Im Basic Thinking Blog spricht mir Jürgen Vielmeier mit „Google Plus und die Marketing-Profis: Ich hasse dieses Spiel“ aus der Seele.
Mir fiel es in den letzten Tagen auch auf, dass viele für mich unbekannte Personen mich in Circles aufnahmen. Nun, manch einer liest vielleicht gerne etwas von mir.
Aber etliche der Personen sind anderweitig markant. Das brachte mich dazu meine erste Google+ Regel zu formulieren:
Erste Google+ Regel: Wenn jemand mehr als 2.000 Personen in seinen Kreisen hat, dann steht in ihrem/seinem Profil als Beruf zu 99 Prozent „Online Marketing“.
Robert Lender
Nichts gegen Online Marketing als solches. Aber es gibt Grenzen…
Am besten ich illustriere das an einem persönlichen Beispiel.
Vor ein paar Jahren rief mich ein Volksschulkollegin an. Sie hatte meine Nummer herausgefunden, wollte einfach mal wissen, wie es mir geht. Wir plauderten ein paar Minuten nett miteinander. Dann ging es um die Frage, ob wir uns einmal treffen könnten. Warum nicht… Dann kam die Frage „Hast du dir schon mal Gedanken um finanzielle Vorsorge gemacht?“. Sie hätte da ein paar gute Angebote. Ich lehnte ab und legte auf.
Ich hoffe ihr versteht, dass ich enttäuscht war. Alles vorgeheuchelt.
Nun, in Circles aufgenommen zu werden ist noch keine Anmache oder Vortäuschung eines besonderen Interesses an meiner Person. Aber irgendwie merkt man die Absicht und ist verstimmt.
Und bevor mich jemand fragt. Auch in meinen Circles finden sich Menschen, die Online Marketing als Beruf angeben. Aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der Beste ist, dass es nette Menschen sind.
Zurück zu den „anderen“. Ich frage mich nur, was wollen all diese „Profis“. Mir Werbebotschaften zuschicken?
Wie auch immer. Als finales Instrument hat Google+ einen Circle „blockiert“ vorgesehen.

Schreibe einen Kommentar