Zwei Fotos, dich ich schon vor etlichen Tagen gemacht habe möchte ich euch nicht länger vorenthalten.
Fotos, die man während des Tages mit dem T-Mobile G1 macht, gelingen recht gut, wie ich in einer „früheren G1Notiz“:/blog/archives/2734-G1Notizen-Besuch-im-Prater-mit-Kameratest.html bildlich festgehalten habe. Wo aber das G1 hakt sind Aufnahmen in relativ dunklen Umgebungen. Beim G1-Stammtisch für uns G1-Testblogger habe ich daher ein Foto mit dem iPhone und eines mit dem G1 gemacht. Beide Fotos entstanden in einem Abstand von wenigen Sekunden unter gleichen Lichtverhältnissen.
Da ein Bild mehr sagt als 1.000 Worte:
Foto mit iPhone aufgenommen
Foto mit G1 aufgenommen
Für das jeweilige Originalbild klickt einfach auf den Thumbnail. Dieses „Experiment“ habe ich noch einige male durchgeführt und kam immer zum gleichen Ergebnis. Das iPhone (bzw. dessen Kamera Applikation) ist einfach lichtempfindlicher.
Soferne dieses Problem nicht an der Kamera liegt, besteht zumindest die theoretische Chance einer Nachbesserung mittels eines der nächsten Software Updates.
Android – das Betriebssystem, welches auf dem G1 läuft – kann auch auf anderen Geräten installiert werden. Auf netbooknews.de findet sich ein Artikel mit Hinweisen zur Installation „auf dem eeePC 701“:http://www.netbooknews.de/1246/google-android-auf-asus-eee-pc-701/. Ob ich das auf meinem kleinen Begleiter mal ausprobieren sollte?
venturebeat spekuliert überhaupt mit einem „Android Netbook im Jahr 2010“:http://venturebeat.com/2009/01/01/android-netbooks-on-their-way-likely-by-2010/ und prophezeit das „Google Betriebssystem auf jedem Device“:http://venturebeat.com/2008/08/15/android-wants-to-be-on-any-device-not-just-your-phone/. Ein wenig habe ich auch selbst schon „darüber nachgedacht“:https://nureinblog.at/2728-G1Notizen-USB,-Handbuch-und-Google.html.
Es gibt auch die Möglichkeit, Android „am PC auszuprobieren“:http://blog.brothersoft.com/tag/android-on-pc/ (Video), nämlich mit dem „Android SDK“:http://code.google.com/intl/de-DE/android/download.html. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe (großes wenn), werde ich dieses ausprobieren.
Ich stehe auf Süßigkeiten. Cupcake aber ist der Name des nächsten Updates des Android Betriebssystems unter dem auch das T-Mobile G1 läuft. nonsmokingarea.com hat nun einen screencast dazu „entdeckt“:http://nonsmokingarea.com/blog/2009/01/28/android-cupcake-screencast/.
Cupcake dürfte einiges an Verbesserungen bringen. So ist nun ein benutzerspezifisches Wörterbuch bearbeitbar. Auffälligste Änderung ist die virtuelle Tastatur, die am Bildschirm eingeblendet wird. Wie gut sie sich bedienen lässt werden wir sehen. Auf alle Fälle zeigt das Update, dass einiges an Verbesserungen für das G1 bzw. Android möglich sind. Auch die Chance sich ein wenig vom iPhone abzusetzen steigen damit.
Irgendwo meine ich – finde aber den Artikel nicht – gelesen zu haben, dass mit dem Update sich auch die Laufzeit um rund 20 Prozent gestiegen ist. Dies wäre noch mehr zu hoffen.
neuerdings.com zeigt ebenfalls ein „kurzes Video von Cupcake“:http://neuerdings.com/2009/01/28/google-android-ein-update-namens-cupcake/ und spekuliert, ob die virtuelle Tastatur nur den Grund hat um ab dem G2 das Hardware-Keyboard abzuschaffen und damit mehr in Richtung iPhone zu gehen.
h2. Kurztester
Gestern hatten einige BloggerInnen, die nicht beim G1 Test dabei sein konnten, die Möglichkeit, wenigstens einen Abend lang das G1 auszuprobieren. Loki hat dazu einen „interessanten Bericht“:http://www.locoloki.at/2009/01/loki-und-das-g1/ geschrieben.
