Schlagwort: BlogDasRobert

  • Ist Mobilität ein Menschenrecht

    David Neuber fragt mich:

    Ist Mobilität ein Menschenrecht?

    Ich bin kein Menschenrechtsexperte. Aber das ist ein guter Grund sich mal schlau zu machen. So finde ich im „Protokoll Nr. 4 zur Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, durch das gewisse Rechte und Freiheiten gewährleistet werden, die nicht bereits in der Konvention oder im ersten Zusatzprotokoll enthalten sind, Straßburg, 16.IX.1963“ unter anderem im Artikel 2:

    Jede Person, die sich rechtmäßig im Hoheitsgebiet eines Staates aufhält, hat das Recht, sich dort frei zu bewegen und ihren Wohnsitz frei zu wählen.

    und

    Jeder Person steht es frei, jedes Land, einschließlich des eigenen, zu verlassen.

    Das nenne ich wohl ein Recht auf Mobilität.

    Aber die Frage ist dabei vielleicht zu einfach beantwortet. Was ist denn Mobilität überhaupt?

    Schon die Wikipedia schickt mich mal zu einer Mobilität (Begriffsklärung). Da gibt es eine räumliche Mobilität, eine soziale Mobilität. Zumindest umgangssprachlich reden wir oft auch von einer geistigen Mobilität.

    Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, einer Zeit von Ausgangsbeschränkungen lernen viele erst den Wert von Mobilität schätzen. Sie wollen raus, sie wollen sich bewegen. Menschen wollen Urlaub machen, sie wollen reisen und vieles mehr.

    Gleichzeitig gibt es auch bei Grundrechten die Möglichkeiten eines Eingriffs – wenn z.B. ein höheres Gut bedroht ist. Da kommt dann der Klimaschutz ins Spiel. Auch hier haben wir diskutiert, ob und wie man die Mobilität von Menschen einschränken darf. Autos verbieten? Flugreisen massiv besteuern?

    Das Gegenteil von Mobilität ist Immobilität. In der Form ein abschreckendes Wort. Das will keineR. Denn Mobilität hat auch mit Autonomie zu tun. Ich kann frei wählen, wohin ich will und ich komme auch mit eigenen Mitteln dorthin.

    Aber allein daran scheitern dann wieder viele, weil Reisen Geld kostet, weil der Bus nicht in der Nacht von der Disco nach Hause fährt und keineR sich ein Taxi geschweige denn ein Auto leisten kann.

    Mobil zu sein wäre für mich als erstes nicht ein Menschenrecht. Mobil sein zu können und zu wollen ist einerseits eine gesellschaftliche Frage und es ist eine Frage der Erziehung und der Bildung. Man muss zuerst im Kopf mobil sein um sich dann auch in Tat, Wort und Werken (um es mal so pathetisch zu sagen) mobil zu werden.

    Ich merke, dass ich in der Frage immer zwischen Polen hin und her wandere. Dort wo Mobilität positiv betrachtet wird, hat sie ihre Schattenseiten. Und jedeR wird wohl seine Form von Mobilität anders betrachten. Frag mal AutofahrerInnen, FußgängerInnen und RadfahrerInnen nach Grenzen der Mobilität – bei sich und insbesondere bei den anderen.

    Wir diskutieren auch darüber, ob Menschenrechte auch online gelten. Denn Mobilität – und das sehen wir gerade jetzt bei den Ausgangsbeschränkungen – ist oft nur mehr im Internet möglich. Andere Menschen per Videokonferenz besuchen, Geschäfte in Webshops aufsuchen, andere Länder auf der Online Map besuchen, … und noch viel mehr. Das Internet erweitert jetzt und auch sonst unseren Aktionsradius um ein vielfaches.

    Ist Mobilität ein Menschenrecht? Wenn es keines wäre, müsste es eines sein. Denn Mobilität ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen.


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

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  • Was macht einen guten Blog aus?

