Hätte ich gewusst, dass ich auf der BIZEPS-Website zitiert werde, hätte ich meinen Bericht zur “<A-Tag>07: Barrierefreie Medien” ausführlicher gestaltet 😉 Den Bericht, mit Links zu anderen Blogbeiträgen, findet ihr unter Das war „07: Barrierefreie Medien“
Monat: Oktober 2007
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picidae – Mit Grafiken Firewalls überwinden

Es gibt Länder, in denen InternetbenutzerInnen nicht das ganze Internet/Web zur Verfügung steht. Große Firewalls stehen an den Grenzen und lassen nur das herein, was die Machthaber als nicht schädlich beurteilen. Diese Mauern zu durchbrechen schickt sich nur ein kleiner Specht (im lateinischen picidae genannt) an. Das picidae Projekt ist von den Schweizer Künstlern Mathias Jud und Christoph Wachter ersonnen worden.
Picidae baut darauf, dass die verbotenen Websites anhand ihrer URLs bzw. anhand von bestimmten Worten im Text der gesuchten Website identifiziert werden. Picidae ist nun ein Server auf dem ich meine gesuchte URL eintippen kann. Schon beim abschicken wird diese verschlüsselt, sodass die Firewall diese nicht blockt. Der picidae Server liefert nur die gesuchte Website zurück, aber als ein einziges Bild. Das Bild hat einen kryptischen Namen und Bilder als solches werden wohl nicht nicht nach Textinhalten durchsucht. So kann man auch durch die Firewall entsprechende Seiten aufrufen, wie Jud und Wachter im Selbstversuch bewiesen.
Picidae geht aber noch weiter. Das Bild selbst enthält eine Imagemap, sodass jeder auf der Website angegebene Link auch im Bild angeklickt werden kann und wiederum ein Bild/Website von picidae ausliefert. Damit ist das ganze Web auch trotz etwaiger Firewalls aufrufbar.
Picidae ruft dazu auf doch selbst einen Pici-Server zu betreiben, sodass bei einer etwaigen Sperre einer URL eines Pici-Servers weitere zur Verfügung stehen.Ich habe es selbst ausprobiert. Es funktioniert einfachst. URL im Formularfeld eingeben und schon erhält man ein entsprechendes “Bild der Website” – siehe das verkleinerte Abbild meiner eigenen Website. Nebstbei – wohl nicht dazu gedacht – kann man damit einfach hochauflösende Screenshots einer ganzen Website machen (unabhängig wie lange man scrollen müsste) und als PNG-Datei speichern.
Picidae ist ein interessanter Versuch die Freiheit des Netzzugangs zu bewahren bzw. wieder zu erreichen. Ich bin jetzt zu wenig Techniker um zu erahnen, ob man damit auch Negatives erreichen könnte. Ansonsten ist es ein spannendes Projekt, dass ich weiterverfolgen werden.
Auf picidae wurde ich durch die gestrige Sendung “neues” auf 3Sat aufmerksam.
Nachsatz. Wie lange dieses Projekt noch seinen Sinn erfüllen kann ist für mich fraglich, wenn ich mir die Erörterungen von Dr. Purgathofer bei der A-TAG07 nochmals vor Augen führe. Die Entwicklung bei den Captchas zeigt, dass die Bilderkennung immer besser wird. So ist anzunehmen, dass ein “Screening” von Bildern nach verbotenen Texten auch im großen Rahmen in naher Zukunft kein Problem mehr darstellt.
Ergänzun von 19.36 Uhr. rtauchnitz.de hat ebenfalls einen Beitrag verfasst und im Test noch weitere Erkenntnisse erlangt.
