Monat: November 2015

  • Es ist noch immer Blue Beanie Day

    Bei „uns hier“ ist der 30. November schon bald vorbei und damit auch der Blue Beanie Day. Rund um den Globus ist das noch lang nicht so. Das merkt man zumindest auf Twitter.

    Schön zu sehen, dass es weltweit doch etliche blaue Mützen gab, doch die eine oder andere Aktion.

    Einiges davon findet sich auf der Social Media Wall zum Blue Beanie Day.

    Heute ist es mir zu spät. Ich werde morgen eine kleine Übersicht erstellen, was sich getan hat. Bin schon selbst gespannt, durch den einen Tag zu browsen.

  • Vor dem Blue Beanie Day ist nach dem Blue Beanie Day

    Robert Lender mit blauer Mütze reflektiert im Spiegel


    Am Montag setze ich wieder meine blaue Mütze auf und setze damit auch ein Zeichen für Webstandards und ein barrierefreies Web. Denn ich möchte ein Web für alle.

    Der 30. November 2015 ist der neunte Blue Beanie Day. Manch eineR mag sagen, dass der Tag nicht viel verändert hat.

    Ja, im Großen sicher nicht. Ob er vielleicht den einen oder die andere ein wenig für das Thema sensibilisiert hat – ich kann es nicht sagen. Aber er ist auch eine Erinnerung, eine kleines Symbol und vielleicht auch ein wenig ein öffentliches Sichtbar machen derer, die sich das Ganze Jahr für ein gemeinsames Web, ohne trennende Barrieren einsetzen.

    Auch wenn ich in ein paar Tagen wieder die blaue Mütze aus meinem Profilfotos entferne. Ich möchte sie diesmal nicht weit weg legen.

    Ein Web für alle

    Den Blue Beanie Day habe ich nach der Rede von Joe Spelbrink am A-TAG 2015 unter das Motto „Ein Web für alle“ gestellt. Und dieses Motto möchte ich das ganze Jahr pflegen. Daher wird es – so nehme ich es mir vor – die blaue Mütze und das Motto im ganzen nächsten Jahr 2016 immer wieder hier auftauchen.

    Denn eine blaue Mütze aufsetzen ist das eine – ein gutes Symbol. Das andere ist auch Aktivitäten zu setzen.

    Im Jahr 2016 möchte ich einige der AktivistInnen vor den Vorhang holen, mir überlegen, was ich selbst für ein barrierefreies Web tun kann und aufzeigen, was jeder und jede von uns tun kann. Vielleicht selbst ein paar meiner eigenen Ideen umsetzen.

    Also: Setzen wir am Montag eine Mütze auf. Und danach legen wir los …

  • Mein Notizbuch #1 – Warum noch Papier


    In letzter Zeit habe ich mich etwas näher mit dem Thema „Notizbücher“ beschäftigt. Ja, diese aus Papier. Ja, ich 🙂

    Fotos eines Notizbuchausschnitts, Schriftzug "Das neue Notizbuch - Ein Test"

    Ich bin für mein Alter wohl recht digital. Ich nutze Dropbox und Evernote gerne. Das funktioniert aber nur dort, wo ich meine Daten im Netz verwalten kann. Sprich, ich kann am iPad schreiben, am Mac weiter bearbeiten und am iPhone suchen und lesen. Oder ich notiere am iPhone und …

    Aber das geht nicht immer, nicht mit allen Daten.

    Da schreibe ich Zettel voll, Post-its, mal in einen Notizblock oder skizziere auf A4 Blättern Ideen, male kleine Mindmaps etc. Und dann finde ich den einen Zettel nicht, ist alles irgendwo abgelegt.

    Die Reaktivierung des Papiers

    Langsam reifte in mir die Idee wieder mein Notizbuch heraus zu holen und zu aktivieren. Eine erste Googlesuche fand das Superbuch. Mir gefiel die Idee alles an einem Platz abzulegen – Aufgaben, Ideen, Zeichnungen, Notizen, Mitschriften,….

