Monat: Januar 2016

  • Barcamp in the Bubble

    Der Artikel „Der Unterschied zwischen klassischen Konferenzen und Unkonferenzen“ im IF-Blog bringt zwei wesentlich Punkte für Barcamps auf den Punkt.

    Barcamps müssen so unorganisiert wie möglich bleiben und damit Freiraum bieten.

    Barcamps können auch Gefahr laufen – bzw. die TeilnehmerInnen – in einer Blase zu bleiben. Wir treffen uns um des Treffens willens, es kommt nichts Neues in die Thematiken,…

    Da passt gut die Frage nach den Eltern am Barcamp dazu.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Jessica war auf einem Barcamp oder so etwas ähnliches

    Auf „jessica.18“ fand ich den Artikel Barcamp – Alkohol am Lagerfeuer?

    Ok, so ein klassisches Barcamp war das nicht – aber der Ansatz geht in die Richtung. Themen wurden ausgesucht, man hatte eine Woche Zeit sich vorzubereiten und musste dann das jeweilige Thema nochmals „pitchen“ um Teilnehmer/innen für die Session zu bekommen. Zitat:

    Das Konzept eines Barcamps ist, das kleine Gruppen von Menschen ein Thema recherchieren und eine Präsentation sowie Diskussionsfragen dazu bilden.

    Jessica.18

    Immerhin auch ein interessanter Ansatz.

    Jessicas Beispiel zeigt aber auch, dass Wissen anders aufzubereiten und weiterzugeben und sich auszutauschen motivierend sein kann.

    Auch dazu Jessica im Zitat. Zuerst auf die Frage, ob sie nochmals ein Barcamp mitgestalten will:

    Was auch immer es sein wird, es wird anstrengend vorzubereiten aber im Nachhinein werde ich stolz sein auf unsere Leistung.

    Jessica.18

    Und dann zu Barcamps allgemein (zumindest dem Ansatz den sie mit erlebte):

    Barcamps allgemein sind eine super Methode das Wissen zu erweitern. Nicht gelangweilt im Hörsaal oder Büro zu sitzen, sondern in einer lockeren Atmosphäre zu Lernen und sich weiter zu bilden.

    Lernen und weiterbilden statt Langeweile. Na bitte 🙂

  • Agenturen auf Barcamps

    Im Blog zum Agentur Barcamp findet sich ein Artikel Haben Agenturen Angst vor Barcamps? mit ein paar Tipps für Agentur MitarbeiterInnen für ihren ersten Besuch bei einem Barcamp.

    Nachdem Agenturen nicht mein primäres Umfeld sind kann ich persönlich dazu nichts anmerken.

  • Wer versteht Techno-Brabbel und was ist das überhaupt?

    Auf „BASIC thinking“ lese ich gerade, dass bei „Wer wird Millionär“ die Frage zum Wort Paywall, die für die Teilnehmerin und die ZuschauerInnen knifflig war.

    Dabei schreiben doch so viele über „Paywalls“!?

    Aber wer ist so viele? Nachfolgend ein paar ungeordnete Gedanken.Nochmals: Wer ist so viele?

    Die Blogs, die ich gerne lese? Die TwitterantInnen in meiner Following-Liste? Oder die Menschen, mit denen ich bei Barcamps und ähnlichen Events über solche Themen rede.

    Ich fürchte wir sind die Minderheit. Und ich fürchte innerhalb dieser Minderheiten finden sich noch weitere Minderheiten.

    Da twittern in meiner Timeline Menschen über Sicherheitsprobleme bei https, bei irgendwelchen Schnittstellen, die ich kaum aussprechen kann. Ich bin technisch interessiert – aber ich kann das überhaupt nicht einordnen. Wie relevant ist das für mein Leben im Netz? Muss ich mich darum kümmern oder kann ich das ein paar anderen überlassen?

    In meinem Blog bemühe ich mich immer wieder technische Dinge, webbezogene Fragen recht einfach zu beschreiben. Aber ich merke, höre und lese, dass etliche in meinem (offline/online) Umkreis damit noch immer nichts anfangen können.

    Nicht jeder und jede muss alles verstehen. Es ist auch gut, wenn sich da und dort einfach „ExpertInnen“ darum kümmern. Solange es nicht DEN bzw. DIE ExpertIn gibt sondern einen Diskurs zwischen einigen. Damit das Thema nicht einseitig wird, sich Ideen und Ansätze bewähren müssen, …

    Aber das muss und soll nicht heißen, dass wir uns darum bemühen müssen, mehr Menschen zu erreichen um ein grundlegendes Verständnis zu schaffen.

    Ja, wird sind – siehe obiger Artikel – in einer Blase. Immer und immer wieder. Das interessante und die Herausforderung für mich ist, wie man diese einzelnen Blasen durchdringen kann, wie man Wege findet, diese einzelnen Blasen miteinander in Kontakt zu bringen.

