Monat: Februar 2025

  • #blogfragen – Blogparade mit Fragen zum eigenen Blog

    Da sage noch einer, Blogs seien tot. Jansens Pott hat eine Blogparade gestartet und bis zum Zeitpunkt des Tippen dieses Satzes haben schon 84 Blogger:innen mitgemacht.

    Für alle, die Blogparaden nicht kennen. Jemand stellt eine Frage oder gibt ein Thema vor. Andere Blogger:innen schreiben darüber, verlinken auf den Ausgangsbeitrag und werden auch in einer gesammelten Liste genannt.

    Tatsächlich habe ich viele dieser Fragen schon in dem einen oder anderen Blogbeitrag von mir beantwortet. Nach fast 20 Jahren Bloggen kann das schon mal passieren 😌 Aber ich will die Fragen ganz unvoreingenommen angehen, gar nicht erst nachlesen oder für euch verlinken (mit wenigen Ausnahmen).

    Das Folgende schreibe ich mir einfach frisch aus der Bloggerseele.

    Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

    Schon bevor es diesen Blog gab, habe ich auf meiner Website kleine Informationshäppchen mit persönlichen Gedanken über einen Personal Digital Assistant in umgekehrt chronologischer Reihenfolge veröffentlicht. Damals wusste ich noch nicht, dass man das Bloggen nennen könnte. Ich habe dann eine Website, ein Forum und ein Wiki betrieben. Aber ich wollte einfach meine Erfahrungen aus der Welt der Technik und des Webs irgendwo niederschreiben. Da bot sich ein Blog an, weil man keine Struktur brauchte. Jeder Artikel stand immer ganz oben auf der Seite. Außerdem habe ich damals andere Blogs gelesen und fand es cool, eine Plattform zu haben, auf der man seine eigenen Gedanken niederschreiben und mit anderen diskutieren kann.

    Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?

    WordPress, installiert auf einem gemieteten Webspace. Ich bin also mein eigener Blog-Admin. Warum ich im Jahr 2020 – nach über 15 Jahren – auf WordPress umgestiegen bin, ist eine etwas komplexere Frage. Daher erlaube ich mir – falls es jemanden interessiert – auf meinen Artikel zu verweisen: Warum ich zu WordPress gewechselt bin. Einer der Gründe war, dass es viele Menschen gibt, die ich bei Problemen fragen kann und dass es auch viele Plugins gibt, mit denen ich die Funktionalität meines Blogs erweitern kann. Allerdings musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass es nicht immer einfach ist, ein passendes Plugin zu finden. Im Nachhinein bin ich natürlich froh, dass ich mit WordPress eine engere Anbindung an das Fediverse habe.

    Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

    Ja. b2evolution habe ich nur kurze Zeit verwendet. Mit Serendipity/S9y betrieb ich mein Blog von 2005 bis 2020.

    Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?

    Früher habe ich meine Artikel in einer eigenen Anwendung geschrieben. Seit ich WordPress benutze, tippe ich alles direkt in den Editor im Browser.

    Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?

    Inspiration kann für mich vieles sein. Eine Erfahrung, ein anderer Text, ein Bild. Oft sind es aber Gespräche, die ich mit anderen führe – von Angesicht zu Angesicht oder schriftlich in einem sozialen Netzwerk.

    Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

    Das ist ganz unterschiedlich. Manche Texte tippe ich ab, überprüfe noch einmal die Rechtschreibung, lese sie noch einmal durch und schon sind sie draußen. Andere Texte müssen reifen. Manchmal liegt die Überschrift vor mir. Sätze formen sich zu Absätzen, tagelang. Dann lasse ich den Text liegen. Tage später verschiebe ich Satzfragmente, streiche und erweitere. Manche liegen dann wieder Tage, manche Wochen im Entwurfsordner und werden erneut überarbeitet.

    Über welche Themen schreibst Du generell?

    Es ist ein „Wald und Wiesen Blog“ und es ist mein eigenes Blog, also kann ich hier schreiben, was mich gerade interessiert. Das ist schon ein schönes Gefühl. So gibt es in meinem Blog manchmal Artikel, die über ganz andere Dinge nachdenken oder beschreiben, als du sie sonst hier findest. Aber es gibt auch Themen, die immer wieder auftauchen. So schreibe ich über alles, was ich über Heinz Conrads im Netz finde. Ich schreibe gerne über Barcamps, über das Fediverse, über Open Source Tools, die ich benutze. Ich schreibe über Barrierefreiheit und alles, was das Web zu einem Web für alle macht. Und ich schreibe, wenn man mir Fragen stellt.

    Für wen schreibst Du?

