Monat: Dezember 2020

  • Umleitungen und Statistik

    In den letzten Tagen habe ich mit .htaccess auseinandergesetzt. Ein Stück Datei, das am Webserver so einiges steuert. Diese brauche ich um Aufrufe von meiner früheren Adresse robertlender.info/blog auf nureinblog.at umzuleiten. Bisweilen habe ich das Ganze so durchschaut, dass das Ganze in Kürze funktionieren sollte.

    Die Blogstatistik ist ebenfalls schon umgeleitet. Dann kann ich auch sehen, ob die Umleitung heftigere Auswirkungen hat.

  • Das „neue“ Blog steht

    Die wichtigsten Arbeitsschritte zum Transfer von Nur ein Blog sind vollzogen:

    • 3050 Artikel sind transferiert
    • Die Artikel der Jahre 2018 bis 2020 habe ich händisch nachgearbeitet (Interne Links, Bilder, …)
    • Seiten wie das Impressum sind eingerichtet.

    Damit wird es bald ernst mit dem Umlegen des Schalters von robertlender.info zu nureinblog.at.

  • Wie es jetzt weitergeht – mit meinem Blog

    Nachdem ich gestern meinen Abschied von Serendipity ankündigte gibt es heute den weiteren Fahrplan:

    Im Hintergrund gab es schon den Transfer in das neue – mit WordPress betriebene – Blog.

    Dort habe ich die Artikel aus 2020 nochmals nachbearbeitet und werde das mit einigen noch tun, bevor es losgeht.

    Hier werde ich euch dann die neue Adresse bekannt geben. Ja, die wird es auch geben. Dieser Artikel wird dann wohl der letzte mit Serendipity und unter robertlender.info sein. Ab dann wird im neuen Blog geschrieben.

    Der Parallelbetrieb wird aber nur kurze Zeit laufen. Dann gibt es eine Umleitung auf die neue Adresse. Denn alte Links sollten so gut wie möglich nicht ins Leere laufen. Das muss ich aber am “lebenden Blog-Objekt” machen. Nachdem diese Weiterleitung allein mit einer htaccess funktioniert, kann ich schnell mal zurückstellen, falls irgendetwas nicht klappt.

    Herausfordernd (technisch) wird für mich die Frage, ob ich den RSS Feed AbonnentInnen auch einen reibungslosen Umstieg ermöglichen kann. Auf alle Fälle werde ich den neuen Feed auch hier alsbald posten.

    All das möchte ich noch im Jahr 2020 erledigen. Aber wie ihr sicher aus eigener Erfahrung wisst: Erstens kommt es anders und zweitens überhaupt … bisweilen bin ich optimistisch, dass dieser Zeitplan hält.

    Warum ich zu WordPress wechsle und wie es mir mit der Umstellung geht, werdet ihr dann im “neuen” Blog lesen. Mit dem Beginn des Jahres 2021 wird dann wieder “normal” gebloggt.

  • Lebe wohl Serendipity

    Vorab. Ich höre nicht zum Bloggen auf.

    Ich werde aber meine Blog-Engine wechseln. Sprich, ich wechsle von Serendipity zu WordPress. Oh, Robert hat wirklich WordPress geschrieben!

    Warum ich den Umstieg wage, darüber werde ich in einem nächsten Artikel schreiben. (Update: siehe Warum ich zu WordPress gewechselt bin)

    Jetzt möchte ich zuerst Abschied nehmen von einem guten Stück Software. Und ich möchte Danke sagen.

    Danke an alle, die mich technisch die letzten 15 Jahre unterstützt haben. Danke an all die EntwicklerInnen, die sich um Serendipity, um Plug-ins und Themes kümmern. Danke an alle, die mich damals im Diskussionsforum nett aufgenommen haben und die bis heute einen wunderbaren Support leisten.

    Das ist auch der große Vorteil von Serendipity. Im Forum diskutierst du direkt mit den EntwicklerInnen und bist so durchaus auch in die Entwicklung mit eingebunden, und das auch als reineR AnwenderIn.

    Ein besonderer Dank gilt Matthias Mees. Er hat mir ein feines Theme erstellt, mich auch auf dem Weg in Richtung Barrierefreiheit begleitet. Dabei hatte er mit vielen Anforderungen zu tun. Ruhig und verständlich hat er mir technische Fragen so gestellt, dass ich auch als Laie antworten und mitgestalten konnte. Über viele Jahre und Weiterentwicklungen hat das Theme mein Blog begleitet.

    Nicht zuletzt habe ich mit Matthias immerhin 28 Folgen des Podcast S9y InfoCamp veröffentlicht. Die letzten drei Jahre haben wir es dann nicht mehr geschafft. Daher kann ich den Podcast weiter in Ruhe ruhen lassen.

    In diesen 15 Jahren mit Serendipity habe ich viel über die Techniken des Internets, PHP und MySQL Datenbanken etc. gelernt. Bin aber doch noch in vielem Laie geblieben. Ein Blogger, der sich hin ein wenig zu helfen weiß, aber nur dank anderer technisch „überleben“ konnte.

