Monat: Januar 2016

  • Barcamp: Nur Mut!

    Fritz Weisshart war auf seinem erstem Barcamp (Link ist leider nicht mehr aktuell), Thema „Inklusion“.

    Der Bericht von Fritz ist kurz. Aber zwei Dinge möchte ich hier festhalten.

    So haben die Organisatoren die Barcamp Regel ein wenig geändert und wie folgt beschrieben:

    1. Keine Zuschauer
    2. Geplant ungeplant
    3. Mehrwert
    4. Law of 2 Feet
    5. Nur Mut!
    6. Spread the word

    „Nur Mut!“ ist auch das, was Fritz nochmals erwähnt. Einfach mal eine Session mit einem Thema ausprobieren, zu dem man nichts weiß.

    Ich selbst habe damit immer wieder gute und interessante Erfahrungen gemacht. Barcamp ist die Möglichkeit in ganz andere Themen und Fachgebiete hinein zu schnuppern.

    Manchmal ist die Erkenntnis gering – aber auch eine kleine ist gut. Und manchmal nimmt man einiges mit, was man in Zukunft noch tiefer bearbeiten möchte…

  • Ein Blogstöckchen über Blogstöckchen

    Aufgrund einer kleinen Diskussion auf Twitter habe ich mich wieder an Blogstöckchen erinnert. Wisst ihr noch was das ist?

    In aller Kürze:

    Jemand stellt auf seinem Blog eine (oder mehrere) Frage(n), die er/sie auch gleich beantwortet. Danach reicht er diese Fragen an ein oder mehrere BloggerInnen weiter. Diese erwähnen den Weiterreichenden und die Aktion, antworten selbst und reichen wieder weiter…

    „Früher“ gab es viele Blogstöcken, heutzutage gefühltermaßen nur wenige. Aber weil es so schön ist, will ich heute das Blogstöckchen „Blogstöcken“ starten.

    Frage 1: Erinnerst du dich noch an Blogstöcken?

    Ja, sonst hätte ich ja diese Aktion nicht gestartet 🙂 Es gab einige bei denen ich mit gemacht habe.

    Frage 2: Bei welchen Blogstöcken hast du mitgemacht bzw. welches ist dir in besonderer Erinnerung?

    Ich habe mal in meinem Blog gesurft. Es gab einige. Im Jahr 2006 habe ich zum ersten mal davon gelesen jedoch keine Einladung erhalten. So startete ich mein erstes eigenes „Blogstöckchen zu Serendipity„. Immerhin habe dieses Stöckchen damals einige aufgenommen.

    Danach gab es einige Stöckchen bei denen ich mitmachte, zuletzt im Jahr 2009. Oh, das ist schon lange her.

    Ich werfe das Stöckchen weiter

    So, und jetzt kommt ihr dran @DerMario, @bauigel, @yellowled. 🙂

  • Barcamps ohne öffentliche TeilnehmerInnenlisten?

    Stefan Evertz hat vor kurzem getwittert:

    Scheinbar kommt es bei BarCamps immer mehr aus der Mode, eine öffentliche Teilnehmerliste zu führen – schade! Muss da wohl mal bloggen…

    Nun, das muss ich auch.

    „Früher“ war jede Anmeldeliste eines Barcamps öffentlich. Man konnte schon vorab sehen, wer kommt. Dies hat geholfen, um sich vorab über Sessionideen abzusprechen bzw. auch so etwas wie einen Twittertrain zu planen. Nach dem Barcamp war die Liste auch eine Möglichkeit den einen oder die andere zu kontaktieren.

    Ich weiß nicht jedeR will den eigenen Namen in einer öffentlichen Liste sehen. Aber der/die konnte sich mit einem Pseudonym eintragen etc.

    Die Liste war weiters ein ganz öffentliches Zeichen über das Interesse an einem Barcamp.