    Merete Tschokert fragt:

    Was macht einen guten Blog aus? Gibt es Qualitätskriterien?

    Ich könnte jetzt viel darüber schwadronieren, was einen guten Blog ausmacht: Die Technik, die Kunst des Schreibens, das Layout, die Frequenz der Veröffentlichungen,…

    Aber wozu? Wenn es so wäre, dann würden Menschen keine Boulevardzeitungen lesen und B- und C-Movies nicht ihre Fangemeinde haben.

    Was macht also ein gutes Blog aus?

    Ich würde es auf zwei Menschen reduzieren (oder soll ich erweitern sagen…):

    • Der/die eine, der/die gerne bloggt.
    • Der/die andere, der/die dein Blog gerne liest.

    Wenn es die zwei Personen gibt, dann hast du ein gutes Blog. Wenn du gerne bloggst, aber nicht mit der einen lesenden Person zufrieden bist, dann musst du etwas ändern. Wenn dich jemand gerne liest, dir das bloggen aber keine Freude macht, dann musst du etwas ändern.

    Ich glaube, ich habe nachfolgendes eh schon in zig Varianten geschrieben. Aber ich bin ein älterer Herr und darf daher ruhig auf etwas beharren 😉

    Ein gutes Blog ist ein Blog, bei dem ich spüre, dass der/die Bloggerin etwas sagen will, mir etwas vermitteln will. Oder dass sie ein Bedürfnis hat etwas loszuwerden. Dass es ihre Freude, sein Leid, ihre Erfahrung, seine Wünsche sind, die ich da lese.

    Ein gutes Blog ist eines, wo sich der/die Bloggerin um den einen Leser, die eine Kommentatorin, bemüht. Sie ernst nimmt. Auf Fragen und (konstruktive) Kritik reagiert und vielleicht sogar in einen nächsten Artikel einbindet.

    Ein gutes Blog ist eines, das mich Lesenden anregt weiterzudenken, mich mitnimmt in andere Welten, andere Erfahrungen, andere Sichtweisen. Das mich schmunzeln oder weinen lässt. Das mich informiert oder meine Meinung durcheinander bringt.

    Ein gutes Blog ist eines, dass mich als BloggerIn jeden Tag aufs neue freut zu befüllen.

    All das macht ein gutes Blog aus. Und sicherlich noch viel mehr.

    Und das was ein Blog vielleicht am meisten ausmacht ist, dass hier ein Mensch schreibt. Und dass er/sie etwas sagen will.

    Ob mir das dann gefällt oder nicht, ob ich es lesen will oder nicht. Das ist dann eine ganz andere Frage.

    Liebe Merete, ich hätte diesen Artikel ganz anders schreiben können. Über technische und formale Kriterien und vieles mehr. Ich lasse aber jetzt nur den Begriff Plain Blogging fallen … und vielleicht gefallen dir auch ein paar Ideen des Open Blogging Manifest.

    Was ich hoffe ist, dass du diese Frage 99 BloggerInnen stellen könntest und sie jedeR dir auf ihre Art und Weise und ganz unterschiedlich beantworten würde….


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

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  • Haben Pflanzen Gefühle

    Nikolaus Coradello fragt mich:

    Haben Pflanzen Gefühle?

    Ich bin leider kein Botaniker, um so etwas wissenschaftlich zu beantworten.

    In Wäldern dürfte es so etwas wie ein „Wood Wide Web“ geben, also eine Verflechtung der Bäume untereinander über die sie Botschaft austauschen. Zum Beispiel, wenn sie von Schädlingen befallen werden oder ähnliches.

    Aber sind das schon Gefühle? Wohl eher nicht. Ab wann ist etwas ein Gefühl, eine Emotion?

