Monat: November 2020

  • Morgen ist der Blue Beanie Day 2020

    Morgen ist es soweit. Am 30. November 2020 begehen einige Menschen weltweit den Blue Beanie Day. Sie setzen blaue Hauben auf für Webstandards und ein barrierefreies Web.

    Nachfolgend nochmals ein paar Links mit Antworten, was den Blue Beanie Day ausmacht und wie man mitmachen kann.

    Auch ich habe meine Haube schon aufgesetzt:

    Profilfoto Robert Lender mit Blauer Haube
    Ich trage auch am 30. November 2020 eine blaue Haube

  • Tomorrow is Blue Beanie Day 2020

    Tomorrow it’s time. On November 30, 2020, some people around the world celebrate Blue Beanie Day. You put on blue beanie for web standards and an accessible web.

    Below are a few links with answers about Blue Beanie Day and how you can participate.

    I’ve already put my blue beanie on:

    Profilfoto Robert Lender mit Blauer Haube
  • Blue Beanie Day 2020 Notizen #2

    Martin Schienbein hat eine feine Idee. Mit dem Hashtag #EineBarriereWeniger sammelt er Aktionen und Ideen, mit denen ganz einfach eine Barriere entfernt wurde. Beispiel ist z. B. der Leih-Scooter, den jemand vom „taktilen Bodenleitsystem“ entfernte.

    Das wäre doch genau das richtige beim Blue Beanie Day.

    • Postet ein Foto mit Alternativtext und erwähnt das auch
    • Erklärt kurz wie das geht
    • Ihr seid WebentwicklerIn und habt einen Webstandard eingesetzt, um eine Website von einer Barriere zu befreien und schreibt darüber

    Was gibt es denn für Möglichkeiten, für Ideen, ganz einfach umgesetzt? Der Blue Beanie Day ist der richtige Tag um diese „kleinen“ Aktivitäten an die Öffentlichkeit bringen.

    Nebenbei: Der Blue Beanie Day nimmt auch langsam in der Social Wall #BlueBeanieDay fahrt auf.

    Beiträge auf Twitter und Co. mit dem Hashtag landen auf der Wall, die dankenswerterweise wieder von den Die Sozialisten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

  • Wenn meine Website mal down ist …

    Gestern war meine Website down. Meine ganze Domain robertlender.info war nicht erreichbar.

    Der Kundendienst meines Providers reagierte innerhalb von Minuten, testete den Zugriff sogar von zwei Standorten, um mir dann mitzuteilen, dass meine Domain erreichbar sei.

    Schlussendlich stellte sich heraus, dass mein Mac irgendein Schluckauf hatte und mit einem Neustart alle Browser robertlender.info wieder aufrufen konnten.

    Für das nächste Mal habe ich mir einen Merkzettel erstellt:

    1. Domain über downforeveryoneorjustme.com checken
    2. Durchatmen
    3. Über alternativen Browser – auf anderem Gerät, nicht im selben WLAN – überprüfen
    4. Ein wenig warten
    5. Durchatmen
    6. Durchatmen und nachdenken
    7. Weitere Schritte setzen

    Das wichtigste ist dabei immer: durchatmen. Denn ein nicht erreichbares Blog macht mich immer etwas unruhig. Aber es ist nicht das Ende der Welt …

  • Blue Beanie Day 2020 Notizen #1

    Ab heute gibt es rund um den Blue Beanie Day Notizen, mit allem das ich rund um das Thema finde.

    Einer meiner Artikel ist auch auf BIZEPS (Danke!) erschienen: Wenn alles nur mehr online geht, brauchen wir ein Web für alle

    In den Kommentaren fand ich einerseits zu einem Artikel des Blinden- und Sehbehindertenverbandes: Unsichtbare Stolpersteine: Hürden im Internet 

    Außerdem wiesen behinderte Menschen, die in Wohnheimen untergebracht sind, darauf hin, dass sie nicht einmal Zugang zu einem Computer hätten oder dass der Zugang nur sehr beschränkt sei. Persönliche Geräte gäbe es öfters gar nicht. Hier fängt die Zugangshürde schon viel früher an.

    Noch ein kleiner Tipp, den man als Seitenbetreiber leicht umsetzen kann: Bitte startet euren Seiten keine automatische Audiowiedergabe. Das kann verwirren. Der Knopf zum Abstellen ist oft nicht schnell gefunden. Prinzipiell sollte man es dem/der NutzerIn überlassen, ob sie Musik, Videos und alles, was sich dort bewegen oder Lärm machen könnte, ansehen oder anhören wollen.