    Aber hat Stefan recht. Ich habe mir die Liste der Barcamps 2015 in Österreich (Quelle: Barcamp.at) hergenommen. Das Ergebnis:

    • 6 Camps hatten eine öffentliche Liste
    • 9 hatten keine, wobei eines dieser Barcamps zumindest eine Wiki-Seite aufwies, auf der Sessionideen gepostet werden konnten
    • 1 Seite war nicht mehr erreichbar

    Natürlich kann es sein, dass bei den neun Camps vorher oder knapp danach irgendwo eine Liste vorhanden war.

    Fazit: Stefan hat leider recht.

  • Matthias Mees „bastelt“ live sein Blog um

    Der Matthias sollte manch LeserIn meines Blogs bekannt sein. Immerhin hat er all die letzten Jahre das Aussehen meines Blogs gestaltet – dazu gibt es in Bälde auch etwas Neues.

    Matthias hat in seinem Ausblick: 2016 die Idee entwickelt, dass er ein Redesign seines Blogs live gestalten möchte. Die Idee kam an, es gab einige Kommentare.

    Matthias hat sich „gefügt“ und nun ein wenig den Ablauf skizziert. Wir werden 2016 (und vielleicht bis 2017) in einzelnen Schritten mitverfolgen können, wie Matthias Ideen umsetzt, auf welche Standards er achtet, etc. All das wird er dokumentieren und kommentieren.

    Dies ist natürlich insbesondere für alle interessant, die schon mal selbst ihr Serendipity Blog neu gestalten möchten. Ich denke, es wird aber auch für alle anderen, die sich mit Website-Gestaltung beschäftigen (wollen) interessant werden. Denn vieles gilt immer, egal welches System man verwendet.

    Also, Matthias, ich bin gespannt.

  • Marco Zehe über die Grundregeln für ein zugängliches Web

    Wir schreiben das Jahr 2016. Trotzdem muss man noch manch WebentwicklerIn erklären, dass es so etwas wie die WCAG 2.0 gibt und dass man auch auf die Barrierefreiheit einer Website schauen muss.

    Marco Zehe hat nun in einem kompakten Artikel – zumindest für das Thema kompakt – die Grundregeln zugänglicher Webseiten zusammen gefasst.

  • Barcamp: Wie man es nicht macht

    Auf shure.de findet sich ein längerer Artikel:In 5 einfachen Schritten ein Barcamp richtig versauen. Gleich vorab im zweiten Teil des Artikels gibt Maximilian Rüdiger entsprechende Hinweis, wie es richtig gehen sollte.

    Diese fünf Schritte sind vielleicht auch der Grund warum sich manche Agenturen auf Barcamps so schwer tun.

  • nichtsdestotrotz

    Ich mag Worte
    Ich mag Worte die nicht mehr in jedem Text zu finden sind

    Mannigfaltig sind sie
    so wenig werden sie noch genutzt
    Sie klingen alt sagen die einen
    Du klingst alt sagen die anderen

    Nichtsdestotrotz möchte ich dem trotzen

    Ich bin Cyber
    Ich bin digital
    Ich bin online
    Ich phone smart und manchmal nicht

    Und doch muss hin und wieder ein altes Wort
    In neue Texte fallen
    ein altes Wort bit für bit in Netze fließen

    Nichtsdestotrotz


    Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt *.txt zum Wort nichtsdestotrotz.

  • Blogvorsatz 2016

    Eine weitere Tradition in meinem Blog ist der Blogvorsatz siehe das Jahr 2015.

    Ich weiß natürlich nicht, was 2016 alles passieren wird, was mich am schreiben hindert, was motiviert, was mich anregt und vieles mehr. Aber es gibt ein paar Themen an denen ich festhalten, die ich weiter entwickeln möchte … soweit es geht.

    Vorab. Dieser Artikel war um einiges länger, da ich all die kleinen Aktionen noch erwähnen wollte, die ihrer Umsetzung harren und die ich gerne umsetzen möchte. Aber ich setze mich nicht zu sehr selbst unter Druck. Wenn hier was startet, werdet ihr das schon merken.h2. Barcamps

    Ja, Barcamps bzw. die Idee dahinter werden Thema bleiben. So gibt es schon im April das „Barcamp Graz„. Und der Grundsatz alles (auch wenn es nur ein Link ist) zu verbloggen, was ich rund um das Thema barcampen finde, der bleibt auch.

