Monat: Februar 2026

  • Die Blackbox im Betatest

    Die Blackbox war zu Zeiten von Modems eine feine Online-Community (beheimatet in Wien, Österreich). Irgendwann wurde sie von sozialen Netzwerken überholt und sperrte dann auch zu.

    In Zeiten in denen soziale Netzwerke immer anstrengender werden und ihre problematischen Seiten zeigen, wollten es die früheren Admins nochmals wissen und starteten ein Crowdfundig. Darüber habe ich vor ein paar Monaten geschrieben.

    Es hat geklappt. Das Geld kam zusammen.

    Und seit ein paar Tagen läuft sie wieder. Derzeit im Beta-Test mit ein paar (rund 100) ausgewählten Nutzer:innen. Viele davon, waren schon „damals“ in der Blackbox dabei.

    Die Blackbox läuft unter WordPress mit BuddyBoss. Rundherum basteln die Admins noch an Details und Feinheiten.

    Es gibt eine Timeline, man folgt oder vernetzt sich mit anderen. Wer mag kann Gruppen erstellen und mit anderen über spezielle Themen diskutieren. Ebenso gibt es einen eigenen Bereich um Veranstaltungen anzulegen und sich darüber zu vernetzen.

    Somit hat es einiges, was andere soziale Netzwerke haben. Warum also etwas Neues?

    Die Grundidee ist, dass man sich nicht einfach anmelden kann. Man muss eingeladen werden und bleibt mit den Einladenden verbunden. Damit bleibt klar, wer hier wem vertraut, dass das neue Mitglied kein Bot ist oder nur trollen möchte.

    Ob das gut funktioniert, das wird die zentrale Frage nach dem Beta-Test.

    Nachdem es keine Werbung gibt braucht der Betrieb natürlich Geld. Geplant sind derzeit monatliche Beiträge. Auch das wird eine interessante Frage, wieviele dafür bereit sind.

    Ich bin auf alle Fälle mal dabei.

    Ich mag Experimente. Und alles, was Alternativen zu den herkömmlichen sozialen Netzwerken bietet ist mal interessant (so wie auch das Fediverse).

    Außerdem ist die Community im Moment noch sehr lokal und so stehen auch lokalere Themen im Fokus.

    Wie würde denn euer „perfektes“ soziales Netzwerk aussehen?

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  • Mit welchen digitalen Werkzeugen ich Anfang 2026 arbeite

    Nachdem einige mir bekannte Bloggerinnen Einblick in ihre Arbeitsumgebungen geben, will ich mich dem gerne anschließen.

    Was verwende ich alles an Programmen auf meinen Geräten (MacBook Air, iMac, iPhone und iPad)?

    Was ich in der Aufzählung weglasse. Einerseits die Programme, die ich auf meinem Linux Notebook und meinem Android Phone verwende. Das sind für mich noch immer zeitweise Testumgebunden. Da probiere ich viel rum und habe noch keinen genauen Workflow. Außer den Programmen, die auf Mac/iOS und auf Linux/Android laufen.

    Dann gibt es noch etliche Apps, die auf meinen Geräten schlummern und alle paar Monate mal hervorgeholt werden. Aber das ist für mich auch keine wirklich produktiver Einsatz.

    Nachdem sie Desktop und das Internet oft nicht mehr trennen lassen, habe ich (selbst)gehostete Anwendungen gleich mitgenommen.

    Aber kommen wir mal zu den Programmen.

