Monat: Januar 2018

  • Ich kann, muss aber nicht

    Ich kann bloggen, muss aber nicht. Ich kann twittern, muss aber nicht. Ich kann Fotos auf Instagram stellen, muss aber nicht.

    Dieses Nicht-Müssen entlastet. Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Daher gibt es keinen Zwang, außer dem Druck, den man sich selbst setzt.

    Ally Auner hat darüber geschrieben. Ich gebe ihr noch in einem Punkt recht. Wenn ich meinen Feedreader anwerfe und quer durch viele Blogs lese merke ich, dass bestimmte Themen in recht vielen Blogposts auftauchen. Manchmal klingen auch die Blogbeiträge wie abgeschriebene Meldungen von Nachrichtenagenturen.

    Ich erwarte mir nicht von jedem und jeder geniale Ideen, spritzige Artikel und wunderbare Fotos. Es klingt flapsig, wenn ich sage: „Schreibt doch worüber ihr wollt.“ Aber ich meine es so. Schreibt darüber was euch Spaß und Freude macht, was euch bewegt oder was ihr einfach von der Leber tippen möchtet. Und wenn ihr das so schreibt, dann darf es auch der fünfzigste Artikel über das neue iPhone sein. Denn dann spüre ich, dass es ganz eure Art ist es auszudrücken.

    So will ich bloggen oder auch nicht. Denn es sind gerade wieder die Tage wo ich nach Hause komme, mich auf ein Privatleben freue und auch auf meine Couch und den guten Film in dem ich versinken kann. Dann will ich nicht mal in Twitter lesen geschweige denn einsteigen. Und dann will ich schon gar nicht mein Blog anwerfen.

    Denn ich kann, muss aber nicht. Ich muss nicht … und wenn ich das verinnerliche, dann reizt es mich doch wieder etwas in die Tasten zu tippen.

  • Mimikama unterstützen

    Ich nehme an, dass viele von euch schon auf Mimikama gestossen sind. Seit etlichen Jahren sind die engagierten Vereinsmitglieder im Internet aktiv um Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen bzw. Fakes entgegenzuwirken.

    Unermüdlich klären sie auf ihrer Website auf, schulen MultiplikatorInnen und halten Vorträge. Mehr dazu auch auf der Seite Über uns. Und wer sich nicht sicher ist, ob eine bestimmte Meldung aus seriöser Quelle kommt, der findet oft die Antwort bei Mimikama.

    All das kostet natürlich auch. Daher habe ich voriges Jahr Mimikama einen kleinen Betrag zukommen lassen. Einige Tage später erhielt ich eine Mail, die ich gerne hier im vollen Wortlaut veröffentliche – um vielleicht auch jemand von euch zu motivieren:

    Leider gibt es nicht sehr viele Nutzer wie dich, die uns unterstützen. Daher eben ein persönlicher Dank an dich. Deine Unterstützung hilft uns ein wenig weiter, aber wir haben leider einfach zu wenig Geld, um weiter professionell gegen Internetbetrug, Falschmeldungen und Fakes zu kämpfen.

    Mit Bannerwerbung auf unserer Seite kommt im Monat nur noch zwischen 800 und 1.100 Euro rein. Dazu kommen eben noch einzelne Zuwendungen wir von dir. Das alleine reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Zwei Vollzeit- und eine Teilzeitkraft arbeiten pro Tag und Person bis zu 16 Stunden, von montags bis samstags. So geht es nicht weiter.

    Aus diesem Grunde haben wir was Neues ins Leben gerufen um die Zukunft von Mimikama zu sichern. Wir haben etwas eingerichtet, damit man uns regelmäßig unterstützen kann, damit wir auf einen monatlichen Fixbetrag kommen.

    Wir dachten uns, da du uns schon einmal unterstützt hast, ob dies nicht vielleicht auch etwas für dich ist, denn viele Unterstützer Fragen bei uns immer an, ob man nicht einen Art Dauerauftrag mit einem kleinen Betrag einrichten kann.

    Bis dato konnte man dies nicht. Nun aber können wir diese Möglichkeit hier anbieten: Mimikama / ZDDK unterstützen

    Wir haben dazu 3 „Pakete“ entwickelt und durch diese Unterstützung kann nun jeder auch ein „kleiner“ ein „mittlerer“ oder ein „großer“ Fake-Jäger werden J

    Wir brauchen Dich. Wir wollen, zum Schutze von Internetnutzern, weiterhin Falschmeldungen entlarven, verdrehte Inhalte klarstellen, auf Nutzerprobleme reagieren – sorgfältig und gründlich. Wir wissen, dass das Dir und vielen anderen Menschen wichtig ist.

