Heute ist mir etwas passiert, dass ich jetzt gleich blogge. Damit auch hier meine LeserInnen gewarnt sind.
Ein mir gut bekannter Mensch twitterte heute „Don´t klick“ gefolgt von einer URL. Nun, ich kenne diesen Menschen ganz gut und vertraue ihm. Also klicke ich auf den Link. Es erscheint eine Website. Diese ist leer und hat nur einen Button „don´t klick“ (soweit ich mich erinnern kann). Und jetzt sollte der gelernte Websurfer wieder in das weite Web gehen. Nein, ich habe geklickt. Nichts passierte. Also habe ich die Sache vergessen.
Bis mich ein anderer Twitterer darauf hinwies, dass ich wohl auch den Link gepostet hätte. Stimmt, in meinem Twitterfeed erscheint die gleich Nachricht (die ich jetzt gelöscht habe).
Natürlich können auch „böse“ Menschen Twitter für „böses“ nutzen. Aber Twitter hat auch viele Vorteile. So habe ich mein Erstaunen getwittert und um Hilfe gebeten. Kaum zwei Minuten kamen Rückmeldungen von „yatil“:http://twitter.com/yatil , „geraldbaeck“:http://twitter.com/geraldbaeck und „rtauchnitz“:http://twitter.com/rtauchnitz.
Das „baeckblog“ hat das Ganze „gut und verständlich erklärt“:http://www.baeck.at/blog/2009/02/12/twitter-und-der-dont-click-wurm/. Lest bitte dort nach. Wichtig ist, dass niemand mein Passwort dafür gestohlen hat oder sonst eine Sicherheitslücke in meinem Browser aufgetreten ist.
Weitere Links:
* Technischere Info bei „dsandler“:http://dsandler.org/outgoing/dontclick.html
* „heise online“:http://www.heise.de/newsticker/Twitter-Wurm-Don-t-Click-verbreitet-sich-im-Twitter-Space-Update–/meldung/132479
* Info im „Twitter Blog“:http://blog.twitter.com/2009/02/clickjacking-blocked.html mit dem Hinweis, dass solche „Hijacking“ Techniken ab nun geblockt werden.
Fazit: Immer ein wenig nachdenken, wenn man so seltsame Websites sieht. Ansonsten muss auch der jeweilige Diensteanbieter Schutzmaßnahmen setzen. Denn ohne den Quelltext der Website etc. sieht man nicht, was da wirklich abgeht.

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