    Im Film Ex Machina meint ein Programmierer einen Roboter mit menschlichen Gefühlen vor sich zu haben, einer der sogar Zuneigung verspürt. Und doch tut der Roboter dies nur um ausbrechen zu können. Hat er Gefühle nur vorgetäuscht – im Sinne von simuliert. Oder hat er innerlich ganz andere Gefühle (z.B. des eingesperrt seins) und tut alles (wie wir es wohl auch tun würden) um hinaus zu gelangen.

    In „I, Robot“ – nicht der Film, sondern die Kurzgeschichten von Isaac Asimov (sehr empfehlenswert) gibt es eine Roboterpsychologin, die versucht zu verstehen, warum manche Roboter so ganz anders handeln, als es die Robotergesetze (ihre Programmierung) erlauben würden.

    Wann wüssten wir also, dass eine Pflanze Gefühle hat und sie nicht nur simuliert bzw. rein auf bestimmte Stimulationen reagiert?

    Ich weiss nur, dass man Gefühle für eine Pflanze entwickeln kann. Ich hatte eine im Büro. Aus ihrem Trieb wurde nur ein Stil mit einem Blatt. Aber das habe ich sehr gemocht, gehegt und gepflegt und mich gefreut, sie morgens zu sehen. Sie war das grün in meinem Arbeitsalltag. Und ich war traurig als sie einging.


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  • 10 Fragen 10 Antworten 2020

    Neues Jahr. Neustart einer Aktion, die ich vor längerem hier schon hatte

    Stellt mir über die Kommentarfunktion, per Twitter, per Facebook,… Fragen. Egal welche. Zumindest die ersten 10 (von 10 unterschiedlichen Personen) werde ich auf alle Fälle in Form eines Artikels beantworten. Ganz sicher. Und wenn sie zu persönlich sind (die Fragen) finde ich schon einen Weg für eine etwas andere Antwort 😉 Wobei natürlich Fragen zu diesem Blog, zu Serendipity, zu meinem Webleben, … ebenfalls möglich sind.

    Warum ich so eine Aktion starte? Ich bin einfach neugierig, ob und welche Fragen so auftauchen. Also, überrascht mich.

    Update vom 26.12.2025: Die Aktion heißt jetzt Blog das Robert.

  • 2015 gibt es weiterhin 10 Fragen – 10 Antworten

    Das ist mein Blog und ich schreibe darüber, was mir Spass macht, mich interessiert und/oder bewegt.

    „Nur ein Blog“ ist auch dein Blog, der/die du hier liest, kommentierst, … und somit auch mein bloggen beinflusst.

    Um noch ein wenig direkter zu werden. Im Jahr 2014 habe ich die Aktion 10 Fragen – 10 Antworten weitergeführt.

    2015 geht die Aktion weiter.

    Ihr fragt – ich blogge

    Stellt mir einfach eine Frage und ich werde darüber bloggen. Warum ich das mache. Weil ich bei dieser Aktion schon einige interessante Anregungen erhielt, z.B. zu Open Science.

    Natürlich gibt es gewisse Grenzen: tiefergehendes zu meinem Privatleben, unmoralisch oder ungesetzliches könnte ihr ev. erfragen, aber bloggen werde ich darüber nicht.

    Update

    Ein Update vom 26.12.2025. Die Aktion heißt jetzt Blog das Robert

  • Mein Leben als Barcamper

    Die @hzirl hat meine Aktion sehr ernst genommen und mir weitere Fragen zum Thema „barcampen“ geschickt, die ich gerne beantworte.

    T-Shirts

    Lampe, davor liegen auf einem Tisch übereinander gestapelt und zusammengerollte T-Shirts

    Frage: Du hast ja mal ein Bild von deinen ganzen Barcamp T-Shirts gepostet – trägst du die auch oder sind die mehr ein Souvenir für dich? Die sahen ja fast makellos aus :).

    Nun, ich trage sie nicht so oft. Es gab früher nur maximal XL-Shirts, noch dazu eng geschnitten. Mit meiner wohlabgerundeten Figur pass(t)e ich einfach nicht hinein. Mit der Umstellung meines Lebensstils wurde und wird das aber anders. Ein Shirt habe ich aber schon so oft getragen, dass „Barcamp Vienna“ nicht mehr zu lesen ist – die Waschmaschine ist schuld.

