Monat: Juli 2025

  • Die Entwickler rund um die #Serendipity Blog engine haben gerade die Beta 1 der Version 2.6. veröffentlicht

    ist einen Blick wert, wenn man einfach pur bloggen möchte.

    In der Beta wurde jetzt auch die Nutzung von integriert.

    Hier gehts zu den Infos.

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  • Kulturmanagement Blog: Neustart nach 5 Jahren

    Ich habe Christian Henner-Fehr vor vielen, vielen Jahren kennengelernt. Er bloggte damals über Kultur bzw. Kulturmanagement. Das hat mich schon damals fasziniert, weil es – für mich – ein ganz anderes Thema als in vielen anderen Blogs war.

    Christian hat nach fünf Jahren Blog-Pause erstmals wieder einen Artikel veröffentlicht: Ist bloggen 2025 noch sinnvoll

    Er schreibt über die Veränderungen der letzten Jahre, insbesondere welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz auf Texte und gefunden werden hat.

    Schön finde ich diesen Satz:

    Ich bleibe auf diesem Blog, weil die Inhalte einfach meine Geschichte sind.

    Das kann ich für mein Blog nur unterschreiben.

  • „Meine 15 Minuten Ruhm“ oder wie das mit Netlog war

    Ich könnte jetzt mal mal versuchen zu definieren, was den Ruhm überhaupt sei. Dann könnte ich Artikel von mir aufzählen, die etwas bewegt haben. Und ob das etwas mit Ruhm zu tun hat ist dann noch eine andere Frage. Aber das hebe ich mir für später auf.

    Heute möchte ich eine andere Geschichte erzählen, eine – was mich betrifft – etwas kuriose.. Nämlich die von Netlog und warum ich dort kurzzeitig teilweise den Support und danach auch noch das gesamt Internet übernahm.

    Vorab: Ich habe über Netlog noch mehr gepostet. Aber nachfolgend verlinke ich nur die Artikel, die für die Geschichte wichtig sind.

    24. Oktober 2008

    An diesem Tag fand eine Tagung rund um Jugendliche und das Internet statt. Anwesende Wiener Jugendarbeiter:innen thematisierten dort „Netlog“. Ich hatte noch nie davon gehört. Keiner der damaligen Web 2.0 / Social Media Kenner im Internet schrieb darüber. Aber doch war es die Plattform, die zumindest die jungen Menschen in Jugendzentren am liebsten nutzten. Ich recherchierte ein wenig und stieg dann selbst ein – und schrieb darüber: Netlog

    Und ich war verblüfft, als ich feststellte, dass das in den Niederlanden beheimatete Netzwerk europaweit rund 35 Millionen Nutzer:innen hatte (gemäß eigener Angabe).

    17. November 2008

    Dann gab es plötzlich einen halbtägigen Ausfall von Netlog. Viele suchten über Google nach den Gründen für den Ausfall. Rund 600 davon landeten dabei auf meinem Blog. Jemand suchte in Google wie folgt

    netlog bitte gebt mir mein netlog

    😎

    Und schon erhielt ich auch die ersten Fragen per Mail, wann dann Netlog wieder ginge.

    Ausfall von Netlog bringt Besucherzahlen

    23. November 2008

    An diesen Tagen hätte ich die Welt ändern können 😉 Es gab einen Bug in Netlog. Ich administrierte einen Clan (ähnlich einer Facebook Gruppe) und der hatte laut Anzeige auf einmal 4 Milliarden 294 Millionen 967 Tausend und 293 Mitglieder.

    Dokumentiert habe ich dies mittels Screenshot unter Ein Tag Webherrschaft.

    Ich wurde von einigen heftig beschimpft, das ich da manipuliere, nur um im Clan-Ranking aufzusteigen.

    Spaßhalber schrieb ich in Netlog: „Wenn ihr mich ärgert, dann drehe ich auch ganz einfach Netlog ab“. Das hätte ich nicht tun sollen …

    6. Dezember 2008

    Netlog fiel wieder für einige Stunden aus. Und ich bekam danach geharnischte Nachrichten, warum ich denn Netlog wirklich abgedreht hätte (ja, wirklich). In meinem Blog trafen wieder viele Google-Suchtreffer auf: Wieder hohe Besucherzahlen durch Netlog. Schaut euch im Artikel mal die Suchbegriffe an.

    2. Februar 2009

    Ich schrieb: Sind wir auf einem Social Network Auge blind? und postete ein wenig über all die „Sozialen Netzwerke“, die all die Blogger:innen nie erwähnten und die doch hohe Nutzer:innenzahlen hatten.

    29. Juli 2009

    Im Laufe des Jahres kamen viele Suchanfragen herein, die sich mit Netlog beschäftigen. Auch Mails trudelten immer wieder herein.

