Tja, der Google Reader ist Geschichte. Wenn ich lese, dass jemand mit 20 Feeds im Feedreader auskommt kann ich nur abwinken. Meiner einer verfolgte einige hundert RSS Feeds und braucht daher eine Oberfläche mit der ich diese recht rasch überfliegen, lesen und weiterleiten kann.Im Moment ist Feedly der Dienst meiner Wahl. Ich möchte vorerst kein weiteres Programm selbst hosten. Die Oberfläche von Feedly ist zwar nicht ganz die meinige, aber – daher auch die Wahl – Feedly wird von etlichen Apps unterstützt.
Meine dafür gedachte Lieblings-App Reeder unterstützt immerhin in der iPhone Version Feedly. Da ich Feeds am meisten am iPhone zwischendurch lese ist das perfekt.
Am iPad komme ich mit Mr Reader, noch dazu wo diese App auch Pinboard und Evernote unterstützt bzw. URLs und Inhalte dorthin schicken kann.
Seit ein paar Tagen habe ich auch für OSX eine entsprechende App, Readkit, dass mit dem letztem Update auch Feedly kompatibel wurde. Mit Readkit lassen sich noch dazu auch meine gespeicherten URLs in Pinboard verwalten.
Somit ist meine Arbeitsumgebung für Feeds wieder halbwegs in Ordnung. Feedly ist – so wie der Google Reader „damals“ – nur der Dienst, der alles zwischen den Apps synchron hält. Noch dazu hat Feedly sich auch alle im Google Reader von mir markierten Artikel gemerkt.
Sollte mir Feedly nicht mehr behagen exportiere ich alle abonnierten Feeds per OPML Datei (einige Apps erlauben mir das) und importiere sie dann in einem Tool meiner Wahl.
Ich hoffe aber weiterhin, dass Reeder irgendwann 2013 noch für iPad und OSX mit Feedly Unterstützung zur Verfügung steht.

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