    Wir bitten Dich darum heute, MIMIKAMA regelmäßig zu unterstützen.

    Von ganzem Herzen danke!
    Tom, Andre und das Mimikama-Team
    mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch

    Mimikama

    Apropos Motivation. Auch wenn ein kleiner Betrag wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt. Immerhin ist er auch ein Signal, dass man die Arbeit von Mimikama schätzt.

    Geld kann man auch über PayPal oder mittels klassische Banküberweisung senden.

  • Blogvorsatz 2018

    Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Vorsätze bezüglich meiner Aktivitäten als Blogger. Dabei möchte so reduziert bleiben wie im Jahr 2017:

    • Bloggen, bloggen, bloggen
    • Kommentieren, kommentieren, kommentieren

    Grundlage ist dabei mein Open Blogging Manifest. 2018 möchte ich mehr Plain Blogger sein und insbesondere zwei der 5 Leitlinien folgen:

    • Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge – und frage nicht, ob das jemanden interessiert.
    • Ein Artikel ist nie fertig. Daher lasse ihn lieber früher als später los. Sprich: Veröffentlich ihn.

    Am 31. Dezember 2018 könnt ihr ja dann beurteilen, ob mir das alles gelungen ist

  • Was ist dieses SSL?

    Voriges Jahr hat Robert Harm in einem Gastartikel darüber geschrieben, warum jede Website HTTPS braucht, sprich eine sichere Verbindung mit deinem Browser herstellt.

    Dazu braucht man für seine Website/Domain ein SSL-Zertifikat. Schon wieder so ein Begriff.

    Was ist eigentlich ein SSL-Zertifikat, darüber findet sich bei der t3n ein Artikel, der vielleicht ein wenig weiter hilft.

    Und nochmals danke an Robert Harm, der mich dazu brachte, HTTPS aktiv zu nutzen.

  • Das Barcamp erklärt für die Controlling Community

    Mit Barcamp in der Controlling Community erklärt der Internationale Controller Verein eV was Barcamp denn bedeutet. Besonders gut finde ich das Stichwort

    Keine Scheu

    Genau. Bei Barcamps darf man sich etwas trauen, etwas ausprobieren. Aber zumindest Fragen stellen und mitdiskutieren.

  • Ich like keine Kinder

    Ok. Zugegeben. Wieder einmal eine Überschrift, die zum Lesen des Artikels anregen soll.

    Kind (Robert Lender) mit Tauchermaske und Schnorchel. Halb im Wasser stehend. Daneben Teil eines Schlauchboots im Bild
    Ich selbst als Kind beim Tauchen

    Manchmal ist es verblüffend, was Eltern, Omis und Opas, Onkeln und Tanten so alles über „ihre lieben Kleinen“ ins Netz stellen. Geschichten, über peinliche Momente und insbesondere zig Fotos zu skurillen, netten und manchmal gar wirklich herzlichen Ereignissen und Aktivitäten.

    Dabei vergessen die Erwachsenen allzuoft wie peinlich so manche Geschichte und Foto ist – oder sogar negative Konsequenzen (Stichwort: Mobbing) haben kann. Auch dir und mir wäre es nicht recht, wenn alles aus unserem Leben so mir nichts dir nichts im Internet auftaucht.

    Einiges (auch zu rechtlichen Fragen) kann man bei saferinternet.at nachlesen.

    Daher habe ich folgenden Grundsatz für mich entwickelt. Fotos auf denen Kinder klar erkennbar sind werden von mir nicht geliked. So süß oder nett ich das Foto auch finden mag. Nur dort, wo Eltern klar erkennen lassen, dass sie mit ihren Kindern darüber gesprochen haben und diese auch ihr „Ja“ reflektieren können (ok, das ist auch nicht immer klar) – nur dort gebe ich manchmal ein „Like“ ab.

    Und was für Kinder gilt, sollte natürlich auch für Erwachsene gelten. Nicht alles muss online. Nicht alles muss erzählt werden. Und wenn ich mir nicht sicher bin, dann schlafe ich drüber. Und wenn ich dann noch immer zweifle, dann lasse ich es lieber.

    PS: Das obige Foto zeigt mich selbst in meinen Kindertagen 🙂

  • Wo sind all die Seiten hin …

    Ich räume endlich einmal die Bookmarks in meinem Browser auf.

    Da kommen viele Erinnerungen an frühere Projekte, an Themen, die ich recherchiert habe.

    Etliche Websites versuche ich nochmals aufzurufen … und lande bei einer Fehlermeldung. Die Seite gibt es nicht mehr. Manchmal ist auch die URL verkauft und gehört schon ganz anderen Betreibern.

