Monat: Januar 2017

  • Mein Blog-Jahresrückblick 2016

    Wie jedes Jahr (Rückblick 2015) blicke ich auf ein Jahr bloggen zurück.

    Wie immer ist dies eine spezielle Herausforderung für mich. Denn es gilt: Nur ein Artikel pro Monat, der ein wenig etwas über mein Jahr als Blogger aussagt.

    Jänner

    Matthias Mees „bastelt“ live sein Blog um und zeigte dabei wie man Webdesign 2016 gestaltet und wie das insbesondere mit einem Serendipity/S9y Blog geht.

    Februar

    Ich verwende ein Notizbuch und beschreibe mehr als ausführlich wie ich mein Notizbuch organisiere.

    März

    Snapchat war in aller Munde. Mit Ines Häufler starte ich eine Interview Serie, bei der ich Menschen nach ihrer Nutzung befragte.

    April

    Beim Barcamp Graz 2016 durfte ich mit Henriette das Blogcamp Graz 2016 gestalten und berichtete in diesem Artikel darüber.

    Mai

    Mein Blog feiert seinen 11. Geburstag

    Juni

    Weil noch so aktuell. Unter Ein Bild sagt nicht immer mehr als tausend Worte schrieb ich über den Umstand, dass wir Fotos im Internet nicht zu sehr vertrauen sollten.

    Juli

    Mein Blog bin ich, ich bin aber nicht mein Blog – Mein Selbstverständnis als Blogger. In wenigen Zeilen.

    August

    Ein paar Jahre hat es gedauert. Doch ich konnte im August verkünden: Ausgabe 25 des S9y InfoCamp Podcast ist da

    September

    Meine 50 Cent zur Frage Eintrittspreise für Barcamps?

    Oktober

    All den vielen Fragen bei Barcamps wie man erfolgreich beim bloggen wird stelle ich das Plain Blogging gegenüber. Der erste Schritt in Richtung Open Blogging Manifest.

    November

    Danke Leonard Cohen schrieb ich. He was passing trough…

    Dezember

    Naja. Mein iMac streikte total. Bloggen übers iPad freute mich nicht. Daher schrieb ich mit Wir lesen uns 2017 nur einen einzigen Artikel.

    Zum Schluss

    Noch ein wenig Statistik. Die Probleme mit meinem iMac haben mir im November/Dezember ein wenig das Bloggen verleidet. Daher komme ich insgesamt nur auf 110 Artikel (im Vergleich zu 124 im Jahr 2015). Aber Zahlen sind ja nicht alles.

  • Die Barcamp-Typen

    Christa Goede hat sich einige Mühe gemacht und BarCamp-Typen – Vorurteile, Klischees und andere Schubladen beschrieben.

    Nehmt es nicht zu ernst.

    Es sind Stereotypen. Aber sie haben ihr Körnchen Wahrheit. Ich finde mich in ein paar Typen wieder.

    Also lesen, lächeln und vielleicht nachdenken, wie man sich das nächste mal einbringen kann…

  • Frühjahrsputz in meinem Webimperium

    Bevor ich wieder über andere Inhalte poste habe ich die letzten Tage für einen kleinen Online-Putz genutzt.

    • Meine Lieblings-Blogengine Serendipity/S9y ist in der Version 2.0.5 erhältlich und läuft rund.
    • Die Webstatistik ist selbst gehostet und nennt sich Piwik – und hat ebenfalls gestern ein Update erhalten.
    • Ebenso selbst betrieben ist YOURLS – mein eigener Short-URL-Service. Hier war ein Update schon länger notwendig und habe ich gerade abgeschlossen.

    Somit laufen alle Dienste am letzten Stand.

    Was jetzt noch fehlt ist der Umstieg auf https. Das erledige ich lieber mal an einem Wochenende. Bei einem ersten Versuch habe ich mir mein Blogsystem blockiert. Das heißt ich will Zeit haben, alle Schritte in Ruhe umzusetzen.

    Fehlt jetzt noch etwas?

  • Das brauche ich ja gar nicht

    Nur mal so nebenbei.

    Nachdem mein Mac aus der Reparatur kam habe ich ihn neu aufgesetzt und begonnen Apps neu zu installieren. Aber nur diejenigen, die ich gerade brauche, weil ich deren Funktionen nutzen will.

    Siehe da. Allein im App Store lagern zig Anwendungen, die ich noch nicht wieder installiert habe, weil sie mir bisweilen nicht abgehen.

    So hatte ich wohl zig Texteditoren, Grafikprogramme,… aber keines nutzte ich aus, da ich mich nie näher damit beschäftigte. Das möchte ich jetzt lieber etwas anders gestalten.

    Sonntagserkenntnis bzw. Binsenweisheit. Zwischen brauchen und brauchen ist ein großer Unterschied.

  • Share Buttons für mein Blog

    Mein Blogposts werden von meinem Blog zu Twitter übertragen, welches wiederum einen Eintrag in Facebook erzeugt. Soweit so gut. Wenn aber mein Artikel kein Foto beinhaltet, dann wählt Facebook "irgendeines" von meiner Seite und zeigt es neben der Artikelankündigung an. Das kann manchmal für gar seltsame Kombinationen sorgen.

    Matthias Mees hat mich nochmals (nachdem ich die damalige Diskussion fast vergessen habe) auf das "Sharebuttons (serendipity_event_social)" Plugin hingewiesen.

