Monat: Mai 2025

  • Du bist beliebt oder das Problem, das die großen Plattformen verursachen

    Dass Instagram ein problematisches Körperbild (insbesondere bei jungen Menschen) fördert, darüber wurde schon viel gesagt. Dass die Algorithmen von Facebook und TikTok Nutzer:innen in problematische Blasen bringen können, ist ebenfalls nichts Neues.

    Das liegt wohl am Denken und den Interessen der Plattformbetreiber.

    Ich poste hin und wieder Fotos auf Google Maps. Damit möchte ich unter anderem nicht so bekannte Lokale unterstützen, indem ich zeige, wie gut die Speisen aussehen und wie schön das Ambiente ist.

    Heute schreibt mir Google:

    Du bist beliebt. Deine Fotos wurden schon … mal gezeigt.

    Da ist es!

    Menschen schauen sich auf Maps Orte an und dann auch die dazugehörigen Fotos. Da fragt man sich nicht, wer die Fotos geschossen hat.

    Aber Google muss mir diese Aufrufe so verkaufen, als hätten sie etwas mit mir zu tun.

    Die Botschaft lautet: Steigere deine Beliebtheit, poste mehr Fotos.

    Schon wieder hängt mein Selbstbewusstsein von der Interaktion mit einer Online-Plattform ab.

    Ich fürchte, die obige Formulierung ist nicht unüberlegt „passiert”. Da hat sich jemand genau überlegt, wie man mich binden möchte.

    Beliebtheit als Wettbewerb.

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  • Jetzt doch wieder Wallabag

    Nicht, dass ich die Pocket App genutzt habe. Aber nachdem Mozilla diese „Read it Later“ App einstellt, ist Wallabag eingesprungen und bietet einen Import von Pocket Daten an.

    Wallabag ist eine Anwendung, um einerseits Bookmarks zu speichern. Das ist jedoch nur ein Teil der Möglichkeiten. Zu den gespeicherten URLs kann Wallabag auch den Inhalt der jeweiligen Webseite speichern. Wer mag, kann diese dann auch noch mit Anmerkungen versehen.

    Diese Seiten lassen sich unter anderem als PDF, ePub, TXT exportieren. Daneben gibt es auch noch Tags und einiges mehr. So auch die Möglichkeit gespeicherte Seiten per Link auch für andere einsichtig zu machen.

    Wallabag ist Open Source und jede:r kann die Anwendung am eigenen Webspace bzw. Server installieren. Ich hatte sie auch einige Zeit laufen. Aber das updaten war schwierig für mich, sollte man sich doch lieber mit Docker und solchen Dingen auskennen.

    Daher habe ich mich mit gestern für Wallabag.it entschieden. Hier bietet der Entwickler Nicolas Lœuillet eine gehostete Variante von Wallabag, bei der man ein eigenes Profil einrichten kann. Das kostet natürlich, wobei sich diese Kosten im Rahmen halten. Für 3 Monate zahlt man 4 Euro, für ein Jahr 11 Euro. Wer den Dienst und die Entwicklung von Wallabag fördern will, kann auch 30 Euro zahlen.

    Unter anderem für iOS und Android gibt es auch eigene Applikationen. Mit Frigoligo gibt es auch noch eine zweite App. Sie ist kostenlos und hat eine angenehme Oberfläche.

    Und warum nicht Nextcloud, die hat doch auch eine Bookmarking App?

    Die ist ganz ok. So verwalten wir auch für die BlogWochen 2025 alle Links zu teilnehmenden Blogs darüber. Während Nextcloud nur den Text einer Seite sichert, übernimmt Wallabag auch Bilder etc. Und die Möglichkeit das Ganze als PDF etc. zu sichern ist auch ein Pluspunkt.

    Nextcloud Bookmarks könnte ich mit externen Diensten darum teilweise erweitern. Aber dazu müsste ich die zusätzliche App auf einem Server installieren (kann ich nicht) oder einen Bezahldienst verwenden (teurer als Wallabag.