    Am Barcamp Traunsee 2008 gab es für mich eine besondere Überraschung. Ein einziges Mehrfach-X-L-Shirt, nur für mich. Nochmals danke an die OrganisatorInnen für diese kleine inklusive Geste 🙂

    Barcamp-Nomade

    Frage: Würdest du dich als Barcamp-Nomade bezeichnen? 😉

    Was sagt die Wikipedia zu Nomaden:

    Als Nomaden (altgr. νομάς nomás, „weidend“, „herumschweifend“) werden Menschen und Gesellschaften bezeichnet, die aus kulturellen, ökonomischen oder weltanschaulichen Gründen eine nicht sesshafte Lebensweise führen. In übertragener Bedeutung, unter Abhebung auf das Umherziehen von Ort zu Ort, wird das Wort in jüngerer Zeit auch für sogenannte „Mietnomaden“ oder „Jobnomaden“ verwendet, letztere verstanden als Personen, die aus eigener Entscheidung keine dauerhafte berufliche Anstellung anstreben, sondern die Stellung und in Verbindung damit auch den Wohnort häufig wechseln.

    Wikipedia

    Nun, in diesem Sinne bin ich keiner, da ich meinen Mac zu Hause stehen habe und von zu Hause blogge, twittere,…

    Andererseits treibt es mich immer wieder hinaus. Ich möchte mit Menschen zusammentreffen, mich direkt vor Ort vernetzen und Neues kennenlernen. Mobile Geräte wie mein iPad ermöglichen mir dabei auch digital vernetzt zu bleiben und die Erfahrungen und Erkenntnisse ins Netz zu vermitteln bzw. auch andere Menschen in meine kleinen Reisen einzubinden.

    Ever and ever

    Frage: Warum fährst du immer wieder auf Barcamps?

    Eintausend Gründe. Das Veranstaltungsformat ist für mich immer wieder faszinierend. Was machen die einzelnen OrganisatorInnen und die TeilnehmerInnen (bzw. TeilgeberInnen) daraus.

    Ich lerne neue Menschen kennen, sehe manches Twitterprofil zum ersten mal auch offline als Menschen und freue mich „alte“ Bekannte wieder einmal zu treffen.

    Barcamps sind für mich die Sessions, in denen ich neues erfahre. Manchmal setze ich mich zu einem Thema, dass mir so rein gar nichts sagt, dass mich auf den ersten Blick gar nicht so interessiert – einfach um meinen Horizont ein wenig zu erweitern. Im schlimmsten Fall hat mich das 40 Minuten Lebenszeit gekostet. Und schlussendlich gibt es bei Barcamps die Abstimmung per Fuß, d.h. ich kann mittendrin noch immer rausgehen.

    Es sind auch die Pausengespräche, die Gespräche nach den Sessions. Manch eineR hat beim Barcamp einfach mehr Zeit. Man kommt ins Reden, entwickelt aus dem gesamten kreativen Umfeld heraus eine neue Idee, ein neues Projekt.

    Barcamps sind für mich auch ein Aussteigen aus dem Alltagstrott, ein paar Stunden oder Tage in denen ich alte Bahnen verlasse (zumindest teilweise) und mich auf Neues einlassen kann.

    Ich glaube ich sollte mal ein längeres Plädoyer für Barcamps verfassen um meine Argumente ein wenig tiefgründiger darzulegen.

    Eines kann ich für mich nur festhalten. Ich bin noch von keinem Barcamps zurückgekommen ohne neue Ideen, Anregung oder zumindest die Motivation wieder aktiv werden zu können.

