Monat: Juni 2005
-
Kung Fu und Fliegen
Auf Alp Uçkan´s Website findet sich eine sehr ernsthafte 😉 Einführung in den Kung Fu: Fliegenfang-Stil. Der einzelnen Übungen und Techniken sind sehr verständlich beschrieben aber sicherlich nicht für Kung Fu Novizen gedacht. Kwai Chang Caine (Kung Fu) hätte mit Alp sicherlich seinen Meister gefunden 😉Aber die Qual einer summenden Fliege im Schlafzimmer mag in mancheN von uns neue Kräfte erwachen lassen.PS: Danke an Supergarv für diesen Hinweis. -
Der Springer
Gestern habe ich mir wieder einmal einen Theaterbesuch gegönnt. „Der Springer“ ist eine schwarze Komödie rund um … Genau darum geht es. Nämlich, worum es eigentlich geht. Wem das jetzt nicht verständlich ist, den/die verstehe ich vollkommen.Also langsam. Auf der Bühne links ein kleiner Tisch, drei Sesseln (die Bar). Auf der rechten Seite ein oranges Sofa (die Wohnung). Die Handlung findet simultan an beiden Orten statt. Keine Angst, niemand redet durcheinander. Doch oft ergänzen sich die SchauspielerInnen beider Orte in witziger Weise in dem sie die Fragen der einen Seite auf der anderen Seite – zwar zu einem anderen Thema aber passendst – beantworten.
Aber worum geht es eigentlich? Der Pressetext schreibt:„Der König sagt…“ Dieses Spiel kann man beliebig oft variieren. Das Problem an der Sache ist, dass nun mal jeder gerne was sagen würde. Ein Spaßmacher, ein König, ein Springer – wer sagt was, und wer ist wer in dieser schwarzen Komödie? Und ist überhaupt irgendjemand?
Dem Zuseher und Zuhörer ist anfangs klar, dass es um einen kleinen Drogendealer geht und um jemanden Hochgestellten, der darin verwickelt ist. Aber kaum glaubt man dies wirklich, stellt sich die Sache ganz anders dar. Ein Journalist auf der Suche nach der Story seines Lebens dreht und wendet das ganze wie es ihm beliebt.
Der „König“ ist wohl die Hauptfigur eines Schachspiels, kann aber selbst oft keine wichtigen Züge setzen. So ist auch der König in „Der Springer“ eine Figur im Hintergrund. Er wird oft genannt, ist aber mal Regierungschef, Chefredakteur und vieles mehr. Dabei wird auch seine Rolle von den Protagonisten manipuliert und immer wieder neu gedacht.
Ein Springer macht im Schachspiel verwinkelte Züge und so führt einem das Geschehen an den beiden Orten zu immer neuen Ecken – zu immer neuen Sensationen, die sich das verwinkelte Gehirn eines kleinen Schreiberlings mit der Hoffnung auf Starruhm so ausdenkt. In der Wohnung lebt und leidet bisweilen die Frau eines Mannes, der sich dann zuletzt als Politiker herausstellt. Auch dieser tritt später auf die Bühne. Was ihm zur Last gelegt wird, auch das bleibt unklar. Denn es tritt auch das Fernsehen und Radio in Form zweier Interviewerinnen auf, die fast je nach Lust und Laune die Rolle des Politikers darstellen.
Und? Kennt sich jetzt jemand aus? Nein! Gut so, denn genauso sitzt man am Schluß und applaudiert. Es gibt keine Auflösung – so wie im wirklichen Leben! Was ist erfunden, was ist die Wahrheit? Ist die aufgedeckte Wahrheit manchmal auch nur eine Manipulation um uns von etwas ganz anderem abzulenken?
Nein, diese letzte Frage finde ich in „Der Springer“ nicht. Es geht nicht um große Verschwörungstheorien, sondern nur um die Manipulation der Wahrheit um des eigenen kleinen Vorteils willen.
Noch immer verwirrt? Nun, ich schreibe selten Theaterkritiken und möchte gar nicht eine ganze Handlung ausbreiten. Außerdem liegt – trotz guten Spiels mancher der SchauspielerInnen – der Hauptschwerpunkt natürlich auf dem Wort und auf der Manipulation der Worte und das muß man eben gehört haben ;-). Als Zuhörer fällt es einem aber trotzdem nicht schwer, dem Geschehen an sich zu folgen.
„Der Springer“ sind 60 Minuten nachdenken und hin und wieder schmunzeln (mein unbekannter Nachbar lachte manchmal sogar laut auf).
Wer das Stück sehen will, hat derzeit dazu aber kein Möglichkeit. Es war die dritte von drei Vorstellungen. Vielleicht gibt es aber eine Videodokumentation.
Inszenierung: Myrta Köhler, Gabriele Matzinger
mit: Barbara Krahofer, Clemenz Kramberger-Kaplan, Reinhard Kräuter, Sissi Noe, Luise Ogrsek, Andreas Seidl, Paul Sigmund, Ingrid Stejskal
Raum: Karo Kindermann
Licht/Ton: Johanna Eichinger
Foto: Birgit GraschopfZum Schluß: Die Frau (Lenau genannt) sitzt im Wohnzimmer und schnippselt Artikel aus den Tageszeitungen. Das ist ihr Leben. Sie manipuliert sich selbst das Leben und die Wahrheit aus all ihren Fundstücken, die doch selbst oft sehr widersprüchlich sind.
Zitat (aus meinem Gedächtnis reproduziert):
Freundin: Das Leben rast doch hier nur an dir vorüber.
Frau Lenau: Ich hoffe es!