    Jetzt schauen wir mal, bis ich wieder eine andere Idee dazu habe 😉

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  • Ein Blog sollte man immer dabei haben – Ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachdem ich schon weiß, dass ein paar Blogger:innen etwas später bloggen, habe ich noch ein wenig gewartet und die Beiträge zum Thema „Ein Blog sollte man immer dabei haben“ der BlogWochen 2025 zu sammeln.

    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Aber nun zum aktuellen Thema. Nachfolgend alle bisher eingetroffenen Beiträge. Ich habe mir wieder erlaubt ein für mich interessantes Zitat (ganz subjektiv) aus den jeweiligen Beiträgen zu bringen.

    Blogwochen – Ein Blog sollte man immer dabeihaben | Blablog
    https://blablog.de/archives/264-Blogwochen-Ein-Blog-sollte-man-immer-dabeihaben.html

    Aber das ist immanent, weil Blogs auf Websoftware basieren. 

    Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | -=Blog4u=-
    https://www.koenig-limburg.de/news/ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben/

    Dieser Prozess des Lernens und die entstandenen Inhalte sind ein bleibender Wert.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben | Nur ein Blog
    https://nureinblog.at/54069-ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben/

    Es hat seinen Reiz, alles in seinem Blog zu versammeln. Andererseits möchte ich es nicht überladen.

    Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | Dirks Logbuch
    https://www.deimeke.net/dirk/blog/index.php?/archives/4399-Ein-Blog-sollte-man-immer-dabeihaben!.html

    Responsives Webdesign wurde ein Thema und so gibt es kaum noch Webseiten, die nicht auch mobil nutzbar sind.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben | benedikt.io
    https://benedikt.io/2025/05/ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben/?mtm_campaign=rss

    Wenn du also kein Blog hast oder deine Tipps & Co. immer auf Social Media postet, sind genau solche Situationen ein guter Punkt, ein eigenes Blog zu starten.

    Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | Amberlight Label
    https://www.amberlight-label.de/blogwochen2025-ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben/

    Daher wechlse ich doch lieber nochmal zu den Schlagworten, denn die sollte man meiner Meinung nach tatsächlich immer mit dabei haben.

    Mein Blog habe ich immer dabei | Blogissimo
    https://www.blogissimo.de/mein-blog-habe-ich-immer-dabei/

    Mein Blog habe ich wirklich immer dabei. Entweder in Gedanken oder in Form eines elektronischen Geräts, auf dem ich Kommentare freischalten, Artikel ändern oder neu schreiben kann.

    Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | Schreiblehrling
    https://www.schreiblehrling.de/ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben/

    Wie häufig ich jedoch schon unterwegs einen Blogartikel angefangen habe, kann ich nicht mehr zählen. 

    Blogwochen: Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | Jansens Pott
    https://www.jansens-pott.de/blogwochen-ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben

    Tragt euren Blog wie ein Handtuch, mit Stolz. Pflegt ihn, auch wenn er mal riecht oder in der Ecke liegt.

    Immer dabei: Bloggen und Handtücher | Henning Uhle
    https://www.henning-uhle.eu/informatik/wordpress-und-bloggen/immer-dabei-bloggen-und-handtuecher

    Aber es war schon häufig so, dass ich in irgendeiner Diskussion gedacht hatte: „Warte mal, darüber hattest du doch irgendwann mal was geschrieben“.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben | 51 Nord
    https://51nord.me/ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben/

    Mein Blog existiert nur (noch), weil ich jederzeit über eine App vom Smartphone aus Einträge erstellen kann.