    Barcamps sind daher für mich auch ein wenig die Inseln zum auftanken in meiner Fahrt meinem kleinen Schiff namens „Nur ein Blog“ 🙂

    Danke

    Danke Henriette für die Fragen. Ich freue mich immer wieder aus Fragen heraus etwas zu bloggen. Wenn du auch eine hast, dann schreib mir einfach.


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

    Alle bisherigen Antworten findest du unter dem Schlagwort BlogDasRobert.

  • Auch 2014: 10 Fragen – 10 Antworten

    Als ich 2012 die Aktion 10 Fragen – 10 Antworten startete kamen viele interessante Fragen, die ich unter anderem in Artikeln wie OpenScience oder Blogs als Meinungsmacher? beantwortete.

    Im Jahr 2014 möchte ich wieder mit dieser Aktion starten. Ich zitiere mich mal selbst:

    Stellt mir hier über die Kommentare, per Twitter, per Facebook,… Fragen. Zumindest die ersten 10 (von 10 unterschiedlichen Personen) werde ich auf alle Fälle beantworten. Ganz sicher. Und wenn sie zu persönlich sind (die Fragen) finde ich schon einen Weg für eine etwas andere Antwort 😉 Wobei natürlich Fragen zu diesem Blog, zu Serendipity, zu meinem Webleben, … ebenfalls möglich sind.

    Bin schon neugierig, ob jemand darauf reagiert und welche Fragen so kommen.

    PS: Dies ist Teil meines Blogvorsatz für das Jahr 2014.

    Update vom 26.12.25: Die Aktion heißt nunmehr Blog das Robert

  • Wie sich meine App Nutzung verändert

    Im Jahr 2009 erhielt ich die Frage auf Formspring

    Welches sind Deine drei Lieblings-Apps auf dem iPhone?

    Damals habe ich wie folgt geantwortet…

    Die wichtigsten sind natürlich Mail, Kalender und Kontakte.

    Die Frage nach den 30 Lieblings-Apps wäre mir lieber gewesen 🙂

    Am häufigsten (von zusätzlich installierten Apps) nutze ich

    • Tweetie, als Twitter Client
    • Byline, zum abrufen meiner Feeds (wird mit Google Reader gesynct)
    • Gowalla, weil ich gerne ein wenig mit Local Based Application experimentiere und überlege, was man damit (abseits der Hauptidee) noch machen kann.

    Als reine Spass-Apps sind es u.a.

    • Polarize, das jedes Foto zu einem Polaroid macht, inklusive Filzstiftbeschriftung
    • SmackTalk, ich habe bislang niemanden getroffen, der sich köstlich über das Meerschweinchen amüsiert hätte
    • Koi Pond. Der Fischteich ist die beste Möglichkeit ohne Worte zu erklären, wofür ein Touchscreen gut ist.

    (Ende der damaligen Antwort)

    Im Jahr 2011 erhielt ich noch eine ähnliche Frage

    Welche sind deine drei liebsten iPhone/Mobile Apps? Und ein Geheimtipp.

    Pfuhh 🙂 Viel nutze ich Reeder (RSS Feedreader), Tweetings (genialer Twitter Client, der sich auch mit seinem gleichnamigen Pendant am iPad und am Mac synct) sowie Evernote (mehr als eine App zum Notizen sammeln).

    Geheimtipp? Naja, nicht wirklich geheim:

    • picplz. Besser 😉 als Instagram (neben Filter auch eine Menge Editierfunktionen)
    • SmackTalk – Besser als Siri, hat noch in jeder Runde für Lacher gesorgt 🙂

    (Ende der damaligen Antwort)

    Und was würde ich heute antworten?

