Monat: Januar 2019

  • S9y Plugin Verwaltung – Problem gelöst

    Schon seit einiger Zeit „quälte“ mich ein Problem im Backend von Serendipity/S9y (meine Blogengine). Wann immer ich ein neues Seitenleisten Plugin installieren wollte oder die Online-Update-Funktion startete landete ich auf eine leeren Seite.

    Im S9y-Forum wurde einiges überlegt. Aber nun hatte @onliandone den richtigen Hinweis.

    Spartacus durchsucht das „plugins“ Verzeichnis und versucht bei einem Update auch ganz veraltete zu laden. Ich habe daher alle nicht verwendeten gelöscht. Siehe da, alles läuft wieder rund.

    Beim Löschen verlief mir zweimal ein Fehler und ich entfernte auch aktive Plugins. Habe ich dann nochmals transferiert. Im Backend gab es aber eine Fehlermeldung. Wenn man dann versuchte das Plugin nochmals zu aktivieren gibt es eventuell die Fehlermeldung, dass eine doppelte Installation verboten sei. Aber das Backend kennt das Plugin wieder.

    Danke Onli. Du hast mir sehr weitergeholfen.

  • Danke, Martin Habacher (@mabacher)

    Gestern Abend hat mich die Nachricht ereilt. Martin Habacher ist tot.

    Ich kann es noch immer nicht ganz fassen. Martin war so präsent in seinen Videos. Immer wieder hat er mich damit zum Nachdenken und auch zum Lachen gebracht

    Ich überlege was ich alles über Martin sagen könnte und sollte, dabei hat Martin Ladstätter vieles schon gestern gesagt.

    Auch wenn du es nicht mehr liest, Martin, möchte ich Danke sagen.

    Danke für dein Engagement. Danke für deine Ideen und Initiativen. Danke für deinen Humor.

    Wer Martin nicht kannte, dem empfehle ich einen Blick in den Mabacher Youtube Kanal. Ich hoffe, dass dieser Kanal noch lange besteht. Denn mit all seinen Videos hinterlässt uns Martin viel zum Nachdenken – und auch zum lachen.

    Auf seinem Blog findet sich eine kurze Selbstbeschreibung

    Ich bin ein Blogger. Ich bin ein Werber. Ich bin ein Filmemacher. Ich bin ein Kommunikator.

    Ja, das war er. Er war ein Werber. Er hat für die Anliegen behinderter Menschen geworben, manchmal mit unkonventionellen Mitteln. Aber das machen Werber eben. Für die Sache. Und ja, er war ein Kommunikator. Er hat nicht nur aufgedeckt, er hat mit Menschen gesprochen. Er hat sie unterstützt das Anliegen zu verstehen und die Umstände auch zu verbessern.

    Das traurige ist, dass aus all den „Ich bin“ nunmehr ein „du warst“ geworden ist.

    Ich habe einmal über Martin gebloggt und er bedankte sich, dass ich nicht pathetisch geworden bin. Aber heute kann ich nicht anders. Denn solange wir an dich denken, dein Engagement als Vorbild nehmen und solange deine Videos uns Inspiration verleihen. Ja, solange bist du auch noch ein Stück da. Bleibst damit ein Werber und ein Kommunikator.

    Danke, Martin.

  • Ich entdecke Reddit

    Manchmal dauern bei mir Dinge etwas länger. So habe ich das damalige Web 2.0 etwas später für mich entdeckt, bin dafür aber umso intensiver eingestiegen. Wobei auch das ist relativ, denn meine persönliche Umgebung konnte zu diesem Zeitpunkt mit dem Begriff schon gar nichts anfangen.

    Seit Jahren lese ich immer wieder über Reddit. Aber erst in den letzten Tagen bin ich wirklich mal etwas tiefer eingestiegen und versuche mir einen „Überblick“ zu verschaffen, was die Plattform (für mich) kann. (mehr …)

  • Markdown benutzen

    In meinem Blog benutze ich seit einem Jahr nur mehr Markdown als Auszeichnungssprache.

    Dirk Deimeke gibt nun ein paar gute Tipps (Links), wie man gutes Markdown schreibt.

    Warum überhaupt eine Auszeichnungssprache und warum dann Markdown?## Non-WYSIWYG

    Natürlich gibt es feine What You See Is What You Get Editoren für ein Blog. Aber man kennt das auch von Word. Da schwindelt sich irgendwo eine Formatierung rein und „zerschmeisst“ einem das Layout.