    • Todoist (MacOS, Linux, iOS, iPadOS, Android) kommt für Aufgaben auf allen meinen Geräten zu Anwendung. Für mich weiterhin die App mit der für mich angenehmsten Oberfläche. Ich würde gerne auf Nextcloud umstellen, aber das erlaubt keine wiederkehrende Aufgaben.
    • Kalender (MacOS, iOS, iPadOS) ist die Kalender Anwendung von Apple. Hier wäre Nextcloud auch eine Alternative, vielleicht dieses Jahr.
    • Joplin (MacOS, Linux, iOS, iPadOS, Android) ist Open Source und eine feine Notizverwaltung. Wobei ich auch viele Dokumente dort ablege und so manche Aufgabe strukturiere. Joplin synce ich über Nextcloud. Da Joplin auch das Markup Markdown versteht, schreibe ich darin manchmal auch Textteile für mein Blog.
    • Bleiben wir gleich bei Nextcloud. Dieses lasse ich bei Hetzner hosten, kann ich aber frei administrieren und selbst die meisten Apps installieren. Es hat dabei die Dropbox vollständig und iCloud in vielen Bereich ersetzt. Auch sonst kommt Nextcloud vielseitig zum Einsatz:
      • Für die BlogWochen 2025 kamen Kalender, Todo und Linksammlung zum Einsatz.
      • für BlogDasRobert verwende ich ein Online Formular.
      • Hin und wieder gebe ich auch eine Notiz zum bearbeiten oder nur lesen frei.
      • Dateien und Fotografien werden über all meine Geräte gesynct.
      • Die Formular App nutze ich unter anderem für meine BlogDasRobert Aktion
    • Apropos Fotos. Die landen zwar weiterhin in Apple Foto Anwendung – weil ich diese auch mit Familienmitglieder sycne – aber als Zweianwendung kommt digikam (MacOS, Linux) zum Einsatz. Ein feines Fotoverwaltungs- und Bearbeitungsprogramm. Hier verwalte ich eine viel größere Bildbibliothek, da auch „historische“ Fotos drinnen landen etc.
    • Für Mails gibt das gleichnamige Apple Programm. Auch hier habe ich noch keine gute Alternative für mich gefunden.
    • An Messenger kommt Apple Nachrichten, WhatsApp, Signal, Threema, Telegram und hin und wieder auch Nextcloud Talk. Denn meine Kontakte sind weit verstreut.
    • Gebloggt wird über WordPress, dass ich meistens über die Weboberfläche editiere. Mittels ActivityPub Plugin ist WordPress auch an das Fediverse angeschlossen. WordPress verwalte ich über meinen gemieteten Shared Webspace selbst.
    • Dort, im Fediverse, bin ich über eine Mastodon, eine GoToSocial sowie eine Pixelfed Instanz vertreten.
    • Um mit diesen Apps und dem Fediverse zu interagieren verwende ich am Mac und mobil die Apps Mona und Ivory.
    • Um all die Passworte für diese Zugänge zu verwalten, gibt es Strongbox (Mac, iOS, iPadOS). Nachdem diese Keepass als Dateiformat verwendet, kann ich alternativ KeePassXC verwenden und einige weitere, die ich auch am Linux Notebook und auf Android laufen.
    • Links archiviere ich mit LinkDing, das mir die jeweilige Seite auch gleich in HTML speichert. Scheitert das, schickt auch SingleFile eine gesicherte HTML-Datei an LinkDing.
    • Short-URLs erzeugt und verwaltet seit zig Jahren mit einer YOURLS Installation auf meinem Webspace.
    • RSS-Feeds sammelt und verwaltet meine FreshRSS Installation (ebenfalls auf meinem Webspace). Auf Mac und mobil verwende ich als kompatiblen Client Fiery Feeds.
    • Als Office Anwendung habe ich Libre Office (MacOS) installiert. Manchmal setzte ich Collabora Office ein. Dieses kann z.B. ePubs manchmal ein wenig besser bearbeiten bzw. lesen.
    • Als Browser kommen bei mir Safari, Orion (mit Kagi Suchmaschine), DuckDuckGo und manchmal Firefox zum Einsatz.
    • Für FTP am Mac verwende ich Transmit und Forklift.

    Wenn ich so auf die Anwendungen blicke, dann sind viele Betriebssystem/Geräteunabhängig. Würde ich auf Linux bzw. Android umsteigen, dann wäre das natürlich Aufwand für die einmalige Einrichtung. Aber ich könnte ohne viel Konvertierungsarbeit rasch weiter arbeiten. Und das ist gut zu wissen.

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