    Eines möchte ich hier unbedingt festhalten. Serendipity ist ein gutes Werkzeug. Es ist einfach zu installieren und zu warten. Es ist ein Werkzeug, in dem das klassische Bloggen im Vordergrund steht. Ich werde es daher gerne weiterempfehlen, wenn es passt.

    Daher bleiben auch alle Artikel zu Serendipity weiterhin in meinem Blog und sind auch über eine eigene Kategorie leicht abrufbar. Gerne werde ich hin und wieder über Fortschritte bei Serendipity/S9y berichten.

    Noch sind einige Dinge im Hintergrund zu tun. Aber der Umstieg wird voraussichtlich nicht mehr lange dauern. Zumindest möchte ich spätestens mit Beginn des Jahres 2021 euch im „neuen“ Nur ein Blog begrüßen.

    Daher nochmals: Danke an alle, die Serendipity hegen und pflegen. Ich wünsche euch weiterhin viel Freude und Elan. Möge Serendipity/S9y auch in 15 Jahren noch eine Alternative sein.

  • In diesen Zeiten …

    Mund-Nasen-Schutz auf Wiese liegend

    … ist der Mund-Nasen-Schutz das neue Hundstrümmerl.

  • 3.000 Artikel

    Ich mag runde Zahlen. Bei meinem Blog habe ich es versäumt.

    Mein Blog steht bei über 3.050 Artikeln. Die Anzahl von 3.000 Artikeln dürfte ich somit mit April 2020 erreicht haben.

  • Das muss nicht schön aussehen

    Instagram Influencer und ihre „schönen“ und „perfekten“ Körper. Alles ins rechte Licht gerückt, nachbearbeitet und gestylt.

    Zu Recht wird das von vielen bekrittelt. Zu viele folgen diesen Nicht-Vorbildern und quälen sich, sind psychisch wie physisch bald damit überfordert.

    Nicht, dass es zu vergleichen wäre. Aber als ich jetzt wieder auf Instagram war, dachte ich an mein Blog, meine Art zu bloggen.

    Im Hinterkopf habe ich auch diesen Anspruch, dass es perfekt aussehen soll. Da sollten mehr Fotos sein, da gehört am Aufbau geschraubt.

    Nein. Halt. Stopp. Ich muss gar nichts. Mein Körper ist nicht perfekt und mein Blog muss es schon gar nicht werden.

    Mein Blog ist der Platz, wo ich so sein darf, wie ich bin. Na ja, mit Abstrichen, weil ich habe ZuschauerInnen, bin da nicht allein. Ich lasse euch nicht in alle Ecken meines Privatlebens. Dafür führt man dann Tagebücher, die im Nachkästchen liegen.

    Also. Mein Blog, meine Schönheitsregeln. Wenn ich mal Lust auf ein Foto habe, dann ist es gut. Ansonsten gibt es nur den Text.

    Ich muss nichts verkaufen, ich muss nicht gelesen werden. Ich schreibe hier gerne. Wenn ihr das ebenso gerne lest, dann seid willkommen.

    Mein Blog folgt keinem Schönheitsideal.

    Es hat Beinbehaarung, Bauchringe und Dehnungsstreifen.

  • Heinz Conrads Weihnachten 2020

    In der ORF TVTHEK findet sich im Rahmen der Sendung „24 pieces – Weihnachtliches aus dem Archiv“ das Lied Brief an das Christkind interpretiert durch Heinz Conrads. Die Sendung ist noch 19 Tage abrufbar.

    Am 5. Dezember 2020 gab es im ORF Heinz Conrads als ORF Legende. Diese Dokumentation gab es für alle Heinz Fans schon öfters im Programm.

    Derer gibt es wohl einige. Denn rund um diesen Fernsehbeitrag hatte mein Counter einen Peak. Mehr als 200 BesucherInnen wollten etwas in meinem Blog über Heinz Conrads nachlesen.

    Das ist wieder Motivation für mich, Heinz Conrads in meinem Blog nicht zu vergessen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Blue Beanie Day 2020 — ein Rückblick

    Der Blue Beanie Day 2020 ist vorüber, siehe meine Vorankündigung Morgen ist der Blue Beanie Day.

    Nachfolgend eine kleine Liste, der Aktionen, Links und Beiträge, die mir so aufgefallen sind. Gerne könnt ihr diese ergänzen.

    Blaue Hauben …

    Danke an alle, die in der einen oder anderen Form mit gemacht haben. Ich habe nicht jeden Tweet aufgeführt, sondern nur ein paar ausgewählte. Etliche mehr findet ihr auf der Blue Beanie Day Social Wall.

    Die Piratenpartei Deutschland twitterte über den Blue Beanie Day. Das war schon ein gutes Startsignal am 30. November, da deren Account über 150.000 Follower erreicht.

    Der Cute Calender listete den Blue Beanie Day als Ereignis auf.

