Das Auslagern von Daten in die berühmte Wolke („Cloud“) – sprich auf Server, Dienste im Internet – hat schon was. Ich bin ja immer wieder „selbst darüber begeistert“:https://nureinblog.at/3187-Aufgaben-verwalten-in-der-Cloud-oder-fast.
Die „Gerüchte um delicous“:http://t3n.de/news/yahoo-offenbar-delicious-einstampfen-290815/, die „Suche nach Alternativen“:http://feedproxy.google.com/~r/punctilioblog/~3/M-ddLPLXEJM/delicious-alternativen und das „Dementi von Yahoo“:http://blog.delicious.com/blog/2010/12/whats-next-for-delicious.html haben jedoch eines gezeigt: Das Auslagern von Daten hat auch seine Risken.Wenn ein Cloudanbieter darauf hinweist, dass er brav Backups macht, ist das eine trügerische Sicherheit. Das sind natürlich keine Backups deiner Daten. Denn auch die Backups sind im „Besitz“ des einen Anbieters und können somit bei Einstellung des Dienstes unwiederbringlich für dich verloren sein.
Daher habe ich mir mal meine eigene Strategie angesehen.
h2. Dropbox
Viele meiner Dateien liegen in der „Dropbox“:http://dropbox.com. Aber Dropbox verwaltet quasi nur eine Kopie meiner Festplatte und verteilt diese an mein iPhone, iPad,…
Würde Dropbox seine Arbeit beenden oder temporär ausfallen hätte mein iMac noch immer die Daten auf seine Festplatte und TimeMachine eine Sicherung davon.
h2. Fotos
All meine Fotos lagern weiterhin am iMac (in Aperture). Manche Alben werden nochmals mit Dropbox gesynct. Was auf „Flickr“:http://roblen.at/flickr landet, gibt es immer noch auf meiner Festplatte. Quasi als Zwischenbackup schicke ich meine Fotos auf mein „Schnipselblog“:http://schnipselblog.info (bei „Posterous“:http://posterous.com), dass die Fotos dann auf Flickr und Facebook verteilt.
h2. Kontakte
Natürlich habe ich meine Kontakte am iPhone, iPad,… Aber stimmt das so? Eigentlich nur beschränkt. Viele meiner Kontakte kenne ich nur über Facebook, XING, Twitter – dort lagern auch ihre weiteren Kontaktdaten wie E-Mail und Telefonnummer.
Eine elegante und damit eine „so simpel als möglich“ Lösung habe ich für mich noch nicht gefunden, damit all meine Kontakte in einer „Datenbank“ landen, die ich auf mehreren Geräten verwenden kann.
h2. Evernote
Als problematisch könnte ich meine Nutzung von „Evernote“:http://evernote.com nennen. Der Dienst ist für mich überaus praktisch. Und so landet sehr viel an Notizen, Fotos und sogar Dateien dort. Die Apps am iMac, am iPhone und am iPad halten die gesyncten Daten auch offline parat, sodass ein Ausfall von Evernote adhoc keine Probleme bereitet.
Evernote selbst bietet nur den Export per HTML oder XML. Wie gut sich dann einige tausend Notizen in ein neues Programm integrieren lassen?
h2. Geerdet bleiben
Im Moment halte ich es noch so, dass alle relevanten Informationen auch auf „Offline“ Medien (sprich meiner iMac Festplatte) verfügbar sein müssen.
Was bleibt ist der Wunsch, dass all die Cloud Dienste Schnittstellen anbieten, sodass ich auch über Drittprogramme darüber zugreifen könnte. Das macht natürlich den Wechsel umso einfacher und wird wohl nicht jeden Anbieter gefallen.
Ansonsten bleibt immer ein wenig die Hoffnung, dass man auf die richtigen Anbieter gesetzt hat, deren Services nicht einfach so verschwinden, sondern höchstens von jemanden anderen übernommen werden.
Aber das ist auch keine Garantie. Denn wer garantiert, dass ich mit etwaigen Änderungen immer zufrieden sein werde, dass mein Anbieter mich nicht aus irgendwelchen Gründen (nicht, dass ich gleich eine eigene Wikileaks Version anbiete) ausschliesst…
Die Wolke ist eine wunderbare Sache. Aber dort wo Wolken ist auch Unwetter nicht weit…

Schreibe einen Kommentar