    Ich mag meine Twitterblase recht gerne in der ich auch Geek sein kann. Ich muss mir nur immer wieder gewahr sein, dass ich in dieser Blase stecke und dass ich immer wieder Schritte heraus setze.

    Heraus

    • in dem ich mir überlege, ob ich etwas in meinem Blog einfacher erklären kann
    • in dem ich beim „Blue Beanie Day“ versuche Barrierefreiheit in verständlichen Bildern nahezubringen
    • in dem ich den WebPlausch wieder beleben möchte

    Schlußendlich ist es auch eine Holschuld. Niemand kann etwas dazu lernen, wenn er/sie nicht will. So setze ich mich auf Barcamps hin und wieder in eine Session, bei der ich glaube einfach gar nichts beitragen zu können: Netzwerktechnik, Programmierung, Alzheimerforschung. Und immer nehme ich dann doch ein paar Erkenntnisse und Anregungen mit nach Hause.

    Noch ein anderer Gedanke. Empfehlungssysteme! Ich finde es auch interessant, wenn mir mein Webdienst andere Bücher, andere Songs, andere Artikel vorschlägt, die er aufgrund meines Medienkonsumsverhaltens als für mich als relevant einstuft. Aber schlußendlich hüllt er mich auch in einer Blase, des immer wieder selben.

    Es heißt somit nicht in jedem Land seinen Burgerladen aufzusuchen sondern das kleine Lokal in der Seitenstraße und dort mal etwas ganz andere auszuprobieren.

  • Aufräumarbeiten im Blog

    Eigentlich wollte ich mit heutigem Tag schon ein paar Texte mehr im Blog stehen haben.

    Stattdessen habe ich mich um ein paar „Internas“ gekümmert:

    • * Update auf Serendipity 2.0.3.
    • * Das Blog um zwei Plugins entschlackt
    • * Ein paar inhaltliche Feinheiten überlegt

    Die beiden Plugins kümmerten sich um die Darstellung von FAQs sowie die Bereitstellung eines eigenen Downloadbereichs. Beides nutzte ich nur mehr für sehr, sehr alte Beiträge/Themen. Die FAQ wird stattdessen als reiner Text in ein paar alte Artikel eingefügt – sofern die Texte noch Sinn ergeben. Der Downloadbereich wird ebenso als reine Linkliste in drei Artikel verfrachtet.

    Das macht mein Blog in ein paar Bereichen wohl um ein paar Nanosekunden schneller und hilft bei möglichen Problemen die Fehlermöglichkeiten einzugrenzen.

    Ein längerfristiges Projekt harrt noch der Ausführung.

    Markdown

    Ich bin ein Fan von Textile als Markup-Sprache. Mit ein paar kleinen Auszeichnungen die Formatierung von Texten festzulegen ohne sich mit einem WYSIWYG-Editor zu quälen. Man formartiert seinen Text, ohne dass er dabei (wie bei HTML) ein wenig unleserlich wird.

    Textile hat mir in den letzten 7 Jahren gute Dienste geleistet. Ich merke aber, dass immer weniger Editoren, Apps,… Textile unterstützen. Markdown hat diese „Auseinandersetzung“ eindeutig gewonnen. Daher würde ich gerne auf Markdown umsteigen.

    Dies bedeutet aber auch, dass ich alte Texte konvertieren muss. Denn Textile und Markdown vertragen sich nicht so gut. Ob das halb-automatisiert geht oder nur händisch (pfuh, das sind rund 1.000 Artikel zum durchsehen und teilweise zum ändern), das bin ich gerade dabei herauszufinden.

    Ich blogge weiter

    All das heißt in der Gesamtzusammenfassung. Ich blogge weiter – hätte jemand etwas anderes gedacht? 😉 Ich blogge mit Serendipity als Blogsystem weiter.

    Und ich blogge hoffentlich auch mit guten Artikeln weiter. Aber das müssen meine LeserInnen beurteilen …

  • Als Termine noch auf Papier landeten

    Gerade einen Eintrag aus einer alten Site von mir gefunden (4. Dezember 1997). Zur Erklärung. AVIGO war ein Personal Digital Assistent PDA über den ich [lange Zeit geschrieben bzw. gebloggt habe

    So und jetzt der 18 Jahre alte Eintrag:

    Habe mein Filofax zu Hause gelassen und nur mit dem AVIGO gearbeitet: Termine eingeben, Adressen nachsehen. Am Anfang kommt man sich ja ein wenig seltsam vor, wohl so wie die ersten Handy-Benutzer. Aber im Gegensatz dazu kommt man mit seinem Gegenüber ins Gespräch (über „Was ist denn das für ein Ding?“).

    Man lernt. Was heute peinlich ist, ist morgen schon Vorreiter 😉

  • Mein Blog-Jahresrückblick 2015

    Wie alle Jahre (siehe Rückblick 2014) gibt es auch für 2015 einen Rückblick auf ein Jahr bloggen.