    Daniel Imrich erinnerte „tippfaule Menschen“ daran, dass man Alternativtexte auch per Spracherkennung ansagen kann 😉

    David B Berman, feierte seinen Geburtstag und den Blue Beanie Day.

    Der Landschaftsverband Rheinland veröffentlichte ein Video zum Blue Beanie Day mit einer Vielzahl an Menschen, die sich blaue Hauben aufsetzen.

    Der Podcast „barrierefrei aufgerollt“ erinnerte an seinen Beitrag: Barrierefreiheit im Internet

    Eric Eggert veröffentlichte ein eigenes Video, in dem er uns erklärt How Webstandards are born (in Englisch, aber mit Untertiteln). Und als engagierter Webentwickler bot er auf seinem Blog auch ein Transkript seines Videobeitrags an. Für alle zum Nachlesen.

    Gunnar Bittersmann erinnerte nochmals daran: How to use Hashtags

    Auch der Wikipedia Eintrag zum Blue Beanie Day wurde mehrmals in Tweets erwähnt.

    Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreich setzte ihrem Maskottchen August eine blaue Haube auf. Nebenbei: August ist ein sehr netter Maulwurf 🙂

    Manche sind mit ihrer blauen Haube nicht ganz fertig geworden, setzten sie aber trotzdem auf. Danke dafür 🙂

    Jeffrey Zeldman war natürlich auch dabei, eine blaue Hauben aufzusetzen. Jeffrey hat sein damaliges Buch über Webstandards mit einer Titelseite versehen, auf der er mit blauer Haube zu sehen war. Quasi der Ausgangspunkt des Blue Beanie Day.

    Manch Webdesigner schrieb einen Artikel über den Blue Beanie Day und Webstandards (Lineo) oder auch trivention über den Tag der blauen Mützen.

    Dann war es Abend und ich twitterte:

    In Teilen dieser Welt ist er schon zu Ende, in anderen beginnt er erst so richtig.
    Aber eigentlich sollte jeder Tag ein sein.

    Martin Underhill bloggte zum Tag über Google are spoiling my Blue Beanie Day und meinte abschließend

    Blue Beanie Day is a great reminder to keep fighting for browser diversity and playing by the rules.

    In einem Tweet erinnerte Chris an den Blue Beanie Maker, ein kleines Webprojekt, mit dem man Profilfotos mit einer virtuellen blauen Haube versehen kann.

    Martin Schienbein zog den Start seines Newsletters etwas vor und veröffentlichte einen ersten Newsletter Beitrag zum Blue Beanie Day.

    Bei Stevie Martin habe ich dann eine Parodie zum Thema Captchas gefunden. Ja, genau so ist es, wenn man in der Hölle der Captchas landet.

    Die Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichte vorab die Langfassung eines Interviews mit mir über den Tag der blauen Mützen. Leider liegt der Artikel hinter einer Paywall und ist nur AbonnentInnen zugänglich. Kleine Anmerkung: Am 5. Dezember 2020 erschien dann eine Kurzfassung unter dem Titel Wie man digitale Stolpersteine umgeht, aber wiederum hinter einer Paywall. Trotzdem freut es mich, dass auch die „großen“ Medien das Thema aufgreifen und hoffe für nächstes Jahr weiteres Interesse.

    An diesem Tag setzten etliche ihre blauen Hauben auf, twitterten ihre Fotos, änderten Profilfotos oder kommentierten. All diesen nochmals ein Dank für das mitmachen und aufmerksam machen.

    Ein Web für alle!

    Ein schönes Zitat war Folgendes:

    Designing for #a11y doesn’t mean designing for disability. It means designing for all your users, regardless of the ways in which they need to access your product.

    Auf Deutsch:

    Für Barrierefreiheit zu entwerfen heißt nicht, für Behinderungen zu entwerfen. Es bedeutet für alle NutzerInnen zu entwerfen, egal welche Wege sie benötigen, um einen Zugang zu deinem Produkt zu erhalten.

    Die Original-Quelle konnte ich bisweilen nicht herausfinden.

    Blue Beanie Day 2021

    In meinen Profilbildern habe ich meine blaue Haube wieder abgesetzt. Das Thema ruht damit nicht.

    Jeder Tag ist ein Tag, an dem ich Zeichen für ein Web für alle setzen kann.

    Spätestens am 30. November 2021 setzen wir dann gemeinsam wieder blaue Hauben auf.

  • Ralf Siegfrieds PhotoSlowWalk

    Das freut! In einem Tweet von Ralf Siegried konnte ich lesen, dass er die Idee des PhotoSlowWalk aufgegriffen hat und selbst langsam durch seine Wohnung wanderte und Eindrücke mit der Kamera sammelte.

    Die Ergebnisse findet ihr in seinem Album #PhotoSlowWalk@Home November 2020.

    Würde mich freuen, wenn noch weitere die Idee für sich entdecken und das eine oder andere Foto veröffentlichen.