Beim Mediencamp 2015 habe ich – quasi als Gegenentwurf zu manchen Ansprüchen einkommensorientierter BloggerInnen – ein paar Punkte notiert, die ich gerne nochmals diskutieren möchte.
Lasst es mich „Plain Blogging“ nennen, oder vielleicht radikales bloggen.
In diesem Sinne die 5 Punkte (der Begriff „Regeln“ passt nicht) des „Einfach Bloggen“:
- Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge – und frag nicht, ob das jemanden interessiert.
- Technik und Design sind zu Beginn nicht so wichtig – das kommt dann schon.
- Ein Blog ist kein Produkt, das es zu vermarkten gilt. Es ist ein Teil deiner Interessen, deiner Ideen, deiner Gedanken, die du gerne in die Welt streust.
- Ein Blog ist ein Ort des experimentierens. Probier etwas aus und wenn das Thema, die Idee nicht geht: Ok, dann probier was anderes. Es ist dein Ort und du stellst die Regeln auf.
- Ein Artikel ist nie fertig. Daher lasse ihn lieber früher als später los. Sprich: veröffentliche ihn.
Das wäre es.
In einem folgenden Artikel möchte ich das Ganze noch um das Open Blogging Manifest ergänzen bzw. erweitern.
Disclaimer: Anstoss zu diesem Artikel ist das Mediencamp 2016. Ich möchte teilnehmen. Um sich ein Ticket (es gibt immer mehr Interessierte als Platz) frühzeitig zu sichern hat die Orga aufgerufen über Session-Ideen einen Beitrag zu verfassen. Obiges Thema möchte ich gerne in die Planung vor Ort einbringen.

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