    Eine Auszeichnungssprache ermöglicht mir einige wichtige Punkte:

    • Ich kann meinen Text in jedem einfachen Editor schreiben und gleichzeitig auch das Aussehen (Überschriften, Fett, Listen,…) festlegen.
    • Ich kann Links im Editor gleich korrekt beschreiben ohne auf HTML zurückgreifen zu müssen.
    • Die Texte haben zwar Formatierungsanweisungen, aber die sind nicht aufdringlich und stören den Lesefluss nicht.
    • Auszeichnungssprachen – wie Markdown – sind schnell gelernt. Die wenigen Dinge für Überschriften, etc. merkt man sich nach wenigen Artikeln.

    Markdown

    Wie ich mit einer Auszeichnungssprache im Blog anfing verwendete ich Textile. Auch ein feines Markup.

    Mit den Jahren merkte ich aber, dass Markdown aber ein gewisser Standard wurde:

    • Editoren unterstützen oft Markdown, z.B. mit einer Vorschau, wie der Text formatiert aussehen würde
    • Andere Apps lassen einem ebenfalls Markdown für Überschriften oder Links verwenden.
    • Wer als Markdown kann, kann dieses in vielen Apps nutzen.
    • Wer seine Texte in Markdown erstellt, kann diese auch in andere Apps übertragen.

    Nach über ein Jahr Markdown Nutzung ist mir manche Formatierungsanweisung in Fleisch und Blut übergegangen. Jetzt schreibe ich diese beim tippen eines Textes quasi nebenbei.

  • Open Source Projekte unterstützen

    Dirk Deimeke schreibt über Finanzen an Open-Source-Projekte….

    Auch ich nutze eines an Open Source Software, manche ganz bewußt und mache wohl ohne es zu wissen – insbesondere wenn diese irgendwas im Internet funktionsfähig erhält.

    Die Möglichkeit, dass hier mehrere oder viele Menschen an einem Projekt arbeiten, es verbessern und fehlerfrei (so weit wie menschenmöglich) halten, dass verdient Anerkennung.

    Anerkennung kann dabei vieles sein. Schon mal ein Danke ist etwas feines. Die Software in Sozialen Medien erwähnen und damit vielleicht neue NutzerInnen (und vielleicht auch neue MitentwicklerInnen) aufmerksam machen.

    Man kann mitwirken und Fehler melden oder Alpha- und Betaversionen testen.

    Und man kann natürlich auch Geld spenden. Das wird auch immer wieder gebraucht. Für die Erhaltung einer Website, für Hardware und vieles mehr.

    Insbesondere für Software oder Projekte, die ich regelmäßig nutze gebe ich gerne auch Geld. Manchmal einmalig und für manche auch regelmäßig.

    Denn Open Source ist nicht selbstverständlich. Und daher gehört es auch promotet.

    Daher gleich mal zwei Linktipps:

    Reinschauen lohnt sich.

  • reCAPTCHA v3 oder der NutzerInnenfrust ist noch nicht zu Ende

    Bei „Caschys Blog“ habe ich vor etwas längerem den Hinweis auf Googles neues reCAPTCHA v3 gefunden.

    reCAPTCHA v3 hat einen neuen Ansatz. Nicht der User muss beweisen, dass er/sie kein Bot ist. v3 versucht mit einer Analyse von Kommentaren etc. verdächtige Beiträge herauszufiltern, ohne Benutzer/innen mit irgendwelchen Dingen zu stören.

    Sind damit die lästigen Fragen weg? Ist mit v3 endlich gewährleistet, dass es barrierefrei ist? Ersteres dürfte der Fall sein. Zu zweiterem bin ich kein Experte und finde auf die Schnelle auch keine Artikel dazu.

    Die lästigen Bilder verschwinden nicht

    Aber in den Frequently asked questions von Google finde ich folgenden Hinweis

    reCAPTCHA v2 is not going away! We will continue to fully support and improve security and usability for v2. reCAPTCHA v3 is intended for power users, site owners that want more data about their traffic, and for use cases in which it is not appropriate to show a challenge to the user.

    Tja, damit bleiben uns die Ampeln, die wir suchen müssen und ähnliches noch länger erhalten.

