Schlagwort: RSS

  • Alles mit RSS

    C0D1 empfiehlt in seinem Artikel RSS FTW – Bau dir deinen eigenen News-Feed.

    Gefällt mir. Der RSS Newsfeed ist die selbst kuratierte Timeline – im Gegensatz zu dem was monolithisches Social Media bietet.

    RSS ist auch für mich zentral:

    • FreshRSS ist mein Feedreader, den ich selbst auf meinem Webspace hoste. Zum Zugriff verwende ich entweder die Weboberfläche oder hauptsächlich die App Ferry Feeds.
    • Nur ein Blog bietet euch unterschiedliche Feeds zum abonnieren.
    • Wie die meisten Anwendungen/Profile im Fediverse hat auch mein Microblog einen RSS-Feed. In der Regel reicht es, an die URL des Profils ein „.rss” zu setzen (zumindest bei Mastodon). So kann ich auch interessanten Menschen/Profilen folgen, ohne ihnen tatsächlich folgen zu müssen (ihr wisst, was ich meine?).
    • RSS Bridge muss ich mir selbst noch ansehen. Es generiert RSS Feeds für Websites, die keinen eigenen Feed anbieten.

    So lässt sich das Web ganz nach den eigenen Vorlieben lesen.

    Fediverse reactions
  • Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

    Feeds? RSS? Manch eine:r kennt dieses „Icon“ mit den orangen Symbolen aus den frühen 2000ern. Kaum jemand spricht heute noch davon – und doch nutzen Millionen Menschen täglich Feeds, oft ohne es zu wissen. Sie sind ein Teil der unsichtbaren Infrastruktur des Internets.

    Für manche sind Feeds nur ein Relikt aus der alten Blog-Ära. Damals prangte das RSS Icon mehr oder minder groß auf der Startseite (fast) jedes Blogs.

    Andere haben noch nie etwas davon gehört oder steigen schon beim Wort Feedreader aus.

    Unsichtbare Infrastruktur des Internets

    Viele Apps, die wir selbstverständlich nutzen, basieren auf Feeds. Ein paar Beispiele:

    • Podcast-Apps: Jeder Podcast existiert im Kern als Feed. Ohne Feeds gäbe es keine automatische Aktualisierung und kein Abonnieren neuer Folgen.
    • Nachrichten-Apps: Einige greifen direkt auf RSS- oder Atom-Feeds zu, um Inhalte an einem Ort zu bündeln.
    • Fediverse: Auch das Fediverse ist im Prinzip eine riesige Landschaft von Feeds. Fast jede App, die sich ins Fediverse einklinken kann (per ActivityPub Schnittstelle) bietet diese Technik im Hintergrund an. Jeder Account ist ein Feed, der abonniert werden kann. Oft kann man auch einzelne Tags eines Accounts extra als Feed beziehen und vieles mehr.
    • Blogs: Auch wenn z.B. WordPress seinen Feed immer besser versteckt, so ist er in jeder Installation implementiert. Als begeisterter Feed-Nutzer habe ich den Feeds meines Blogs eine eigene Seite gewidmet.

    Feeds sind die stillen Transportkanäle des Netzes. Sie liefern Inhalte zuverlässig, ohne dass man es bemerkt – wie Leitungen, die Strom bringen.

    Kontrolle statt Algorithmus

    Die großen Plattformen haben uns an „kuratierte“ Feeds gewöhnt. Doch kuratiert heißt in Wahrheit: aussortiert, umsortiert, priorisiert – und zwar nach Interessen der Plattform, nicht nach unseren.

    Ein Blog- oder Podcast-Feed funktioniert anders. Er zeigt alles, was veröffentlicht wird – in der Reihenfolge der Veröffentlichung. Kein Algorithmus entscheidet, was du sehen sollst.

    Das bedeutet:

    • Keine versteckten Inhalte.
    • Keine Bevorzugung bestimmter Formate oder Themen.
    • Keine künstliche Dringlichkeit („Trending!“).

