstigung. Das halte ich ebenso für vertretbar.

    „First come, first serve“ ist das Motto eigentlich jeden Barcamps gewesen. Allein das „Wiener Linien CreateCamp“ verlangte eine Anmeldung mit Nennung des Themas an dem man arbeiten möchte – und danach wurden die TeilnehmerInnen erst eingeladen. Immerhin waren die Anmeldelisten transparent im Web zu finden. Ein CreateCamp ist dabei auch ein wenig anders als ein klassisches Barcamp.

    Ich hoffe, dass diese Grundregeln auch 2014 für Barcamps gelten werden (und freue mich nebenbei schon auf meine Teilnahme beim „Barcamp Graz 2014„). Vielleicht liegt dieser Unterschied zu Deutschland auch an der Größe der Barcamps. 300, 400 TeilnehmerInnen hat man in Österreich – im Vergleich zu unseren deutschen Nachbarn – nie bei einem einzelnen Barcamp gezählt. Das bedeutet auch weniger Organisationsaufwand, weniger notwendige Sponsoren, …

    Oder ist Torstens „Analyse“ nur subjektiv und es gibt viele anderweitige Gegenbeispiele?

  • Einen Link setzen will gelernt sein

    Über uns Blogger wird in letzter Zeit immer geklagt (insbesondere unter BloggerInnen selbst), dass wir zuwenig verlinken.

    Wer verlinkt, der/die sollte dabei auch auf die Barrierefreiheit des Links achten. Maria Putzhaber hat dazu im Wienfluss Weblog den Artikel „Accessibility Checkliste – Links“ verfasst. Lasst euch vom Umfang nicht abschrecken. Es geht hier eben ins Detail.

    Als BloggerIn gibt es ein paar Punkte, an die man bei jedem Artikel denken sollte:

    • Der Linktext selbst sollte für sich selbst aussagekräftig sein. Lies hier ist nicht sehr hilfreich. Mein 10 Fragen – 10 Antworten Artikel schon eher.
    • Wer direkt auf ein Dokument verlinkt, der/die gebe das auch an, wie z.B. „Linktext, PDF“.
    • Wenn das verlinkte Dokument recht groß ist, dann gib auch das an, wie z.B. „Linktext, PDF, 3 MB“.
    • Links sollten als solche erkennbar sein. Wer Links mit Unterstreichung anzeigt sollte „unterstreichen“ dann nicht mehr als Formatierung für normalen Text verwenden. [Ergänzung: Wie Fritz in seinem Kommentar anmerkt ist die Unterstreichung eigentlich nur für Links zu verwenden. Alles andere würde NutzerInnen nur verwirren, da man eben einen Link hinter einem unterstrichenen Text erwartet.]

    Ich muss mich natürlich auch selbst an der Nase nehmen. Es gilt diese „kleinen“ Dinge immer wieder einzuüben, bis sie in den eigenen BloggerInnenalltag eingehen.

    Wie so oft gilt. Obige Hinweise helfen auch nichtbehinderten NutzerInnen sich besser in einem Blogartikel (insbesondere mit vielen Links) zurecht zu finden.

  • Technologischer Wandel – Ein Jahr später

    Vor einem Jahr schrieb ich über den technologischen Wandel, den ich bei UrlauberInnen erleben konnte.

    Damals schrieb ich auch:

    Daher bin ich schon neugierig, was ich z.B. nächstes Jahr so beobachten kann. Werde ich mehr eBook Reader sehen oder haben iPad Mini und Co hier das Feld neu aufbereitet? Werden digitale Kompaktkameras ganz ausgestorben sein oder sich mit neuen Funktionen behaupten.

    Nun war ich wieder auf Kreuzfahrt. Das Publikum bestand aus gefühlten 50 Prozent deutschen PensionistInnen – und somit Menschen, die wohl nicht als early adopter zu bezeichnen sind – und ansonsten aus Menschen jeden Alters aus Italien, Spanien, …. Nachstehendes ist natürlich nur eine subjektive Erfahrung und Wahrnehmung.Neben dem iPad finden sich nun Tablets oder Phablets unterschiedlichster Hersteller. Apple hat hier wirklich einen Markt geschaffen.