    Bloggen

    Bloggen und Barcamp verbinden wir am Barcamp Graz mit einem eigenen „Blogcamp“. Dazu werdet ihr hier auch noch einiges lesen.

    Mein Blog-Bloggen-Blogvorsatz bleibt. Weiterhin in vielen Blogs lesen (mittels Feedreader), neue kennen lernen und auch wieder mehr in anderen Blogs kommentieren.

    Die Idee des OpenBlogging möchte ich ebenfalls in einen neuen Text gießen.

    Vielleicht schaffe ich 2016 die Idee des „Langen Tag des bloggens“ umzusetzen.

    Serendipity/S9y

    Auch dazu gibt es ein paar Punkte.

    S9yCamp, der Podcast mit Matthias Mees gehört wieder (ja, ich bin der der manches verzögert, Matthias 😉 reaktiviert.

    Mein eigenes Blog möchte ich da und dort ein wenig verändern. Nichts dramatisches. Am Layout wird sich wohl nichts ändern. Ein paar Plugins werden im Hintergrund verschwinden und z.B. Downloads und eine alte FAQ in Artikel verfrachtet (das habe ich zu einem Teil schon geschafft!).

    Wie schon erwähnt: Ich mag „Textile“ als Markup um meine Artikel zu verfassen. Aber ich merke, dass „Markdown“ einfach „The Winner takes it all“ ist. Editoren, Tools,.. die Markup unterstützen unterstützen Markdown aber nicht Textile. Daher plane ich umzusteigen. Herausfordernd wird, die alten Artikel zu konvertieren.

    Das „S9y Online Handbuch“ schlummert in meinem Blog auch dahin. Auch hier ist die Frage, was ich damit mache. Ebenso wie die Seite „Bloggen ist Vielfalt“.

    Blue Beanie Day / Ein Web für alle

    Am 30. November 2016 werde ich werde eine blaue Haube für Webstandards und ein barrierefreies Web aufsetzen. Davor und danach werdet ihr ein wenig über die Frage(n) wie sich „ein Web für alle“ verwirklichen lässt lesen.

    Mein Notizbuch

    Die Serie „Mein Notizbuch“ wird ihre Fortsetzung finden. Ein Artikel ist schon in der Pipeline. Außerdem experimentiere ich gerade mit mehreren Notizbüchern, sodass es einiges auch über das Thema zu schreiben gibt.

    Projekt *.txt

    Im Jahr 2015 habe ich mit allen Worten an der Aktion *.txt von Dominik Leitner teilgenommen. Alle paar Wochen einen (literarischen) Text zu einem Stichwort schreiben. Es war fein ein wenig wieder mit Worten zu spielen und nachdenkliches zu texten. Dominik wird das Projekt 2016 fortsetzen und ich freue mich schon darauf weiter zu texten.

    Meine LeserInnen

    Und auf etwas Wichtiges darf ich nicht vergessen: Euch! Ihr, die ihr mein Blog lest, kommentiert, empfiehlt, kritisiert,… Daher wird es sicherlich auch 2016 die eine oder andere LeserInnenaktion geben um euch ein wenig mehr einzubinden – oder den oder die andere vor den „Blog-Vorhang“ zu holen.

    Und das Spannendste am bloggen ist, dass mittendrin ganz Neues auftaucht, über das es zu bloggen wert ist. Somit lasse ich mich überraschen, was da 2016 noch kommen mag.

  • Twitter: 10.000 Zeichen könnten akzeptabel sein

    Ich war – und bin es auf der einen Seite noch immer – ein heftiger Verfechter der 140 Zeichen Grenze bei Twitter. Es zwingt mich mich kurz zu fassen. Es hält die Timeline übersichtlich – schnell mal rauf und runter scrollen und quasi „Schlagzeilen“ erfassen.

    Die Idee, die jetzt anscheinend real werden soll, dass in Kürze 10.000 Zeichen in einem Tweet möglich sein werden hat mich eher abgeschreckt. Das macht mir mein Twitter kaputt, war meine erste Regung.

