Monat: Februar 2009

  • Ich teste TypePad Antispam für Serendipity

    In der kommenden Version 1.5. von Serendipity soll neben „Akismet“:http://akismet.com/ auch „TypePad Antispam“:http://antispam.typepad.com/ zum Einsatz kommen. Der Blogsystem Anbieter „Six Apart“:http://www.sixapart.com/ hat diesen Service nicht nur für seine Blog Engine „Movable Type“ sondern auch für andere wie WordPress freigegeben. Eine offene API (Programmschnittstelle) – ähnlich zu Akismet – bietet auch die Einbindung anderer Blog Engines wie Serendipity.

    Im Blog von el*Loco habe ich eine „Anleitung gefunden“:http://blog.pommesbude.org/archives/443-Typepad-Antispam-als-Alternative-zu-Akismet-in-s9y-Update.html wie man dem „Spamblock Plugin“ von Serendipity/S9y auch TypePad Antispam näherbringen kann. Wem das zu heikel ist, für den gibt es auch eine andere Alternative. Man hole sich auf „S9y Download“:http://www.s9y.org/12.html die letzte Nightly Build (Entwicklerversion) von Serendipity. Dort nimmt man nur im Verzeichnis „plugins“ das Subverzeichnis „serendipity_event_spamblock“ und verschiebt es per FTP auf seinen Webserver.

    Danach „registriert man sich bei Typepad“:http://antispam.typepad.com/info/get-started.html um einen API-Key zu erhalten, den man in den Einstellungen des Spamblock Plugins einträgt.

    Interessant ist, dass man nun (auch bei Akismet) zwischen vollständige Übertragung und anonymisierter entscheiden kann. Man muss sich im klaren sein, dass man mit Aktivierung eines solchen Services den gesamten Kommentar an einen fremden Server zur Überprüfung überträgt. Bei einer anonymisierten Übertragung werden der Name und die E-Mail-Adresse des Kommentieren nicht mitgesendet. Damit verringert sich aber – und das kann ich durchaus nachvollziehen – die Erkennungsrate von TypePad Antispam.

    Ich habe TypePad Antispam versuchsweise installiert, auf anonymisierte Übertragung geschalten und die Option aktiviert, dass ich als Spam erkannte Kommentare moderieren möchte. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert. Wenn ja, dann kann ich vielleicht von „moderieren“ auf „abweisen“ gehen und mir diese Arbeit in Zukunft etwas sparen.

  • G1Notizen: Die mobilblogger Aktion

    In dieser Notiz gibt es einen kurzen Blick hinter die Aktion „mobileblogger.at“:http://mobileblogger.at. Über den Start der Aktion berichtete ich in „Ich teste das T-Mobile G1“:https://nureinblog.at/2723-Ich-teste-das-T-Mobile-G1.html.

    Mit nächster Woche sollte die Testaktion für die 10 österreichischen BloggerInnen zu Ende gehen, wir unsere SIM-Karte zurückgeben und – wenn gewünscht – das G1 behalten dürfen.

    Aber jetzt kommt „mobileblogger.at reloaded“. (mehr …)

  • Don´t klick spammt Twitter

    Heute ist mir etwas passiert, dass ich jetzt gleich blogge. Damit auch hier meine LeserInnen gewarnt sind.

    Ein mir gut bekannter Mensch twitterte heute „Don´t klick“ gefolgt von einer URL. Nun, ich kenne diesen Menschen ganz gut und vertraue ihm. Also klicke ich auf den Link. Es erscheint eine Website. Diese ist leer und hat nur einen Button „don´t klick“ (soweit ich mich erinnern kann). Und jetzt sollte der gelernte Websurfer wieder in das weite Web gehen. Nein, ich habe geklickt. Nichts passierte. Also habe ich die Sache vergessen.

    Bis mich ein anderer Twitterer darauf hinwies, dass ich wohl auch den Link gepostet hätte. Stimmt, in meinem Twitterfeed erscheint die gleich Nachricht (die ich jetzt gelöscht habe).

    Natürlich können auch „böse“ Menschen Twitter für „böses“ nutzen. Aber Twitter hat auch viele Vorteile. So habe ich mein Erstaunen getwittert und um Hilfe gebeten. Kaum zwei Minuten kamen Rückmeldungen von „yatil“:http://twitter.com/yatil , „geraldbaeck“:http://twitter.com/geraldbaeck und „rtauchnitz“:http://twitter.com/rtauchnitz.