    Die traditionelle Digicam ist auch aus den Händen der SeniorInnen verschwunden – einzelne Exemplare tauchen zwar noch auf, ansonsten hat das Smartphone alles verdrängt was nicht nach Spiegelreflex oder Systemkamera aussieht. Die klassische Digicam hat sich wohl auch nicht wirklich weiter entwickelt bzw. bietet nicht das was viele TouristInnen als notwendig erachten. Weiterhin ist das iPad auch als Kameraersatz dabei bzw. wird es als Videokamera genutzt.

    Hatte ich beim letzten mal noch mehr Papierbücher als E-Book-Reader gezählt ist dies nunmehr umgekehrt. Kindle und Co. waren massiv vertreten. Aber auch Tablets werden zum lesen von Büchern verwendet.

    Ich selbst habe auf Kindle, iPad und Spiegelreflex diesmal verzichtet. Das iPhone diente zum Lesen von Büchern, für Fotos und Videos und – sofern Free WLAN irgendwo vorhanden (und das kam nicht so oft vor) – für E-Mails und Co. Wobei: Damals erwähnte ich das iPad Mini als eventuellen passenden Zusatz. Mein neues (erstes) Mini ist leider nicht rechtzeitig bei mir angekommen. Vielleicht sehe mein Bericht dann ein wenig anders aus.

    Nachdem ich über XING ein Jahr Vollzugang erhielt habe ich statt ganzer Bücher die Kurzfassungen von Blinkist gelesen (siehe auch mein Artikel Blinkist – Sachbücher kurz gefasst).

    Derzeit sortiere ich gerade die über eintausend Fotos, die die Beste von Allen und ich nur mit unseren beiden iPhones geschossen haben. Als Erinnerungsfotos taugen die allemal. Und in manchen Situationen ist ein Foto schneller mit dem iPhone geschossen als mit einer aufwendigen Kamera. Für Gegenlichtaufnahmen habe ich dann noch eine spezielle HDR-App am iPhone – damit ist dann die Palme grün statt schwarz und der Himmel gleichzeitig blau und nicht weiß. Abgesehen davon, dass meine etwas ältere Digicam Videos in schlechterer Qualität aufnehmen würde als das iPhone.

    Ein Resümee, dass ich schon letztes mal ziehen konnte ist, dass Smartphones und Pads als Ersatz für allerlei andere elektronische Geräte in den Alltag eingezogen sind. Menschen lesen und fotografieren damit. Was werden sie nächstes Jahr so alles damit machen?

  • Gratulation an perun.net

    Meinem Blogvorsatz folgend möchte ich 2014 natürlich auch mehr über Blogs selbst schreiben.

    Dass ich überhaupt einen solchen Vorsatz für mein Blog fassen kann verdanke ich u.a. Vladimir Simovic und seinem Blog perun.net. Vladimirs Blog ist heute 10 Jahre alt. Herzliche Gratulation. Es war eines der ersten Blogs die ich las und die mir die Faszination und das Interesse am bloggen vermittelten.Matthias Mees und ich hatten Vlad in der Ausgabe 16 des S9y InfoCamp Podcast zu Gast und sprachen dabei über Das eigene Blog zu Geld machen. Diese Ausgabe ist bis heute diejenige mit den meisten Aufrufen.

    Vlad hat Blogs selbst als „Fels in der Brandung“ bezeichnet und mich damit zum Artikel „Mein Blog ist meine Insel angeregt.

    Im Jahr 2008 gab es auf perun.net eine Umfrage „Was soll in die Sidebar„, was mich ebenfalls zum nachdenken führte, ob ich die perfekte Seitenleiste habe.

    Im Jahr 2007 habe ich ein WordPress (!) Buch bei Vlad gewonnen und sogar Review „Das Einsteigerseminar – WordPress“ geschrieben. So offen wie ich 😉 ist Vlad aber auch, da er selbst früher für Serendipity Themes schrieb und 2006: Perun interviewt Garvin Hicking.