    Ich las jetzt weiter. Z.B. 89 Tipps für Moleskine Notizbücher oder über Organisationsideen wie das Bullet Journal. Nicht vorüber gehen kann man natürlich am Notizbuchblog.de – hier habe ich mir sogar das eBook „25 Notizbuchregeln“ gegönnt – wenn schon, denn schon.

    Was soll in mein Notizbuch?

    Nun, die Antwort ist leicht und schwierig. Leicht, weil:

    • Besprechungsnotizen
    • Mitschriften bei Veranstaltungen
    • Ideen
    • Aufgaben
    • Kleine Mindmaps
    • Skizzen

    Schwierig (zumindest jetzt), weil ich wahrscheinlich erst im ausprobieren rausfinden werde, was für mich geht und was nicht.

    Es ist mein Notizbuch

    Das soll heißen: Über Regeln zu lesen ist das eine, sie anzuwenden das andere. Ich bin gerade dabei mein eigenes System zu entwickeln und werde sehen, wie ich damit umgehen kann. Sobald ich ein wenig Übung und Erfahrung habe werde ich euch gerne davon erzählen.

    Und was ich jetzt schon lernen muss. Es ist mein Buch. Ich darf entscheiden, wie ich darin arbeite, was und wie ich darin schreibe. Es muss keinen Schönheits- oder Literaturwettbewerb gewinnen. Ich darf quer schreiben, Verbindungslinien ziehen, … All das, was ich brauche um kreativ zu arbeiten oder plakativ zu dokumentieren.

    Gleichzeitig muss ich aber darauf achten, dass es übersichtlich bleibt. Auch hier braucht es vielleicht ein paar eigene „Regeln“.

    Mein Ziel

    Ich möchte ein wenig effizienter in meiner Aufgabenverwaltung werden. Und ich möchte keine Ideen, Gedanken, … verlieren. Ob ich sie auch wiederfinde, das ist eine andere – aber wichtige – Frage.

    Also. Folgt mir in meinem Experiment. Schreibt mir, ob ihr Notizbücher verwendet – und warum bzw. warum nicht. Und was sind eure Methoden und Tipps?

  • Blue Beanie Day – Viele kleine Aktionen für ein Web für alle

    Am 30. November setzen wir wieder eine Blaue Haube auf um für Webstandards, ein barrierefreies Web – ein Web für alle – ein Zeichen zu setzen.

    Mehr zum Hintergrund unter roblen.at/bbd15.

    Es wäre schön, wenn ihr jetzt nicht nur eure Profilfotos für einen Tag mit einer blauen Haube schmückt. Wer will kann noch die eine oder andere kleine Aktion setzen und den Hashtag #bbd15 verwenden.

    Nachfolgend dazu ein paar Ideen. Weitere sind Willkommen.

    #tabparade

    Manch eineR kann eine Website nicht mehr der Maus nutzen. Die Hand schmerzt, ist eingeschränkt, gelähmt,… Da braucht es andere Steuergeräte, die darauf aufbauen, dass eine Seite auch per Tastatur steuerbar sein muss. Wenn du mehr wissen willst, kannst du bei der „TabParade 2008“ nachlesen.

    Es gibt einiges was du selbst probieren kannst:

    • Die Maus auf die Seite legen und probieren für eine Website, für eine Stunde, für einen ganzen Tag im Web nur per Tastatur unterwegs zu sein.
    • Als Webdesigner die eigenen Erfahrungen mit Tastaturbedienung niederschreiben.
    • Ausprobieren ob auch Video-, Audioplayer oder andere spezielle Tools im Web nur mit der Tastatur bedienbar sind.
    • Über die eigenen Erfahrungen bloggen, twittern, facebooken,… oder hier kommentieren.
    • Werkzeuge, wie sie Sylvia Egger unter Tab Parade: Nutzer helfen sich selbst beschreibt, ausprobieren
    • Es gab eine Zeit, da hatten unsere Homecomputer gar keine Maus. Wenn du – wie ich – schon zu den etwas älteren Semestern zählst, dann erzähle uns doch davon, wie das damals war.
    • ….