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CD Was gibt es Neues – ein erster Eindruck

Über die CD „Heinz Conrads – Was gibt es Neues“ habe ich schon berichtet. Der Herausgeber, Erich Zib, hat mir nun die Gelegenheit gegeben (Danke!) ein bisschen hinein zu hören. Schon der erste Titel ist sicherlich eine Freude für viele, die danach gesucht haben. Nach einer Originalansage einer Radiomoderatorin erklingt „Was gibt es Neues“ von Heinz Conrads. Wie schon vermutet sind die einzelnen Titel (soweit ich es hören konnte) live aus einzelnen Sendungen entnommen. Das schafft noch dazu den Vorteil, dass die Lieder von Heinz Conrads anmoderiert sind.
Wer ein bisschen das Gefühl von damals in seinen CD-Player oder Computer bringen möchte, für den/die ist die CD nur zu empfehlen. Nachdem ich nur in einige Lieder hinein hören konnte bin ich umso mehr auf die Gesamtausgabe gespannt, da ich gerne wieder einmal die Fichte im Original hören möchte.
Die CD gibt es um 18 Euro ab dem 28. Oktober auf der Bestellseite von Erich Zib.
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Überlegung zu einer neuen Kategorie „Lexikon“
Eine neue Kategorie namens "Lexikon" zu schaffen ist nur eine rudimentäre Idee, die ich hiermit öffentlich weiterdenken möchte.
Zur Ausgangslage: Ich habe in meinem Blog Begriffe, Personen,… auf die ich immer wieder verweise. Beispiele wären [[Serendipity]], [[Heinz Conrads]], [[WebPlausch]]. Mit der Wikilink Funktion von Serendipity kann ich auch ganz einfach auf dieser Begriffe verweisen ohne selbst viel nach URLs nachschlagen zu müssen. Andererseits gibt es immer wieder Begrifflichkeiten zu denen ich nicht mehrmals eine Erläuterung schreiben möchte und daher gerne auf einen eigenen Texte verweisen würde.
Um diese Begrifflichkeiten zu sammeln und somit ein Art Lexikon (oder doch eher Glossar) zu schaffen überlege ich diese Begriffe zusätzlich in einer Kategorie "Lexikon" bzw. "Glossar" zu sammeln. Andererseits ist die Frage ob es wirklich einer Kategorie bedarf und nicht nur eines Tags "Glossar" um die einzelnen Begriffe schneller aufzuspüren.
Vorteil einer eigenen Kategorie wäre, dass ich einzelne Glossarartikel von der Anzeige auf der Hauptseite ausblenden könnte und auch aus dem RSS Feed. Denn nicht jeder Glossareintrag muss für sich selbst als Artikel stehen sondern soll nur als Verweismöglichkeit dienen.
Dies mal als erste Gedanken. Ich grüble nebenbei weiter.
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Ein weiterer Relaunch…
Österreichischen BarCamp BesucherInnen dürften Monika und Achim Meurer ein Begriff sein. Auch in meinem Blog habe ich Monika und Achim und ihre Projekte schon öfters erwähnt (z.B. mit dem Begriff Gipfel-Blogging).
Monika plant nun ein Redesign und Relaunch ihres Blogs soisses.at. Achim wird dies umsetzen. Nachdem er von der Idee der Accessibility Blog Parade und meiner Idee des "Nur ein Blog Accessibility Projekts" begeistert war möchte er nun den Design Prozess in seinem Blog Alm-Studio ebenfalls begleiten und sich dabei auch mit der Frage der Barriefreiheit des Blogs auseinandersetzen. Ein erster Entwurf steht nun zur Diskussion.
Achim sucht insbesondere Unterstützung und Tipps für die barrierefreie Umsetzung.
Das halte wiederum ich für unterstützenswert. Denn die Erstellung eines Webdesigns von Beginn an live mitverfolgen zu können und dabei auch die Gedanken und Ideen zur Barrierefreiheit zu dokumentieren kann wiederum für andere Hilfestellung und auch Anregung sein. Wer einen solchen Liveprozess ebenfalls für unterstützenswert hält, Interesse an einer Mitarbeit, am Mitdenken und Mitentwicklen hat, der kommentiere doch bei Armin.