  • Paper Blogging

    Bei Peter Pfläging lese ich etwas über Paper Blogs. Diese spezielle Form des bloggens kannte ich noch nicht.

    Peter beschreibt es so:

    Ein PaperBlog ist ein Blog in dem die Artikel nicht als normaler Text geschrieben werden, sondern als Handschrift in ihrer analogen Form veröffentlicht sind. D. h. ein PaperBlog besteht aus gescannten handgeschriebenen Artikeln!

    Als ich zu Peters Paper Blog surfte, hatte ich schon Bedenken, dass die Barrierefreiheit massiv zu kurz kommt. Der erste Blick ins Blog hat mich ein wenig beruhigt. Das Bild des gescannten handschriftlichen Textes hat zwar keinen Alternativtext. Aber unterhalb des Fotos hat Peter den gesamten Text nochmals abgetippt.

    Paper Blogging. Wieder was gelernt.

  • Blue Beanie Day erklärt

    Am 30. November jeden Jahres findet der Blue Beanie Day statt. Menschen setzen blaue Hauben auf und setzen sich für ein Internet für alle Menschen ein.

    Aber was ist der Blue Beanie Day? Warum geht das jeden und jede etwas an? Wie kann jede und jeder mitmachen?

    Dazu heute ein paar (hoffentlich) einfache Antworten und ganz viele Links 😉

    Webstandards

    Beim Blue Beanie Day geht es um die Bedeutung von Standards für das Web.

    Ein Beispiel dafür sind eure Browser. Egal welchen ihr verwendet, er kann eine beliebige Website darstellen – weil diese auf Standards wie Hypertext Markup Language/HTML oder Cascading Style Sheets/CSS aufbaut.

    Web Standards: Ein Video zeigt uns warum sie wichtig sind. Wer mehr wissen will bzw. es technisch mag, surft zu den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der Web Accessibility Initiative (WAI) des W3C.

    Webstandards sind somit wie Toaster oder Steckdosen (Warum Webstandards wichtig sind).

    Barrierefreiheit

    Warum die vielen Anstrengungen für ein barrierefreies Web wegen so einer kleine Zielgruppe, sagen manche Firmen und warum darin investieren.

    An sich müsste uns jeder Mensch wichtig sein.

    Es betrifft aber auch mehr Menschen, als man denkt. Der schlechte Farbkontrast auf einer Website, sodass die Schrift für viele nur mehr schlecht lesbar ist. Eine Gipshand, die mich zwingt den Browser mit der Tastatur zu bedienen und nicht mit der Maus.

    Oder die leidigen Captchas (Die Hölle braucht niemand) für die es nur heißen kann: Weg – sofort!. Wer hat nicht schon mal verzweifelt versucht, die richtigen Buchstaben zu entziffern, alle Ampeln zu entdecken, nur damit er/sie einen Online-Dienst nutzen konnte.

    Mehr zum Thema findet ihr in reCAPTCHA v3 oder der NutzerInnenfrust ist noch nicht zu Ende sowie bei meinem unfreiwilligen Selbstversuch mit Audio Captchas.

    Jede und jeder kann Barrierefreiheit…

    Es sind nicht nur die „Großen“ (Firmen, Behörden,…) die etwas zur Barrierefreiheit im Netz beitragen können. JedeR von uns kann es.

    Fangen wir mal mit BloggerInnen an.

    Ich selbst habe schon den langen Weg eines Bloggers zur Barrierefreiheit hinter mir. Lest ein wenig nach, welche Überlegungen mich zu mehr Barrierefreiheit in meinem Blog brachten.

    So ein Weg ist natürlich nie beendet. Barrierefreiheit ist nicht nur ein Zustand, sie ist auch eine innere Einstellung.

    Erste Tipps dazu gibt es im Beitrag:Barrierefreies Internet in 19 Minuten.

    Barrierefreiheit kann man nicht auslagern

    Barrierefreiheit liegt auch an uns. Denn das eine ist die Technik, dass andere sind die Menschen, die einen Text tippen, Bilder auf einer Website platzieren. Menschen, die meistens ein Content Management System nutzen um ihre Inhalte an die Öffentlichkeit zu bringen.

    Da stellen sich einem zum Beispiel Fragen, wie man Alternativtexte für Grafiken erstellt. Denn auch sehbehinderte Menschen wollen wissen, was auf einer Grafik oder einem Foto zu sehen ist.

