Monat: Oktober 2007

  • WebPlausch zu Facebook – erste Vorankündigung

    Nach dem ersten gestrigen Digitalk(s) (Bericht folgt noch) habe ich so nebenbei fallen gelassen, dass es vielleicht interessant wäre einen WebPlausch zu Facebook anzubieten. Aufgrund der doch positiven Resonanz folgt hiermit eine erste Vorankündigung. Im November 2007 werde ich einen [[WebPlausch]] rund um Facebook anbieten. Arbeitstitel "Facebook: registriert und was dann?" Näheres wie Ort, Datum und Zeit folgt in den nächsten Tagen.

  • Accessibility Blog Parade: Der erste Tag


    Mit dem gestrigen Tag startete die Accessibility Blog Parade von MAIN_blog und "Nur ein Blog" liegen hinter uns. Erfreulicherweise gab es schon erste Beiträge und weitere Ankündigungen. Nachfolgend möchte ich diese kurze Revue passieren lassen. Die Reihung stellt keine Wertung dar.
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  • Barrierefreiheit, Twitter und Alternativen

    Ich hatte es befürchtet, Twitter und damit auch unser Twitter-Feed "Accessibility" ist nicht barrierefrei. Einerseits liest jeder Screenreader unsere deutschsprachigen Texte mit englischen "Akzent" vor, da auf der Seite nur die Sprachangabe Englisch zu finden ist. Andererseits sind natürlich auch die Tiny-URLs nicht verständlich noch mit einem Alternativtext zu versehen. [Nachsatz: Das wäre doch ein Blogbeitrag für die Parade: Wie könnte ein barrierefreies Twitter funktionieren?]

    Meine Paraden-Kolleginnen von MAIN sind daher dabei eine barrierefreie Alternative zu entwickeln. Nein, es wird keinen weiteren Twitter-Clone geben sondern allein eine barrierefreie Linkliste auf dem MAIN_blog. Die näheren Ausführungen und auch Gedanken rund um dieses Thema finden sich im MAIN_blog in den Parade Notizen 1.

    Trotzdem wird es auch weiterhin den Twitter-Feed geben. Wieso? Meine Idee des Einsatzes von Twitter war damit Menschen zu erreichen, die web(2.0)affin sind und gerne solche Tools nützen, aber sich vielleicht noch nie mit Barrierefreiheit auseinandergesetzt haben. Die werde ich nicht gleich lesend auf eine Seite wie das MAIN_blog locken. Tools wie Twitter verlocken auch zum ausprobieren, spielen, experimentieren – und gerade diese Zielgruppe wollen wir ja auch erreichen. So gibt es auch in Facebook – für dessen Barrierefreiheit ich meine Hand nicht ins Feuer lege – eine Gruppe zur Accessibility Blog Parade. Nicht um Menschen auszuschliessen, sondern um andere Menschen für die Parade zu interessieren, zu sensibilisieren und vielleicht sogar zu begeistern. Die Blog Parade hat genau dieses Ziel, nämlich Blogger und BloggerInnen zum mitmachen zu bewegen, die vorher zum Thema "Accessibility" / "Barrierefreiheit" noch kaum etwas gehört, gelesen haben und sich erst über die Blog Parade mit dem Thema beschäftigen. Daher muss – meiner Meinung nach – die Blog Parade auch in Web 2.0 Bereiche hineinstoßen, die nicht barrierefrei sind. Nicht, dass ich glaube, dass eine Gruppe in Facebook gleich das gesamte Social Network auf Barrierefreiheit trimmen kann. Aber sie kann ein erster kleiner Schritt zum nachdenken sein und das ist immer ein guter Anfang.

    Genug der nachdenklichen Worte. Die Accessibility Blog Parade hat mit einigen Highlights begonnen. Da der Tag noch nicht vorüber ist, warte ich noch bis in die Nachstunden und werde dann die ersten 24 Stunden Revue passieren lassen. Außerdem gibt es einen schönen neuen Titel für ein schon gestartetes Projekt. Aber davon lest ihr ebenfalls später.

  • Neue Heinz Conrads CD – Was gibt es Neues


    Dank des Kommentars von Hansi bezüglich Suche nach der Interpretation der Fichte von Heinz Conrads bin ich auf ein (kommendes) Juwel aller Heinz Conrads Freunde, Fans, … gestossen. Erich Zib bietet in seiner Radio Wienerlied Edition die CD „Heinz Conrads – Was gibt es Neues“. Neben diesem Lied selbst finden sich so Schmankerln wie die „Fichte“, „Der gewissenhafte Maurer“, „Liebes Christkind“ und noch vieles andere, was die LeserInnen meiner Heinz Conrads Artikel schon immer gerne hören wollten. Die CD gibt es um 18 Euro ab dem 28. Oktober auf der Bestellseite von Erich Zib.

    Ich werde mir natürlich die CD bestellen und danach gerne eine kleine Rezension schreiben.