    Ein Blog sollte man immer dabeihaben! | C0D1 online
    https://c0d1.eu/ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben/

    Witzig wird es, wenn man in der Suchmaschine seiner Wahl nach einer bestimmten Sache sucht und in der Ergebnisliste dann das eigene Blog mit der Antwort aufwarten kann.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben — auch offline | My-IT-Brain
    https://www.my-it-brain.de/wordpress/ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben-auch-offline/

    … möchte ich hier kurz beschreiben, was ich tue, um eine statische Version meines Blogs zu erstellen, welche ich einfach auf dem Laptop, Smartphone oder Tablet mitnehmen kann.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben! | mikehorn.online
    https://mikehorn.online/ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben/

    Die meisten Beiträge verfasse ich in der halben Stunde auf dem Weg zur Arbeit.

    Ein Blog sollte man immer dabei haben | Zollkiesel statt Meilsteine
    https://www.arminhanisch.de/2025/05/ein-blog-sollte-man-immer-dabeihaben/

    Mein Blog ist auch eine “Arbeitsvermeidungsmaschine”. Mehr Freizeit oder Zeit für andere Dinge ist doch schon mal ein guter Grund, ein Blog immer dabei zu haben. 

    Ein Blog sollte man immer DABEI haben (Teil 2) – glatt was vergessen 😅 | benedikt.io
    https://benedikt.io/2025/05/ein-blog-sollte-man-immer-dabei-haben-teil-2/

    Am Abend ins Kino und danach bei Burger und Bier die Kritik tippen …

    Immer dabei: das Blog | DoSchu.Com
    https://doschu.com/2025/05/immer-dabei-das-blog/

    Wer nicht auf Owned Media setzt, überlässt seine digitale Sichtbarkeit den Algorithmen.

    Einen Blog sollte man immer dabeihaben! | spike05
    https://www.spike05.de/edc-blog/

    Dazu sollten wir uns erst einmal zwei Arten von Blogs anschauen: die Schweizer Taschenmesser und die Taschenlampen. 

    BlogWochen – Einen Blog sollte man immer dabeihaben | YADL
    https://yadl.info/de/blog/2025/you-should-always-have-a-blog-or-bujo-with-you

    Ausnahmsweise gibt es hier kein Zitat sondern den Hinweis auf die Kapitel des Artikels, die sich mit dem Bloggen für Schüler:innen beschäftigen.

    Warum ich blogge, und was das mit einem Handtuch zu tun hat | Inge Bateman
    https://ingebateman.de/bloggen-kontext-ux/

    Es ist mein eigener Rahmen. Ich muss mich nicht an Plattformlogiken, Zeichenzählungen oder Posting-Frequenzen halten.

    Am 5. Juni 2025 gibt es das nächste Thema zum verbloggen: „Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz“.

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  • BlogWochen: Ein Thema haben wir noch

    Auch wenn manche ein wenig jammern, dass wir in die BlogWochen 2025 etwas zu viele Themen hinein gequetscht hätten … ein Thema hätten wir noch.

    Der Erik von Blogissimo hat mich auf ein Thema hingewiesen, dass in der Liste eigentlich noch fehlen würde. Benedikt und Dirk stimmten dem zu und jetzt haben wir noch ergänzt.

    📅 01.10. – Verändert Bloggen etwas? – Über Wirkung, Einfluss und kleine Unterschiede

    Natürlich kannst du dir mal die Frage stellen, ob du überhaupt diesen Anspruch hast. Wenn nicht, ist das auch ok. Aber manch eine:r möchte ein Anliegen vermitteln, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft vermitteln. Und wenn nicht du, kennst du gesellschaftspolitisch aktive Blogs, die dich immer schon faszinierten?

    Es gibt also viele Fragen und sicherlich noch viel mehr Antworten, die hier möglich sind.

    Ich bin schon gespannt.

    PS: Das nächste Thema ist am 05.06.2025 dran:  „Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz“.

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  • Ein Blog sollte man immer dabei haben

    Was haben wir uns bei diesem Thema für die BlogWochen eigentlich gedacht? Was andere darüber denken, werde ich wohl in Kürze lesen.