    Wir schreiben doch nur auf Social Media

    Viele haben gar keine Blog, betreiben keine Website. Da heißt es dann oft:

    Auf Facebook, auf Twitter, … müssen sich die Betreiber um die Barrierefreiheit kümmern! Ich kann da ja gar nichts tun.

    Stimmt. Die technischen Voraussetzungen müssen die großen Player selbst schaffen. Aber du kannst einiges tun!

    Denn man kann barrierefrei auf Instagram, Facebook und Co posten und sollte dabei darauf achten, ob man Alternativtext zu Fotos auf Instagram und Facebook hinzufügt, Hashtags barrierefrei verwendet und mehr.

    Manchmal muss man auch abwägen. Für viele ist eine gegenderte oder geschlechtsneutrale Schreibweise wichtig, eine politische Aussage. Aber die Sternchen und Unterstriche für weitere Geschlechter oder Geschlechtsidentitäten machen es manch anderen schwer. Ich habe hier nicht die perfekte Lösung, aber mal als Anregung zwei Artikel: Barrierefrei gendern und Barrierefrei gendern 2.

    Blue Beanie Day

    Es war das Jahr 2007 als der Blue Beanie Day nach Österreich kam.

    Eine kurze Einführung zu seinen Hintergründen findet ihr unter

    Der Blue Beanie Day findet sich auch in der deutschsprachigen Wikipedia.

    2020: als wir (fast) alle online waren

    Dann kam Corona, Ausgangssperren und wir mussten zu Hause bleiben. Fast alles sperrte zu und stellte – oft mehr schlecht als recht – auf online um.

    Das Internet, das Web ist noch wichtiger geworden. Es ist daher ebenso noch wichtiger geworden, dass es auch jeder und jede nutzen kann:

    Was mich zum Aufruf führte: Wenn alles nur mehr online geht brauchen wir ein Web für alle und zum Start der Vorarbeiten für den Blue Beanie Day 2020 – Ein Web für alle.

    Was du beitragen kannst

    Einiges habe ich hier schon erzählt. Wenn du selbst zum Blue Beanie Day beitragen möchtest, dann ist es das Wichtigste das Anliegen bekannter zu machen.

    Wenn du magst, setze eine blaue Haube auf und ändere rund um den 30. November 2020 dein Profilfoto.

    Ein paar Ideen, was du tun kannst, findest du unter „Ich setze eine blaue Mütze auf und …“. Eine spezielle Idee wäre ein Gedicht für Barrierefreiheit zu twittern oder zu posten.

    Als ersten Schritt kannst du auf die Aktion selbst hinweisen in dem du auf diesen Artikel verweist oder auf die allgemeine Seite des Blue Beanie Day unter https:/roblen.at/einweb.

    Verwende bitte dabei den Hashtag #BlueBeanieDay damit die Artikel besser gefunden werden und auch auf der Blue Beanie Day Social Wall auftauchen.

    Warum ich das mache

    Manche fragen mich, warum ich die Idee des Blue Beanie Day jährlich so hochhalte. Dafür gibt es mehrere Gründe.

    Ich habe Menschen kennen gelernt, für die der Zugang zum Web eine wirkliche Steigerung ihrer Lebensqualität bedeutet hat. Sie konnten mit andern kommunizieren, Informationen suchen und finden. Dies ganz selbständig und ohne auf Hilfe von anderen angewiesen zu sein. Webstandards und barrierefreie Gestaltung der Websites sind dazu notwendig.

    Ich erlebe selbst immer wieder, wie mir Barrierefreiheit hilft, obwohl ich selbst keine größeren Einschränkungen habe. Captchas als Problem habe ich schon genannt. Barrierefreies Webdesign hat schon immer darauf geachtet, dass die Inhalte einer Website unabhängig vom Ausgabegerät (ein Browser, ein Screenreader, ein Braille-Lesegerät gelesen werden können. Daher sind solcherart gestaltete Seiten auch auf meinem Smartphone oder Tablet besser les- und bedienbar.

    Standards sind offen, jedeR EntwicklerIn kann sie nutzen. Sie binden uns nicht an ein Produkt. Ich kann den Browser, das Mailprogramm nutzen, das mir am besten liegt. Weil die Kommunikation mit diesen Programmen über Standards läuft. Das Gegenteil erleben wir gerade bei Online-Konferenz-Werkzeugen, bei denen ich meine potentiellen GesprächspartnerInnen immer fragen muss, ob sie gerade dieses eine Programm nutzen können und dürfen.