h2. Die neue Bescheidenheit
Zwischendurcheindruck: Auch wenn ich nicht viel zum testen komme. Das G1 dient als Zweithandy derzeit dazu Google Mails zu lesen, den Google Reader abzurufen und manchmal auch zu twittern. Dafür ist das G1 recht gut geeignet und hält auch batteriemäßig dann länger als einen Arbeitstag – soferne man nicht zu oft die einzelnen Applikationen aufruft und damit arbeitet…
In Macnotes fand ich einen Hinweis, wie man „iTunes per Android Mobile steuern“:http://www.macnotes.de/2009/01/26/itunes-remote-control-fur-android/ kann.
h2. Eine Gemeinsamkeit
…fand ich zwischen iPhone und G1. Wenn man zwei Leerzeichen hintereinander tippt, dann wandelt sowohl das iPhone als auch das G1 diese in einen Punkt und ein Leerzeichen dahinter um. Danach wird auch (nur für den nächsten Buchstaben) die Shift-Taste aktiviert. So kann man schneller Sätze beenden und neue beginnen. Wer hat da wem abgeschaut? Oder beide ganz wem anderen?
h2. Emulator
Auf der T-Mobile Website findet sich ein kleiner G1 Simulator. Das sind aber eher Kurzfilme zu einzelnen Funktionen. Etwas mehr Einblick bietet der „T-Mobile G1 Emulator“:http://tmobile.modeaondemand.com/htc/g1/. Immerhin lassen sich etlich Applikationen anklicken. Nicht immer – aber doch in einigen Apps – funktioniert auch die Menütaste. Natürlich hat man damit weder das haptische Gefühl noch den tiefen Einblick in die Funktionalität einzelner Apps. Aber ein bisschen spielen schadet ja nicht…
Niko Alm hat sich anderweitig ein G1 besorgt und bringt auf „seinem Blog“:http://www.alm.at/category/g1-test/ eigene Testberichte. Für mich als Mac User sind insbesondere die „Sync-Versuche mit iCal“:http://www.alm.at/2008/11/19/g1-ical-meets-google-calendar/ und der „Fehlschlag mit den Kontakten“:http://www.alm.at/2008/11/20/g1-contact-sync/ interessant.
h2. G1 auf Flickr
Nach meinen „G1 Fotoversuchen“:http://www.flickr.com/photos/lender/sets/72157612975684354/ habe ich mal nachgesehen, wie es dem G1 auf Flickr geht. So kann man sich ansehen, welche Fotos „Flickr User mit dem G1 geschossen“:http://www.flickr.com/cameras/htc/dream/ haben. Interessant ist, dass das G1 allen anderen HTC Mobiles (von „HTC“:http://www.htc.com/de/ stammt das G1) „davon zieht“:http://www.flickr.com/cameras/htc/.
h2. Facebook
Und natürlich ist das G1 auch auf Facebook ein Thema. So gibt es schon eine recht große „Gruppe T-Mobile G1“:http://www.new.facebook.com/group.php?gid=27325142479 – da das G1 in den USA schon länger am Markt ist.
Ganz spontan ergab sich heute vormittag ein Besuch im „Wiener Prater“:http://www.praterservice.at/de/home, von manchen noch Wurstelprater genannt. Das ist der „Vergnügungspark“ von Wien mit Hochschaubahnen, Autodrom,… Nachdem es kaum BesucherInnen gab haben wir auch noch ein Fahrt mit dem „Riesenrad“:http://www.wienerriesenrad.com genossen.
Diesen kleinen Ausflug habe ich gleich genutzt um das Ganze mit dem G1 und seiner Digicam zu dokumentieren. In einem eigenen „Flickr Album Prater“:http://www.flickr.com/photos/lender/sets/72157612975684354/ könnt ihr selbst bewerten, was die Kamera des G1 taugt. Zu erwähnen ist, dass die Aufnahmen aus dem Waggon des Riesenrades eine Fensterscheibe dazwischen hatten.
Leider stürzte die Kameraapplikation einmal ab. Auch ein Neustart des Programs half nichts. Ich musste das G1 ausschalten und neu booten. Das ist mir schon einmal passiert. Nun „genießt“ aber einen kleinen Rundgang durch den Prater bzw. den Blick über Wien.
