Der Konkursantrag der Firma Niemetz ist in Österreichischen Zeitungen seit Tagen ein Themen. Auch ich bin ein Fan der „Schwedenbombe“ – und kaufe sie nicht erst seit dem „Medienhype“.
In Facebook hat sich eine Gruppe „Rettet die Niemetz Schwedenbombe“:https://www.facebook.com/groups/213646518761794/?fref=ts gefunden, die schon fast 40.000 Mitglieder zählt und in vielen Facebook- und Twitterbeiträgen wird zu Käufen aufgefordert, Geschichten erzählt und werden Fotos (bis hin zu skurill) gepostet.
In Werbeplanung.at habe ich nun einen Kommentar entdeckt der bemängelt, dass Firmen wie Niemetz in den letzten Jahren (Jahrzehnten) einfach das „Marketing vergessen“:http://werbeplanung.at/meinung/eingeloggt/2013/02/kommentar-das-schwedenbomben-drama hätten.
Das kann ich nicht beurteilen. Aber schaue ich auf die „Website der Firma Niemetz“:http://www.sweet-niemetz.com, dann habe ich den Eindruck als wären die letzten zehn Jahre spurlos vorüber gegangen. Ja, gibt es so etwas noch: Die Seite hat sogar noch Frames(!). Es tut mir leid, aber das ist eine Seite, bei der man einmal vorbei kommt und dann nie wieder. Wenig Informationen, nichts an Neuigkeiten,…
Nicht, dass die Website der „Konditorei Aida“:http://www.aida.at perfekt ist. Die Aida war in Wien dafür bekannt, dass alte Herrschaften darin ihren Kaffee genießen. Das Outfit der Café in ihrem (Alp)traum aus Rosa und Braun war lange Zeit mehr als oldfashioned. Doch dann kam die Retrowelle und die alles war wieder stylish 🙂 Ja, man kann mit dem „altmodischen“ spielen, ein wenig Patina als Werbegag verwenden.
Ja, das könnte man. Auch mit wenig Aufwand, mit wenig Ressource.
Und die eigene Website sollte man beachten. Denn wie der Fall Niemetz zeigt: „Das Netz“ hat die Firma zwar nicht gerettet, aber etwas in Gang gesetzt.
Was aber auch eine moderne Website nicht lösen kann ist die Frage: Mit oder ohne Kokosstreusel?

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