Monat: Mai 2013

  • Serendipity 1.7 Release Party

    Nach einigen „Release Candidates“ war es gestern soweit. Die „Version 1.7“:http://blog.s9y.org/archives/247-Serendipity-1.7-released.html meiner Blogengine [[Serendipity]] wurde veröffentlicht.

    Natürlich habe ich gestern gleich ein Update gefahren – und wie immer keine Probleme. Auf alle Fälle sollte man vorab (z.B. automatisiert über Spartacus) alle Plugins auf den neuesten Stand bringen. Denn Version 1.7 bringt unter der Haube einige technische Veränderungen oder Anpassung. Nachzulesen alles in einem „Dokument auf github“:https://github.com/s9y/Serendipity/blob/master/docs/NEWS.

    Wer sich die Highlights der Änderungen vom Chefentwickler „Garvin Hicking“:http://garv.in/serendipity/, der/dem empfehle ich „Ausgabe 20“:http://www.s9ycamp.info/archives/22-Ausgabe-20-Serendipity-1.7.html des S9y InfoCamp Podcasts, in dem wir Garvin begrüßen konnten. Dabei gibt es aber nicht nur interessante Hintergründe zur jetzigen Version sondern auch eine Vorschau. Denn mit 1.7. ist die technische Grundlage für die Version 2.0 von Serendipity geschaffen.

    Mein Mitpodcaster (in Ausgabe 20 eher Hauptpodcaster 🙂 „Matthias Mees“:http://www.yellowled.de gibt uns mit zwei Screenshots („Entwurf 1“:http://monosnap.com/image/QHpgMlMETB6FLjvh5cmlJ041z, „Entwurf 2“:https://monosnap.com/image/FZSYLVYUvhoSbFVfr3spuFcJY) ebenfalls schon einen Ausblick, wie eventuell das neue Backend 2.0 gestaltet sein könnte.

    So, aber jetzt macht erst mal alle ein Update. Und wer Serendipity/S9y noch nicht nutzt. Mit 1.7 wäre eine gute Gelegenheit es einmal auszuprobieren.

  • Webmontag Wien Relaunch am 3. Juni 2013

    Ja, lange ist es her, dass es einen Webmontag in Wien gab. „Martin Leyrer“:http://martin.leyrer.priv.at hat mich immer wieder „angestupst“ … und nun haben wir einen (barrierefreien) Ort und ein Datum für den Relaunch des Webmontags Wien

    Genaue Daten findet ihr im „Webmontag Wiki“:http://webmontag.de/location/wien/2013-06-03 – soviel hier: Es ist Montag, der 3. Juni 2013 im „Café Standard“:http://www.cafe-standard.at. Immerhin gibt´s für ein wenig Mindestumsatz einen eigenen Raum mit Ledermöbel – wirkt fast wie ein Webmontagsclub 🙂

    Was ist eigentlich ein Webmontag. Kurz gesagt ein Barcamp an einem Abend. Zu Beginn haben Interessierte die Möglichkeit eine kurze Präsentation (3 – 5 Minuten) zu halten, über die dann noch 10 Minuten diskutiert werden kann. Nach dieser ersten Stunde gibt´s dann informellen Austausch. Webmontage waren und sind dafür gedacht Menschen zu vernetzen, die sich mit Web 2.0, Social Media, Webentwicklung,… beschäftigen.

    Frühere Webmontag in Wien waren immer eine gute Gelegenheit neue Projekte kennen zu lernen, interessante Menschen und sich mit aktuellen Fragen rund um das Web zu diskutieren.

    Das Jahr 2013 ist natürlich schon ein anderes. Neue Veranstaltungsformate, das Web 2.0 heißt jetzt Social Media. Ist da der Webmontag noch gefragt. Meiner Meinung nach auf alle Fälle. Plätze des Austauschs sind immer wichtig. Was aus dem Webmontag werden wir hängt von denen ab, die dabei sind.

    Daher. Wir werden probieren jeden Monat einen Webmontag in Wien durchzuführen. Mal sehen, ob das klappt. Auf alle Fälle: Kommen und weitersagen. Und „im Wik anmelden“:http://webmontag.de/location/wien/2013-06-03 oder Interesse bekunden oder Fragen stellen oder …

    Meine „früheren Artikel zu Webmontagen“:/blog/plugin/tag/webmontag könnt ihr natürlich auch gerne nachlesen.

  • Was Star Trek und die EU verbindet

    Gestern hatte ich die Möglichkeit an der Premiere von Star Trek Into Darkness (Wikipedia, Achtung Spoiler!) beizuwohnen.

    Die Premierenvorstellung wurde von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) organisiert.

