Monat: März 2011

  • So ist das Leben, Baby

    140.000 Menschen evakuiert, mehr bei Reuters. Reporters Without Borders published their „Enemies of the Internet“… So Gemein, die verarschen den armen … voll bei #dsds. Falls jemand den Unterschied zwischen GAU und SuperGAU nicht kennt… The iPad2 is so thin, I love it… Dear Facebook, I hate you. My Wheelchair broke down… Im Interesse des Basketballs fände ich es gut, wenn die endlich austauschen würden… Hier gibt es einen Livestream zum iPad 2 Verkaufsstart… Lust auf Sex, bitte schön … Wer hätte gedacht, dass meine Küche so kompliziert ist. Bitte gedenkt mit mir der Toten, danke. Gerade eine Runde Poker gewonnen, meine Mitspieler hassen mich. Al Jazeera: Al Jaber was hit by 3 shots, and was wounded through heart, then died.. Was denken die sich bei Twitter eigentlich?

    Als ich heute vormittag neben Fernsehen auch Twitter liefen liess wurde mir wieder deutlich, wie sich das Leben in meiner Timeline abspielt. Betroffenheit, Trauer, Wut, Humor, Nichtigkeiten (für mich),… alles in wenigen Zeilen untereinander.

    Und wieder fragen einige ob man überhaupt über profanes twittern darf, wenn in Japan tausende Menschen gestorben sind, wenn ein Nuklearunfall geschehen ist oder vielleicht noch schlimmeres geschehen wird.

    Ich selbst nahm meine Finger von den Tasten und dachte darüber nach, ob ein Tweet von mir überhaupt angemessen ist.

    Aber wann wäre er wirklich angemessen?

    Tagtäglich sterben Menschen, verhungern Menschen, geschieht unsägliches Leid, von dem wir nicht einmal erfahren.

    Ich kann hier keine Antwort geben. JedeR muss selbst wissen, wie er damit umgeht.

    Und nur weil ich einen Scherz auf Twitter mache heißt das nicht, dass ich mir nicht auch Gedanken mache, dass ich nicht erschrocken bin und mir Sorgen mache. Worüber auch immer. Als der Tod direkt neben mir an die Tür klopfte und mir einen lieben Menschen nahm twitterte ich auch und schrieb kein Wort von meiner Trauer, meiner Wut über diese Ungerechtigkeit.

    Twitter ist nicht mein ganzes Leben. Twitter ist ein Teil meines Lebens und dort gebe ich die Gedanken preis, die ich gerne mit jemanden teilen möchte.

    Nicht an ihren Tweets sollt ihr sie messen…

    Im ersten Absatz finden sich (manchmal leicht verfremdet) Teile aus Tweets der letzten Stunden. Ja, so ist das Leben. Auch außerhalb von Twitter. Und wie so ein Livestream – sollte ich Lifestream schreiben – manchmal nicht ganz gut verdaulich ist, so unverdaulich ist manchmal auch das Leben.

    Meine Timeline komprimiert dies manchmal nur.

    Und was ich hin und wieder vergesse. In meiner Timeline versammle ich einige hundert Menschen, die sich teilweise gar nicht kennen, die an den unterschiedlichesten Orten wohnen und die jeweils mitten in ihrem eigenen Leben stehen. Und die erzählen in kurzen Sätzen gleichzeitig ihre Gedanken, aus ihrem Leben.

    Twitter ist nicht das Leben, aber Twitter ist wie das Leben. Oder so ähnlich.

    #gedankenpause

  • So geht es mit Serendipity weiter … wahrscheinlich

    Natürlich muss ich das hier auch noch verkünden. Die neueste Ausgabe unseres Podcasts „S9y InfoCamp“ zu [[Serendipity]] ist online. Unter dem Titel „Die Zukunft von Serendipity“:http://www.s9ycamp.info/archives/4-Ausgabe-3-Die-Zukunft-von-Serendipity.html plaudern „Matthias Mees“:http://yellowled.de und ich mit dem Chefentwickler „Garvin Hicking“:http://garv.in über die Weiterentwicklung von Serendipity.

    An alle NichttechnikerInnen. Natürlich kommen so Worte wie jQuery etc. vor. Aber es gibt genügend Diskussion über Dinge, die auch reine AnwenderInnen interessieren.