    Wie immer ist dies eine spezielle Herausforderung für mich. Denn es gilt: Nur ein Artikel pro Monat, der ein wenig etwas über mein Jahr als Blogger aussagt.

    Beginnen wir…

    Jänner

    Barcamps waren für mich 2015 ein wichtiges Thema. So habe ich auch mit dem Artikel Barcamps oder wie man Veranstaltungen so produktiv wie Pausengespräche macht einen Beitrag für die Publikation „Das neue Arbeit“ von werdedigital.at geleistet.

    Februar

    Kleine literarische Versuche gab es jedes Monat in dem ich mit beim Projekt *.txt teilnahm, u.a. mit dem Text „wünschen„.

    März

    Serendipity/S9y ist natürlich weiterhin das Blogsystem meiner Wahl. So gab es 2015 das erste mal ein Offline Treffen von S9y Entwicklern und NutzerInnen. Ich war leider nicht dabei, habe aber einen kleiner Rückblick mit Links zu anderen Beiträgen verfasst.

    April

    Neben meinem Blog microblogge ich manchmal auch intensiver über Twitter. Beim Barcamp Graz 2015 war ich besonders fleissig.

    Mai

    Und weil es so fein war, habe ich dann zusammen mit Henriette Zirl noch ein ein paar Fragen zum Barcamp Graz 2015 diskutiert.

    Juni

    Quasi im Vorfeld (siehe Dezember) zu meinem Notizbuch Projekt überlegte ich mir wie man auch offline produktiv sein kann. Hinweis für mich selbst: #projektoffline nicht vergessen.

    Juli

    Weil man mich fragte, fasste ich im Juli ein paar Zeilen zum Blogsystem Serendipity/S9y zusammen.

    August

    Aufgrund eines Tweets über das „IKEA Prinzip“ von Open Source stellte ich ich für mich fest: Open Source ist für mich mehr als IKEA.

    September

    Ja, man darf scheitern. Wobei die Frage im Raum stehen bleibt, was scheitern überhaupt bedeutet. Daher Barcamps scheitern.

    Oktober

    Manchmal erfasst mich das Gegenteil einer Schreibblockade. Früher wollte ich daher Der Robert Basic von Österreich werden.

    November

    Ein für mich wichtiger Event ist der Blue Beanie Day. Eine blaue Mütze für Webstandards und Barrierefreies Web aufsetzen, einmal im Jahr am 30. November. Dieses Jahr stellte ich aber fest: Vor dem Blue Beanie Day ist nach dem Blue Beanie Day. Denn es geht das ganze Jahr um „ein Web für alle“.

    Dezember

    So sehr ich gerne elektronische Hilfen nutze im Herbst 2015 habe ich das Notizbuch wieder entdeckt.

    Zum Schluss

    Noch ein wenig Statistik. Mit 124 Artikeln habe ich die Vorjahreszahl von 144 nicht erreicht, bin damit auf dem gleichen Niveau von 2013. Aber die Zahl ist nicht alles und solange es Spass macht.

    Und das tut es.

  • Neues Ranking bei blogheim.at

    Das Ranking von Blogs ist immer eine Kunst, die auf Neider, Verärgerte etc. stößt. Wie und was wertet man? Zugriffe, die Vernetzung im Social Media Bereich, die …?

    Bei Blogheim.at hat Jürgen Koller ein neues Ranking System eingeführt. Und wieder gilt, nehmt es nicht zu ernst. Ein Ranking bleibt ein Ranking.

    Was wird gewertet. Jürgen schreibt:

    Für das Ranking werden in etwa 25 verschiedene Faktoren berücksichtigt, angefangen von den Social Media Zahlen & Feedly Subscriber über MozRank, Mozilla PageAuthority, Alexa & Page Rank, Indexierte Seiten bei Google sowie Anzahl der Backlinks, dann HTML Struktur (Title Qualität, Überschriften Struktur, vorhandene Sitemap, Validierungsfehler, Ladezeit etc.) sowie Mobile Freundlichkeit. All diese Faktoren werden einzeln Gewichtet & am Ende entsteht ein Ranking, dass so fair als möglich sein sollte.

    Das Ranking findet ihr unter Topblogs.

    Was mir daran gefällt ist, dass schon die ersten 10 Blogs die Vielfalt der Themen, über die man bloggen kann, zeigt: Web, Fashion, Regionales, Politik, Satire, Wirtschaft, Selbstversorgung und Social Media.

    Und wie immer ich das auch geschafft habe. Mein Blog ist auf Platz 131 von 1.151 gerankten Blogs. Das ist Ansporn.

    Wer mag, der/die schaue vorbei, nehme das Ranking nicht zu ernst und lerne neue Blogs kennen.