    Stellt euch vor, ihr müsstet jedes mal fragen, ob euer Gegenüber eh Firefox verwendet um eure Website / euer Blog lesen zu können oder ob sie Outlook verwendet, damit ihr ihr eine Mail senden könnt.

    Schlußendlich ist es Teil meiner Einstellung zu einer Gesellschaft, die niemanden ausschliessen sollte.

    Denn es ist Teil meiner Art zu bloggen, als Open Blogger (siehe Open Blogging Manifest).

  • Blue Beanie Day 2020 – Ein Web für alle

    Am 30. November 2020 ist „Blue Beanie Day“. An diesem Tag setzen Menschen blaue Hauben auf, um ein Zeichen für ein Internet ohne Barrieren zu setzen.

    Heute möchte ich euch einladen, beim Blue Beanie Day mitzumachen und dabei nicht nur eine Haube aufzusetzen.

    Blaue Haube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Eine Beschreibung des Blue Beanie findet ihr unter Ein Web für alle – Blue Beanie Day bzw. unter dem Kurzlink https://roblen.at/einweb.

    Wenn alles online geht, geht bei manchen nichts mehr
    Im Artikel [[Wenn alles nur mehr online geht brauchen wir ein Web für alle]] habe ich damit begonnen zu erklären, warum das Thema im Jahr 2020 nochmals bedeutender geworden ist.

    Lasst es mich an zwei Beispielen erklären.

    Beispiel 1: Videokonferenzen

    Sitzungen über Online-Werkzeuge sind wichtig geworden. Konferenzen und Schulungen werden derzeit bei vielen hauptsächlich online abgehalten.

    Es gibt unterschiedliche Systeme am Markt. Jedes mal, wenn ich mit Menschen online zusammensitzen möchte, muss ich erst fragen, ob Tool X bei der Person installiert ist. Es stellt sich dabei die Frage, ob jemand es in der eigenen Institution installieren darf.

    Man stelle sich vor, dass Web wäre so organisiert. Jeder Browser hätte seinen eigenen Standard. Ein Website, die am Firefox läuft, kann man in Edge oder Safari nicht einmal ansehen.

    Es bräuchte so etwas wie HTML und Co. für Videokonferenzen. Ein Übertragungsstandard, den unterschiedliche Programme nutzen können. Dann wäre es egal, ob ich Zoom, Skype, Teams oder wie sie alle heißen, nutze. Ich kann mit jedem reden.

    Ganz schlecht schaut es mit der Frage aus, wie gut diese Systeme behinderte Menschen unterstützen. Untertitelung für RednerInnen, Einblendung von DolmetscherInnen für Gebärdensprache neben dem/der Vortragenden, all das sind noch keine Selbstverständlichkeiten.

    Beispiel 2: Online Games

    Gemeinsam spielen ist ein Grundbedürfnis vieler Menschen. Das geht kaum mehr gemeinsam an einem Ort. Glücklicherweise haben wir Online Games. Aber können diese Spiele blinde, gehörlose oder in der Bewegung eingeschränkte Menschen (um nur einige zu nennen) nutzen und ihren Spaß damit haben?

    Setz dem Internet eine Haube auf

    Der Blue Beanie Day will auf die Bedeutung von Standards und ein barrierefreies Internet hinweisen. Sich ein blaue Haube aufzusetzen, ein Profilfoto damit zu posten, ist das eine.

    Das Internet braucht noch mehr blaue Hauben.

    Daher meine Einladung:

    Schreibt einen Artikel, einen Tweet, einen Facebook Eintrag was euch im Netz behindert. Wo seht ihr, dass Standards fehlen? Wo gibt es Werkzeuge und Ideen, die wir kennen sollten?

    Setzt einer E-Mail eine Mütze auf und verschickt diese. Schreibt an eine Organisation, eine Behörde, eine Firma, was diese verbessern könnte.

    Seid dabei positiv, konstruktiv. Macht Vorschläge. Bietet – wenn ihr euch in der Lage seht – eure Hilfe an.

    Schreibt, was euch nervt. Über das, wo ihr verzweifelt seid, weil man euch Barrieren auftürmt.

    Es wäre schön, wenn dieser Blue Beanie Day all die Gedanken, Probleme und Ideen ein wenig mehr sichtbar macht.