    Wenn ich aber den einen oder anderen Blogbeitrag lese und nachdenke, dann könnte ich mich mit der Idee unter Umständen versöhnen.Vorab. Was für mich gar nicht ginge wäre der Zwang, dass ich meine Timeline nicht in chronologischer Folge (ohne Eingriff von Twitter) lesen kann. Möge es alternative Ansichten geben – aber dieses „Alles und der Reihe nach“ wäre mir wichtig. Nun aber zurück zur Zeichenbegrenzung.

    Was wir ja noch gar nicht wissen ist, wie diese 10.000 Zeichen umgesetzt werden. An Twitter kann ich schon jetzt Bilder oder Videos quasi „anhängen“ – ob mir diese mein Client direkt anzeigt (und in welcher Größe) hängt von mir ab.

    Auch die neuen Retweets betten den Originaltweet in ein eigenes Fenster, sodass er sich vom Stream abhebt.

    Warum nicht auch so etwas für Texte. Twitlonger hat uns so etwas schon ein wenig vorgemacht. Ein kurzer Aufriss und dann ein Link zum Gesamttext. Würde so etwas von Twitter direkt kommen könnte es eleganter sein. Nach 140 Zeichen ein „Button“ (ähnlich) Facebook zum aufklappen – oder ein einbetten der längeren Texte in ein „Kästchen“ – und mittels Client wählen ob man den immer offen oder geschlossen sehen will.

    Das hält die Timeline ebenso kurz oder nicht länger, als wenn viele eingebettete Fotos gepostet werden.

    Außerdem würde es eventuell die Unsitte Texte als Bilder einzubinden ein wenig beenden (vielleicht, vielleicht, vielleicht). Oder wie es Marco Zehe twitterte:

    Auch für die Barrierefreiheit wäre dies gut, wenn es die Pest der gescreenshotteten Texte eliminieren hilft!

    Marco Zehe

    Genau. Und 10.000 Zeichen würde es eventuell (je nach Darstellungsart) erlauben auch Alternativtexte (Beschreibungen des Bildinhalts) mit zu posten, wenn ich ich ein Bild auf Twitter veröffentliche.

    Wenn dies Twitter gut macht, wäre der Barrierefreiheit ein wenig geholfen.

    Kurz gesagt. Wir hängen schon jetzt alles mögliche in Twitter dran: Bilder, Videos, Links,… Wenn die Erhöhung der Zeichengrenze ähnlich funktioniert dann würde ich sagen: Was solls. Wer will kann es bei 140 Zeichen belassen und wer mal mehr Text braucht, der/die kann auf die erweiterte Textfassung ausweichen.

    Denn was tun wir heute auf Twitter? Mehrere Tweets hintereinander senden mit „1/3“, „2/3“, „3/3“. Je nach Geschwindigkeit des/der Tippenden trotzdem ganz schön verstreut in meiner Timeline. Nicht praktisch zum lesen.

    Manch heftige Diskussion ließe sich mit ein paar Worten mehr an Erklärungstext bereinigen …. manch andere würde dafür wohl umso wortreicher und vielleicht noch heftiger geführt werden.

    Es hängt somit von Twitter ab, wie es das Ganze implementiert. Je nachdem ob sie es sinnig machen, könnte es sogar eine Bereicherung werden.

    Aber ob diese Hoffnung berechtigt ist? Keine Ahnung. Ich will mir nur nicht mein Kommunikationstool Nummer 1 kaputt machen lassen. Zumindest wie ich es verstehe.

    Also, warten wir ab. Mehr können wir wohl nicht tun. In der Zwischenzeit gibt es dann noch ein paar andere Themen, für die es gilt noch vehementer einzutreten…

  • Organisations-Tipps für Barcamps

    Kristine Honig-Bock hat eine wunderbare Liste zusammengestellt, an was man bei der Organisation eines Barcamps so alles denken soll oder kann.

    Der Artikel bietet gute Anregungen – auch für Teilnehmer/innen selbst. Denn es gibt genügend Ansätze auch als TeilnehmerIn (TeilgeberIn) zur besseren Bewerbung, zu vielfältigeren Barcamps und zur Dokumentation beizutragen.