    5 kurze Gedanken

    Setz dich alleine hin oder triff dich mit anderen, setzt blaue Mützen auf und denkt über einen der Punkte nach:

    • 5 Tipps für Blogger/innen, ihr Blog barrierefreier zu machen
    • 5 Wünsche an Webdesigner, was sie in Angeboten berücksichtigen sollten
    • 5 Links, die jeder Web Accessibility Interessierte kennen sollte
    • 5 Leitgedanken, die Auftraggeber von Websites beherzigen sollten
    • 5 wichtige Punkte aus den WCAG 2.0, die noch immer zu wenig beachtet werden
    • 5 Verbesserungsvorschläge für die Website eurer Gemeinde.

    Nehmt diese 5 Sätze, Gedanken, veröffentlicht (bloggt, facebookt, twittert) diese und schickt sie auch an die gedachte Zielgruppe, z.B. an den/die Bürgermeister/in eurer Gemeinde.

    • Oder schreibe nur eine Zeile, einen Satz, warum du den Blue Beanie Day unterstützt!

    Damit können auch die Köpfe unter den Blauen Mützen zeigen, dass sie etwas bewegen wollen.

    Einen habe ich noch

    Oder nimm eines der nachfolgenden Beispiele, adaptiere sie oder mach etwas ganz anderes. Denn die Blaue Haube ist nur ein Symbol. Du bist es, die/der daraus eine Botschaft machen.

    Setz eine blaue Haube auf und ….

    • surf durch das Web um herauszufinden, warum Webstandards auch für dich als Internetnutzer/in wichtig sind.
    • stell ein Foto mit blauer Mütze von dir ins Netz. Ich habe immer wieder erlebt, wie das manche meiner Facebook Friends, Twitter Follower irritiert und sie nachfragen, was das soll. Das ist dann vielleicht der Beginn über das Thema zu diskutieren.
    • schreib dem Website Betreiber, der noch immer „Captchas“ (siehe mein Artikel Captchas – Nein danke) verwendet, warum das ein Hindernis für viele darstellt.
    • mach bei deiner eigenen (oder einer anderen) Website, Blog,… einen Schnelltest zur Barrierefreiheit – und wenn du Probleme findest, dann such eine Lösung und schreib drüber.
    • mach mit beim W3C mit.

    Das ist auch mein Web

    Und wenn das alles nicht passt: Überlege dir warum das Web für dich wichtig ist … und ob du etwas dafür tun kannst, dass das auch so bleibt. Wenn dir etwas einfällt – und dir fällt sicher etwas ein – dann sage/schreibe es anderen.

    Sprich darüber

    Denn der Blue Beanie Day ist dafür da um mit anderen darüber zu reden, Fragen und Antworten an andere weiter zu tragen.

    Also: Setzen wir uns eine Mütze auf und ….

  • Das BarCamp-Format in der universitären Lehre

    Nach der Gemeinschafts-Publikation „Das neue Arbeiten im Netz“ hat werdedigital.at ein neues Werk organisiert.

    104 AutorInnen schrieben an „Lehrende arbeiten im Netz„.

    Und dabei ist mir gleich die S. 246 aufgefallen. Ein kurzer Artikel zu „Das BarCamp-Format in der universitären Lehre Am Beispiel des BarCamps Medien | Bildung | Religion am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt“.

    Auf S. 289 findet sich noch der Artikel „Erfolgreich im EU-Projektmanagement durch Vernetzung und gemeinsames Lernen“. Hier wurden auch Barcamps als Vernetzungsplattform genutzt.

    Schön, dass sich Barcamps auch in diesem Buch wiederfinden.

