Nach Einkäufen in (Online-)Geschäften, bei denen ich mit meiner Mailadresse registriert bin, bekomme ich danach eine Mail. Man möchte meine Zufriedenheit mit dem Einkauf befragen. Dagegen habe ich ja prinzipiell nichts.
Aber dann kommt die Frage:
Wie wahrscheinlich ist es (von 0 bis 10), dass du den Shop/die Filiale/… weiter empfiehlst.
Da sitze ich nun und frage mich, ob 0 Punkte zu geben in Ordnung geht? Sofern ich ein Geschäft besucht habe: Werden damit die Mitarbeiter:innen abgestraft, die überhaupt nichts für meine Bewertung können?
Denn ich komme eigentlich nie in die Situation irgendeine Kette zu empfehlen. Warum auch. Jede:r kennt sie und geht dort einkaufen oder auch nicht. Oder soll ich mir das so vorstellen:
Du ich war gestern beim „Medienshop“, bin reingegangen, durch die Regalreihen gegangen, habe einen USB-Stick in die Hand genommen, bei der Kassa bezahlt. Es waren diesmal ganz wenige vor mir und ich musste nur zwei Minuten warten. Das Personal hat „Auf Wiedersehen“ gesagt. Ja, da solltest du auch hingehen.
Was anderes sind „Geheimtipps“. Der Einzelhändler, der ganz spezielle Waren hat, die man sonst nicht so einfach findet. Der Eissalon mit dem besonders guten Coups, etc. Aber die schicken mir selten Fragebögen zu, weil sie nicht mal meine Kontaktdaten haben.
Jetzt frage ich: Wieviele Menschen füllen solche Online-Fragebögen aus und was meinen die Firmen aus den Angaben herauslesen zu können?

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