    Da braucht es schon einen Screenshot meines iPhone Screens.

    iPhone HomeScreeen - Screenshot

    Wobei sich natürlich in den Ordnern und auf weiteren Seiten noch etliche Apps verstecken, die auch immer wieder im Gebrauch sind. Aber bleiben wir mal bei den offensichtlichen:

    • Wunderlist ist derzeit meine Aufgaben/Notizplanung Nr. 1 – aber wie ich schon in einem früheren Artikel schrieb ist dieser Workflow in einem fast ewigen Fluss
    • Fantastical ersetzt den Standardkalender. Allein das praktische eintippen (in einer Wurst) von Datum, Ort und Zeitpunkt ist schon praktisch
    • Flickr hat all die anderen Fotoapps ersetzt. Die App erlaubt jetzt auch die „netten“ Dinge, die Instagram und Co können. Fotos auf Flickr lassen sich noch dazu einfach im eigenen Blog verwenden
    • Tweetbot hält sich schon lange als DER Twitterclient.
    • Felix ist das app.net Pendant
    • Reeder ist ein wunderbarer RSS Reader in Verbindung mit dem Google Reader. Da zweitere nun bald die Tore schliesst bin ich gespannt, was Reeder an anderweitiger Software unterstützen wird
    • Scan – verwende ich nicht oft. Aber wenn es heißt ISBN oder QR Code zu lesen, dann muss es oft schnell gehen und daher gehört die App nicht in einen Subordner etc.
    • Hello ist eine praktische Kontaktverwaltung, Visitenkartenscanner – und das Ganze noch in Evernote gespeichert
    • Evernote ist mein Notiz-, Bilder-, etc. Sammelkasten
    • Und die Bilder kommen oft über Skitch nach Evernote
    • Pinner ist ein Client für Pinboard, der Ersatz für delicious

    Und ja, SmackTalk ist noch immer auf meinem iPhone zu finden – und erheitert weiterhin 🙂

    Ende 2009 war Fragen ist der neue Trend, mit der Plattform „Formspring“. Anfang 2013 sperrt diese nun zu.

    Einige dieser Fragen poste ich hiermit nochmals in meinem Blog um sie zu erhalten – und ergänze sie fallweise um aktuelle Kommentare.


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

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  • Wie steht Österreich im Bereich Web 2.0?

    Im Jahr 2009 erhielt ich die Frage auf Formspring:

    Wie steht Österreich Deiner Meinung nach im Bereich Web 2.0 im internationalen Vergleich da?

    Damals habe ich wie folgt geantwortet… (und danach folgt eine kleine Antwort für das Jahr 2013).

    Pfuuhh, wie soll ich das beantworten. Ich maße mir nicht an, einen Überblick über all die Web 2.0 Aktivitäten und Maßnahmen in Österreich zu haben. Über andere Staaten wage ich noch viel weniger zu sagen.
    Wir müssten auch gemeinsam definieren, was wir denn unter Web 2.0 überhaupt verstehen.

    Außerdem: Wie steht man im Web 2.0 überhaupt da?
    Haben wir in Österreich mehr Startups?
    Nutzen mehr Menschen Web 2.0 Aktivitäten?
    Verstehen mehr Menschen das Thema Web 2.0 … als irgendwo anders?

    Aber genug herumgegrübelt.

    Was ich schreiben kann, ist, dass es in Österreich gute und spannende Initiativen rund um das Web 2.0 gibt:

    • Es gibt immer mehr Barcamps. Diese diversifizieren auch mehr und werden zu PHPCamps, Bildungs-, Polit- und Tourismuscamps, …
    • Initiativen, die sich der Frage von OpenGov, OpenAccess, Open… widmen
    • Projekte wie umaklickn oder digitalks, die Web 2.0 jedem/jeder Interessierten näher bringen wollen (und eine WebPlausch-Idee 😉 die ich wieder mal stärker propagieren sollte)
    • Tweetups, Twittagessen, Blogtails, … die Web 2.0erInnen auch offline zusammenbringen
    • ein Accessibility-Stammtisch in Wien, der jedem/jeder offen steht, die/der sich für das Thema Barrierefreiheit im Web interessiert

    Auch diese Liste ließe sich noch um zig Punkte erweitern.