    Bei der Ausformulierung kam mir gleich ein Gedanke: Mein Blog ist eine wunderbare Quelle, auf die ich verweisen kann.

    Mit über 3.400 Artikeln habe ich natürlich einen recht großen Fundus. Ehrlich gesagt bin ich selbst oft überrascht, wenn ich ältere Artikel lese und sehe, worüber ich alles geschrieben habe.

    Mein Blog als Quelle

    In manchen Diskussionen im Fediverse würde ich gerne etwas näher ausführen, was sich in meinem Microblog mit 500 Zeichen nicht ganz ausgeht. Dann gibt es oft zwei Möglichkeiten:

    • Ich schreibe in meinem Blog einen längeren Artikel, auf denen ich dann verlinke.
    • Ich finde in meinem Blog einen Artikel, der passend ist. Dann ist schnell mal auf den verlinkt.

    In letzter Zeit mache ich mir auch etwas mehr Gedanken über das Taggen (Stichworte) von Artikeln. Über Tags kann ich all die dazugehörigen Artikel auflisten. Wie z.B. mit dem Schlagwort BlogWochen2025.

    Mein Blog als TextPad

    Manchmal geht es gar nicht um die Länge des Artikels sondern allein um dessen Auffindbarkeit. In einem Microblog / in Social Media verschwinden Beiträge eigentlich recht schnell. Dann kommt wieder das Blog zum Einsatz. Andere verwenden Textpads online oder anderes. Warum ein weiteres Tool verwenden, wenn ich doch mein Blog dabei habe. Das kann ich sogar als Zweit-CMS verwenden.

    Das eh für alles Blog

    Egal, ob Fotos, PDFs, Straßenpläne oder Screenshots – in einem Blog ist für alles Platz. Zusätzlicher Text kann einen gegebenenfalls notwendigen Kontext beschreiben. Nicht, dass ich das oft mache. Insbesondere für Fotos habe ich eine eigene Pixelfed-Instanz.

    WordPress mit all seinen Plugins ist verführerisch, um alles Mögliche in sein Blog zu integrieren. Fotoalbum, Linkliste, Fediverse-Instanz, Landkarte, Leseliste und vieles mehr.

    Es hat seinen Reiz, alles in seinem Blog zu versammeln. Andererseits möchte ich es nicht überladen.

    Je mehr Inhalte in meinem Blog landen, desto schwieriger wird es mit der Zeit, den Überblick zu behalten. Daher wird meine nächste Recherche wohl in die Richtung gehen, welche Möglichkeiten es gibt, die Suchfunktion in WordPress zu verbessern.

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  • Die „Musizierende Mühlviertler Familie Walchshofer“

    Mal wieder etwas zu Heinz Conrads.

    MeinBezirk schreibt über die „Musizierende Mühlviertler Familie Walchshofer“:

    … vom Auftritt in der Sendung von Heinz Conrads („Guten Abend am Samstag“) gaben zwei Söhne zum Besten. 

    Über die Familie selbst habe ich schon 2020 berichtet.

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  • Nur 5: Desktop Apps

    Jansens Pott hat schon wieder eine „Nur 5“ Liste veröffentlicht, nämlich der 5 Apps, die er am liebsten am Desktop nutzt.

    Nachdem die Frage danach für mich immer interessant ist, bin ich nach Nur 5: self-hosted software und Nur 5 Apps am Smartphone gerne wieder dabei.

    Auf meinem Macbook (derzeit mein Hauptarbeitsgerät – noch vor dem iMac) tummeln sich im Programme Ordner 135 Objekte. Also alle mal durchgeschaut und ausgewählt.

    Collabora Office: Ich hätte auch Libre Office schreiben können. Beides sind Programme, mit denen ich Office Dokumente (auch die von Microsoft) bearbeiten kann. Collabora ist auch in meine Nextcloud integriert, sodass ich quasi über die gleiche Oberfläche online arbeiten kann. Es sind Kleinigkeiten, aber Collabora liegt mir im Moment mehr. Beide Produkte sind kostenlos.

