Monat: Juli 2017

  • Barcamp oder … ich bin nicht mehr dieselbe

    Lydia schreib auf "Büronymus" über Barcamps, das echte Leben und ich.

    Der Artikel ist eine sehr feine Zusammenfassung, was Barcamps so anders macht (machen kann) und warum man viel daraus mitnehmen kann.

    Eine ihrer Erkenntnisse:

    Ich bin nicht mehr dieselbe. Diese Art der Arbeit macht was mit mir. Oder etwas pathetischer: Barcamps can change your life. Und genau das ist der Mehrwert: Er ist unsichtbar, aber unendlich wertvoll.

    Mein ganzes Leben hat ein Barcamp noch nicht geändert. Aber es gab Einsichten, Ideen, neue Projekte, die lange über das Barcamp hinaus wirkten und manche noch immer wirken.

  • Never eat alone – ein wenig wie Barcamp und WebPlausch

    In 365guteDinge gibt es als Nachricht #205 einen Bericht über die App „Never eat alone“.

    Kurz erklärt:

    Daraus entstand die Idee, mittels firmeninterner App das Kennenlernen, Einladen und das Über-die-Wände-der-eigenen-Abteilung-Schauen zu erleichtern. …. JedeR MitarbeiterIn füllt dabei ein Profil aus und gibt darin die eigenen Themenexpertise an sowie jene Themen, über die man persönlich mehr erfahren möchte.

    Einerseits hat mich das sehr an meiner damalig Idee des WebPlausch erinnert.

    Andererseits hat es etwas Barcamp-artiges. Es geht um Wissensaustausch. Man bietet quasi eine kleine Mittagstisch-Session an und wer mag kann mit mir essen gehen und bei der Session (und einem hoffentlich netten Essen) dabei sein.

    Ich mag diese kleinen Ideen Menschen zum Austausch zu bringen. Der Einwand ist vielleicht berechtigt, warum es wieder mal einer App bedarf um zwischen KollegInnen zum Reden zu kommen. Aber wer geht in einem größeren Betrieb so einfach in die Nachbarabteilung und fragt, wer mit einem Essen gehen will?

    Das ganze erinnert mich auch an einen alten Bericht, wo einige Menschen regelmäßig ihr kleine Pubcamp veranstalteten, ein Mini-Barcamp zu viert oder fünft.

    Twittagessen sind ebenfalls ein ähnlicher Versuch.

    Kennt jemand noch weitere solcher Ideen Menschen im kleinen Rahmen zum Austausch anzuregen?

  • Open Minds Award sucht Open Source EntwicklerInnen

    Am 26. September 2017 wird erstmals der Open Minds Award an Open Source Entwickler/innen in Österreich verliehen.

    Ein Sonderpreis ergeht an junge Talente (unter 19).

    Open Source heisst dabei nicht nur Open Software. Auch in den Bereichen Open Data und Open Hardware werden Preise vergeben.

    Sonderpreise gibt es nicht nur für U19 sondern auch für Drupal EntwicklerInnen und zum Thema „Diversity“.

    Der Award möchte aufzeigen, wie wichtig Open Source für unsere Gesellschaft ist, welche beeindruckenden Projekte offen gestaltet werden und wer aller davon profitiert. Das geht natürlich nur, wenn die, die sich bewerben könnten auch davon wissen.

    Bitte sagt es daher weiter, nominiert EntwicklerInnen oder macht sie darauf aufmerksam.

    Oder wie es die Presseaussendung sagt:

    Gemeinsam Mehrwert schaffen: Erstmalig wird mit dem Open Minds Award in Österreich eine Plattform geschaffen, die den Austausch zwischen Open Communities fördert und gleichzeitig die besten heimischen ProtagonistInnen ehrt. Die große Besonderheit von Open Source Software: Sie ist nicht nur offen zugänglich, sondern kann von jedem weiterentwickelt und verbessert werden. So entstehen spannende Projekte, die vom Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen und Expertisen profitieren.

    Einreichungen sind bis 20. August 2017 möglich.

    Am 26. September findet dann in Wien die Preisverleihung statt und gleich danach der Open Source Ball, bei dem man mit 15 Euro dabei sein kann.

    PS: Wer noch gute Ideen für die Bewerbung hat, der kann sich gerne bei mir melden.

  • Barcamps schaffen Vertrauen

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Lese gerade den Artikel Ein Barcamp schafft mehr Vielfalt in dem Softwareentwickler Markus Tacker über seine positiven Erfahrungen mit Barcamps spricht.

    Dabei fällt auch das Wort Vertrauen. Zwar gemünzt auf eine kleinere Gruppe aber für mich auch auf Barcamps umlegbar.

    Auf einem Barcamp habe ich die Möglichkeit Menschen kennenzulernen, oft sehr offen in Gruppen zu reden. Kontakte in den Pausen weiterzuknüpfen. All das kann eine Vertrauensbasis schaffen um schon zum Teil am Barcamp ein gemeinsames Projekt zu starten.

    Ja, das ist eine sehr optimistische Sicht auf Barcamps, die ich aber aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

  • Kosmonaut Juri Gagarin spricht mit Heinz Conrads

    Ein Heinz Conrads Fundstück ist nunmehr online: Kosmonaut Juri Gagarin spricht mit Heinz Conrads.