    Das bindet nicht nur entsprechende Buttons beim jeweiligen Artikel ein mit denen man zu bestimmten Social Media Diensten posten kann. Man kann auch ein Fallback-Bild definieren, dass mein Blog mitsendet, falls der Beitrag kein eigenes Foto mitliefert.

    Solche Sharebuttons sind natürlich immer wieder in Diskussion, weil sie im Normalfall bei jedem Aufruf des Artikels Daten an Facebook und Co senden. Besagtes Plugin nutzt die Technik Shariff des Heise Verlags. Hoffe, dass damit etwaige Bedenken beseitigt sind.

    Vorerst habe ich die Buttons für Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest aktiviert. Da gäbe es noch mehr – bis hin zu WhatsApp 😉

    Nutzt ihr solche Buttons eigentlich? Wünscht sich jemand noch einen speziellen Dienst?

    Jetzt schaue ich mal, wie das mit der "Fallback-Lösung" auf Facebook klappt.

  • Langsamer Wechsel zu Markdown

    Im Jahr 2008 habe ich mich entschieden Textile als Markup in meinem Blog zu verwenden. Damit ersparte ich mir den WYSIWYG Editor, der immer wieder beim editieren Probleme machte. Text mit HTML-Tags einzugeben war mir andererseits zu komplex und verbessert auch nicht die Lesbarkeit beim editieren.

    Markups wie "Textile" oder "Markdown" sind da die richtige Mischung. Ein paar Zeichen merken, die den Text bei der Ausgabe im richtigen Format darstellen.

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  • Online-Zeitungen brauchen einheitliches Micro-Payment

    "Der Standard" schreibt über eine neue Paywall der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse".

    Einzelne Artikel können mit 50 Cent oder alle zu bezahlenden Artikel mit 10 Euro Monatsgebühr freigeschalten werden.

    Wer In Twitter, Facebook,.. aktiv ist stößt immer wieder auf Verweise zu Online-Artikeln – in ganz unterschiedlichen Zeitungen und Magazinen. Für all diese möchte ich mir nicht eigene Accounts anlegen oder komplexe Zahlsysteme registrieren. Nur damit ich den einen interessanten Artikel lesen kann.

    Was ich gerne hätte wäre ein Bezahlsytem für einzelne Artikel, dass mit einem Knopfdruck funktioniert und dies über Zeitungsgrenzen hinweg.

    Diese gibt es. Aber solange jede Zeitung ihr eigenes System implementiert solange werde ich öfters vom Lesen – und somit vom Kaufen – eines einzelnen Artikels absehen.

    Oder gibt es dazu schon gute Ideen am österreichischen und/oder deutschen Zeitungsmarkt?

  • Nutzt doch mal ein echtes Blogsystem

    Einige aus der Serendipity Community haben auf den Artikel S9Y 2.0 – meine Erfahrungen von hostblogger.de hingewiesen.

    Kurz gehalten schreibt er warum er S9y in der Version 2.x mag.

    Ja, man kann mit allen möglichen (und unmöglichen) Content Management Systemen auch bloggen. Aber die Betonung liegt auf auch. Serendipity/S9y fokussiert auf die eine Aufgabe und das mit langer Tradition.

    S9y: für Neu- und UmsteigerInnen einen Versuch wert.

  • App.net hört ganz auf

    Das nennt sich (trauriges) Timing. Sagte ich gestern Abend quasi Adé zu app.net verkündete ein paar Stunden später das offizielle App.net Blog App.net is shutting down.

    Der Social Media Dienst sperrt endgültig mit März zu. Daten kann man noch sichern.

    Schade drum. Es hätte ein interessantes Projekt werden können.

    Die Reaktionen auf Twitter sind mit ein paar Händen abzuzählen. Deutschsprachige Reaktionen von Usern gab es kaum, dafür ein paar Online-Berichte:

    App.net kann ab nun jedeR auf GitHub downloaden und seinen eigenen Dienst starten.

  • Adé app.net

    Es war 2012 als ich app.net probierte. Ein neues soziales Netzwerk das versprach keine Werbung zu verkaufen und auch neue Ideen einbrachte. In meinem damaligen Artikel habe ich ein paar dieser skizziert.

    App.net finanzierte sich durch Crowdfunding und eine jährliche Gebühr. 2014 wollten nicht mehr so viele mit zahlen. Im März 2014 kündigten die Betreiber an das app.net weiter läuft jedoch alle bezahlten Mitarbeiter kündigen werde.

    Das war es dann. Ich zahlte 2015 und 2016 weiter, wollte dem Ganzen noch eine Chance geben (ich bin ein treuer Mensch 🙂

    Doch seit dieser Ankündigung vom März 2014 gab es keinen weiteren Blogeintrag. Chefadmin Dalton Caldwell ist auf Twitter und app.net in den letzten Monaten ganz verschollen.

    Jetzt kam im Jänner wieder der Hinweis, dass bald der Jahresbetrag abgebucht würde. Die Mail hatte denselben Inhalt wie die zwei Jahre zuvor.

    Alles wirkt so als wenn ein paar Server einsam dahinwerken, eine Routine die Jahresgebühr abbucht und eine weitere brav die Kosten für die Infrastrukturbereitstellung an eine Firma überweist … und niemand mehr da ist, der eingreifen kann, wenn etwas schiefgeht.

    Schade um app.net. Ich habe meine Zahlung eingestellt und nutze nun einen kostenlosen Account. Wer mag kann mir noch eine letzte Nachricht auf app.net hinterlassen.