    Das „baeckblog“ hat das Ganze „gut und verständlich erklärt“:http://www.baeck.at/blog/2009/02/12/twitter-und-der-dont-click-wurm/. Lest bitte dort nach. Wichtig ist, dass niemand mein Passwort dafür gestohlen hat oder sonst eine Sicherheitslücke in meinem Browser aufgetreten ist.

    Weitere Links:

    * Technischere Info bei „dsandler“:http://dsandler.org/outgoing/dontclick.html
    * „heise online“:http://www.heise.de/newsticker/Twitter-Wurm-Don-t-Click-verbreitet-sich-im-Twitter-Space-Update–/meldung/132479
    * Info im „Twitter Blog“:http://blog.twitter.com/2009/02/clickjacking-blocked.html mit dem Hinweis, dass solche „Hijacking“ Techniken ab nun geblockt werden.

    Fazit: Immer ein wenig nachdenken, wenn man so seltsame Websites sieht. Ansonsten muss auch der jeweilige Diensteanbieter Schutzmaßnahmen setzen. Denn ohne den Quelltext der Website etc. sieht man nicht, was da wirklich abgeht.

  • G1Notizen: Negatives bzw. Sicherheitslücken

    Ein Betriebssystem ist eine komplexe Angelegenheit. Bugs bzw. Sicherheitslücken sind daher niemals auszuschliessen.

    Kaum schreibe ich über „zwei positive Dinge“:/blog/archives/2752-G1Notizen-zwei-positive-Dinge.html auf dem G1 erhalte ich einen Hinweis auf einen „Artikel auf ReadWriteWeb“:http://www.readwriteweb.com/archives/android_vulnerability_so_dangerous_shouldnt_use_web_browser.php.

    Der Webbrowser in Android hat laut diesem Bericht ein massives Sicherheitsproblem. So könnten Hacker auf alle Daten – inklusive Passwörter – des Browsers zugreifen. Das Problem sei bekannt, ein Bugfix wurde aber noch nicht von Google freigegeben.

    Wie problematisch die Lücke ist wird anscheinend unterschiedlich betrachtet. Interessant sind in diesem Artikel die Ausführungen über die prinzipiellen Sicherheitsprobleme von Android. Einerseits würde das Betriebssystem Applikationen gut abschirmen. Andererseits lässt es dem Programmierer und dem User vollkommen freie Hand welche Zugriffe das Programm erhalten soll. Soferne der/die Benutzerin zustimmt kann die Applikation alles mögliche manipulieren.

    Ich bin zuwenig (oder eigentlich gar nicht) Entwickler um dieses Problem vernünftig zu beurteilen. Daher wäre ich über weitere Hinweise, Artikel dankbar.

    (Danke an „yatil“:http://yatil.de/ für den Linktipp.)

  • G1Notizen: zwei positive Dinge

    In dieser Notiz möchte ich nur zwei Punkte erwähnen, die mir in letzter Zeit positiv aufgefallen sind.

    h2. Tastaturbeleuchtung

    Beim letzten G1 Stammtisch hatte ich die Möglichkeit auch ein schwarzes T-Mobile G1 in Händen zu halten. Siehe da, meine Kritik bezüglich Tastaturbeleuchtung ist bei diesem Gerät hinfällig. Auch dort, wo die Tastaturbeschriftung des weißen G1 nicht sichtbar ist (aufgrund des schlechten Kontrastes) konnte ich beim schwarzen G1 alles gut lesen.
    Gerüchteweise sollen auch die neuen weißen G1s eine verbesserte Tastaturbeleuchtung haben. Mal sehen, ob ich so ein Gerät in die Hände bekomme.

    h2. Akkulaufzeit

    Wenn man das G1 so nutzt wie es gedacht ist – mailen, twittern und sonstige Webapplikationen laufen lassen – dann ist der Akku schon am frühen Abend leer. Aber ansonsten: Vorigen Sonntag habe ich morgens das G1 vollständig aufgeladen, den zweiten Tag des Barcamp Klagenfurt genossen, mit dem Zug nach Hause gefahren. Und dann lag das G1 bis heute abend in einer Tasche in der Küche. Als ich es heute heraus nahm lief das G1 noch und hatte – laut Eigenangaben – 25 Prozent Akkuladestand. Dabei hat das G1 regelmäßig den Google Mail Account abgerufen und blinkte brav, dass es neue Nachrichten gäbe.
    Nun, quasi im Halb-Stand-by-Modus hält der Akku recht gut.