    Ein Feed ist schlicht ein Werkzeug der Selbstbestimmung. Wer Feeds nutzt, holt sich ein Stück digitale Souveränität zurück.

    Digitale Archive statt Vergessen

    Social-Media-Inhalte verschwinden schnell im Strom der Timeline. Ein Tweet von gestern? Praktisch weg. Ein Instagram-Post aus dem Vorjahr? Kaum auffindbar.

    Ein Feed dagegen ist ein dauerhaftes Archiv. Jede neue Folge eines Podcasts, jeder Blogartikel, jeder Beitrag wird in meinem Feedreader automatisch gespeichert und bleibt erreichbar. So entsteht ein langfristiges Gedächtnis – nicht abhängig von der Gnade einer Plattform.

    Gerade für Nischen-Themen oder persönliche Blogs ist das entscheidend: Sie leben davon, dass Inhalte auch nach Jahren noch gefunden und gelesen werden können.

    Einschränkung: Nicht jeder mag Voll-Feeds

    Als Open Blogger bekommst du natürlich meine Artikel als Voll-Feed. Das möchte jedoch nicht jeder. Manche Blogs bieten per Feed nur den Titel und einen kurzen Text. Den Rest muss man dann doch auf der jeweiligen Website lesen. Einige Feedreader kompensieren dies, indem sie den restlichen Artikel aus dem Blog auslesen und dann direkt im Reader zum Lesen anbieten.

    Ich kann diese gekürzten Feeds durchaus verstehen. Manche Blogger:innen fürchten, Leser:innen bzw. Zugriffszahlen zu verlieren. Aber immerhin bleibt dann der Feed im Feedreader und informiert mich über neue Artikel, ohne dass ich dauernd zu dem Blog surfen muss.

    Offene Standards als Gegengewicht

    Feeds sind offen. Jeder kann sie erzeugen, jeder kann sie lesen. Es gibt keine Genehmigungspflicht, keine API-Beschränkung (nur die gekürzten Feeds), keine exklusiven Verträge.

    In einer digitalen Welt, die immer stärker von geschlossenen Silos geprägt ist, sind Feeds ein kleines Stück Freiheit. Sie sind ein Versprechen: Inhalte bleiben zugänglich, unabhängig davon, welche Plattform gerade in Mode ist.

    Man könnte sagen: Feeds sind das Rückgrat des offenen Webs. Ohne sie wären wir längst vollständig auf die Wohlwollen von Facebook, TikTok & Co. angewiesen.

    Praktische Beispiele

    • Wissenschaft & Forschung: Neue Paper oder Journals abonnieren und automatisch im Reader sehen.
    • Politik & Medien: Lokale Nachrichten direkt von der Quelle lesen, ohne Clickbait-Filter großer Portale.
    • Blogs: Persönliche Blogs im Auge behalten, auch wenn sie nur sporadisch veröffentlichen.
    • Selbstorganisation: Eigene private Feeds für Projekte, Aufgaben oder Notizen erstellen (z.B. mit Tools wie IFTTT oder eigenen Generatoren).

    Meine Feed-Welt

    Als Feedreader verwende ich eine Online-Lösung auf meinem Webspace: FreshRSS

    Mittels Fiery Feeds greife ich über meinen Mac und iPhone auf FreshRSS zu.

    Eigentlich müsste ich da noch viel mehr aufzählen. Aber das hebe ich mir aus Zeitgründen für einen weiteren Artikel auf.

    Fazit

    Feeds sind unsichtbar – und gerade deshalb so mächtig. Sie geben uns Kontrolle über das, was wir lesen, hören und sehen. Sie sind offen, stabil und unabhängig von Plattformen.

    Vielleicht sind Feeds deshalb sogar wichtiger, als viele denken.

    Und vielleicht ist es genau jetzt an der Zeit, sie wieder bewusster zu nutzen.

    Fediverse reactions
  • RSS only: Der RSS Club

    Vor Jahren habe ich mal den Blog Club ins Leben gerufen.

    Nun entdecke ich über Matthias Pfefferle den RSS Club.