    Nichts ist sicher

    Als kleinen Zusatz das Programm unCaptcha 2. Es speichert den gesprochenen Text von reCaptcha, schickt diesen durch Googles „Speech to Text“ und verwendet den Text zu Lösung des Captchas.

    Mit Google Google schlagen nennt man das.

    Auf alle Fälle werden uns lästige Captchas und auf der anderen Seite die Frage, wie man Spam-Kommentare abwehrt, noch länger beschäftigen.

  • WebPlausch

    Logo WebPlausch

    Über diese Seite

    Die nachfolgenden Zeilen beschreiben die Grundidee „WebPlausch“, etwas was ich vor Jahren erdacht und auch ein paar mal ausprobiert habe. Ich möchte diese Idee hiermit nicht ganz verloren gehen lassen. Vielleicht mag sie jemand ein wenig aufgreifen und adaptieren.

    Der WebPlausch

    Ein Plausch ist etwas unverbindliches, gemütliches, in lockerer Runde. Plauschen können auch zwei.

    Was braucht aber ein Webplausch?

    Einen Mensch, der ihn anbietet und zumindest einen Menschen, der ihn annimmt. Am Besten erkläre ich es über mein ersten eigenen WebPlausch, den ich wie folgt ankündigte:

    S9yPlausch

    Ich nehme mein MacBook und sitze am Montag, den 16. April 2007 von 18.00 bis 19.30 im Lokal …. Wer immer mag kommt vorbei und setzt sich zu mir. Ich zeige dir, wie Serendipity/S9y funktioniert (es gibt ja Free WLAN), wie du ein Weblog einrichten und was du damit machen kannst.

    Deine Fragen stehen im Mittelpunkt. Wenn es dadurch nach 19.30 wird, soll es mir auch kein Problem sein. Danach verabschieden wir uns und das war es. Keine weiteren Verbindlichkeiten. Außer du willst noch weitere Infos per E-Mail oder oder….

    WebPlausch

    WebPlausch heißt ganz einfach: Suche dir ein Thema, gib einen oder mehrere Orte (ein Café, ein Gemeindezentrum,…) und Termine bekannt, sei dort und warte ab was passiert. WebPläusche können ein Angebot Wissen weiterzugeben, über ein Thema zu diskutieren oder konkrete Hilfestellungen zu Web und Internet anzubieten. Was auch immer. Beschreibe dein Angebot konkret.

    Und das soll funktionieren?

    Nun über BarCamps hat man das auch gesagt. Ich werde einen S9yPlausch ab jetzt regelmäßig anbieten. Vielleicht kommt beim ersten mal niemand, vielleicht auch beim zweiten mal nicht, aber… es braucht kaum/keine Vorbereitung. Du sitzt nur für einige Zeit in einem netten (du hast es ja ausgesucht) Lokal und verbringst deine Zeit mit was auch immer.

    Im schlimmsten Fall sitzt du die ganze Zeit allein in dem Lokal und nutzt die Zeit für etwas anders. Im besten Fall hast du jemanden ganz konkret geholfen, Tipps gegeben, die man so nicht ohne weiteres über E-Mail etc. geben kann.

    Der WebPlausch soll Hemmschwellen man anderer Veranstaltungsformen überwinden helfen. Je nach Angebot ist durchaus klar, dass hier eineR sitzt, der/die in einem Bereich Erfahrung und Wissen hat und einlädt dieses Wissen, diese Erfahrung zu teilen. Nicht jedeR ist PräsentatorIn, Mitwirkende,… dieses Rollenaufteilung zwischen WebPlauschanbieterIn und WebPlauschsuchenden mag für manche hilfreich sein. ABER: man kann sicherlich auch von jedem/jeder WebPlauschsuchenden noch einiges lernen.

    Wie auch immer. Vielleicht funktioniert es, vielleicht auch nicht. Vielleicht nicht bei mir, aber vielleicht bei dem Angebot von dir (falls du mitmachst). Vielleicht nicht das erste mal, aber beim zweiten WebPlausch Wer weiß? Aber wie geschrieben: was verlierst du? Nichts!

    Warum sollte ich einen WebPlausch anbieten?