    Schon 2005 hatte ich Peruns Blog in meinem Blog erwähnt.

    Neuerdings lese ich interessiert die Artikel über das Selfpublishing für den Amazon Kindle.

    Perun.net hat mich (als eines von einigen wenigen Blogs) zum bloggen gebracht und ist seither immer wieder auf dem Radar aufgetaucht. Schön, dass es soviel Beständigkeit gibt. In diesem Sinne: Vlad, ich wünsche dir noch weitere 10 gute Jahre mit deinen Themen und deinem Blog.

  • Tab Parade 2008 – TeilnehmerInnen

    Im Jahr 2008 veranstalteten der Verein „MAIN“ und Nur ein Blog die Blog Parade zum Internationalen Tag der Tastatur.

    Was war die Tab Parade?

    Bei der Tab Parade wünschen wir uns von euch Beiträge rund um das Thema Tastaturbedienung (von Websites). Probiert euer eigenes Blog aus, probiert andere Seiten aus und bloggt über eure Erfahrungen. Habt ihr gute Tipps gefunden, wie man auf einer Website Tastaturbedienung unterstützen kann, habt ihr Links zu BloggerInnen gefunden, die schon über das Thema geschrieben haben – bloggt darüber. Vielleicht findet jemand auch ganz andere Wege mit seiner Tastatur zu navigieren… oder jemand erklärt besser wie ich warum Tastaturbedienung so wichtig ist, wie sie genau funktioniert und was einE WebdesignerIn so beachten muss. Oder… oder…

    MAIN hat damals die Beiträge gesammelt. Da die Vereinseite in Kürze offline geht nachfolgend die damaligen Beiträge.

