Monat: März 2020

  • BarCamp – was ist das eigentlich und was bringt es?

    MoreThanDigital erörtert in einem langen Artikel „BarCamp – was ist das eigentlich und was bringt es?“ .

    Für Barcamp KennerInnen nicht viel neues. Aber ich finde es immer schön und gut, wenn mehr über Barcamps erzählt wird.

    Interessant ist der Vergleich zwischen World Café und Barcamp Format.

  • Mein Blog ist up to date

    Mein Blog ist seit kurzem wieder auf neuestem Stand. Vor ein paar Tagen wurde Serendipity 2.3.4 als „Security Update“ veröffentlicht. Am Wochenende habe ich es installiert. Ging wie immer innerhalb von einigen Minuten.

    Kurz davor gab es mit Serendipity 2.3.3 einige Bugfixes und kleine Verbesserungen.

    All die Arbeit war auch eine Auswirkung des ersten #s9ycamp 2020 (virtual edition) . Eigentlich als Treffen im Linuxhotel geplant wurde aufgrund des bekannten Virus ein Online Treffen.

    „Onli“ gibt in seinem Rückblick auf das virtuelle Serendipity-Camp (und neues zu utf8mb4) ein bisschen Einblick in die Rahmenbedingungen des Treffens.

  • Danach?

    Weil sich einige darüber Gedanken machen, wie es „nach Corona“ in unserer Gesellschaft aussehen wird, habe ich auf Twitter einfach nur mal Fragen gestellt:

    Danach? Tourismus und Reisen neu denken? Soziale Nähe neu definieren? Die wahren SystemerhalterInnen besser entlohnen? Digitalisierung als Chance begreifen? Überwachung nicht zum Selbstzweck werden lassen? Die besteuern, die bisher Schlupflöcher fanden?

    Danach? Dankbar sein und an die denken (und auch handeln), die es nicht so gut überstanden haben? Körperliche Nähe besonders schätzen? Den Klimawandel nicht vergessen? Innehalten und Zeit zum nachdenken lassen, was danach bedeutet? Nicht einfach nur weitermachen wie vorher?

    Danach? Wann ist überhaupt danach? Wird es ein danach überhaupt geben? Werden wir unser Leben für immer umstellen müssen?

    Danach? Hoffnung schöpfen? Kreativ bleiben? Gemeinsam handeln?

    #BleibtGesund

    Jetzt und danach. Oder wie immer das heißen wird.

  • Ein Corona-Tagebuch führen

    Das Schreiben gut tut habe ich schon oft erfahren. Ein paar meiner Texte kennt ihr vom Projekt *.txt.

    Vor ein paar Wochen habe ich mir die Tagebuch App Day One auf meine Geräte geladen.

    An sich ging es mir eher um die Dokumentation von Ereignissen etc. und gar nicht so um meine Gedanken zum Tag.

    Seitdem der Corona-Virus mehr in unseren Köpfen auftauchte und spätestens seit den Ausgangsbeschränkungen hier in Österreich ist es ein wenig anders.

    Ich schätze es ein paar Gedanken zum Tag niederzuschreiben. Was mir so im Kopf vorgeht. Mal rund um die Situation mit dem Virus und mal eher, wie ich und andere damit umgehen. Wie es mir im Home Office geht und wie sich manche Einstellungen ein wenig verändern.

    Das tut mir gut. Es sind keine hochtrabenden Dinge. Aber mal niedergeschrieben sind sie draussen.

    Und ich hoffe, dass ich in einigen Jahren dann wieder mal „nachblättern“ kann, was da so alles rund um mich, in mir und mit mir passiert ist.

  • Hundstage

    In meiner kleinen Hütte.

    An der Kette.

    Rauskommen zum Fressnapf.

    Niemand der mich streichelt. Berührt.

    Corona.


    Es passte. Für 5 Minuten etwas traurig sein. Ansonsten bin ich ja auch der Onliner, der gerade im Netz so viel Vernetzung erlebt. Und ich bin auch nicht allein zu Hause. Das tut gut.

    #BleibtGesund

    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort “Hundstage“.

  • Nicht alles muss raus …

    Corona. Da kommen Nachrichten, die einem ärgern und die man kommentieren möchte. Und dann warte ich ein wenig. Kenne ich die Hintergründe? Kann ich selbst die Lage gute einschätzen?