    Menschen wollten, dass ich Ihnen helfe, ihren Account zu entsperren. Jemand wollte Daten eines Nutzers um ihn anzuzeigen.

    Um das ein wenig abzufedern schrieb ich: Was tun, wenn Netlog nicht funktioniert

    Aber es half nichts. Für manche klang das anscheinend überhaupt danach, als wenn ich die Netlog Supportseite wäre. Und es gab weiter Anfragen. Nicht massenhaft, aber immer wieder.

    11. Februar 2014

    Um die Geschichte zu vollenden. Es gab erste Hinweise und ich bloggte: Sperrt Netlog zu?

    4. Februar 2015

    Das war es mit Netlog, es sperrte wirklich zu. Und siehe da in meinem vorigen Artikel kommentierten etlichste Menschen, die enttäuschte Netlog Nutzer:innen waren.

    17. März 2017

    An diesem Tag erhielt ich die letzte Anfrage per Mail, die sich mit Netlog beschäftigte.

    1. August 2018

    Auf einmal stiegen die Zugriffszahlen auf meine Netlog Artikel. Hintergrund: Die früheren Betreiber gaben zu, dass es schon im Jahr 2012 ein Datenleck gegeben hat.

    Netlog verrät erst jetzt Datenleck

    30. Juli 2025

    Es fasziniert mich bis heute, wie mein Blog für etliche Menschen zur zentralen Quelle für eine große Social Media Plattform wurde. Es zeigte mir auch, wie viele nicht zusammenhängend lesen und beim Wort Support sofort annehmen, dass wäre schon der richtige. Ob sich das in den letzten 10 Jahre gebessert hat.

    Auf alle Fälle hatte die Geschichte ihre Aspekte, die mich immer wieder schmunzeln ließ.

    … vielleicht sollte ich mal androhen Twitter abzudrehen 😎

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  • Vor Flickr: Wie wir unsere Bilder geteilt haben

    Mein erstes Foto habe ich am 13. März 2007 auf Flickr hochgeladen.

    Die Frage, wie ich vorher Fotos online gestellt habe, ist interessant, weil ich mich selbst erst daran erinnern musste.

    Zunächst fiel mir PicPlz ein. Doch dieser Dienst startete erst 2010, während Flickr bereits 2007 in einer deutschen Sprachversion verfügbar war. Allerdings ging Flickr in der heutigen Form schon 2004 online. Ich dürfte also recht früh bei Flickr eingestiegen sein.

    Auch in meinem Blog wurde ich bezüglich Bilderdiensten nicht fündig.

    In den Jahren zuvor ging es in meinem Blog um technische Geräte wie den Personal Digital Assistant von Texas Instruments oder die Smartphones von Tel.Me. Produktfotos, Screenshots und Ähnliches habe ich damals direkt in meinem Blog abgelegt und veröffentlicht.

    Die Idee, private Fotos – gar von Urlauben oder Ähnlichem – zu posten, kam mir nicht, bzw. ich wollte das gar nicht.

    Flickr kam daher gerade zur rechten Zeit. Im Jahr 2007 startete Twitter durch und ich begann, Barcamps, Webmontage und andere Veranstaltungen zu besuchen und zu dokumentieren. Die Fotos dazu landeten auf Flickr, zum Beispiel die Fotos von meinem ersten BarCamp Klagenfurt 2007.

    Danach habe ich auch ein paar Urlaubs- und Reisefotos hochgeladen.

    Vor Flickr gab es hin und wieder Fotos in meinem Blog. Das war es dann auch schon. Erst Flickr hat mich dazu gebracht, mehr Fotos ins Netz zu stellen.

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  • Mein schönstes selbstgemachtes Bild – Ein Blick zurück

    Pandemie. Eine ganze Gesellschaft geht in den Lockdown. Keine physischen Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung.

    Da gibt es ganz viele Erinnerungen.

    Und ein Foto vom PhotoSlowWalk. Ich ging durch meine Wohnung und ließ alles neu auf mich wirken. Ich machte Fotos.

    Schaf und Schimpanse saßen gerade zusammen (irgendwann hatte ich oder meine Frau sie so hingestellt). Und sie waren mir Sinnbild für Nähe.

    Ist es mein schönstes Foto? Ich habe in unterschiedlichsten Medien ein paar tausend Fotos veröffentlicht. Aber in meinem Blog gibt es nicht so viele.

    Dieses Foto da unten ist eines, dass Zusammenhalt, Gemeinsamkeit und Hoffnung ausstrahlt. Und damit ist es für mich ein recht gutes Foto.

    Stoffschaf und Stoffschimpanse nahe nebeneinander sitzend
    Die dürfen das. Die leben in einer Wohngemeinschaft
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