    Unbeständigkeit, dein Name sei Web.

  • Umstellung auf Markdown

    So! Nach einer Ankündigung im Sommer 2017 habe ich nunmehr das „Textile-Plugin“ abgeschaltet und editiere meine Beiträge nur mehr mittels Markdown.

    Bis Anfang 2016 habe ich meine älteren Beiträge schon geändert. Die Jahre 2008 bis 2015 gehören noch geändert.

    Viele der damaligen Artikel werden kaum mehr gelesen. Daher werde ich zuerst die öfters aufgerufenen editieren und mich dann langsam durcharbeiten.

    Wenn ihr auf einen Artikel stosst, von dem ihr meint, dass er auf alle Fälle wieder korrekt aussehen sollte (funktionierende Links, etc) – dann schreibt mir einfach.

    Manchmal brauche ich das „alte Zöpfe abschneiden“ um mir gefühlsmäßig wieder Platz für Neues zu machen.

  • Mein Blog-Jahresrückblick 2017

    Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Rückblick auf mein Blog im Jahr 2017 (Rückblick 2016).

    Wie immer ist dies eine spezielle Herausforderung für mich. Denn es gilt: Nur ein Artikel pro Monat, der ein wenig etwas über mein Jahr als Blogger aussagt.

    Jänner

    Auch wenn mancher von Anfang an fragte, wozu es gut sei. Erst in diesen Tagen hieß es App.net hört ganz auf

    Februar

    Dass Verhaltensregeln im Netz – Netiquette Guidelines nicht erst mit Social Media aufkamen zeigt uns Martin Skopal mit seiner Seite readrfc1855.net.

    März

    Gibt es noch den Spirit of Barcamp?

    April

    MIt April konnte ich endlich vermelden: HTTPS aktiv. Danke nochmals an Robert Harm, der mich immer wieder daran erinnerte, wie wichtig eine gesicherte Verbindung zur eigenen Website ist.

    Mai

    Hin und wieder muss man ja auch etwas über die Zukunft sagen. Daher stellte ich die Frage „Verringern autonom fahrende Autos den Verkehr?

    Juni

    Ausgabe 27 des S9y InfoCamp Podcast ist online, war zu vermelden. Nicht mehr so oft wie früher, aber immerhin.

    Juli

    Der Terror schlich sich auch in meine Gedanken: Ein unbeaufsichtigter Koffer oder was mir durch den Kopf ging

    August

    Und weil es ein wichtiges Thema ist, noch ein Gastbeitrag von Robert Harm: Jede Website braucht HTTPS

    September

    Für den September brauche ich nicht viel auswählen, da ich nur einen Beitrag schrieb. Wenn dir die eigene Domain nicht mehr gehört hat mich aber den ganzen September beschäftigt bzw. der Umzug zu einem neuen Hosting Provider.

    Oktober

    Im Oktober gab es ein Jubiläum zu feiern: 8 Jahre Ruhe im Internet. Gratuliere alleinr.at

    November

    Ich blogge seit 20 Jahren behauptete ich im November und konnte es hoffentlich auch gut begründen.

    Dezember

    Mit abgehen habe ich beim Projekt .txt mitgewirkt und sogar einige nette Rückmeldungen erhalten.

    Zum Schluss

    Für 2017 komme ich insgesamt nur auf 95 Artikel (im Vergleich zu 110 im Jahr 2016). Aber ich bin halt doch auch auf Twitter, Facebook, Instagram aktiv. Da verteilen sich meine Aktivitäten. Und was sagen schon Zahlen.

  • Anfang

    In jedem Anfang liegt sein Ende. Doch wenn er nicht endet würden wir immer nur beginnen. Wären wir nur am Anfang. Anfänger. Wir müssen fort schreiten. Uns vom Anfang trennen. Ihm danken, dass er alles begonnen hat. Und wir können hin und wieder stehen bleiben. Zu ihm zurück blicken und überlegen ob es der Weg des Anfangs war, den wir jetzt nun gehen.

    Irgendwann. Wenn der Weg beschwerlich wird. Wenn der Weg nur um sich selbst kreist. Wenn er kein Ende kennt. Dann bleiben wir stehen. Suchen. Und wenn wir ihn spüren dann laden wir den Anfang ein. Er mögen den nächsten Schritt setzen. Er wird es tun. Hinein in ein Niemandsland. Ein Land, dass noch nie jemand beschritten.

    Denn es ist dein neues Land, das dir der Anfang schenkt.


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort „Anfang“ und erschien mir auch gut als erster Artikel des neuen Jahres 2018.