Monat: Oktober 2007

  • BIZEPS: 07 – eine Zusammenfassung

    Hätte ich gewusst, dass ich auf der BIZEPS-Website zitiert werde, hätte ich meinen Bericht zur “<A-Tag>07: Barrierefreie Medien” ausführlicher gestaltet 😉 Den Bericht, mit Links zu anderen Blogbeiträgen, findet ihr unter Das war „07: Barrierefreie Medien“

  • Nur ein Blog Accessibility Projekt – Teil 4

    Mit dem vorigen Artikel habe ich mich auf eine neues Terrain begeben, nämlich das Verfassen meiner Artikel ohne WYSIWYG Editor. [[Serendipity]]/S9y bietet mir dazu aber zumindest eine Hilfestellung. Mit dem Plugin “Sonderzeichen/Erweiterte Buttons für Non-WYSIWYG” kann ich mir die Buttonleiste um eigene Tags/Aktionen und Sonderzeichen erweitern.

    In einer späteren Folge werde ich mich mit den Erweiterungsmöglichkeiten dieses Plugins näher beschäftigen. Vorerst bin ich froh, wenn ich mich an die neue “Darstellungsweise” meiner Texte gewöhne. Es ist doch ein Unterschied Bilder, Links und Formatierungen im Text immer vor sich zu sehen oder nur wenn man auf „Vorschau“ klickt.
    Zwei Vorteile sehe ich schon jetzt. Früher (nun, gestern) habe ich schon mitten im Schreiben mit den Formatierungen begonnen, was meinen Schreibfluss im Endeffekt oft gebremst hat. Beim vorigen Artikel habe ich mich zuerst mit dem Inhalt und erst danach mit seinem Aussehen (wie z.B. Linksetzung) beschäftigt. Der zweite Vorteil ist, dass ich schon jetzt merke, dass Absätze bzw. Zeilen nicht unbeabsichtigt verrutschen, das Erscheinungsbild des Artikels daher – meiner Meinung nach – etwas besser geworden ist. Denn nun ist ein Absatz ein Absatz und ein Zeilenumbruch ein Zeilenumbruch 🙂 Wenn ich es mir recht überlege gibt es noch einen weiteren Vorteil (sobald ich mir daran gewöhnt habe). Denn ich bin nun gezwungen die Vorschau für eine WYSIWYG Ansicht zu verwenden. Diese gibt den Text viel näher am Endergebnis aus als jeder WYSIWYG Editor.

    Ihr seid herzlich eingeladen euch den Quelltext meiner nunmehrigen Artikel anzusehen und mich auf Fehler oder Probleme hinzuweisen. Davon kann ich und ev. andere, die das kleine Projekt lesen begleiten, nur lernen.

  • picidae – Mit Grafiken Firewalls überwinden

    Screenshot meines Blogs wie es picidae ausliefert

    Es gibt Länder, in denen InternetbenutzerInnen nicht das ganze Internet/Web zur Verfügung steht. Große Firewalls stehen an den Grenzen und lassen nur das herein, was die Machthaber als nicht schädlich beurteilen. Diese Mauern zu durchbrechen schickt sich nur ein kleiner Specht (im lateinischen picidae genannt) an. Das picidae Projekt ist von den Schweizer Künstlern Mathias Jud und Christoph Wachter ersonnen worden.

    Picidae baut darauf, dass die verbotenen Websites anhand ihrer URLs bzw. anhand von bestimmten Worten im Text der gesuchten Website identifiziert werden. Picidae ist nun ein Server auf dem ich meine gesuchte URL eintippen kann. Schon beim abschicken wird diese verschlüsselt, sodass die Firewall diese nicht blockt. Der picidae Server liefert nur die gesuchte Website zurück, aber als ein einziges Bild. Das Bild hat einen kryptischen Namen und Bilder als solches werden wohl nicht nicht nach Textinhalten durchsucht. So kann man auch durch die Firewall entsprechende Seiten aufrufen, wie Jud und Wachter im Selbstversuch bewiesen.

    Picidae geht aber noch weiter. Das Bild selbst enthält eine Imagemap, sodass jeder auf der Website angegebene Link auch im Bild angeklickt werden kann und wiederum ein Bild/Website von picidae ausliefert. Damit ist das ganze Web auch trotz etwaiger Firewalls aufrufbar.
    Picidae ruft dazu auf doch selbst einen Pici-Server zu betreiben, sodass bei einer etwaigen Sperre einer URL eines Pici-Servers weitere zur Verfügung stehen.