  • Webstandards oder Toaster für alle

    Als ich wieder mal den Blue Beanie Day 2015 bewarb postete jemand den Vorwurf, dass Webstandards einengen.

    Lasst mich mal mit einem Bild antworten: Toasts.

    Toaster mit ausgeworfenem Toast. Aufschrift "One Web for all - Ein Web für alle #bbd15"
    Webstandards sind wie Toaster

    Es gibt ein bißchen größere und ein bißchen kleinere Toasts. Sie haben runde oder eher kantigere Ecken. Sie bestehen aus Vollkorn oder mehr aus Weizen. Sie schmecken mal so oder anders, mir besser oder dir gar nicht.

    Aber sie alle passen in meinen Toaster. Geht der einmal kaputt, dann gehe ich ins das nächste passende Geschäft. Dort finde ich eine große Anzahl von Toastern. Sie sind mal kleiner, mal größer. Sie haben einen Auswurf oder ein Haltgestell. Es gibt stylishe, sündteure Toaster und es gibt ganz einfach gestaltete. Manche können einen oder zwei, manche sogar vier Toasts auf einmal zubereiten. Sie haben nur einen Knopf oder alles mögliche zum einstellen.

    Aber in alle passen meine Toasts.

    So wie es Webseiten gibt, die nur ein wenig Text beinhalten und andere, die ganz HTML-konform Grafiken, Filme und Animationen anbieten. Sie alle laufen in einem Browser. Der eine kann dann noch Bookmarks anlegen, der andere kann zwei Seiten nebeneinander anzeigen oder sie in Tabs halten.

    So ist das, wenn Webstandards eingehalten werden. Und so ist das, wenn es Ein Web für alle gibt.


    Natürlich, solche Bilder sind nicht perfekt und lassen ein paar Dinge aus. Aber ich hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will. Vielleicht habt ihr ja noch bessere Bilder …

  • Es gibt einen Blogger Award zu gewinnen

    Über Jürgen Kollers Projekt Blogheim.at habe ich schon öfters geschrieben.

    Jürgen startet nun mit 14. November die Nominierungen zum „Blogger Award„.

    Ein paar Details (aus der Award-Seite):

    • Das Voting beginnt am Samstag, dem 14.11.2015 und endet am Samstag, dem 12.12.2015.
    • Teilnahmeberechtigt sind alle registrierten User auf Blogheim.at, die auch einen Blog haben und diesen verifiziert haben.
    • JedeR registrierte BloggerIn darf für 5 Lieblingsblogs (die auch in der „Topblogliste“ vertreten sind) 25, 20, 15, 10 und 5 Punkte vergeben. Sieger ist jener Blog mit den meisten Punkten.

    Wer also mitbestimmen will und/oder gewinnen will, der/die (auch Bloggerinnen sind gefragt) … einfach in der blogheim.at registrieren.

    Eine Bitte: Nehmt das alles nicht zu ernst. Denn jede und jeder, der ein Blog mit Freude betreibt – der/die hat schon gewonnen.

  • Da war doch: Der Apple-Fernseher

    Ich warte noch auf mein neues Apple TV der neuen Generation. Eine neue Fernsteuerung mit Sprachsteuerung (Siri), die mir angeblich die Steuerung viel einfacher machen soll.

    Dazu passend findet sich in der t3n am 28.10.2011 ein Artikel (nicht mehr verfügbar) über den Apple-Fernseher, der die Sprachsteuerung Siri bringen soll.

    Vier Jahre später ist es kein Fernseher geworden, aber ein kleines schwarzes Kästchen mit Siri. Dies ist wahrscheinlich auch der sinnigere Weg. Wie oft tauscht ihr eure TVs aus (wenn ihr überhaupt noch welche habt)? Eben? Aber so ein Kästchen kann man schon mal dazu kaufen.