  • Accessibility Stammtisch zur BIENE

    Am 25. Februar 2009 gibt es den „15. Accessibility Stammtisch“:http://www.einfach-fuer-alle.de/biene-2008/. Grosses Thema ist diesmal die „BIENE“.

    Was die BIENE ist, lesen wir am Besten auf der Website der Aktion:

    bq. Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet mit einer BIENE. BIENE steht für »Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten«, aber auch für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander. Über 1.000 Unternehmen und Organisationen, Behörden und Ministerien, Städte und Gemeinden sowie Vereine und Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol haben sich bislang mit Webseiten am Wettbewerb beteiligt – allein 2008 wieder 340. Mehr als 60 Anbieter – große Namen ebenso wie Betreiber kleinerer Webseiten – haben bisher eine BIENE gewonnen.

    Auch wenn Barrierefreiheit keine Grenzen kennen soll, so ist es doch erfreulich, dass einige österreichische EinreicherInnen Preise bei der BIENE 2008 gewonnen haben.

    Daher berichtet neben Martin Ladstätter, als einer der Jurymitglieder, auch Michael Stenitzer, wienfluss.net, über seine Erfahrungen als zweifacher BIENE Gewinner.

    Mehr Infos über den Stammtisch gibt es auf „accessible media“:http://www.accessiblemedia.at/aktuelles/2009/02/12/einladung-zum-15-accessibility-stammtisch/. Der Eintritt ist frei, Anmeldung aber erforderlich.

  • G1Notizen: News und Gerüchte

    Nach einer kleinen Pause haben sich in meinem Feedreader etliche Nachrichten rund um Android und das T-Mobile G1 angesammelt. Daher gibt es vorab einen schnellen Rundgang durch News und Gerüchte.

    (mehr …)

  • Twittertrain

    Twittertrain heisst Österr. Computer

    Wir „Webaffinen“ müssen ja aus jeder Aktivität gleich eine Aktion machen. Daher wurde aus der Fahrt von 11 Menschen von Wien nach Klagenfurt (zum Barcamp) gleich der Twittertrain. Und es hat Spass gemacht. Vier Stunden lang twittern – sofern wir nicht in Funklöcher fuhren -, plaudern, blödeln und Ideen wälzen.

    Ich bin aber sogar dazu gekommen ein paar Fotos zu machen.

    Apropos Spass. Jana und ich haben auch gleich eine neue Kunstform entwickelt: „Die rekursive iPhone Kunst (postmodern)“. Das geht ganz einfach. Man fotografiere mit einem iPhone ein anderes iPhone mit dessen Bildschirminhalt. Dann zeige man auf diesem iPhone das Foto an und fotografiere mit dem ersten iPhone diesen Inhalt. Und so weiter und so fort. Das daraus interessante Fotos entstehen können, sieht man in der neuen „Flickr Gruppe Rekursive iPhone Kunst (postmodern)„. Weitere Werke sind herzlich Willkommen.

    Beeindruckend war die Anzahl der Mobiltelefone (siehe Foto). 17 Geräte bei 11 Personen, wobei iPhone und G1 dominant waren. Jana hat dazu gleich eine kleine Statistik getwittert.

    Nette „Zufälligkeit“ war, dass der Zug bei unserer Rückfahrt „Österreichische Computergesellschaft“ hieß. Passend für einen Twittertrain.

    Nachdem vor und nach unserem Twittertrain noch andere unterwegs waren (und auch ein Twitterbus) gab es auch einen regen Austausch über Tweets. Twitter war überhaupt ein sehr starkes Thema beim Barcamp Klagenfurt.

    Darüber und über das Barcamp als solches werde ich in Kürze bloggen.

    Auf Facebook habe ich für diesen Twittertrain eine eigene Gruppe (Update: Die Gruppe ist nicht mehr existent) eingerichet. Wer immer einen weiteren Twittertrain losfahren lässt, kann diese natürlich nutzen.