    Beiträge zur ‚Tab Parade‘ in anderen Blogs

    • Christian Spanring
      25.11.08 Christian Spanring navigiert für die Tab Parade per Tastatur durch Google Maps, Microsoft Live Maps und Mapquest.
    • digiom
      24.11.08 Jana Herwig bringt Firefox das Tabben bei: Browser Accessibility oder Wie mich die Tab Parade auf Mac OSX zur Hackerin machte.
    • Wissen belastet
      24.11.08 Max Kossatz prüft zur Tab Parade die “Parteiseiten im Vergleich” und hat auch ein Video dazu gemacht: Damit man sieht, wie mühsam das Ganze sein kann.
    • Nur ein Blog
      24.11.08 Robert Lenders Last Call: Morgen endet die Tab Parade.
    • miradlo bloggt
      22.11.08 miradlo bloggt zur Tab Parade: Navigieren mit Tabs, statt mit der Maus.
    • Barrierefreies Webdesign
      19.11.08 Jan-Eric Hellbusch über das “Tabben bei invertierten Farben”. Ist zwar kein aktueller Blogbeitrag zur Tab Parade, aber eine praxisnahe Anleitung, die darauf eingeht, dass der aktuelle Ort in der Navigation auch ohne Farben erkennbar sein muss.
    • Peter Rozek
      17.11.08 Der Accessibility Experte Peter Rozek greift für die Tab Parade zur Tastatur und schreibt über “Succes Criterium: Focus Visible” (Erfolgskriterium: Sichtbarer Focus).
    • Genes Lebenswerk
      17.11.08 Christian Geue aka “mr.gene” fragt anlässlich Tab Parade nach der dem Warum und Wie der Bedienung von Webseiten ohne Maus.
    • sprungmarker
      17.11.08 Sylvia Egger nimmt für die Tab Parade Seniorkom.at kritisch unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Website, die unlängst mit dem e-Inclusion Award ausgezeichnet wurde, punktet nicht mit optimaler Tastaturnutzung.
    • webdesign weisshart
      10.11.08 Fritz Weisshart fasst anlässlich der Tab Parade zusammen, was er in seinem Blog schon so alles zum Thema Tastatur statt Maus verfasst hat.
    • Sprungmarker
      07.11.08 Sylvia Egger zur Tab Parade: Nutzer helfen sich selbst.
    • Gartenmöbel aus Holz
      06.11.08 Das Gartenmöbel-Blog tabbt in der Parade mit und befürchtet: Bekommen wir noch einen Tastaturarm?
    • Kammerer Barrierefreie Weblösungen
      02.11.08 Peter Kammerer nimmt anlässlich der Tab Parade den Webautritt der deutschen Postbank kritisch unter die Lupe und kommt zu keinem befriedigenden Befund.
    • Technikwürze
      02.11.08 Sylvia Egger erwähnt im aktuellen Technikwürze Podcast die Tab Parade.
    • WAI AUSTRIA
      02.11.08 Eva Papst zur Tab Parade: Es muss auch ohne Maus funktionieren.
    • Upload
      26.10.08 Das Magazin für digitales Publizieren bewirbt die Tab Parade.
    • Nur ein Blog
      28.10.2008 Tab Parade – die ersten zwei Wochen. Robert Lender zieht eine erste Bilanz und gibt gute Tipps, wie BloggerInnen in der Parade mittaben können.
    • hyperkontext
      23.10.08 Gerald Brozek’s Appell an Web-GestalterInnen: Der Tastatur den Fokus zeigen.
    • Paris und Bel Ami
      15.10.08 Mauslos: Die Tab Parade ist sozusagen auf den Hund gekommen. Die beiden Doggenrüden Paris und Bel Ami tabben mit, und zwar im Blog des Hundeliebhabers und Kultur- und Accessibility Experten Johannes Reiss.
    • Liechtenecker’s Blog
      15.10.08: Jürgen Liechtenecker zum Tag der Tastatur – barrierefreies Webdesign für mausfreie Bedienung.
    • Nur ein Blog
      15.10.08: Robert Lender über den Tag der Tastatur und andere internationale Gedenktage.
    • Barrierefreie Informationskultur
      15.10.08: Kerstin Probieschs Mini-Tastaturstreifzug durch’s Web 2.0 am Beispiel Twitter, Delicious und Stumble.
    • Pegasus’ Traum
      15.10.08 Mausmensch Liliana Mielich tabbte zum Internationalen Tag der Tastatur durchs Web und ist geschafft.
    • BIZEPS INFO
      15.10.08 Ohne Maus geht’s auch? Martin Ladstätter ruft zur Teilnahme an der Tab Parade auf, berichtet von seinen Erfahrungen als Tastaturbenutzer und gibt Tipps zum Testen.
    • Nur ein Blog
      13.10.08 Robert Lender erklärt den 15. Oktober zum 2. Internationalen Tag der Tastatur. Anlass: Am 15. Oktober 2007 wurde bei der Accessibility Blog Parade unter dem Motto “Maus raus” die Idee dazu geboren.

    Es war eine tolle Aktion.

  • Was Webtermine.at, Qando und die Verkehrsauskunft Österreich gemeinsam haben

    Manchen von euch wird der Name Robert Harm etwas sagen. Er twittert unter @robertharm, ist Open Data Aktivist – u.a. bei „open3“ – und Mitentwickler von „webtermine.at“, der Terminplattform von webbezogenen Veranstaltungen. Bei letzterer wirke ich auch (noch) mit.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Für das Content Management System „WordPress“ hat Robert das „mapsmarker Plugin“ entwickelt (in einer kostenlosen und einer Pro Version). Maps Marker erlaubt das Anlegen von Markierungen (Orten) auf unterschiedlichen Karten (open street map und Co), die man mit Erläuterungen, Bildern, Icons etc. versehen kann. Eine ganz gute Erläuterung in deutsch liefert eine Artikel der Futurezone.

    Maps Marker ist natürlich auch auf „Webtermine.at“:installiert. Und jetzt kommen wir langsam zurück zur Überschrift.

    Maps Marker nutzt dabei u.a. die Daten der Plattform basemap.at, die sich selbst wie folgt erklärt:

    basemap.at ist eine internetfähige Grundkarte von Österreich, basierend auf den Geodaten der Länder und deren Partnern, frei verfügbar und performant.