    Setz eine Haube auf und …

    • poste dein Foto auf Twitter oder Facebook und setze einen Link auf https://roblen.at/einweb
    • schreibe über deine eigenen Erfahrungen
    • poste einen guten Artikel, den du zum Thema gefunden hast
    • frag doch einen behinderten Menschen in deiner Umgebung, wie es ihm/ihr im Web so geht und
      • lade ihn/sie zu einem Gastartikel in deinem Blog ein (und wenn es 10 Zeilen sind) – insbesondere wenn dein Blog sich noch nie mit dem Thema beschäftigte 🙂
      • mach ein kleines Video
      • schreibe über deine Erfahrungen
      • lade ihn/sie ein, selbst etwas im Netz zum Thema zu hinterlassen
    • überlege, wo du dir Standards im Netz wünschen würdest, damit du einfach zwischen Anwendungen wechseln könntest
    • schreib als WebentwicklerIn deine Tipps, wie du das Internet barrierefreier gestaltest oder gib uns Links zu guten Informationsquellen
    • schreib warum gerade in Zeiten von Covid-19 das Thema für dich noch wichtiger geworden ist
    • hab eine andere Idee

    Mach es zum Thema

    Kurz gesagt: Mach das Anliegen des Blue Beanie Day zum Thema. Und wo es geht poste bitte den Link https://roblen.at/einweb damit noch mehr mitmachen. Gerne schon jetzt.

    Damit der Hashtag #BlueBeanieDay (bitte mit Großbuchstaben für jedes Wort im besten Fall an dem Tag trendig wird.

    Wir verändern nicht die Welt, aber uns

    Eine blaue Mütze verändert nicht die Welt. Aber der Mensch darunter kann viel bewirken. Im Großen wie im Kleinen.

    Denn das World Wide Web hat mit der Idee eines Menschen begonnen.

    Nachtrag: Begrifflichkeit

    Ich schreibe da oben von Internet und vom Web. Das ist nicht dasselbe. Das World Wide Web ist ein kleiner Teil all dessen, was mit dem Internet verbunden ist.

    Überall dort, wo wir online miteinander verbunden sind, gibt es Barrieren. Und über die wollen wir beim Blue Beanie Day erzählen.

  • PhotoSlowWalk

    Barbara Pa (siehe ihre Fotos auf Instagram) hat mich zu folgender Idee inspiriert: dem .

    In Zeiten von Covid-19 sollen wir nur beschränkt die eigene Wohnung verlassen, den Kontakt mit Menschen – so weit es geht – vermeiden. Was liegt da näher, als die eigenen vier Wände für einen Photowalk zu nutzen.

    Beim entdeckt ihr eure Wohnung oder auch nur ein Zimmer ganz langsam. Schaut in alle Ecken. Seht euch Kästen und Bilder genau an. Entdeckt die kleinen Dinge, die herumstehen, -hängen oder -liegen.

    Und fotografiert sie aus speziellen Winkeln. Ganz aus der Nähe. Überlegt euch vorab oder danach, ob es vielleicht zu der Fotografie eine Geschichte gibt. Oder erzählt mit einer ganzen Fotostory (der kleinen Dinge) eine wahre oder erfundene Geschichte.

    Nachfolgend findet ihr ein paar Fotos, die ich bei einem geschossen habe. Von der Nähe wirkt manches ganz anders, macht einen ganz neuen Eindruck.

    Und wie „Slow Walk“ schon sagt, geht es darum, langsam zu gehen, sich Zeit zu lassen etwas zu entdecken. Den Blick schweifen lassen und Neues im Bekannten zu finden.

    Vielleicht bietet so ein in Zeiten, in denen anscheinend dauernd etwas passiert, euch auch die Möglichkeit ein wenig vom Alltag loszulassen, ein wenig zu entspannen.

    Probiert selber aus, wie ein funktioniert und wie er für euch Sinn ergibt und Spaß macht.

    Wenn ihr so einen Walk macht, dann verwendet bitte den Hashtag und schreibt mir (oder bloggt, twittert,…) wie es euch dabei ergangen ist.

    PS: Danke an Barbara für die Anregungen zum Artikel 🙂

  • Onyx Boox Max 3 Erfahrung

    Dirk Deimeke zieht nach ein paar Monaten Resümee über die Nutzung seines Onyx Boox Max 3.

    Danke auch hier für die Erwähnung meiner Erfahrungen, insbesondere mit dem kleineren Nova 2.