    Der RSS Club ist ein Zusammenschluss von Blogs, die nicht über Social Media, sondern ausschließlich über RSS veröffentlichen.

    Eine interessante Idee.

    Nun frage ich mich: gehöre ich auch zu diesem Club? Die automatische Veröffentlichung meiner Artikel über Facebook und Twitter habe ich in den letzten Jahren abgeschaltet.

    Aber jetzt gibt es eine starke Verbindung meines Blogs zum Fediverse. Aber ist das Social Media? Viele würden sagen: Nein.

    Wie so oft ist die Antwort im Moment nicht so wichtig. Wer sich durch den RSS-Club inspiriert fühlt, für den ist das in Ordnung. Die wichtigere Frage ist die inspirierende, die mich darüber nachdenken lässt, wohin ich meine Artikel aktiv lenke.

  • RSS ist plattformunabhängig

    Wenn ich einen Artikel über RSS sehe, dann springe ich gedanklich gleich auf. Denn ohne RSS, ohne meinen Feedreader würden mir viele tolle Texte entgehen.

    Andreas schreibt über; Braucht man noch RSS oder kann das weg?

    Natürlich kann das nicht weg. Zu dem Fazit kommt auch Andreas:

    RSS-Feeds bedeuten Plattformunabhängigkeit, von daher können die natürlich nicht weg.

    Postsequenz

    Nicht zuletzt im Fediverse habe ich es erlebt. Mastodon und viele andere Dienste in diesem Netzwerk bieten von sich aus RSS an. So kann ich den Beiträgen eines Profils über meinem Feedreader folgen oder auch einzelnen Tags.

    #LongLiveRSS

  • RSS lebt – noch immer

    Wie oft wurde RSS (Erklärung siehe Wikipedia) totgesagt. Dieser Artikel ist ein wilder Rundumschlag, um euch vom Gegenteil zu erzählen.

    Leider verstecken viele Blogs ihre RSS Feeds bzw. weiß manch Blogger:in gar nicht, dass ihr Blog so etwas automatisch anbietet. In meinem Blog gibts dazu einen eigenen Menüeintrag mit Link zu einer Informationsseite, welche Feeds mein Blog anbietet.

    Was mir aber in letzter Zeit auffiel, dass Feedreader (also die Programme, mit denen ihr Feeds abonnieren und lesen könnt) wieder verstärkt erwähnt werden. Neben Fiery Feeds test ich gerade lire. Beide sind für Mac, iPad und iPhone erhältlich. Und da gibt es auch einige für Windows, Android, Linux und Co.

    Über Dirks wöchentlichen Linkdump (sehr zu empfehlen) bin ich etwas (über ein halbes Jahr) verspätet auf einen Artikel von 2018 gestossen: RSS lohnt. Aus diesem Artikel möchte ich gerne einen Satz zitieren:

    Und den Tod von RSS können wir verhindern, indem wir es nutzen und bei Inhalteanbietern, die keinen Feed anbieten, einfach einmal nachfragen, ob sie das nicht einrichten wollen.

    PepeCyB’s Welt

    Genau. Wobei Feed-Aggregatoren wie FreshRSS es auch einem ermöglichen, Seiten zu abonnieren, die gar keinen RSS Feed haben. So kann man auch YouTube Kanäle abonnieren und sich neue Beiträge anzeigen lassen. Mit RSS Bridge gibt es eine Applikation zum selbst hosten, die von Websites, die keine Feeds anbieten Feeds erzeugt. Die Applikation steht auf meiner Testliste. Wenn ich es mal schaffe, sie zu installieren, gibt es einen eigenen Artikel dazu. Danke an Leyrer für den Tipp.

    Norbert Eder hat Windows Baba gesagt, Linux installiert und widmet sich in einer Folge seiner Artikelserie auch der Frage von RSS Readern unter Linux.

    Dann gibt es noch den RSS Club, über den – Fight Club lässt grüßen – nicht sprechen sollte. Hier sind Blogs Mitglieder, die ihren Content überhaupt nur als Feed ausliefern. Matthis Pfefferle ist auch Mitglied und hat den Prototyp eines WordPress Plugins für den Club gebastelt – die genaue Funktionalität habe ich mir aber noch nicht angesehen.