    Abgesehen davon eine Gegenfrage:
    Ist eigentlich eine nationale Grenze ein wichtiges Thema bei Web 2.0?
    Bei rechtlichen Fragen vielleicht. Aber ansonsten kommuniziere und kooperiere ich in Social Networks mit Menschen, von denen ich tw. nicht einmal weiß, in welchem Land sie gerade wohnen – oder zumindest gerade aufhalten…

    Ende der damaligen Antwort


    Und 2013?

    Web 2.0 heißt jetzt Social Media – sonst ändert sich nix… 😉

    Ad Barcamps:
    Zahlen allein sagen zwar nicht alles, aber 2009 hatten wir lt. barcamp.at 17, und 2012 bereits 27 Barcamps.

    Initiativen zur Öffnung der Datenquellen und des Internets haben nicht nachgelassen, ganz im Gegenteil.
    So gibt’s Portale wie data.gv.at.

    Barrierefreiheit im Web ist immer wieder ein Thema, aber auch eines, das für negative Schlagzeilen sorgt. Accessibility ist nicht selbstverständlich geworden.
    Immerhin hätte ich den Eindruck, dass es eine stärkere Sensibilität gibt, dass Probleme schneller aufgezeigt werden.
    Aber: Aufzeigen heißt noch nicht lösen…

    The Austrian Web Show

    Ich will jetzt gar nicht auf Analyst machen, dazu fehlt mir weiterhin der große Überblick.

    Wobei – wäre es nicht an der Zeit, all die guten Initiativen in Österreich sichtbarer zu machen?

    iktprojekte.at ist ein Ansatz.
    Aber irgendwie bräuchte es da etwas agileres, etwas, das die Bandbreite – von der Initiative einer Einzelperson bis hin zu was auch immer – visualisiert.

    Etwas, das mit mehr Charme daherkommt als eine Buchhaltungssoftware (sorry).
    Etwas, wo ich z.B. per RSS-Feed von neuen Projekten erfahre.
    Etwas, wo die Idee im Mittelpunkt steht, die Innovationskraft, die…

    Etwas, das vielleicht sogar kreative Menschen zusammenbringt, Ressourcen und Synergien schafft…

    Jetzt träume ich wohl ein wenig zu weit.
    Aber wo, wenn nicht im Internet, darf man über ein paar Grenzen hinwegdenken…


    Ende 2009 war Fragen ist der neue Trend, mit der Plattform Formspring.
    Anfang 2013 sperrt diese nun zu.

    Einige dieser Fragen poste ich hiermit nochmals in meinem Blog, um sie zu erhalten – und ergänze sie fallweise um aktuelle Kommentare.


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  • Blogs als Meinungsmacher?

    Im Rahmen meiner Aktion möchte Margit von mir wissen:

    Findest du, dass Blogs als Meinungsmacher im Allgemeinen überbewertet sind?

    Wieder einmal eine Frage, bei der ich zuerst überlegen muss, wo ich mit meiner Antwort zuerst ansetze. Und nach dieser Überlegung habe ich einfach mal flott dahin geschrieben. Nehmt es als Gedankenfragmente. Alles andere wäre ein halbes Buch geworden…

    Blogs?

    Das fängt schon beim Begriff Blogs an.

    Was gilt heute alles als Blog – und wer betreibt alles Blogs?

    • Da gibt es Menschen, die von einem Thema durch und durch fasziniert sind und einfach alles sammeln, wissen, analysieren und darüber bloggen.
    • Da gibt es die Kreuz-und-Wiesen-BloggerInnen mit einer bunten Pracht an Themenblüten.
    • Da gibt es Online-Zeitungen, in denen einzelne RedakteurInnen auch so etwas wie ein Blog führen.
    • Es gibt kommerzielle Blogs, die als Nachrichtenmagazin arbeiten.

    Es gibt … so viel, was sich irgendwie Blog nennt.

    Und würden wir Blog allein auf die Technik reduzieren – sagen wir einmal: alles, was mit WordPress betrieben wird – dann hätten wir noch immer hunderte, tausende, zigtausende … unterschiedliche Arten von Blogs.