    Eine Review des Films hat Ritchie Pettauer geschrieben, den ich gestern überraschenderweise dort getroffen haben. Der Review kann ich mich zu 99 Prozent anschliessen, daher keine weiteren Worte zum Inhalt des Films. Vorsicht, auch Ritchie spoilert im zweiten Teil seiner Review ordentlich 🙂

    Vor dem Film gab es noch Worte der JEF Vorsitzenden und eine Begrüßung durch den Leiter der Abteilung Jugendpolitik im Jugendministerium, Herbert Rosenstingl. Seine Eröffnungsrede darf ich als Gastbeitrag in meinem Blog veröffentlichen:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Am 9. Mai 1950 begann der französische Außenminister Robert Schuman eine Rede mit den Worten:

    Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen.

    Diese Rede legte den Grundstein für die EU, wie sie heute existiert: Ein föderaler Staatenbund der einen Raum des Friedens, der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts, der Zusammenarbeit und – in vielen Aspekten – der gemeinsamen Werte schafft.

    Fünfzehn Jahre später entwickelte Gene Roddenberry – selbst überzeugter Welt-Föderalist – seine Vision einer „Föderation“.

    Im Wiki der Website Memory-Alpha heißt es dazu:

    Die Vereinigte Föderation der Planeten […] ist eine große interstellare Allianz […], die sich zu gegenseitigem wissenschaftlichen, kulturellen und verteidigungspolitischen Nutzen verbündet haben.

    Die Ähnlichkeiten zwischen der EU und der Vereinten Föderation der Planeten sind also NICHT zufällig!

    Als Leiter der Abteilung Jugendpolitik im BMWFJ sehe ich neben diesem historischen Zusammenhang aber auch aktuelle Bezüge zwischen Star Trek und der Europäischen Union.

    Dazu bemühe ich noch ein Zitat:

    Lassen Sie sich nicht von denen befördern, nicht versetzen. Lassen Sie nicht zu, dass man Sie von der Brücke dieses Schiffes holt. Denn solange Sie dort sind, können Sie etwas bewegen!

    (Kirk zu Picard im Film „Treffen der Generationen“)

    Wer Star Trek kennt, kennt den Plot zahlreicher Episoden: Da gibt es die Vorschrift der Sternenflotte, das Prinzip der Föderation, den Befehl des Admirals. Und da gibt es den Captain, der weit weg von der Erde ein Problem lösen muss und sich entweder dem Befehl widersetzt oder ihn befolgt und es dadurch zumindest deutlich schwieriger hat…

    Wir alle kennen aber auch das politische und gesellschaftliche Leben hier in Österreich – wobei es wohl in anderen Mitgliedsstaaten nicht anders sein wird:

    Da gibt es die Richtlinie, die Entscheidung, das Abkommen der EU. Und da gibt es hier die Politiker/innen, Unternehmen, uns „Bürgerinnen und Bürger“, die ein Problem damit haben: Sei es die Glühbirne, die Gurke, das Saatgut, das Bienenvolk, die Freizügigkeit des Arbeitsmarktes oder sonst etwas. Den Befehl „zu verweigern“ ist meist keine Option. Das Schimpfen auf die EU liegt uns aber umso besser im Blut.

    Schauen wir uns aber wieder die Captains der Raumschiffe Enterprise, Voyager oder Defiant an und wie diese mit ähnlichen Situationen umgehen:
    Kritik an der Föderation und der Sternenflotte – ja!
    Infragestellen einzelner Anordnungen – klar!
    Ein guter, bildschirmwirksam umsetzbarer Konflikt mit einem Admiral – immer!
    Aber: Raus aus der Föderation? Nein!
    Infragestellen der elementaren Grundwerte? Niemals!

    Im Gegenteil: Die Föderation wird verteidigt mit aller Konsequenz.
    Im Geiste Gene Roddenberrys ist dabei Krieg keine Option.
    Diplomatie ist das Mittel der Wahl.
    Wenn es sein muss auch mal Cowboy-Diplomatie.

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Die Jugendorganisation JEF ist in meinen Augen eines dieser Raumschiffe, das „hier draußen etwas bewegen“ kann. Als Teil der Europäischen Föderalisten und der Welt-Föderalisten steht die JEF im Geiste der Vision von Gene Roddenberry nahe. Mit ihren Aktivitäten, Aktionen und Programmen setzt sie sich hier in Österreich – wie in vielen anderen Staaten – für den positiven Geist der Europäischen Union ein.

    Wir alle haben immer wieder die Chance, dem Vorbild von Kirk, Picard, Sisko, Janeway, Archer und Co. nachzueifern und den Geist des vereinten Europas zu verbreiten.

    Oder wie es Ro Laren sagen würde: Die EU kann viel von uns lernen! Denn wichtig ist es, die GRUNDWERTE zu verteidigen und sich aktiv in die Weiterentwicklung und Ausgestaltung einzubringen. Konstruktive Kritik – aus der die EU etwas lernen kann – ist dabei sogar eine Notwendigkeit!

    Ich wünsche Ihnen und uns viel Erfolg in diesem Einsatz für die Grundwerte der EU: Für Frieden, Freiheit und Zusammenarbeit! Und ich wünsche Ihnen und uns gute Unterhaltung beim neuen Star Trek Film.

    Qapla! Jolan tru! Live long and prosper!