    Und mit RSS is dead gibt es auch einen Dienst fürs Fediverse. Man gibt die Adresse einer:eines Nutzer:in ein und erhält zu dem im Profil angegebenen Websites allfällige RSS Feeds. Ebenso werden die Profile angezeigt, denen man folgt – jeweils mit ihren RSS Feeds. Wie das aussieht: schaut euch mal meine Auswertung an. Danke an Hidde für diesen Tipp.

    Vielleicht war ja etwas für euch dabei.

    Auf alle Fälle lebt RSS noch immer und wird es wohl noch einige längere Zeit tun. Es ist einfach zu praktisch und versteckt sich in vielen Diensten. Besonders schön finde ich es, dass auch fast jeder Fediverse Dienst RSS unterstützt. So kann man in Mastodon, Friendica, etc. jedem Profil auch per RSS folgen.

    Also: Nutzt RSS und sprecht auch darüber 🙂

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Friendica als Feedreader einsetzen

    Vor ein paar Tagen habe ich meine eigene Friendica Instanz aufgesetzt. Weiters betreibe ich auch einen eigens auf meinem Webspace installierten Feedreader (FreshRSS).

    Jetzt bin ich bei Friendica auf eine feine Funktion gestossen, nämlich RSS Feeds quasi zu folgen.

    Wenn man die URL eines RSS Feeds (wie z.B. die meines Blogs: https://nureinblog.at/feed) in die Suchleiste von Friendica eingibt, dann analysiert diese den Feed und bietet einem an, diesem Feed zu folgen. Dabei werden einem folgende Optionen angeboten:

    Der Feed ist dann quasi wie das Profil eines Fediverse Nutzenden und wird auch in der Liste der Kontakte dargestellt.

    Man kann sich über neue Beiträge extra benachrichtigen lassen. Friendica erlaubt (optional), dass man auch Vorschaubilder, Titel und Zusammenfassung aus dem Feed-Eintrag laden und als Beitrag des Profils darstellen lassen kann. Bestimmte Schlüsselwörter/Hashtags können extra angegeben werden, die in der Timeline nicht als Hashtag dargestellt werden sollen.

    Ebenso kann man diesen speziellen Kontakt auch vor anderen verbergen. Er wird dann nach außen hin nicht in der Kontaktliste angezeigt – sofern diese prinzipiell öffentlich ist.

    Wer mag erspart sich damit einen Feedreader indem er:sie entsprechende Feeds einfach als Kontakt in Friendica aufnimmt.

    Eine andere Möglichkeit ist die des „versteckten“ mitlesens bei anderen Fediverse Profilen. So kann es sein, dass man manche:r Politiker:in, Institutionenprofil, etc. nicht folgen will, aber trotzdem lesen möchte, was diese Person/Institution so öffentlich von sich gibt. Um sich das regelmäßige aufrufen der Profilseite zu sparen ginge folgendes: Jedes Profil im Fediverse (zumindest bei Mastodon und Friendica) bietet aktuelle Postings auch als RSS Feed an. So könnte man diesen Feed abonnieren und neue Beiträge sofort in der eigenen Timeline lesen – eben ohne dem Profil zu folgen.

    Und so sieht dann ein neuer Beitrag in der eigenen Timeline aus.

    Das Profilbild übernimmt Friendica anscheinend aus meinem FavIcon. Als Fediverse Applikation, von der gepostet wurde, wird WordPress angegeben. Dann folgen die ersten Worte aus meinem Blogbeitrag, ein eventuell eingebundenes Foto sowie der Titel des Beitrags (mit Link zum Originalbeitrag).

    Mit Zitat teilen kann ich den Beitrag dann auch mit meinen Followern im Fediverse teilen. Das heißt, ich brauche auch kein eigenes Plugin für WordPress um recht rasch Beiträge über diesen Kanal zu verbreiten.