    Ich habe es selbst ausprobiert. Es funktioniert einfachst. URL im Formularfeld eingeben und schon erhält man ein entsprechendes “Bild der Website” – siehe das verkleinerte Abbild meiner eigenen Website. Nebstbei – wohl nicht dazu gedacht – kann man damit einfach hochauflösende Screenshots einer ganzen Website machen (unabhängig wie lange man scrollen müsste) und als PNG-Datei speichern.

    Picidae ist ein interessanter Versuch die Freiheit des Netzzugangs zu bewahren bzw. wieder zu erreichen. Ich bin jetzt zu wenig Techniker um zu erahnen, ob man damit auch Negatives erreichen könnte. Ansonsten ist es ein spannendes Projekt, dass ich weiterverfolgen werden.

    Auf picidae wurde ich durch die gestrige Sendung “neues” auf 3Sat aufmerksam.

    Nachsatz. Wie lange dieses Projekt noch seinen Sinn erfüllen kann ist für mich fraglich, wenn ich mir die Erörterungen von Dr. Purgathofer bei der A-TAG07 nochmals vor Augen führe. Die Entwicklung bei den Captchas zeigt, dass die Bilderkennung immer besser wird. So ist anzunehmen, dass ein “Screening” von Bildern nach verbotenen Texten auch im großen Rahmen in naher Zukunft kein Problem mehr darstellt.

    Ergänzun von 19.36 Uhr. rtauchnitz.de hat ebenfalls einen Beitrag verfasst und im Test noch weitere Erkenntnisse erlangt.

  • CD Was gibt es Neues – ein erster Eindruck

    Cover Heinz Conrads CD "Was gibt es Neues?"

    Über die CD „Heinz Conrads – Was gibt es Neues“ habe ich schon berichtet. Der Herausgeber, Erich Zib, hat mir nun die Gelegenheit gegeben (Danke!) ein bisschen hinein zu hören. Schon der erste Titel ist sicherlich eine Freude für viele, die danach gesucht haben. Nach einer Originalansage einer Radiomoderatorin erklingt „Was gibt es Neues“ von Heinz Conrads. Wie schon vermutet sind die einzelnen Titel (soweit ich es hören konnte) live aus einzelnen Sendungen entnommen. Das schafft noch dazu den Vorteil, dass die Lieder von Heinz Conrads anmoderiert sind.

    Wer ein bisschen das Gefühl von damals in seinen CD-Player oder Computer bringen möchte, für den/die ist die CD nur zu empfehlen. Nachdem ich nur in einige Lieder hinein hören konnte bin ich umso mehr auf die Gesamtausgabe gespannt, da ich gerne wieder einmal die Fichte im Original hören möchte.

    Die CD gibt es um 18 Euro ab dem 28. Oktober auf der Bestellseite von Erich Zib.

  • Accessibility Blog Parade live

    Die Accessibility Blog Parade hat schon einige interessante Beiträge hervorgebracht. Meine Paraden Kolleginnen von MAIN haben daher in ihrer aktuellen Notiz zur Blog Parade die derzeitigen Themenkreise zusammengefasst. Vertiefungen aber auch andere Themen, Ideen, Anregungen sind als Paraden Beiträge weiterhin Willkommen.

    Nachdem ich gestern das Beispiel einer richtigen Parade verwendete, soll das für die Blog Parade auch gelten. Es wird ein Live-Treffen geben, nämlich am Donnerstag, den 29. November 2007 ab 17.00 Uhr im Auditorium des MUMOK – Museum Moderner Kunst im Wiener Museumsquartier. Austausch, Diskussion und Feiern stehen dabei im Mittelpunkt. Mehr Informationen gibt es dazu alsbald bei MAIN, die den Event organisieren.

    Ich werde mit dabei sein und die (nun, eigentlich nur eine) Bloggersicht der Dinge 😉 einbringen. Daher möchte ich an dieser Stelle insbesondere alle Blogger und BloggerInnen herzlichst einladen, sich den Termin vorzumerken. Es könnte interessant werden…

  • Überlegung zu einer neuen Kategorie „Lexikon“

    Eine neue Kategorie namens "Lexikon" zu schaffen ist nur eine rudimentäre Idee, die ich hiermit öffentlich weiterdenken möchte.