    Somit hatte der Autor 2011 schon ein wenig recht. Es gibt den Apple-Fernseher, er hat halt keinen Bildschirm 🙂

    Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

  • Da war doch: Netzneutralität und Start-ups

    Das Europäische Parlament hat den Begriff Netzneutralität ein wenig neu definiert, woraufhin seitens der Telekom Deutschland gleich der Wunsch nach Umsatzbeteiligung bei Startups kam.

    Darüber lässt sich vortrefflich diskutieren. Was ich aber hier nur erwähnen wollte: Bei t3n gab es schon im August 2014 den Artikel „4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen.

    Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

  • Blue Beanie Day – One Web for All

    One Web for all

    Blue Beanie with inscription "Blue Beanie Day"

    Way back then. Back then, there were modems and for every service one had to dial in anew.

    Here and there, there were graphic interfaces for networks and each one worked differently. Then came the internet and then, a little later, the world wide web.

    We had a browser in which we entered an address. There were texts, photos and links. A click on a link took me to another page on which I could read another text.

    Then other browsers appeared; each one trying to oust the other. Many manufacturers tried to equip websites with special features that could only be used with their own specific browser.
    But the foundation was always this so-called HTML. HTML is free, everyone can use it and everyone can learn about it. It is a standard.

    Standards

    The web exists because of such standards. These allow our browser to call up websites from around the world.
    Thanks to these we can read, watch videos, play games and much more. But it all hinges on having a browser. Yet, time and again it happens that standards are not adhered to. Then my browser manages to picture something very well but it looks very different on yours. Or even worse.

    For instance, people who are reliant on spoken word devices ( because they are visually impaired or blind) – so called screen reader – are denied access. Sites that do not comply to the standards prevent the use of such devices.
    Or someone uses a dark grey text on a light grey background without thinking and you or I have trouble reading it.
    Today apps have conquered the smartphone world. Instead of a website you get an app. But while I can use this on my smartphone you, with a phone of different make, cannot. If the same offer could be featured on a website then we could both use it.

    How open is the web?

    Some offer texts, images and data in a way that many people can use them. They offer their data via open and standardized interfaces so that many programmes, browsers and apps can use them.
    Others remove their texts from the web and lock them up in their own magazine apps. They fence off their data or place it in such a way that you may be able to access it but I can’t.

    We must be on the guard that the web will not become divided into many parts in which the borders are drawn by apps, operating systems and companies. Borders and limits that can only be overcome with great difficulty.
    We must ensure that people are not marginalized from the web, be it because they cannot read a website because of their disability or because they can’t afford a particular app or because of….

    It’s all up to us!

    What can I do? I am simply a user. I want to use a web with as few hindrances as possible, which continues to carry me from link to link.

    What can I do? For example: put on a blue woolly hat on 30th November every year, because this will be the Blue Beanie Day. On this day people all around the world will wear blue woollen hats in order to speak out for web standards and accessibility. Also with the Hashtag

    Blue Beanie: A day with a blue woollen hat

    Blue Beanie Day is the day to set a (small) example. Put on a blue woollen hat, have a photo taken, and use the photo as a profile picture on Facebook, Twitter and co. Of course you can also blog and tweet about it and spread the idea on forums. Others will meet and hand blue beanies to decision makers or hand them out in the street and inform the public about the subject. A multitude of ideas are possible.

    Is this not a little odd ? Well, maybe. But it’s also fun and brings people together. Blue woollen hats may reach the notice of those who have never looked into the subject.

    Why a blue beanie?

    Author and web designer Jeffrey Zeldman brought out a book about web standards several years ago and had a picture of himself wearing a blue woollen hat (a blue beanie) on the cover. People took up on it and every 30th of November put on a blue beanie.

    One more time: Web standards

    There are organizations such as the World Wide Web Consortium (W3C) that sets standards such as how webpages must be designed technically. For people with disabilities, the Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) are of particular importance. Because only when web-designers are sure to apply the WCAG, can people with disabilities use the web without restrictions.

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    Blue Beanie Day on Facebook

    Thanks to Clemens for his help in the translation of this article – German version.