    Auf alle Fälle ist diese Funktion von Friendica recht praktisch, egal ob ich sie nur für mich zum lesen oder auch zum weiter verteilen nutze. Und sie ist in Friendica einfach so integriert.

    Update vom 29.10.2022

    Aufgrund des Artikels bekam ich im Fediverse den Hinweis eines Friendica Users (danke!).

    Ich muss per Feed hereingeholte Beiträge gar nicht per Hand teilen. Als Admin kann ich folgende Funktion aktivieren

    Nutzern erlauben, das remote_self Flag zu setzen: Ist dies ausgewählt, kann jeder Nutzer jeden seiner Kontakte als remote_self (entferntes Konto) im „Erweitert“-Reiter der Kontaktansicht markieren. Nach dem Setzen dieses Flags werden alle Top-Level-Beiträge dieser Kontakte automatisch in den Stream dieses Nutzers gepostet (gespiegelt).

    Klingt jetzt ein wenig sperrig. Aber das heißt:

    • Ich abonniere den Feed meines eigenen Blogs in Friendica.
    • Dieser ist als „Nur Ein Blog“ als Kontakt bei mir sichtbar
    • Ich aktiviere als Nutzer das „remote_self Flag“
    • Artikel meines Blogs, die per Feed hereinkommen, werden nicht nur mir angezeigt, sondern sind auch für alle anderen (auch öffentlich auf meine Profilseite im Web) sichtbar.
    • Klicks auf den Teaser (mehr wird ja nicht hereingeholt) führen dann zu meinem Blogartikel

    Das, wofür ich bei Twitter eine eigenes WordPress Plugin benötigte erledigt Friendica nun für mich einfach automatisch.

  • FreshRSS – Feedreader selbst hosten

    Wer kennt noch RSS (Web-Feeds)? Viele wissen nicht einmal, dass ihr eigenes WordPress Blog so etwas anbietet.

    In aller Kürze: Es ist ein eigenes Format (RSS-Feed), über den Websites neue Artikel anbieten. Spezielle Programm (Feedreader) erlauben es, dass ich diese Feeds abonniere. Mein Feedreader ruft dann regelmäßig auf allen abonnierten Websites diese Feeds auf und sieht nach, ob es etwas Neues gibt. Wenn ja, wird mir der Artikel im Feedreader angezeigt. Es ist quasi wie die Timeline bei Twitter, nur mit Websites.

    Lange Zeit war der Google Reader das Tool meiner Wahl. Dann wurde es eingestellt und ich wechselte zu Feedly. Ein guter Dienst. Aber für mehr Features muss man zahlen und man wird halt weiterhin „fremdgehostet“.

    Über Dirk Deimeke bin ich auf FreshRSS gestossen. Die Software ist Open Source und wird am eigenen Webspace gehostet. Heuer wird sie 10 Jahre alt. Das heißt, keines dieser Apps die schnell mal boosten und dann wieder weg sind. Mit diesem Alter ist sie auch ausgereift und recht stabil.

    Installation

    Ein Webspace, eine MySQL Datenbank und ein FTP Programm um die Dateien auf den Webspace zu schieben ist alles, was man braucht. Die Installation ging leicht von der Hand und dann kann man schon loslegen.

    Wer doch Schwierigkeiten hat, für den:die gibt es ein englischsprachiges Handbuch.

    Features

    Natürlich kann man mit FreshRSS unterschiedliche Feeds abonnieren, in Kategorien verwalten, etc. Ebenso kann eine Installation auch von mehreren Nutzer:innen verwendet werden.

    Mittels „Erweiterungen“ ist FreshRSS um zusätzliche Funktionen erweiterbar. YouTube Video Kanäle abonnieren, die Kompatibilität mit unterschiedlichen Feedreadern erhöhen sind dabei nur ein paar der Features. Letzteres benötigt man um Dritt-Apps mit FreshRSS zu verbinden, sofern sie nicht von Haus aus FreshRSS unterstützen.

    Mein von mir genutztes FieryFeeds kann dies von Haus aus. Das heißt, ich bin nicht auf die Weboberfläche (die mit Tastaturkommandos gut nutzbar wäre) angewiesen, sondern kann über die App am iPhone, iPad und am Mac Feeds abrufen oder als Favoriten markieren.