    Zur Ausgangslage: Ich habe in meinem Blog Begriffe, Personen,… auf die ich immer wieder verweise. Beispiele wären [[Serendipity]], [[Heinz Conrads]], [[WebPlausch]]. Mit der Wikilink Funktion von Serendipity kann ich auch ganz einfach auf dieser Begriffe verweisen ohne selbst viel nach URLs nachschlagen zu müssen. Andererseits gibt es immer wieder Begrifflichkeiten zu denen ich nicht mehrmals eine Erläuterung schreiben möchte und daher gerne auf einen eigenen Texte verweisen würde.

    Um diese Begrifflichkeiten zu sammeln und somit ein Art Lexikon (oder doch eher Glossar) zu schaffen überlege ich diese Begriffe zusätzlich in einer Kategorie "Lexikon" bzw. "Glossar" zu sammeln. Andererseits ist die Frage ob es wirklich einer Kategorie bedarf und nicht nur eines Tags "Glossar" um die einzelnen Begriffe schneller aufzuspüren.

    Vorteil einer eigenen Kategorie wäre, dass ich einzelne Glossarartikel von der Anzeige auf der Hauptseite ausblenden könnte und auch aus dem RSS Feed. Denn nicht jeder Glossareintrag muss für sich selbst als Artikel stehen sondern soll nur als Verweismöglichkeit dienen.

    Dies mal als erste Gedanken. Ich grüble nebenbei weiter.

  • Ein weiterer Relaunch…

    Österreichischen BarCamp BesucherInnen dürften Monika und Achim Meurer ein Begriff sein. Auch in meinem Blog habe ich Monika und Achim und ihre Projekte schon öfters erwähnt (z.B. mit dem Begriff Gipfel-Blogging).

    Monika plant nun ein Redesign und Relaunch ihres Blogs soisses.at. Achim wird dies umsetzen. Nachdem er von der Idee der Accessibility Blog Parade und meiner Idee des "Nur ein Blog Accessibility Projekts" begeistert war möchte er nun den Design Prozess in seinem Blog Alm-Studio ebenfalls begleiten und sich dabei auch mit der Frage der Barriefreiheit des Blogs auseinandersetzen. Ein erster Entwurf steht nun zur Diskussion.

    Achim sucht insbesondere Unterstützung und Tipps für die barrierefreie Umsetzung.

    Das halte wiederum ich für unterstützenswert. Denn die Erstellung eines Webdesigns von Beginn an live mitverfolgen zu können und dabei auch die Gedanken und Ideen zur Barrierefreiheit zu dokumentieren kann wiederum für andere Hilfestellung und auch Anregung sein. Wer einen solchen Liveprozess ebenfalls für unterstützenswert hält, Interesse an einer Mitarbeit, am Mitdenken und Mitentwicklen hat, der kommentiere doch bei Armin.

  • Wann ist ein Artikel ein Beitrag zur Accessibility Blog Parade

    Vorab. Es gibt kein festes Regelwerk, was eine Blog Parade (oder Blog Karneval) ist und wie man sie durchzuführen hat. Nachdem es aber Fragen bezüglich der Accessibility Blog Parade gegeben hat möchte ich ein paar Punkte aufführen die für diese Blog Parade gelten.

    Teilnahme

    Teilnehmen kann jeder Blogger und jede Bloggerin. Wer selbst kein Blog besitzt findet u.a. in meinem Blog oder bei meinen Paraden Kolleginnen im MAIN_blog oder im gehoerlosblog einen Platz für einen Gastbeitrag.

    Themen

    Das Thema der Parade lautet "Über Barrieren im Netz". Das Thema ist breit und so breit können auch die Ansätze, Ideen, Gedanken,… in den Blogbeiträgen sein, sofern Accessibility und Web eine Rolle darin spielen.

    Kennzeichnung der Beiträge

    Es gibt viele gute Weblogs, die sich schon seit Jahren mit Accessibility auseinandersetzen. Hier könnte man fast jeden Beitrag als Beitrag zur Blog Parade verstehen. Das wäre aber nicht ganz im Sinne einer Parade. Auch ein einzelner Beitrag zu Accessibility in einem Kochrezepte-Blog (warum nicht) ist per se noch kein Beitrag zur Blog Parade. Denn eine Parade macht etwas Gemeinsames aus: das Deklarieren das man etwas gemeinsam trägt – nämlich die Parade selbst.