    Also, reinhören und – bitte – kommentieren.

    PS: Merkzettel an mich. Vor der Aufnahme immer die Aussteuerung des eigenen Mikro überprüfen. Ansonsten muss man hunderte Audioschnipsel rausschneiden, in denen man heftig in die Stimmen der Gesprächspartner hinein atmet 😉

  • Interview mit Maik Wagner zu BPSE, Accessibility und die BIENE

    Im Oktober vorigen Jahres habe ich wieder einmal zu einer „BesucherInnenaktion aufgerufen“:https://nureinblog.at/3221-BesucherInnenaktion-Herbst-2010.

    „Maik Wagner“:http://www.fernmuendli.ch/ hat mich dann am „A-TAG 2010“:http://atag.accessiblemedia.at darauf angesprochen. Maik ist Webentwickler, Web Accessibility Aktivist, Mitglied des „Best Practice Stammtisch Essen“:http://barrierefrechheit.de und hat mit diesem DEN Preis für Web Accessibility im deutschsprachigen Raum, nämlich eine BIENE gewonnen. Das eingereichte Projekt war damals die „Website der Lebenshilfe Duisburg“:http://stiftung-lebenshilfe.org.

    Maik bat um ein Interview wobei ich die Fragen frei wählen durfte. Etwas hat es gedauert, aber hier ist das Interview rund um das Thema Web Accessibility. (mehr …)

  • Heinz Conrads Matinee am 3. April

    Gerade auf den Veranstaltungsseiten von Wiener Neustadt gefunden.

    Es gibt eine „Heinz Conrads Matinee“ am 3. April 2011, anläßlich seine 25. Todestags am 9. April.

    Die Veranstaltung klingt für Heinz Fans interessant.

    • Titel: „Heinz Conrads. Schauspieler – Conférencier – Wiener Legende“
    • Ort & Zeit: Stadttheater Wiener Neustadt, Sonntag, 3. April, 11 Uhr (Einlass: 10.30 Uhr)
    • Moderation: Peter Fröhlich (in Wiener Neustadt geboren)
    • Klavierbegleitung: Hans Czettel

    Programm:

    • Signation „Was gibt es Neues“ (Originalmusik Conrads)
    • Begrüßung durch den Moderator und Bürgermeister Bernhard Müller
    • Ausschnitt aus „Guten Abend am Samstag“ mit Raoul Herget (danach ein Interview mit Raoul Herget auf der Bühne)
    • Nachwuchstalente der Josef Matthias Hauer-Musikschule Wiener Neustadt
    • Auftritt der Sopranistin Brigitta Karwautz und der „Fischabachl-Musikanten“ mit Raoul Herget
    • Heinz Conrads und seine Liebe zum Wiener Lied – Gespräch mit Erich und Marion Zib sowie Trude Marzik
    • Lesung von Trude Marzik plus Lieder von Erich und Marion Zib
    • Der Privatmensch Heinz Conrads – Interview mit Erika Conrads
    • Lied „Er war ein Großer“ (Peter Fröhlich)
    • Abschluss mit „Schau doch auf die Uhr…“ (Originalmusik Conrads)

    Weitere Informationen über den Karten(vor)verkauf etc. finden sich auf „neuinderstadt“.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Webtermine.at, die Futurezone und warum ich gerne dabei bin

    Mit gestrigen Tag ging die „Futurzone neugestaltet“ ins Netz. Zwar mit ein wenig Verspätung, aber wer fragt übermorgen danach…

    Dieser Relaunch war auch für mich ein besonderes Ereignis, denn vor ein paar Tagen gab es ein spezielles Angebot. Auf der Futurezone findet sich nunmehr auch eine Box, die die nächsten drei Termine anzeigt, die eine engagierte Community auf „webtermine.at“ sammelt.

    Mehr dazu auch im webtermine.at Blog“:http://www.webtermine.at/2011/webtermine-at-auf-der-futurezone/.

    Die Frage, die sich stellt: Wie passt eine Community-Plattform wie webtermine.at mit einer kommerziellen Plattform wie der Futurezone zusammen. Nun, ein paar lose Gedanken – über die Frage hinaus…Vorab ein wenig mehr zu der Implementierung im „webtermine.at Blog“:http://www.webtermine.at/2011/webtermine-at-auf-der-futurezone/.

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