    Ebenso lassen sich in der Weboberflächte Buttons hinzufügen, mit dem einzelne Artikel über Twitter, Mastodon, Wallabag, XING und viele andere Dienste teilen kann.

    Wer einen Cronjob nutzen kann, der:die hat damit die Möglichkeit, seine Feeds auch alle 20 Minuten zu aktualisieren. Ansonsten muss man das in der Weboberfläche „händisch“ mit einem Mausklick anstossen.

    Verschiedene Ansichten erlauben Artikel für Artikel zu lesen oder alle neuen in einer langen Liste durchzuscrollen.

    Wer gerne die Weboberfläche und nicht Dritt-Apps nutzt, für den:die gibt es auch unterschiedliche Themes.

    Für jedes Feed-Abo lassen sich eine Vielzahl von Dingen konfigurieren. Hier habe ich mich selbst noch gar nicht so richtig durchgearbeitet.

    Ausprobieren?

    Wer FreshRSS mal ausprobieren möchte, der:die findet auf der Doku-Seite auch den Link und die Zugangsdaten zu einer Demo.

    Fazit

    Ich bin sehr zufrieden mit FreshRSS. Ich vermisse keine Funktionen. Die Applikation läuft einwandfrei und ohne Probleme seit einigen Monaten auf meinem Webspace. Ein erstes Update funktionierte ebenso klaglos. Was die Möglichkeiten betrifft, kratze ich mit meiner Nutzung wohl erst an der Oberfläche.

  • RSS FeedReader für iOS und Android – und ein Hinweis auf Fiery Feeds

    Die Futurezone schreibt über“Die besten RSS-Reader für iOS und Android„.

    Über solche Listen kann man immer vortrefflich diskutieren. Denn das Beste für den einen ist nur halb so gut für die andere.

    Ich selbst nutze gerne die App Fiery Feeds, die es für iOS wie auch für MacOS gibt. Der Entwickler Lukas Burgstaller, kommt aus Österreich, und pflegt seine App mit Engagement und regelmäßig.

    Fiery Feeds bietet dabei auch einiges. So kann die Apps Feeds selbst verwalten oder als Oberfläche (lesen und verwalten) für andere Dienste, wie Feedly, Feedbin, Feed Wrangler, Fever, Feedja, InoReader, NewsBlur, Bazqux, The Old Reader, FeedHQ, FreshRSS, Tiny Tiny RSS, Instapaper, Pocket und Wallabag herhalten.

    Die Darstellung von einzelnen Nachrichten/Beiträgen ist sehr flexibel. Für jede abonnierte Seite kann man auch eine eigene Vorschau definieren. Somit lassen sich Seiten, die nur gekürzte Beiträge über den Feed ausliefern, meistens im Volltext lesen.

    Auch das teilen von Beiträgen mit Instagram, Twitter, Facebook und vielen anderen Diensten ist ganz einfach möglich.

    Die Apps für iPhone/iPad und Mac sind an sich kostenlos. Möchte man die Premium Funktionen nutzen sind 9,99 Dollar pro Jahr zu löhnen – dafür kann man die App dann auch auf allen Geräten gleichzeitig nutzen.. Über solche Abo Funktionen lässt sich vortrefflich streiten. Ich selbst habe hunderte Blogs und andere Seiten in meinem Feedreader. Da zahl sich eine gute Übersicht und Verwaltung schon aus. Wie geschrieben, der Entwickler ist aktiv am weiter entwickeln und hat für Anregungen auch ein Ohr.

    Also, lest den Artikel der Futurezone und probiert dann auch Fiery Feeds aus 🙂

  • RSS

    Du kannst „Nur ein Blog“ auch über RSS Feeds abonnieren. Wenn du nicht weisst, was das ist hilft dir vielleicht die [Hilfe](/blog/archives/93-Was-sind-RSS-Feeds) weiter.

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    ## Einzelne Themen abonnieren

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