Heute erhielten wir ein neues Mitglied in unserem G1-TesterInnen-Team (das große I ist ab jetzt gerechtfertigt) und ich bin mit dem G1 Strassenbahn gefahren. (mehr …)
Wie legt man die Berichterstattung über ein mehrwöchiges ausprobieren eines Mobiltelefons an. Einmal wöchentlich einen ausführlichen Bericht? Jeder Beitrag zu einem bestimmten Thema? Geht natürlich. Beim testen des G1 kamen mir aber auch Erinnerungen an mein erstes Webprojekt, die tExas Seite zum PDA Texas Avigo. Damals gab es von mir die tExas News. Jede News war eine Sammlung von Links, Erfahrungen, Gedanken … alles was mir so unterkam.
So will ich es auch beim G1 halten. Die „G1Notizen“ werden ein Sammlung von längeren und kürzeren Notizen zu einzelnen Eindrücken. Das passt derzeit auch besser in mein Zeitmanagement und ich kann lose meine kleinen und großen Erfahrungen niederschreiben. Also fangen wir an:
h2. Datentransfer
Mein erster Blick beim Erhalt der T-Mobile G1 Schachtel war der Beschriftung der Box selber gewidmet. Auf der Rückseite findet sich dabei der Text:
bq. Es wird ein Mobilfunkvertrag mit hohem Datenvolumen empfohlen, um zusätzliche Kosten für Datenverbindungen zu vermeiden. G1 ist im Betrieb immer mit dem Internet verbunden und synchronisiert sich automatisch mit den genutzten Datendiensten. Updates der Endgeräte Firmware werden im Betrieb im Hintergrund automatisch heruntergeladen, diese Funktion ist innerhalb des T-Mobile Österreich Netzes nicht deaktivierbar.
(Der Text ist auch am Foto – einfach draufklicken – zu lesen.)
Was ich mir bei anderen Providern auch schon gewünscht habe, würde ich nach lesen dieses Textes (fast) als Forderung aufstellen. Dass T-Mobile eine Applikation vorinstalliert über die ich jederzeit Einblick über den aktuellen Verbrauch meines Datenmengenkontingents habe. Denn woher weiß ich, was so eine dauernde Datenverbindung schluckt. Noch dazu wo Google Mails per Push-Funktion (oder ähnlichem) auf dem G1 landen. Defaultmäßig ist aber das Datenroaming (also die Datenverbindung in einem fremden Mobilfunknetz – wie z.B. im Ausland) gesperrt. Das liegt auch daran, dass man eben im Ausland oft „horrende“ Preise für das Datenroaming zahlt. Doch ein G1 im Urlaub nur zum telefonieren – und auf GoogleMaps etc. verzichten – erscheint fast ein Anachronismus.
Über die (doch nicht) starke Verknüpfung des G1 mit Google schreibe ich dann in den nächsten G1Notizen.
h2. Quasi eine Gesichtserkennung
Das G1 synchronisiert seine Kontakteliste mit den Kontakten von Google Mail. Heute wollte ich am G1 einem Kontakt ein Foto zuordnen. Da fiel es mir auf. Rufe ich dabei ein am G1 geschossenes Foto mit der Person auf, so versucht das G1 am Foto das Gesicht zu erkennen und zieht darum einen gelben Rahmen. Der Inhalt dieses Rahmens wird dann als Kontaktfoto übernommen. Ich habe zum „Beweis“ ein Foto vom Screen geschossen, dort sieht man es genau. Ein paar Versuche zeigten, dass die Erkennung recht passabel funktioniert – solange die Person direkt in die Kamera schaut. Ich nehme an, das geht nur mit Hilfe einer Verbindung zu Google und deren Bilderkennungsmöglichkeiten (aber vielleicht kann das die G1 Software auch von sich aus). Das bietet natürlich einige interessante Ansätze für weitere Applikationen…
h2. Mittesten
Auch wenn ihr keine G1 zum testen habt. Ich biete weiterhin an spezielle Testwünsche – soweit möglich – zu berücksichtigen.
Wie gestern berichtet teste ich ab heute ein G1 von T-Mobile.
Vor einigen Wochen hat sich die Marketing-Firma ambuzzador an mich gewendet und bot mir ein Testgerät an. Ich kann dieses bis 17. Februar 2009 testen und danach – wenn ich möchte – auch behalten. Nur die SIM-Karte von T-Mobile wäre zurück zu geben.