    Digikam: Ich sichere all meine Fotos in die Nextcloud und habe sie so abseits der Apple Foto App, auch offline in Ordnern am Macbook. Mittels Diigkam kann ich die Fotos verwalten und auch bearbeiten. Digikam hat auch eine sehr gute Gesichtserkennung integriert, genauso eine Funktion um ähnliche Fotos zu identifizieren. Digikam ist Open Source.

    Mona: Der Client fürs Fediverse. Ich betreue damit mein microblog.at und teilweise auch die Pixelfed Instanz pixel.microblog.at. Postings, Hashtags folgen, Suche, … und vieles mehr. Und dass in mehrere Spalten und auch Tabs.

    Strongbox: Die Passwortverwaltung habe ich schon bei den Mobile Apps genannt. Aber ohne Passwörter geht halt gar nichts. Strongbox legt die Passwörter im KeePass Format ab, damit kann ich im Notfall rasch wechseln. Mehr gibt es in meinen anderen Artikeln über Strongbox.

    Transmit: Das FTP Programm nutze ich um Backups online zu bekommen und auch meinen Webspace zu verwalten.

    Gerne hätte ich noch ein paar weitere genannt. Aber fünf sind mal nur fünf.

    Und wie schaut es bei euch so aus auf dem Desktop?

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  • Nur 5: self-hosted software

    Bei Nur 5 Apps am Smartphone habe ich schon mitgemacht. Jetzt hat Jansens Pott mich auf „Nur 5: Self-hosted Software“ aufmerksam gemacht.

    Gefragt sind die wichtigsten Software Pakete, die ich selbst hoste. Naja, das wird nicht viel

    Anmerkung Nummer eins. Ich habe keinen eigenen Server laufen, weder zu Hause noch irgendwo da draussen. Die Bedienung ist für mich noch immer etwas, das mit vielen Fragen verbunden ist.

    Das heißt, ich habe einen Webspace bei einem Hoster angemietet über den drei Anwendungen laufen

    • WordPress: Damit betreib ich Nur ein Blog.
    • FreshRSS: Eine feiner Feed Aggregato über den ich RSS Feeds einsammle und verwalte. Manchmal nutze ich ihn über dessen Weboberfläche, machmal eine App am Mac, iPhone oder iPad (z.B. Fiery Feeds), der auf die Daten zugreifen kann.
    • YOURLS: Ebenfalls eine PHP-basierte Anwendung, über die ich meine eigenen Short-URLs auf der Basis von „roblen.at“ erzeugen, verwalten und anbieten kann.

    Zwei habe ich noch. Hier nutze ich gehostete Varianten. Dh. ich habe Zugriff auf eine Administrationsoberfläche. Aber ich installiere die Software nicht, mache keine Updates etc. Das macht alles mein Hoster.

    • Nextcloud: Diese Anwendung erlaubt mir den Dateien-Sync mit all meinen Geräten (von Mac bis iPhone), die Verwaltung von Fotos. Weiters bietet mir Nextcloud einen Kalender, eine Kontaktedatenbank, ein Bookmark Service (über den z.B. die Liste der Artikel zu den BlogWochen 2025 läuft), und vieles mehr.
    • Mastodon: Die gehostete Variante dieser Fediverse Anwendung erlaubt mir die Nutzung meiner eigenen Domain @microblog.at und so viele Nutzernamen, wie es mich freut. Ich könnte als Admin meine Mastodon Instanz auch anderen öffnen.

    So das waren jetzt fünf. Ich darf als sechste Anwendung noch Pixelfed nachreichen, dass ich ebenso unter pixel.microblog.at hosten lasse.