-
WikiProjekt Österreich
Als "Hin und Wieder" Leser von Wikipedia ist mir erst heute das WikiProjekt Österreich aufgefallen. Es ist ein Versuch die verstreuten Artikel rund um Österreich zu bündeln und in einer gemeinsamen Struktur darzustellen. Verfolgt man die Diskussionen dahinter merkt man aber auch, dass derzeit viele Artikel noch unter eine "Inhaltsschwäche" leiden. JedeR ist eingeladen, diesen Umstand zu ändern 😉 -
der goldene fisch
ein kommentarder eigentlich nicht dorthin gehörtehat mich zumgoldenen fisch gebracht.der kommtar ist gelöschtaber der link ist nunmehr von einem kommentarzu einem richtigen beitrag geworden.was mich bringt so zu schreiben?nun der goldene fischist eine seite über literatur.eigentlich ist er keine seite übersondern eine seite mit literatur.mehrere autorInnen schreiben hier.wem Gerald Koll Oliver Platz Hendrik Rost Britta Höper Aleš Šteger Nadja Einzmann Andreas Louis Seyerlein Sylvia Geist Sünje Lewejohann Markus Stegmann Andreas H. Drescher Mirko Bonné Christine Marendon Arne Rautenberg Thorsten Krämer nichts sagen, der möge doch vorbeischauen. und wer seinen / ihre autorIn wiederfindet, der / die muss wohl vorbeischauen. mehr worte werde ich nicht verlieren, denn die interessanteren, färbigeren und seltsameren sind wohl im goldenen fisch zu finden. da hilft mir auch keine kreative formatierung… -
Mutierte Streichhölzer

Eine Seite, die mir schon vor Jahren aufgefallen ist, ist Mutierte Streichhölzer. Elfy präsentiert auf ihrer einfachen aber liebevoll gemachten Seite Streichhölzer, die eben nicht der Norm entsprechen, aber – allen Qualitätsprüfungen zum Trotz – den Weg in die Streichholzschachteln oder -briefchen gefunden haben. Sie schreibt:
Vor einigen Jahren fand ich ein Streichholz, das nur einen Kopf, dafür aber drei Hölzer (‚Körper‘) auf einmal hatte. Da ich mich schon immer für Absonderliches begeistern konnte, behielt ich es.
Das war der Beginn für eine Seite für Freunde von Streichhölzern oder mit dem Sinn für die kleinen Dinge im Leben. Abgerundet wird dies noch von einer Linkliste zu anderen Streichhölzern.
Nebenbei habe ich im Gästebuch noch einen alten Eintrag von mir gefunden:
Wunderschön
Ich mag Menschen, die in unauffälligen Dingen soviel Auffälligkeiten entdecken. Deine Seite ist wirklich sehr gelungen. Fast poetisch, mit Liebe aber auch Humor zur eigenen Sammelleidenschaft. Und das Layout ist schlicht aber ebenfalls angenehm anzusehen. Ich werde sicherlich wieder vorbeisurfen.
Liebe Grüße
Robert -
SonyEricsson K700i
Wieder mal ein kleiner Hinweis auf mein Wiki. Auf der Seite Handy Testberichte findet sich auch ein recht gut besuchter Artikel zum SonyEricsson K700i. -
Googleranking
Ein Artikel über die "Hommingberger Gepardenforelle" in der Zeitschrift c´t brachte mich zum nachdenken über das Ranking meiner Sites und Artikel.Was mich besonders fasziniert ist folgendes. Am 6. Juni 2005 veröffentlichte ich hier im Blog einen kurzen Artikel zu "Retrofuturismus". Nicht einmal zwei Wochen später suchte ich nach diesem Begriff wiederum in Google und stellte fest, dass bei 5.730 Treffern mein Artikel als zweiter gereiht war. Nur ein ebenfalls in meinem Artikel genannter Artikel ist vorgereiht. Dabei bin ich bei Gott kein Suchmaschinenoptimierer und verwende nicht einmal Metatags in der Fülle, wie sie bei den Themen hier auf meinen Seiten angebracht wären.Nun, man wird sehen ob dieses Ranking auch BesucherInnen (und nicht nur Referrerspammer) bringt. -
Wocki’s Acorn Site
Mit Wocki’s Acorn Site habe ich jetzt eine noch recht aktive Website rund um den Acorn Archimedes gefunden. Die Seite widmet sich u.a. verschiedenen Emulatorprojekten um den Archie auch auf dem PC noch „am Leben“ zu erhalten. Eine lange Linkliste und ein reges Forum runden den Eindruck ab, dass hier noch eine Community zu finden ist.Und für die „Gute alte Zeit Gedanken“ gibt es eine Liste von Spielen zu denen man auch eine Kopie des Covers bewundern kann. -
Ein kleines Manual für Serendipity
Auf "Die wunderbare Welt von Isotopp" findet sich mit S9Y – the missing manual eine recht gute Kurzeinführung in die Bedienung der von mir benutzten Blogsoftware Serendipity. Kristian Köhntopp hat sich die Mühe gemacht auch mittels einiger anschaulicher Screenshots (mit Beschreibung) jedem eine erste kleine Handreichung zu geben. So finden sich aber auch einige Tipps, die auch Admins bei der Gestaltung ihrer Benutzerführung durchaus beherzigen können.Mein Tipp: einfach lesen… -
Gerhard Eichinger und Heinz Conrads?
Dieter Eichinger hat in meinem Kontaktformular folgenden Kommentar hinterlassen:
Wie immer im Internet war es der Zufall der mich auf ihre Seite brachte. Ich bin auf der Suche nach „persönlichen“ Informationen zu HC. Mein leider kürzlich verstorbener Grossvater Gerhard Eichinger, soll laut Familiengeschichte mit HC befreundet gewesen sein. Mein Grossvater war laut seiner Biografie Bariton. Vielleicht weiss ja zufällig jemand etwas dazu.
Kann ihm da jemand weiterhelfen?