    Nicht aus kommerziellen Interesse. Aber vielleicht willst du ein bestimmtes (Open Source)Webprodukt bekannt machen, weil es dir gefällt. Vielleicht teilst du gerne dein Wissen, deine Erfahrung, weil du gelernt hast, das genau darauf auch Teile des Web (und des „realen“ Lebens) aufbauen. Ohne die Menschen, die mir bei Fragen geholfen haben, hätte ich viele Probleme nicht so leicht lösen können. Es gibt viele Gründe warum man einen solchen WebPlausch anbieten kann – und wenn es nur das Interesse ist, ob eine solche Idee überhaupt funktionieren kann.

    Wie erkennt man mich eigentlich als WebPlauscher?

    Vielleicht ein Foto von dir im Web, trägst du einen Button (WebPlausch, S9yPlausch) oder du stellst sogar ein Schild auf deinen Tisch.

    Wenn ich zu einem WebPlausch Angebot gehe…

    dann tauchst du einfach dort auf, sagst Hallo und stellst deine Fragen bzw. ihr diskutiert miteinander. Es gibt keine Verpflichtung zum Adressentausch, für einen weiteren Kontakt (es ist ein Plausch und kein Date). Außer ihr beide wollt weiterhin miteinander kommunizieren oder euch nochmals treffen. Das obliegt aber dir und deinem Gegenüber.

    Mein Traum

    sind weiterhin eine Vielzahl von Menschen die solche WebPläusche anbieten.

    Noch Fragen oder Anregungen?

    Dann einfach hier kommentieren oder du schreibst mir eine Mail unter robert@nureinblog.at.

    Die ultimative Frage: Warum der Begriff „Webplausch“?

    Zwei Antworten. Plausch ist etwas unverbindliches, etwas ohne feste Formen. In einem Plausch kann man locker Fragen stellen und Antworten geben, etwas diskutieren,… Die Beziehung zu „Web“ sollte klar sein. „WebPlausch“ auch gut, da er anderweitig relativ unbesetzt ist.

    Einige Beispiele

    Nachfolgend findet ihr ein weitergehende Artikel zum WebPlausch, zu weiteren Ideen und zu seiner Umsetzung

  • Barcamp.at ist für 2019 startbereit

    Es gibt noch Barcamps in Österreich und die soll man auch finden.

    Seit 2006 gibt es dafür die (von Helge ersonnene) Website www.barcamp.at. Diese ist als WIKI implementiert und kann von jeder und jedem mitgestaltet werden, wozu ich euch gerne einlade.

    Die Startseite ist bereinigt und ein erstes Barcamp für Österreich steht auch schon in der Liste. Mögen noch weitere folgen. Auch wenn es heutzutage für ein Barcamp meistens einen eigenen Webauftritt gibt, zumindest ein Link auf Barcamp.at wäre fein.

  • Der Blue Beanie Day 2019 kann kommen

    Den Blue Beanie Day 2018 habe ich kaum in meinem Blog erwähnt. Weltweit gab es jedoch einige „Blaue Mützen“ und Diskussionen über Webstandards und barrierefreies Web.

    Blue Wollhaube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Für 2019 ist aber schon mal das „drumherum“ vorbereit.

    Die Social Media Wall von walls.io hat eine neue Adresse: walls.io/bluebeanieday. Damit ist die Wall zeitlos und ist jedes Jahr über dieselbe Adresse erreichbar.

    Auch wenn man Facebook nicht mögen muss. Es gibt dort eine Blue Beanie Page, die Nico Grienauer vor längerer Zeit eingerichtet hat und die ich jetzt ein wenig mit betreue.

    Apropos „zeitlos“. Auf meinem Blog gibt es eine allgemeine Einführung in den Blue Beanie Day.
    Wer auf diese Seite verweisen möchte: roblen.at/einweb.
    Diesen Artikel gibt es auch in englischer Sprache unter roblen.at/oneweb.

    Besonders würde ich mich freuen, wenn mir jemand hilft den Tag 2019 besser zu bewerben oder mit einer speziellen Aktion mehr Aufmerksamkeit für „Ein Web für alle“ zu erreichen.

  • Liebes Christkindl wird noch immer gesungen

    meinbezirk.at fragt Musiker nach ihren liebsten Liedern am Heiligabend.

    Der (mir unbekannte) Sänger Michael „Buzgi“ Buchacher erwähnt dabei das von Heinz Conrads interpretierte Lied „Liebes Christkindl“, dass er in der Vorweihnachtszeit selbst bei seinen Konzerten sänge und beim Publikum gut ankäme.