  • Accessibility Blog Parade: Worüber schreiben

    Logo: Accessibility Blog Parade

    Es ist der 10. Oktober 2007, die Accessbility Blog Parade hat begonnen. Du möchtest an der Blog Parade teilnehmen, aber du suchst noch nach einem Thema? Nachfolgend habe ich ein paar mögliche Themen bzw. Themenbereiche aufgelistet, die du als Ausgangspunkt für eigene Ideen verwenden kannst:

    • Du analysierst mittels eines Web Tools dein eigenes Blog und berichtest darüber. Was ist dir aufgefallen? Welche Probleme hattest du mit der Analyse? Wie würdest du die Ergebnisse interpretieren?
    • Wem werden überhaupt Barrieren aufgestellt? Viele denken bei Barrierefreiheit zuerst an Angebote für blinde NutzerInnen. Aber auch Menschen mit Sehbehinderungen (Sehschärfe, Farbwahrnehmung,…) oder gehörlose Menschen oder Menschen mit motorischen Schwierigkeiten haben manchmal Probleme mit dem Web? Gibt
      es vielleicht Gruppen an die du/wir noch gar nicht gedacht haben?
    • Schieb deine Maus zur Seite und versuche eine Website nur mit der Tastatur zu bedienen. Manche Einschränkungen kann man selbst miterleben, wenn man Websites über den Browser seines Mobiltelefons besucht.
    • Captchas werden von BloggerInnen gerne genutzt um Spammer abzuhalten. Grafische Captchas sind jedoch kaum barrierefrei. Welche Alternativen gibt es? Teste sie doch einfach selbst und berichte darüber.
    • Neben technischen Hindernissen kann auch die Sprache eine Barriere darstellen. Wie verständlich sind die eigenen Texte, wie könnte man einfacher Schreiben?
    • EinsteigerInnentipps: Drei einfache Möglichkeiten um das eigene Blog ein bisschen barrierefreier zu machen.
    • Was ich mich schon immer zum Thema Barrierefreiheit gefragt habe…
    • Links zu Websites, Blog, Foren, die sich mit dem Thema beschäftigen.
    • Wo ist mir zum ersten mal das Wort Barrierefreiheit oder Accessibility untergekommen.
    • Barrierefrei ist für mich eine Website, ein Blog,… wenn…

    Ich bin gespannt auf eure Themen.

  • Robert Basic über Blogger Social Networks

    Bei Oliver Gassner lese ich, dass Robert Basic beim BarCamp München über ein Blogger(innen) Social Network referiert hat. Dabei fällt mir gleich mein Artikel "Ich bin Web 1.5" ein, in dem ich ebenfalls Ansätze dazu skizzierte.

    Die Notizen von Oliver sind leider sehr stichwortartig und bei Robert habe ich – oder habe ich es überlesen – dazu (noch) nichts gefunden. Würde mich wirklich interessieren und freuen, wenn hier weiter überlegt würde.

  • Accessibility Blog Parade: Neue Berichte und eine OTS

    Keine Angst, dieses Blog – und somit meine Wenigkeit – hat natürlich weiterhin mehr Themen 🙂 Aber zwei Tage vor dem Start der Accessibility Blog Parade muss ich natürlich mehr dazu berichten, denn wie Beate Firlinger so schön schreibt stehen wir in den Startlöchern.

    Meine Kolleginnen vom MAIN_blog haben heute eine OTS (Original Text Service) Meldung über die APA (Austria Presse Agentur) geschickt. Den Text kann man direkt bei www.ots.at nachlesen.

    Wer den Twitter-Feed "Accessibility" verfolgt, hat es natürlich schon gelesen, dass uns bzw. die Blog-Parade nunmehr auch BIZEPS und WAI-AUSTRIA gefunden haben. Es freut mich, dass der Twitter-Feed auch schon einige weitere "Zwitscherer" als "Follower" hat – was vereinfacht gesagt einem "Abo" entspricht.

    Nun bin ich gespannt, wer mit welchem Titel und Inhalt den ersten Beitrag zur Blog Parade schreibt. Wem derzeit so gar nichts einfällt, was er/sie denn schreiben könnte, für den gibt es in Bälde noch eine kleine Liste…

  • Accessibility Blog Parade – meine Vorbereitungsarbeiten

    Noch drei Tage dann startet die Accessibility Blog Parade "Über Barrieren im Netz". Alle Informationen findet man in der Einladung von MAIN_blog. Ebenfalls im MAIN_blog finden sich die Banner zur Parade.

    Logo: Accessibility Blog Parade

    Zu meiner Vorbereitung. Mit der Hilfe von Matthias und Martin werde ich in der Zeit vom 10.10. bis 11.11. (die Laufzeit der Blog Parade) versuchen mein Blog barriereärmer zu machen. Die einzelnen Schritte möchte ich hier dokumentieren und damit auch anderen eventuell eine kleine Hilfestellung bzw. Anregung geben.