    Wen erreichen wir?

    Und dann gibt es da diese Zielgruppe genannte, unbekannte Anzahl an Menschen, die so ein Blog direkt oder indirekt erreicht. Indirekt etwa, wenn in Printartikeln auf einen Blogartikel hingewiesen wird.

    Das heißt: Wir haben auf der einen Seite ganz unterschiedliche Ausformungen von Blogs – und auf der anderen Seite große oder kleine (potenzielle) Zielgruppen.

    Im Kleinen, zu speziellen Themen, gibt es sicherlich Blogs, die mehr als meinungsführend sind.
    Manch Technoblog wird zigmal auf anderen Blogs wiedergegeben, kommentiert, übernommen, getwittert, geliked – und ist somit durchaus meinungsbildend in einer gewissen Gruppe von Menschen.

    Ich frage mich aber andersherum: Wer ist denn heute noch meinungsführend?
    Wer kann eine große Anzahl von Menschen (z.B. in Österreich) in ihrer Meinung beeinflussen? Eine einzelne Tageszeitung? Ein TV-Sender?

    Zeitungen verlieren LeserInnenschaft, Fernsehen zersplittert in eine Vielzahl an Sendern – und das Internet hat sowieso eine, so mag es einem manchmal erscheinen, unbegrenzte Anzahl an Kanälen.

    Und was heißt dann eigentlich meinungsmachend?
    Hat ein Barack Obama die Meinung eines Landes verändert – oder hatte er in seiner damaligen Präsidentschaftskampagne nur das richtige Gespür, die richtigen Worte zur richtigen Zeit?

    Die Frage, die immer dahinter steht, ist: Wie beeinflussbar ist der oder die Einzelne bzw. die Masse?

    Es ist der Mensch, nicht das Blog (allein)

    Aber zurück zur eigentlichen Frage. Bei einem Blog steht oft eine einzige Person dahinter. Und daher müsste ich die Frage eventuell auch so stellen: Sind BloggerInnen MeinungsmacherInnen?

    Es wäre etwas vermessen, wenn ich mich als großen Meinungsmacher bezeichne. Aber ich nehme mich als Beispiel für einen Blogger:
    Ich schreibe in meinem Blog, ich kommentiere in Twitter, ich präsentiere, diskutiere und plaudere auf Barcamps, ich begleite oder (mit)entwickle kleine Aktionen im Web, die nicht nur mein Blog, sondern auch andere tragen.
    Das Blog ist immer dabei – dort schreibe ich über die Barcamps, über die Webaktionen, …

    Aber es wären wohl nicht meine Artikel allein, die manchmal wirken – sondern meine Vernetzung in all den sozialen Netzwerken (online wie offline).

    Wer bewertet?

    Schlussendlich: Wer bewertet denn Blogs als die neuen Meinungsmacher?

    Sind das PR-Firmen, die mich anschreiben, damit ich über ein neues Produkt berichte?
    Glauben diese wirklich, dass ein Artikel von mir die Verkaufszahlen in die Höhe schnellen lässt?
    Oder wissen sie einfach, dass der Longtail heutzutage auch zur Wirkung beiträgt?

    Blogs bzw. BloggerInnen sind nicht oft Meinungsmacher.
    Aber sie können Meinungen ganz direkt an den und die LeserIn weitergeben.
    Hier steht keine Redaktion, keine Blattlinie, kein Marketinginteresse dazwischen.
    Und genau das macht es vielleicht für manche auch so interessant, das eine oder andere Blog zu lesen.

    Fazit

    Fazit gibt es keines.
    Außer vielleicht, dass Bloggen natürlich auch einfach Spaß machen darf – und man sich nicht um diese Frage kümmern muss 😉

    Die zweite Frage wäre:
    Sind nicht auch KommentarschreiberInnen meinungsmachend, oder?


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

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