Der Titel klingt ein wenig harsch, aber …
Lese gerade bei perun.net, dass Instagram und Facebook Postings nicht mehr über oembed ins eigene Blog eingebunden werden können.
Ok, es gibt nun andere Möglichkeit, aber die werden komplexer und aufwendiger.
Aber das ist symptomatisch für Social Media. So mancher Dienst war zu Anfangs offener, weil er ja KundInnen brauchte und Reichweite. Da lässt man schon seine Inhalte zur „Bewerbung“ woanders anzeigen, bindet andere Dienste bei sich ein. Die API erlaubt vieles, damit viele damit experimentieren und wiederum Coder, early adopter und andere Experimentierfreudige bringen.
Und dann ist man groß, gesättigt und braucht sich nicht um die „Umwelt“ kümmern. Dann wird die API eingeschränkt, der Weg zu anderen Apps versperrt. Weil jetzt gehört der Inhalt ganz allein in das eigene Netzwerk und auch die NutzerInnen sollen hier … und nur hier … bleiben.
So gehen dann im eigenen Blog Inhalte verloren, weil die eingebundene Nachricht, das Bild, der Film, etc. nicht mehr angezeigt werden.
Obige Nachricht ist mir Hinweis, dass ich mit dem direkten einbinden in mein Blog vorsichtig sein sollte. Wenn es wichtig ist, sollte ich diese Inhalte auch noch extra sichern, falls ich später mal den Artikel irgendwie rekonstruieren will.
Es erinnert mich wieder daran: Über die Inhalte meines Blogs entscheide ich, über die Inhalte auf anderen Dienste habe ich nur so viel Verfügungsgewalt, wie mir der Anbieter gerade zugesteht.

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