    Kleines Beispiel. Wenn wir in Wien auf der Ringstrasse eine Parade abhalten wollen und in Salzburg jemand mit bunten Kostüm auf die Strasse geht wird wohl keineR annehmen, dass er Teilnehmer unserer Wiener Parade ist. Gehen nun Menschen in vielen Städten einzeln auf die Strasse ergibt das auch noch keine Parade. Erst wenn wir uns zusammenfinden sind wir eine bunte, laute, auffällige, schöne, musikalische Parade. Vielleicht so auffällig, dass auch weitere teilnehmen möchten und am nächsten Tag Medien darüber berichten und sich Menschen an der Supermarktkasse darüber unterhalten.

    Umgesetzt auf die Blog Parade heißt das, dass ein Beitrag zur Parade nur einer sein kann, wenn er sich auch als solcher deklariert. Wie? Das mindeste ist ein Hinweis, dass der Artikel im Rahmen der Blog Parade erscheint und Link auf die Accessibility Blog Paradeneinladung. Denn das ist auch gleichzeitig ein Bewerbung der Blog Parade und animiert vielleicht weitere mitzumachen. Es gibt auch Banner, die man anbringen kann. Es ist verständlich, wenn nicht jedeR das möchte. Es würde uns freuen, ist aber keine Verpflichtung. Sich noch weiter zu vernetzen, in dem man auf anderere Paradenbeiträge verlinkt, sich darauf bezieht und im eigenen Blog kommentiert, macht die Parade noch interessanter und lesenswerter.

    Soferne ihr eure Beiträge mit einem "Tag" verseht, wäre das Tag "accessibilityblogparade" für einen derartigen Beitrag praktisch um ihn auch in Suchmaschinen leichter aufzufinden und auch dort ein "Parade" zu bilden.

    Dieses "deklarieren" ist ein wichtiger Bestandteil um aus einzelnen Beiträgen, verstreut in vielen Blogs, ein Ganzes zu machen und einen Mehrwert zu schaffen.

    Denn wenn einE LeserIn auf einen Paraden Beitrag in irgendeinen Blog stösst und dort auf die Parade verwiesen wird, dann hat er/sie die Möglichkeit noch andere Meinungen, Ideen und Gedanken zu lesen.

    Ansonsten möchte ich wieder einmal auf die Blogparade Roll und auf unseren Twitterfeed Accessibility hinweisen, in dem ihr parallel alle Beiträge, Bewerbungen,… zur Blog Parade findet.

  • 07: Barrierefreie Medien – Kürzestbericht

    Ich komme (siehe mein Vorbericht) gerade von der Tagung <A-TAG>07 und bin noch ganz voll von Eindrücken, Diskussionen und Gedanken. Ich werde hier gar nicht viel von den Vorträgen wiedergeben, denn alle Vorträge wird es in schriftlicher Form bei Accessible Media zum nachlesen geben. Ebenso wird es die Vorträge auch als Audiofile geben. Das mag auch für Sehende interessant sein, da so die Authenzität der Vortragenden besser zum tragen kommt – und das macht bei einigen der Vortragenden wirklich etwas aus.

    Dr. Purgathofer hat sehr einprägsam über die Welt der Captchas, die vielen Irrwege und Bemühungen berichtet. Schlussendlich ist dieser Weg nur beschränkt haltbar, da die Erkennungsalgorithmen immer besser werden. So gibt es schon Erkennungsraten von 98 Prozent für manche grafischen Captchas! Aber eigentlich reicht schon ein Prozent oder weniger. Denn das hieße bei einem einem massiven Angriff auf ein Blog von sagen wir 500.000 Trackbacks, Kommentaren,… dass immerhin 5.000(!) durchkämen. Die noch fieseren Methoden und ein paar halbwegs praktikable, barrierefreie Möglichkeiten kommen dann in seinem Vortragstext.

    Tomas Caspers zeigt auf, dass Flash und Ajax nicht per se schlecht sind. Es ist wie bei Webdesign mit HTML und Co. Auf den Programmierer kommt es an ob das Endergebnis akzeptabel ist oder nicht.