Bevor ich mit dem Ausprobieren und meinen Berichten beginne noch ein paar Rahmenbedingungen und Grundlagen.
Die Testbedingungen
T-Mobile stellt mir ein G1 (mit Android Betriebssystem von Google) zur Verfügung. Dafür habe ich mich bereit erklärt öfters (wenn möglich zumindest zweimal wöchentlich) über meine Erfahrungen mit dem Gerät zu bloggen. Vorgaben über Inhalte gibt es nicht (da hätte ich auch gestreikt). Meine Beiträge werden automatisch auf der Website mobileblogger.at aggregiert. Diese wird von T-Mobile gesponsert und (laut nic.at) von ambuzzador betrieben.
Meine Testpackung enthält den (ab 30. Jänner 2009) üblichen Lieferumfang – näheres dazu später. Weiters stellt mir T-Mobile für den Testzeitraum eine SIM-Karte zur Verfügung mit 1.000 Freiminuten zu T-Mobile, anderen Mobilfunknetzen und ins Festnetz, 1.000 SMS und 3 GB Datenvolumen. Ob das das Standardpaket sein wird kann ich noch nicht sagen.
Weiters gibt es noch rund 3 Stammtische an denen die Tester mit T-Mobile Verantwortlichen zusammensitzen, Erfahrungen austauschen, etc.
Die Testergruppe – EineR wird noch gesucht
Auf mobileblogger.at finden sich auch die Beiträge der weiteren Blogger, die an dieser Aktion mit machen:
Die meisten sind mir gut bekannt. So haben wir schon vereinbart am Barcamp Klagenfurt eine Session zum G1 anzubieten. Dabei bietet sich gleich eine zweite an bei der wir iPhone und G1 vergleichen können.
Es gibt noch die Chance an der Aktion mitzumachen. Bis zum 21. Jänner, 23.00 Uhr, kann man sich für einen weiteren Testplatz bewerben.
Die Ethik
Bin ich jetzt ein gekaufter Blogger? Dazu könnte man eine lange Diskussion führen. Die andere Frage, die ich schon gestellt bekam, ob ich mich zu billig verkaufe. Ein Testhandy und dafür etliche Beiträge über T-… in meinem Blog seien kein guter Deal für mich.
Ich habe immer wieder von unterschiedlichen Firmen Testgeräte erhalten – und dies wohl nur, da ich darüber geschrieben bzw. gebloggt habe. Mir macht es Spass Geräte in die Hand zu bekommen, die ich mir nicht so einfach nebenbei kaufen würde. Ob ich dabei meine Objektivität verliere, dass können/müssen meine LeserInnen beurteilen. Aber durch eure Kommentare könnt ihr mich gerne auf weiße Flecken in meiner Berichterstattung hinweisen.
Was werde ich testen?
Das gemeinsame bloggen von 9 (bzw. dann 10) Testern hat einen Vorteil. Ich muss nicht über alles schreiben. Nun, von müssen ist sowieso keine Rede, aber den Anspruch hätte ich ansonsten. So kann ich mir die Themen aussuchen und mich auf spezielle Fragen zu konzentrieren, die da u.a. wären:
twittern
bloggen (insbesondere ob es auch Tools gibt, die für Serendipity geeignet sind)
fotografieren und der Upload auf Flickr
mich mit GoogleMaps in fremden Gegenden zurecht finden
…
Datenaustausch mit dem Mac
Vergleich G1 mit dem iPhone
Wenn ihr etwas spezielles getestet haben wollt, dann schreibt es mir einfach. Ich werde schauen, was ich machen kann.
Das G1 in Österreich
Laut ambuzzador wird es das G1 ab 30. Jänner 2009 bei T-Mobile in Österreich geben. In Deutschland geht es am 2. Februar 2009 los. Interessant wird natürlich die Tarifstruktur in Österreich. Denn auch damit muss man gegen Blackberry, iPhone und Co. konkurrenzieren.
Auf geht´s
Morgen gibt es mein erstes Stammtisch Treffen. Danach werde ich euch mit einem ersten Eindruck zum G1 versorgen. Natürlich inklusive Fotos. Bei meinen Mitbloggern gibt es dazu schon einiges, da sie einige Tage Vorsprung haben.
So und jetzt „spiele“ ich ein wenig mit dem G1.
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