    Seit heute ist „“Webtermine.at“ – neben der Verkehrsauskunft Österreich (VAO) und Qando (Wiener Linien) – als eine der drei Referenzen genannt, die basemap.at schon jetzt nutzen.

    Das freut natürlich.

    PS: Wer nach der Zukunft von webtermine.at fragt. Ja, der Relaunch hat sich ein wenig verzögert – wir sind alle „nur“ in unserer Privatzeit dafür aktiv. Sobald es dazu Neues gibt, werden wir das natürlich auf allen Kanälen ankündigen. Webtermine.at bietet bis dahin eine aktive Plattform für interessante Webtermine.

  • Auch 2014: 10 Fragen – 10 Antworten

    Als ich 2012 die Aktion 10 Fragen – 10 Antworten startete kamen viele interessante Fragen, die ich unter anderem in Artikeln wie OpenScience oder Blogs als Meinungsmacher? beantwortete.

    Im Jahr 2014 möchte ich wieder mit dieser Aktion starten. Ich zitiere mich mal selbst:

    Stellt mir hier über die Kommentare, per Twitter, per Facebook,… Fragen. Zumindest die ersten 10 (von 10 unterschiedlichen Personen) werde ich auf alle Fälle beantworten. Ganz sicher. Und wenn sie zu persönlich sind (die Fragen) finde ich schon einen Weg für eine etwas andere Antwort 😉 Wobei natürlich Fragen zu diesem Blog, zu Serendipity, zu meinem Webleben, … ebenfalls möglich sind.

    Bin schon neugierig, ob jemand darauf reagiert und welche Fragen so kommen.

    PS: Dies ist Teil meines Blogvorsatz für das Jahr 2014.

    Update vom 26.12.25: Die Aktion heißt nunmehr Blog das Robert

  • Vine ist ein alter Hut

    So, ein wenig Provokation im Titel. Nur ein klein wenig 😉

    Der Twitter Video Dienst „Vine“ ist nun auch im Web verfügbar. Wer „Vine“ nicht kennt. Damit lassen sich kurze (sich immer wiederholende) Videos aufnehmen und posten.

    Die Idee ist aber gar nicht so neu. Dazu ein kleiner Blick in mein Blog. 12seconds erschien 2008. Man konnte 12 Sekunden lange Videos aufnehmen und auf der Website posten. Die Macher gaben sich wirklich Mühe, so gab es die 12seconds Awards und auch „Challenges“, bei dem sein bestes Neujahrs- oder Halloween-Video posten sollte.

    Im UPLOAD Magazin durfte ich damals einen Artikel „12 Seconds das Twitter für Videoschnipsel“ schreiben.

    Als nächstes kam eine eine eigene API, die Tweetdeck damals nutzte. Man konnte Videos mittels Video kommentieren und sukzessive kamen weitere Features hinzu.

    Jana Herwig hat das Phänomen der Kurzvideos gleich ein wenig wissenschaftlicher betrachtet: „Evolutionssprünge von Narrativen in Social Media Kontexten: Single, Social, On/Offline Mode„.

    Im Dezember 2008 schrieb auch Welt Kompakt zu 12seconds. Im deutschsprachigen Raum gab es ansonsten nicht viel Aufregung rund um 12seconds.

    Im Oktober 2010 musste ich jedoch vermelden 12seconds schlägt die letzte Sekunde]] und rettete meine Kurzvideos auf Youtube, wie z.B. „Papier, Stein oder Schere„.

    Vielleicht hätten sich die Macher von 12seconds noch ein wenig Zeit nehmen müssen um den Dienst zu etablieren. Aber es lag wohl auch am fehlenden Geld.

    Wie auch immer 12seconds war interessant und motivierte zu kreativen Ideen. Also: Danke für den Fisch.

  • Mein neuer Lebensstil – Teil 3

    Zur Vorgeschichte siehe Mein neuer Lebensstil – Teil 1 und Mein neuer Lebensstil – Teil 2, daher nur in aller Kürze. Ich bin auf das 10in2 System um- bzw. eingestiegen. Das heißt, ich faste einen Tag und esse einen Tag, was ich will – und dies seit Ende Juli 2013.