    Erwartet euch nicht viel Inhalt. Für heutige Verhältnisse ist das Interview sehr oberflächlich aber eben ein Stück Zeitgeschichte.

    Danke an @meta_physik für den Hinweis.

    Zur Plattform EUscreen Diese hat den Anspruch das audiovisuelle Erbe des 20. und 21. Jahrhunderts zu bewahren. Etliche Fernsehanstalten – wie u.a. der ORF – wirken mit. Daher sicherlich ein guter Platz zum weiterstöbern.

  • Wald

    vor lauter bäumen den wald nicht sehen

    so heißt es

    das sei nicht gut

    die gesamtheit macht es

    der überblick

    das ganzheitliche denken

    andererseits

    wer immer nur den wald sieht

    der hat keine bedenken

    da und dort einen baum

    auszureissen

    ein ganzes stück wald zu roden

    so sieht dieser immer den wald

    und wenn er endlich

    den einzelnen baum sieht

    wird es nur mehr ein einziger sein


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt .txt zum Wort „Wald“.

  • Wie in alten Zeiten: Kündigungsschreiben bei einem Web 2.0 Dienst

    Fragt mich nicht. Aus irgendeinem Grund bin ich noch Premium Mitglied bei XING. Dh. ich zahle dafür, dass ich zwar hin und wieder nette Kontakte sammle oder alte wiederfinde. Aber das war es auch schon. Noch möchte ich von einem Recruiter einen neuen Job angeboten bekommen, noch engagiere ich mich in Gruppen innerhalb von XING.

    Als ich heute das Premium Abonnement kündigen wollte war das wie ein Rückfall in alte Zeiten. Bei anderen Diensten geht man in die Einstellungen, klickt zwei-, dreimal und bekommt dann eine Mail des Bedauerns über diesen Entschluss.

    Nicht so XING. Man solle eine Mail aufsetzen oder das Kontaktformular bemühen. Vielleicht bin ich heute zu müde. Aber nach 10 Minuten suche habe ich es noch immer nicht gefunden, denn die Hilfe setzt natürlich keinen Link dorthin.

    So habe ich einen Mailtext aufgesetzt und abgeschickt. Mal sehen was passiert…

    Update 14. Juli 2017: Der Support hat mir eine Mail geschickt und bedauert die Beendigung meiner Premium Mitgliedschaft. Wenn ich möchte kann ich jedoch meine Meinung revidieren. Dann würde man mir zwei Monate kostenlos dazu schenken. Die Mail ist wunderbar layoutiert und die Erneuerung meines Premium Account geht natürlich mit einem einfachen klick auf einen Link-Button in der Mail. Tja, da will XING wieder, dass ich es ganz einfach habe.
    Den Gefallen werde ich ihnen aber nicht tun.

  • 2MinutenProjekt: Eine gute Nachricht schicken

    Dominik Leitner bringt auf seiner Seite 365guteDinge jeden Tag eine gute Nachricht. Ich habe darüber schon gebloggt.

    bq. Es soll um Dinge gehen, die für die Menschheit im Gesamten von Bedeutung sind. Entwicklungen, auf die wir in den kommenden Jahr(zehnt/hundert)en noch zurückblicken werden.

    Einmal am Tag eine positive Nachricht im Meer der negativen Schlagzeilen.

    Dominik braucht eure Hilfe. Um jeden Tag eine solche Nachricht zu schreiben braucht er Hinweise, Tipps, Links. Ein Zeitungsschnipsel, ein Youtube Video, eine geteilte Facebook Nachricht. Wenn ihr meint, der könnte eventuell passen. Denkt zwei Minuten an Dominik, sein Projekt und schickt ihm den Link ganz formlos über einen seiner Kanäle

    Nebstbei: Vor ein paar Tagen fasste Dominik seine Erfahrung mit 1 halbes Jahr 365guteDinge zusammen.


    Die Aussage „Was kann ich schon tun, ich habe so wenig Zeit“ kennt wohl jedeR. Unter dem Hashtag #2minuten blogge ich über Projekte, die man in zwei Minuten unterstützen oder umsetzen kann.

    Über Anregungen und weitere Ideen freue ich mich und verblogge sie gerne.

    Ausgangspunkt dieser Idee war das Barcamp Salzkammergut.

  • Das geparkte Klavier

    Nordkap. Der nördlichste Punkt des europäische Festlands. Hier steht ein größerer Gebäudekomplex mit Restaurant, Andenkenshop, Museum und einem Kino (toller Film über Norwegens Landschaft).

    In der großen Halle steht ein Klavier und daneben eine Tafel „Parkert Piano“. Google Translate sagt, das hieße „geparktes Klavier“.

    Mann spielt auf einem Klavier. Dahinter eine Tafel "Parket Piano" #parkertpiano

    Ein Mann spielte am Klavier und soweit ich den weiteren Tafeltext interpretieren konnte war jedeR eingeladen es ihm nachzumachen.

    12 Klaviere stehen in ganz Norwegen zur freien Nutzung – erklärt die dazugehörige Website.

    Auch Gruppen sind eingeladen rund um das Piano Musikaktionen zu starten.

    Eine klangvolle Idee.

  • Splitter

    wohin weht ein wind
    die wolken

    wann finde ich
    splitter meiner phantasie

    dort und dann
    im klaren wasser


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt .txt zum Wort „Splitter“.