Sechs Wochen laufen die BlogWochen 2026 nun schon. Seit meinen letzten Notizen vom 13. Oktober sind weitere Beiträge dazugekommen. Es gibt Blogs zu entdecken, unterschiedliche Blicke auf das Scheitern und inzwischen auch mein erstes Interview.
Blogs zum Entdecken
Jan Lauer empfiehlt in „Schon immer da: Der Shopblogger“ ein Blog, das ihn schon lange begleitet. Björn Harste erzählt dort Geschichten aus seinem Supermarkt in Bremen. Für Jan gehört der Shopblogger zum Inventar des Internets. Auch solche langjährigen Begleiter können für andere noch eine Entdeckung sein.
Im BlaBlog gibt es gleich drei Empfehlungen aus der Motorradblogwelt: Griesgram999, Team Ratracer und CLMT. Es geht um Reisen, um die Restaurierung älterer Fahrzeuge und um das Drumherum in Werkstatt und Alltag. Solche Blogs geben Einblicke in eine Leidenschaft, mit der man sonst vielleicht wenig Berührung hat.
Dazu passt auch die Aktion „Ein ♥ für Blogs“, auf die ich vor kurzem hingewiesen habe. Frank Westphal lädt dazu ein, am 6. Dezember lesenswerte deutschsprachige Blogs vorzustellen. Das lässt sich gut mit unserem Thema Blogempfehlungen verbinden.
Unterschiedlich scheitern
Mit „Ich scheitere und manchmal höre ich einfach nur auf“ habe ich selbst eines unserer Themen aufgegriffen. Es geht um Ideen, die zu Projekten werden, um fehlende Zeit und Motivation und um den Moment, in dem ich mir erlaube, aufzuhören. Manchmal bleibt dabei auch etwas, das ich gelernt habe. Und Platz für Neues.
Leonie Walter betrachtet das Thema aus einer anderen Richtung: „Scheitern wir daran, dass unsere Kunden schneller sind als wir?“. In ihrer kürzeren Fassung auf LinkedIn beschreibt sie, wie KI die Erwartungen und Gewohnheiten von Kund:innen verändert. Ihre Frage an Selbstständige ist, wo Abwarten zum Problem wird und welche Schritte sie selbst setzen können.
Die Hundstage sind zu Ende erzählt
Bei Prekäre Welten ist der vierte und letzte Teil der „Hundstage in Zwischenbrücken“ erschienen. Diesmal stehen vier Bücher im Mittelpunkt. Die Lektüre führt vom heißen Sommer zu Fragen nach Klimakrise, Verantwortung und möglichen Zukunftswelten. Damit endet eine Reihe, die bei der näheren Umgebung beginnt und weit darüber hinausführt.
Mein erstes Interview ist erschienen
In den letzten Notizen habe ich noch davon geschrieben, Interviewfragen zu verschicken. Nun ist das Interview mit David Röthler online.
Wir sprechen über sein persönliches Blog, über Barcamps und partizipative Bildungsarbeit und über das Schreiben mit KI. Dabei geht es auch darum, was einen Text zum eigenen Text macht und welche Verantwortung beim Autor bleibt. Ein Gespräch über Werkzeuge und über die Menschen, die sie nutzen.
Noch anmelden und bald kommentieren
Bis 30. Oktober könnt ihr euch noch für die Überraschungsinterviews anmelden. Ein Kommentar unter dem Startartikel oder eine Mail an mich genügt. Anfang November bringen wir die Teilnehmenden zu Interviewpaaren zusammen. Ihr interviewt eine andere bloggende Person und werdet auch selbst interviewt. Worüber ihr sprecht und wie ihr das Gespräch gestaltet, entscheidet ihr gemeinsam.
Am 13. November ist dann Blogkommentiertag. Vielleicht findet ihr schon unter den hier verlinkten Beiträgen einen, zu dem ihr etwas schreiben möchtet. Warten müsst ihr damit natürlich nicht.
Danke an alle fürs Mitmachen und Verlinken. Die BlogWochen laufen noch bis 15. Dezember. Ihr könnt jederzeit einsteigen und euch eines der fünf Themen aussuchen. Gebt uns kurz Bescheid, wenn ihr einen Beitrag veröffentlicht habt, damit wir ihn in die gemeinsame Linksammlung aufnehmen können.
Die BlogWochen 2026 laden dazu ein, Blogs zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und selbst zu schreiben. Dieser Artikel ist Teil der BlogWochen, die vom 15. September bis 15. Dezember von Benedikt Dirk und mir organisiert werden. Du kannst gerne mitmachen. Hier gibt es alle Infos. Die gesammelten Beiträge finden sich einer eigenen Linkliste.
Entstehung des Textes
Dieser Artikel entstand mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz. Im Dialog habe ich Ideen entwickelt, Feedback eingeholt und Anregungen in meinen Text eingebaut. Mehr dazu kannst du in meiner Kreativitätserklärung nachlesen.

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