    Nach über 5 Monaten gibt es hier einen kleinen Bericht – wieder in Form einer FAQ.

    Hältst du die 1- und 0-Tage noch ein?

    Ja, mit einer Ausnahme bin ich noch voll dabei und habe seither rund 15 Kg abgenommen. Noch mehr merke ich es an meiner Kleidung. Einige Hosen kann ich einfach nicht mehr tragen, da sie auch mit Gürtel zu sehr schlottern.

    Kleine Ausnahme an den 0-Tagen ist die Milch im Kaffee. Rein schwarzer Kaffee ist einfach nichts für mich und ganz ohne Kaffee mag ich auch nicht immer sein. Nach vier Monaten kann ich aber sagen, dass dies den Erfolg (sprich abnehmen) nicht oder nur minimalst hemmt.

    Wie sieht es mit Jokertagen aus?

    Jokertage sind 0-Tage bei denen man doch isst. Mehr als ein Tag im Monat sollte es nicht sein.

    Es gab ein Frühstück, dass ich aus sozialen Gründen nicht absagen wollte und dabei nicht nicht essen wollte. Den restlichen Tag gab es dann wieder nur Kaffee und Wasser.

    Für 14 Tage war ich in Ägypten unterwegs. Wir hatten mehr als unregelmäßige Mahlzeiten und so gab es auch zu den 0-Tagen leichtes Frühstück und ein Abendessen. Verbunden mit doch recht viel Bewegung kam ich mit nicht weniger aber auch nicht mit mehr Gewicht nach Hause.

    Wie reagiert deine Umwelt darauf?

    Es passiert mir recht oft, dass ich erklären muss, warum ich heute nichts esse. Aber meistens sind die Menschen interessiert und eher nur erstaunt, dass man die 0-Tage auch einhalten kann. Insgesamt also ein positives Feedback.

    Die Menschen, mit denen ich oft (oder öfters) zusammen bin, haben sich darauf eingestellt. Viele fragen gar nicht mehr nach einem Termin, der auf einem geraden Tag (also 0-Tag) liegt. Oder sie sprechen mich direkt auf meinen 0-Tag an. Gut so, so bin ich auch in manchen Situationen gar nicht in Versuchung eine (heimliche) Ausnahme zu machen. Ich empfinde diesen sozialen „Druck“ – den ich mir selbst geschaffen habe – nicht als unangenehm sondern sogar als hilfreich. Es bestärkt mich und gibt mir an manchen Tagen durchaus ein wenig halt. Das ist auch der Grund warum ich hier im Blog darüber schreibe.

    Macht der Winter einen Unterschied?

    Für mich schon.

    1. Ist es mir oft abends (gerade an den 0-Tagen friere ich ein wenig mehr) zu kalt um eine große Runde zu drehen. D.h. ich bewege mich weniger.
    2. Habe ich viel größeres Verlangen nach Süßem an meinen 1-Tagen

    Zusammen lässt das mein Gewicht weniger schnell purzeln als in den wärmeren Monaten. Aber ich sehe das als kleine Pause und nicht als Stillstand. Zumindest hoffe ich es.

    Du machst also weiter?

    Ja, natürlich. Es funktioniert und ich habe mein Wunschgewicht noch nicht erreicht.

  • Jamaduo – Spieleplattform auf Youtube

    Einige von euch kennen Martin Habacher vom mabacherTV oder seinen „Barchair“ auf Barcamps. Zusammen mit Angelika Luger hat er nun den Spielkanal Jamaduo gegründet. Eine erste Info bietet das Willkommen bei Jamaduo! Begrüßungsvideo.

    Ich war natürlich neugierig und habe Martin gleich mal per E-Mail interviewt.

    Robert: Was kann ich mir unter einer Spieleplattform auf Youtube vorstellen? Ihr spielt, ich schaue zu oder wird das interaktiver?