    Die weiteren ReferentInnen mögen nicht – soferne sie jemals auf diese Blog kommen – beleidigt sein, wenn ich sie hier (noch) nicht nenne. Sobald alles online ist werde ich auf alle Fälle nochmals berichten und jetzt auch meine Unterlagen durchsehen und daraus für etwas später eine kleine Zusammenfassung entwickeln.

    Auf alle Fälle war es eine interessante Tagung mit – für mich – vielen neuen Impulsen und kleinen Ideen. Daher kann ich für jede und jeden Accessibility Interessierten die <A-TAG>08 nur empfehlen 🙂

    Nachtrag vom 20.10.: Aufgrund Müdigkeit war mein Artikel nicht sehr umfangreich. Georg-Armin Petre war fleissiger und hat mit "Ein schöner Ausblick über Wien und ein tiefer Einblick in die Zukunft eines barrierefreien Webs" eine recht umfassende Zusammenfassung des Tages geschrieben.

  • Nur ein Blog Accessibility Projekt – Teil 3

    Nach der Implementierung des neuen Templates und der Vorstellung in Nur ein Blog Accessibility Projekt – Teil 2 gab es einige Reaktionen. Eric kommentiert direkt zum Beitrag und ich bekam auch Mails von anderen Personen. Daher möchte ich – ganz im Sinne dieses Projekts – euch meine Gedanken dazu darstellen.

    Das "Nur ein Blog Accessibility Projekt" ist der Versuch mein Blog barriereärmer zu machen. Im Rahmen der Blog Parade werden gerade diese Begrifflichkeiten wie barrierearm, barrierefrei, zugänglich,… diskutiert. Erstes Anliegen war die gröbsten Probleme auszubessern und sich dann Schritt für Schritt weiterzuarbeiten. So können vielleicht auch andere davon lernen bzw. sich etwas für ihr Blog abschauen und andere merken, dass manche Hürde relativ leicht zu beseitigen ist.

    Weiters war (und ist!) der Gedanke die Erfahrungen dabei in die Weiterentwicklung von Templates von [[Serendipity]] rückfliessen zu lasssen. Somit sollten mittel- und längerfristig auch andere Serendipity NutzerInnen (ohne CSS-Kenntnisse etc.) die Möglichkeit haben ein barrierearmes Template auf ihrem Blog zu installieren.

    Das im jetzigen Template noch einige Probleme zu finden sind hatte ich erwartet. Aber ich (und auch Matthias) haben den Schritt der Veröffentlichung bewusst gewählt. Hier soll ein "work in progress" dargestellt werden und somit auch die Diskussion über Sinn und Unsinn mancher Features, über die noch bessere Implementierung mancher Funktion, etc. angeregt werden. Wie man sieht hat es das auch. Noch dazu sind Matthias und ich keine Accessibility ExpertInnen und brauchen daher das Feedback von außen doppelt.

    In E-Mails habe ich dann noch andere Meinungen zu einzelnen Änderungen erhalten. Siehe da, sie widersprechen sich in ein paar Punkten. Das finde ich nicht ungewöhnlich. Auch die Accessibility ist keine absolut exakte Wissenschaft. So haben z.B. – wie ich schon feststellen konnte – Menschen die mit Screen Reader arbeiten auch unterschiedliche Surfverhalten. Die Lösung die der/die eine für praktisch hält, ist für den/die andere nicht ganz das seine/ihre, so wie andere diskutieren ob bei Blogs die Seitenleiste auch auf der rechten Seite angebracht werden soll.

    Natürlich gibt es Standards, die einzuhalten sind. Das andere obliegt – wie ich den Eindruck habe – durchaus der Diskussion. Daher freue ich mich über die bisherigen Rückmeldungen. Wenn es klappt bekomme ich dazu in Bälde eventuell einen Gastbeitrag mit weiteren Vorschlägen zu Änderungen im Template, die wir diskutieren können.

    Das "Nur ein Blog Accessibility Projekt" wird jetzt insoweit inne halten, als das wir die weiteren Arbeit am Template vorerst nicht fortsetzen. Ich möchte zuerst versuchen die Rückmeldungen zu bündeln, wie geschrieben zu diskutieren und andere Meinungen einzuholen. Damit schaffen wir zu manchen Fragen vielleicht eine gemeinsame Lösung oder interessante Alternativen.

    Mehr zu diesem Thema gibt es sicherlich in Kürze. Ansonsten geht natürlich die Accessibility Blog Parade in vollen Zügen weiter – siehe Blogparade Roll.