    Das wären dann wirklich alle Anwendungen, die ich mehr oder minder selbst hoste. Auch wenn ich dabei einiges auf andere auslagere:

    • Ich kann immer meine eigene Domains für die Anwendung verwenden.
    • Ich habe volle Kontrolle über die Inhalte. Einspruch: Mein Hoster könnte natürlich meine Installation löschen oder anderweitig eingreifen. Aber wenn er das tut, dann kann ich zumindest zu jemanden anderen mit meinen Daten umziehen – solange ich brav Backups mache.
    • Ich kann mehr oder minder die Oberfläche gestalten, Plugins installieren, das Verhalten verändern.
    • Ich kann meine Daten exportieren.
    • Ich habe Kontrolle darüber, wer meinen Dienst nutzt und ob ich anderen Zugriff aufs Backend etc. erlaube.

    Das alles sind Freiheiten, die ich bei Diensten, bei denen ich nur einen Zugriff auf ein einzelnes Konto erstehe, nicht hätte.

    Natürlich muss ich ich mehr darum kümmern, bei WordPress und Co auch um Updates und Backups.

    Aber der Mehrwert ist für mich größer als der Mehraufwand.

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  • ChatGPT „entschlüsselt“ geblurten Text

    Ein stark verschwommener Text, der nicht lesbar ist.

    Das ist vielleicht nichts Neues. Aber es hat mich doch ein wenig überrascht.

    Ich lese den Text einer Online-Zeitschrift. Die ersten Absätze können das auch Nicht-Abonnent:innen. Dann kommt die Bezahlschranke. Die besteht darin, dass der Rest des Textes geblurt wird. Das heißt, der Text wird massiv unscharf dargestellt.

    Da kam mir eine Idee. Ich habe einen Screenshot von ein paar Absätzen gemacht (einen findet ihr hier im Artikel) und ChatGPT gebeten, den Text zu erkennen. Das erste, was die KI sagte

    Ich fürchte, aus der starken Unschärfe lässt sich nicht zuverlässig entziffern, was dort wirklich steht.

    Die KI argumentierte, dass vielleicht ein paar Worte zu erkennen seien, man aber besser versuchen sollte, den Originaltext zu bekommen.

    Ich ließ nicht locker und meinte, es solle es trotzdem versuchen.

    Und siehe da. Ein verständlicher Text kam heraus. Ohne den Originaltext ist es schwierig, das Ganze zu beurteilen. Aber der „entschlüsselte“ Text klingt schlüssig – besonders im Hinblick auf den ersten – lesbaren – Teil (den ChatGPT nicht kennt).

    Ich habe das Ganze auch mit eigenen Texten ausprobiert, die ich selbst „blurte“. Und auch das hat nicht so schlecht funktioniert. Das eine oder andere Wort wurde anders interpretiert, aber der Sinnzusammenhang blieb meistens erhalten.

    Mehr als diesen kurzen Textabschnitt habe ich bei besagtem Onlinemagazin nicht interpretieren lassen. Denn entweder bezahle ich oder nicht.

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  • Es hat lange gebraucht Rivva zu entdecken

    Ehrlich gesagt. Ich habe von rivva.de immer wieder gelesen, aber mir keinen rechten Reim darauf gemacht, was es eigentlich ist.

    Über die BlogWochen 2025 bin ich erst so richtig auf die „kleine“ Suchmaschine über Neuigkeiten und Trends im deutschsprachigen Web gestossen.

    In der FAQ von rivva findet sich auch eine kurze Erklärung, was die Seite eigentlich ist:

    Rivva durchsucht das deutschsprachige Internet und zeigt dir, welche Artikel und Themen gerade Wellen schlagen. Der Rivvabot folgt Links, entdeckt, was besonders oft verlinkt wird, und stellt die spannendsten Fundstücke zusammen – ganz automatisch.

    Das Ganze ist ein Ein-Personen-Projekt von Frank Westphal. Der sucht gerade Menschen, die ein Euros in die Kaffeekasse werfen, um den Dienst zu erhalten.

    Auf alle Fälle ist rivva.de unter anderem eine gute Möglichkeit neue Blogs kennenzulernen.

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