Viele Jahre lang habe ich mit Evernote mein Leben organisiert. „Mein Leben“ ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber ich sammelte dort Belege, Notizen, Fotos, Pläne, Artikel, Weblinks und noch vieles mehr.
Meine lange „Way out – Phase“
Das funktionierte recht gut, außer dass meine Sammlung schon bald über 10.000 Artikel umfasste. Dann kam eine Phase der Stagnation bei Evernote und zwei Jahre an dem sie an einer neuen Version schraubten. Danach war alles anders. Die Funktionalitäten waren eingeschränkt, vieles funktionierte nicht mehr so ganz.
Aber so schnell wechselt man ein gewachsenes System nicht. Aber mein Verhältnis zu Evernote war gebrochen. Irgendwas lief immer schief und bis zuletzt fand ich Bugs oder Funktionen, die nicht so richtig wollten.
Das letzte halbe Jahr experimentierte ich mit anderen Plattformen. Auch wenn ich noch den perfekten Workflow für mich gefunden habe – geht das überhaupt – war es vor ein paar Wochen soweit:
Ich habe Evernote gekündigt.
Alternativen
Derzeit habe ich nicht die Alleskönner-Software in Verwendung sondern habe meinen „Datenschatz“ mehr aufgeteilt. Dazu kommen folgende Apps zum Einsatz:
- Apples Notizen
- Day One
- Strongbox (das mehr kann als nur Passwörter verwalten) – siehe auch meine Artikel dazu
- Shaarli – siehe auch Shaarli reloaded
- Wallabag
- und eine Cloud-Speicherlösung
Ob und wie ich Craft darin integriere – oder auch nicht – bin ich noch am tüfteln.
Über all diese Anwendungen und die Nutzung meinerseits wird es noch Folgeartikel geben.
Und wer weiß: Vielleicht entdecke ich beim bloggen darüber noch die eine oder andere Software-Perle.

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