    Dann posten Menschen lustige Sprüche, Fotos,… und ich will sie spontan retweeten, warte und fünf Minuten später finde ich das gar nicht mehr so lustig.

    Auf Twitter schrieb ich:

    Was früher gilt, gilt für mich derzeit doppelt. Nicht jeder Tweet muss getweetet werden. Nicht alles ist lustig, nicht jede Häme gerechtfertigt. Und man muss nicht zu allem eine Meinung haben … oder sie in die Twitterwelt vervielfältigen.

    Das heißt nicht, dass ich keine Tweets schreibe, dass ich nicht auch Fragen stelle und dass ich manch (vermeintlich) humorvolles nicht in die Welt rausschicke.

    Aber ich versuche nicht gleich jedem „Retweet-Impuls“ zu folgen sondern mir ein wenig Zeit zu geben. Weil ich daran glaube, dass jeder und jede Einzelne auch eine Verantwortung hat, wie diese Social Media Welt aussieht. So wie wir Verantwortung von der Presse-Medien-Welt einfordern.

    #BleibtGesund

  • grenzenlos

    Die Grenze ist die Tür.

    Küche, WC, Wohnzimmer, Bad, Schlafzimmer.

    Meine Welten, die ich erkunde.

    Der Bildschirm, Tastatur, Maus.

    Meine Reise durch die Welt.

    Wie schnell sich Grenzen verschieben.

    In der Welt, in meinem Kopf.


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort „grenzenlos“.

  • Nähe trotz Distanz

    Ein paar Textsplitter zu …

    In Zeiten von Corona wird das „Social Distancing“ ausgerufen. Ich muss sagen, der Begriff gefällt mir nicht. Wir sollen den anderen nicht physisch näher kommen.

    Kein Hand geben, nicht umarmen, nicht aus dem Haus gehen, niemanden treffen, nicht gemeinsam feiern, nicht gemeinsam trauern oder sich fürchten. Nicht dem mir gegenüber Stehenden einen Witz erzählen und prustend loslachen.

    Das alles sollen wir aus guten Gründen nicht.

    Und gerade jetzt brauchen wir soziale Treffpunkte, Möglichkeiten sich zu treffen, zu reden, zu plaudern, zu weinen, zu lachen.

    Das (wie manche meinen) „nicht echte“ Internet gibt uns jetzt die Möglichkeit uns Nahe zu sein. Einfach unser soziales Leben zu leben.

    Daher schlug ich auf Twitter vor doch statt „Social Distancing“ eher „Physical Distancing“ zusagen und auch von „Social Proximity“ zu sprechen.

    @Kellerabteil wies mich auf die Begriffe „Spatial Distancing“ und „Social Closeness“ hin.

    Uli Feichtinger twittert dazu:

    „Ich antworte mit #EmotionalApproaching auf #PhysicalDistancing!“

    Luca Hammer nennt es in seinem Facebook Post „Räumliche Distanzierung“ und nennt auch den Begriff „Distance Sozializing“. Dies habe ich dann wie folgt kommentiert:

    Der Begriff würde mir auch besser gefallen. Der Mensch ist ein soziales Wesen (meistens). Seien wir froh, dass wir jetzt Internet und Co haben. Bin gespannt, ob die Leute, die immer sagen: „Das im Internet ist aber nicht das echte Leben“, noch immer dabei bleiben.

    Welchen Hashtag würdet ihr für euch persönlich finden?

    #BleibtGesund

  • Erwähnung von alleinr.at

    Im Newsletter der katholischen Jugend Salzburg für März 2020 findet sich auch eine nette Erwähnung von alleinr.at:

    Schenken Sie sich einen Moment der Ruhe –
    im Ruheraum des Web alleinr.at

    Ja, Alleinr soll man mit Augenzwinkern sehen.

    In Zeiten wie diesen sind viele von uns gerade verstärkt im Netz unterwegs oder entdecken das Netz als wichtige Form der Kommunikation nach "außen".

    Da will man vielleicht gar nicht Alleinr sein. Oder man braucht jetzt gerade ein wenig einen Ruheraum. Den muss jedeR für sich selbst definieren. Wenn das klicken zwischendurch auf Alleinr etwas hilft – oder nur die Erinnerung daran, dass auch das Netz entschleunigend sein kann, dann würde mich das freuen.

    #BleibtGesund