    Ein barrierefreies Blog ist jedoch nicht nur von seiner Blog Software und seinem Template abhängig. Wenn ich beim Texten, Links und Bilder posten Barrieren aufbaue, mich nicht an Webstandards halte, kann das ebenfalls zu Problemen führen. Auch zu diesem Thema möchte ich ein bisschen etwas sammeln bzw. einen markanten Schritt setzen. Ich plane nämlich vom WYSIWYG-Editor auf reinen HTML-Editor umzustellen. Das gibt mir zwar die volle Kontrolle über die Texte und das Aussehen meiner Artikel aber natürlich steigt vorerst einmal der Aufwand meinerseits. Aber das ist wohl Gewöhnungssache und bietet mir andererseits die Möglichkeit noch einiges (nun, eigentlich vieles) bezüglich HTML bzw. XHTML dazuzulernen. Außerdem bietet die "beste Blogsoftware" 😉 [[Serendipity]] auch hier kleine Hilfestellungen. Darüber berichte ich dann ein ander mal.

    Ihr seht, die Blog Parade und das BarCamp Vienna haben mich ganz schön angespornt und ich hoffe meine ambitionierten Pläne auch umsetzen zu können. Schon jetzt einen Dank an alle, die mir dabei helfen.

    Drei Tage vor dem offiziellen Beginn der Accessibility Blog Parade nochmals die Bitte an alle, doch über die Parade zu berichten, zu posten und damit bei einem weiteren LeserInnenkreis bekannt zu machen. Alle Postings von mir, von MAIN_blog und allen die werben oder mitmachen finden sich zentral im Twitter-Feed "Accessibility".

  • RSS Feeds in Twitter importieren

    Logo: TwitterMatthias Gutjahr hat mir gestern gemailt und nachgefragt, ob ich etwas dagegen hätte, wenn Beiträge die ich in meiner Kategorie Serendipity poste über den Twitter Account S9y veröffentlicht würden. Nachdem meine Beiträge im Prinzip unter Creative Commons stehen und auf Twitter nur der jeweilige Beitragstitel und der Link zu meinem Eintrag zu finden ist hatte ich doppelt nichts dagegen.

    Neugierig geworden fragt ich Matthias, wie denn das überhaupt funktioniere. So bekam ich den Hinweis (danke!) auf twitterfeed.com. Auf dieser Website kann man einen oder mehrere RSS Feeds einem Twitter Account zuordnen. Dazu muss man sich auf twitterfeed.com registrieren, dies geschieht mittels einer OpenID. Danach gehts es ans einrichten. Damit twitterfeed überhaupt RSS-Feeds zuordnen kann braucht es den Twitternamen und das Password. Das ist ev. nicht jedermans Sache – aber für heikle Dinge verwende ich Twitter nicht und benutze dort auch keine Passwörter die ich ansonsten im Gebrauch habe.

    Für jeden RSS-Feed gibt es eine kleine Maske in der ich – wie geschrieben, zuerst den Twitternamen und dann das Passwort eingebe und mittels Mausklick twitterfeed auch gleich den Zugang checken lassen kann. Ebenso gibt man den einzulesenen RSS-Feed ein, der dann (je nach Auswahl) alle 30 Minuten bis 24 Stunden eingelesen werden kann. Bis maximal 5 Beiträge können dabei gleichzeitig abgeholt und in Twitter gepostet werden.

    Damit ist twitterfeed noch nicht fertig. Ob nun allein der Titel, die Beschreibung des jeweiligens Beitrags oder beides gepostet werden sollen (Achtung: man hat ja nur 140 Zeichen) und ob ein Link zum Originalbeitrag gelegt werden soll ist ebenfalls einstellbar. Mittels Keywords kann man nur Beiträge einlesen, die diese auch enthalten.

    Die letzte Option ist das hinzufügen eines "Prefix". Damit kann man jedem Beitrag eines Feeds einen bestimmten Text voranstellen. Wozu das sinnvoll ist? Matthias nutzt dies z.B. um in twitter.com/s9y meine Artikel zu kennzeichnen. Diesen steht ein "@Roblen blogged [DE]" voran.

    Natürlich musste ich dies gleich ausprobieren und habe twitter.com/barcampberichte eingerichtet. In twitterfeed lasse ich derzeit die Feeds von drei Tags meins del.icio.us Accounts einlesen, nämlich "barcampvienna", "barcampkaernten", "barcampsenzaconfini", weitere RSS-Feeds werden folgen.

    twitterfeed.com ist einfachst zu konfigurieren und bietet somit die Möglichkeit aus Twitter einen netten Nachrichtendienst bzw. RSS Feed Aggregator zu basteln – mit dem Zusatz auch "eigenhändig" geschriebene Meldung dazwischen zu posten.

  • Die vielen Perspektiven der Blogger oder meine bedachten Schritte

    Wenn Titel etwas aussagen, dann dieser. Blogs sind im medialen Diskurs nicht mehr wegzudenken. Die Verschiedenartigkeit der BloggerInnen bietet auch die Möglichkeit des Perspektivenwechsels und der Fokusierung auf unterschiedliche Gesichtspunkte. Zur multmedialen Darstellung nachfolgend zuerst ein Video, dass ich beim überqueren der Gewässer im Microsoft Hauptquartier in Wien (beim BarCamp Vienna) gemacht habe:
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