509 Personen habe ich auf Google+ eingekreist, 1037 folgen mir (bzw. meiner „Timeline“).
Fast täglich kreisen mich Menschen ein. Bin ich ein paar Tage nicht auf Google+ – ja, ich „vernachlässige die Plattform“:/blog/archives/3374-Wenn-ich-Facebook-nur-lassen-koennte ein wenig – dann wird mir die Liste fast schon zu lange.
Kenne ich all diese Menschen? Sagt mir ein Gesicht nichts, dann haben wir vielleicht bisher nur E-Mails ausgetauscht. Sagt mir ein Name nichts, dann habe ich mit dir nur eine halbe Stunde auf einem Barcamp geplaudert und mein Namensgedächtnis wieder Lücken.
Und was mache ich jetzt? Jeden einkreisen und mitlesen und nicht mehr nachkommen in all diesen Mengen. Herausfinden, dass die Hälfte noch immer mit „Social Media Marketing“:/blog/archives/3361-Das-nennt-sich-Online-Marketing ihr Geld verdient und mich rein prophylaktisch einkreist – für die Zeit des großen Geld machens auf G+?
Versäume ich etwas, wenn ich nur mehr sporadisch jemanden in meine Kreise ziehe? Versäume ich nicht auch jeden Tag in der U-Bahn etwas, wenn ich nicht jeden anspreche und frage, ob sie nicht etwas Interessantes für mich wüssten?
Nein, ich mache mir den Kopf nicht schwer. Im Gegenteil. Daher lade ich diese Fragen auch ganz einfach in meinem Blog ab und lasse sie dort liegen. Vielleicht für mich oder für jemanden anderen.
Ja, ich werde diesen Artikel auf G+ verlinken. Vielleicht kreist mich daraufhin jemand auch ein und vielleicht lasse ich diese Person dann auch in „meine Kreise“:http://roblen.at/plus.

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