    Herzlichen Dank an alle die beim Twittertrain dabei waren. Es war eine kurzweilige Fahrt mit euch.

  • Auf geht´s zum Barcamp Klagenfurt 2009

    Logo Barcamp Klagenfurt

    Um 11.45 Uhr trifft sich eine kleine (oder größere) Gruppe am Wiener Südbahnhof (für alle Spätentschlossenen: Bei den Kassen) und um 12.23 Uhr geht unser Zug Richtung Klagenfurt. Wir fahren quasi im „Twittertrain“ und werden dementsprechend unsere Tweets in die WWWelt schicken. Denn das „Barcamp Klagenfurt 2009“:http://www.barcamp.at/BarCamp_Klagenfurt_2009 ruft.

    Eine interessante TeilnehmerInnenliste, viele Ideen für Sessions lassen mich auf ein anregendes Barcamp hoffen. Wie immer heißt es, dass natürlich auch ich meinen Beitrag dazu leisten sollte. Ich setze mich aber nicht unter Druck vom Barcamp auch bloggen zu müssen, dass kommt voraussichtlich erst danach. Einzelne „Tweets“:http://twitter.com/roblen und Fotos auf Flickr (Album „Barcamp Klagenfurt 2009“:http://www.flickr.com/photos/lender/sets/72157613492425799/) werden euch sicherlich schon am Wochenende ereilen.

    Das Barcamp Klagenfurt stimmt mich auch ein wenig nostalgisch, da dieses vor zwei Jahren „mein erstes Barcamp“:/blog/archives/1290-BarCamp-Ich-bin-da.html war und ich seither begeistert weitere besucht habe.

  • Sind wir auf einem Social Network Auge blind?

    Im Dezember wollte ich beim letzten Web Montag Wien eine kurze Präsentation mit dem Titel „Netlog und Co. – Sind wir auf einem Auge blind“ halten. Aus privaten Gründen konnte ich dann doch nicht teilnehmen. Meine damalige Präsentation bestand nur aus Ausdrucken (FlipCamp lässt grüßen).

    Die paar Zahlen, die ich damals rausgesucht habe, möchte ich euch nicht vorenthalten. Auf der einen Seiten haben wir MySpace, Facebook, Xing und Flickr. Die kennen wir Web 2.0 SpezialistInnen, bloggen oft darüber,… manchmal fast, wenn der berühmte „virtuelle“ Reissack dort umfällt. Das ist aber durchaus ok, immerhin ist es gut, wenn jedeR bloggen kann, worüber er/sie möchte.
    Auf der anderen Seite stehen Networks wie Netlog, uboot.com, sms.at oder szene1.at. Über die schreibt kaum jemand, warum auch immer.

    Daher nur so zum Einwirken, ein paar Zahlen über die anscheinend unbedeutende Seite des Web.

    Netlog

    • 35.000.000 Mitglieder in Europa
    • 15 Sprachen
    • 60 Prozent zwischen 14 und 25 Jahren
    • Verhältnis männlich:weiblich ist fast 50:50

    pro Monat

    • 30 Mio update e-mails
    • 5 Mio transaction e-mails
    • 1 Mio birthday e-mails
    • 4 Milliarden page views
    • 1,5 Milliarden Online Minutes

    in Österreich (Stand Oktober 2008)

    • 7 Mio visits
    • 290 Mio page impressions
    • 664.000 unique visitors

    uboot.com

    6 Mio Mitglieder (UK, D, CH, A)

    im Monat

    • 500.000 unique visitors
    • 29 Mio page impressions
    • 300.000 Handynummern

    sms.at

    3 Mio. Benutzerprofile

    im Monat

    • 720.000 unique visitors
    • 73 Mio page impressions

    pro Tag 200.000 versendete SMS

    szene1.at

    • 450.000 Mitglieder (A, SK, CH)
    • 18 Mio private Fotos
    • über 300.000 private Videos
    • 250 FotografInnen mit 1.000 Veranstaltungen

    Altersverteilungen der BenutzerInnen

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz

    • facebook mit 47 % bis 30 Jahren
    • Netlog mit 60 % zwischen 14 bis 25 Jahren
    • uboot.com mit 23 % bis 19 und 58 % zwischen 20 bis 29 Jahren

    Das war´s…