In früheren Zeiten war es ganz normal, dass ein Kind bei der Taufe nicht nur einen sondern zwei oder mehr Vornamen erhielt. Auch wenn das heute noch so wäre, wer benutzt schon im Alltag mehr als den einen Vornamen. Aber es wäre Zeit, die grundsätzliche Tradition wieder aufleben zu lassen…
Da „kenne“ ich jemanden auf Twitter, antworte, retweete ihn/sie und verwende dabei immer ein @pseudonym.
Schreibt mir die selbe Person irgendwann einmal eine E-Mail, dann muss ich manchmal überlegen, wer das eigentlich ist. In ganz seltenen Fällen realisiere ich erst nach Tagen oder Wochen, dass ich mit derselben Person per Mail und auf Twitter in Kontakt bin und keinen Zusammenhang zwischen „realen“ Namen und dem @… fand.
Wer weiß, vielleicht kennen mich schon mehr Menschen – zumindest online – unter dem Namen @roblen als unter Robert Lender. Daher stelle ich mich bei Barcamps und anderen onlinespezifischen Veranstaltungen oft als Robert Roblen Lender vor.
So habe ich quasi einen zweiten Vornamen erhalten bzw. mir selbst gegeben. Unser Pseudonym als zweiter Vorname würde unsere Namen vielleicht sogar bunter machen, auf alle mir bei Konversationen sehr das Kommunikationsleben erleichtern 🙂

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