    Eine typische Spieleplattform auf Youtube kannst du dir so vorstellen: Gronkh. Jamaduo ist aber ein bisschen anders, denn es geht nicht um Computerspiele, sondern um Gesellschaftsspiele und Jamaduo ist damit auch eine Art Satire dieser Online-Unterhaltungswelt, zu der wir bewusst eine Alternative ins Youtube-Universum bringen wollen. Und da wir beide keine Video-Zocker sind und das eh schon soooo viele machen, gibts bei uns eben die Klassiker!
    Für den Anfang wird es so sein, dass wir Spielen und die Interaktion über Kommentare, Sharing und eigene Postings läuft. Wir spielen aber auch mit dem Gedanken später Gäste einzuladen…(hint!) 😉

    Habt ihr spezielle Brettspielvorlieben oder darf man auch was vorschlagen?

    Wie wir schon im Willkommensvideo sagen: Spielvorschläge und Strategie-Tips sind herzlich willkommen!!

    Wie oft wollt ihr damit online gehen?

    Geplant ist ein Spiel pro Monat. vorerst jedenfalls…

    Magst du noch etwas zum Team oder Jamaduo erzählen?

    Bei Jamaduo sind die Rollen klar verteilt: Angelika ist fürs Kreative zuständig, also Logodesign, Jingle und all die Grafiken für yt, fb und co… und ich hab die Kameras und die Assistenz (wir müssen ja spielen!!). 😉 Schnitt machen wir beide bei mir. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen!!

    Stellt euch doch nochmals ein wenig vor

    Martin: über mich weißt ja was [Wer nicht, der/die schaue einfach auf Mabacher-TV – Der kleinste Social Media Berater der Welt und Angelika stellt sich selbst noch vor.

    Angelika: Hallo! Erstmal freut´s mich, dass wir mit unserem Projekt dein Interesse geweckt haben!

    Mein Name ist Angelika Luger, ich arbeite im Kulturbereich und bin zur Zeit vor allem mit verschiedenen eigenen Projekten beschäftigt, die sich aber auch in dem Bereich befinden. So nehme ich zB an einem Theaterprojekt der Brunnenpassage Teil,  „Ausnahmezustand Mensch Sein“ heißt das Stück und wird im April im Volkstheater Premiere feiern.
    Unter dem Namen „Freilos“ versteht sich meine kleine Kunsthandwerks-Werkstatt, in der von mir selbstgemachte Postkarten und Schmuckstücke entstehen und auf Märkten verkauft werden.
    Und eben Jamaduo!

    Martin und ich kennen uns schon ziemlich lang und an einem gemütlichen Abend beim Plaudern über Youtube und unsere Kanäle bzw Videos, kam uns die Idee, ein gemeinsames Projekt zu starten. Die ganze Sache hatte für uns eigentlich von Anfang an ein Ziel: es soll Spass machen! Und zwar sowohl uns beim Machen, als auch euch beim Zusehen!
    Den Namen Jamaduo haben wir uns aus unseren Yt-Kanälen zusammengeschneidert: JA(jesdaouisi)MA(bachertv) und Duo, denn wir zwei schmeißen den Laden! 

    So kam die Geschichte ins Rollen und wie Martin schon geschrieben hat, gibt es notwendigerweise Bereiche oder Momente, in denen eine/r die Führung übernimmt, aber bei der Entscheidungen fällt alles auf uns beide gleichwertig zurück und das macht uns zu einem guten Duo!

    Anmerkungen meinerseits

    Spielekanäle auf Youtube sind für mich etwas Neues. Der oben genannte von Grokh – hier werden Computerspiele angespielt – war insofern faszinierend, da einzelne Video auf über 1 Million Views kommen. Aber zurück zu Jamaduo.

    Angelikas Youtube Channel findet ihr unter jayesdaouisi.

    Für alle, die mitreden, vorschlagen, Feedback geben wollen, gibt es die Facebook Seite Jamaduo und eine gleichnamige auf Google+.

    Nun, ich bin gespannt. Morgen gibt es angeblich das erste Video.

    Ich wünsche Martin und Angelika viel Spass beim spielen und aufnehmen und mir ein vergnügliches Video.