    Ganz ehrlich? Zunächst einmal für mich. Ich schreibe, um Gedanken loszuwerden und sie zu strukturieren. Ich schreibe, weil ich Erfahrungen oder Tipps weitergeben möchte, die vielleicht auch für andere hilfreich sind. Ich schreibe aber auch, weil mir der Austausch mit meinen Leser:innen Freude macht. Ich habe viel gelernt, viele Anregungen bekommen. Manchmal schreibe ich für die „anonyme Masse“ und bin gespannt, ob jemand darauf reagiert. Manchmal schreibe ich einen Artikel für eine bestimmte Person. Weil diese Person mir eine Frage gestellt hat, die ich gerne online beantworten möchte, damit auch andere (vielleicht) etwas damit anfangen können. Und im Laufe der Jahre habe ich auch gemerkt, dass mein Blog auch mein „Gedächtnis“ ist. So schreibe ich manche Erkenntnis, manche selbst erarbeitete Anleitung zur Lösung eines Problems auf, um sie später wieder verwenden zu können.

    Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?

    Puh. Bei derzeit 3.408 veröffentlichten Artikeln kann ich das nicht sagen. Ich poste jedes Jahr einen Rückblick mit den für mich interessantesten Artikeln aus jedem Monat. Da wären wir schon bei mehr als einer Handvoll. Nein, ein ganz bestimmter Artikel fällt mir nicht ein. Aber wenn ich einen nennen soll, dann das Open Blogging Manifest. Denn auch 8 Jahre später drückt es immer noch meine Prinzipien aus, mit denen ich an das Bloggen herangehe.

    Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

    Manchmal gibt es Pausen im Blog. Die längsten in den letzten 20 Jahren waren wohl ein bis zwei Monate. Manchmal fällt es mir dann schwer, wieder einzusteigen. Ich behelfe mich dann damit, einen einfachen Artikel zu schreiben. Vielleicht nur ein paar Zeilen. Dann ist sozusagen der „Bann des leeren Blattes“ gebrochen und ich blogge wieder mehr. Ganz aufgegeben habe ich das Bloggen eigentlich nie. Auch das, was ich vor „Nur ein Blog“ geschrieben habe, ist in der einen oder anderen Form in meinem aktuellen Blog gelandet. So reicht mein Blog (obwohl erst 20 Jahre alt) mit seinen Beiträgen bis 1997 zurück.

    Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

    Mach es einfach. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Plattformen. Probiere dich aus. Finde heraus was zu dir passt – welches Thema, welcher Stil, welche Länge. Vielleicht installierst du einen eigenen WordPress-Blog oder nutzt ein Profil auf einer Fediverse-Instanz, auf der du auch ein paar tausend Zeichen pro Eintrag schreiben, Bilder posten und vielleicht noch ein bisschen mehr gestalten kannst. All das ist in Ordnung. Wenn möglich, solltest du dir eine eigene (Sub-)Domain für deinen Blog zulegen. Selbst wenn du zu einer anderen Plattform wechselst, werden die Leute dich so weiterhin finden. Die Domain ist somit dein eigenes Markenzeichen.

    Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

    Das Design gefällt mir gut. Einfach und auf das Wesentliche reduziert. Brauche ich neue Funktionen? Vielleicht. Ich probiere immer gerne etwas Neues aus. Gleichzeitig achte ich aber darauf, die Anzahl der WordPress-Plugins relativ klein zu halten. Interessant wird sein, welche technischen Möglichkeiten kommen, um mein Blog noch mehr mit dem Fediverse zu verknüpfen und damit die Grenze zwischen Blog und Sozialem Netzwerk noch mehr in beide Richtungen zu überschreiten. Ansonsten ist mein Plan für die Zukunft, neugierig zu bleiben und mein Blog auch als Experimentierfeld für technische Neuerungen und neue inhaltliche Themen zu nutzen. In naher Zukunft (Mai bis Oktober 2025) stehen die Blogwochen an, in denen Benedikt, Dirk und ich die runden Geburtstage unserer Blogs feiern.

  • X: Soll man bleiben?

    Ich fuhr heute vom Büro nach Hause und überlegte, welche Gründe es gibt, noch bei X zu bleiben.

    Ich bin schon längst von dort verschwunden. Manch einer bzw. manche Institution argumentiert, dass es wichtig ist zu bleiben. Man wäre Ansprechpartner bzw. ein „Safe Place“, man können einen positiven Beitrag zum Diskurs leisten oder so genannten Gegenrede leisten.

    Ich hatte mir schon ein paar Argumente pro und contra – nun mehr contra – überlegt … da zeigt mir meine Fediverse Timeline einen Beitrag von Kuketz an: Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist.

    Das macht meinen Artikel fast überflüssig – außer, dass ich auf den obigen Artikel verweise. Denn er deckt sich in vielen Punkten mit meinen Überlegungen und argumentiert vielleicht noch besser.

    Für mich war die Entscheidung damals klar. Ich hatte meine „Blase“ von netten Menschen, mit denen ich mich austauschte. Manchmal mischte ich mich in Diskussionen ein oder stellte Dinge richtig. Aber ich hatte weder den Auftrag, etwas gegenüber jedem und jeder zu verteidigen, noch wollte ich mich zu tief in bestimmte Diskussionen einmischen. Wo nur noch Argument auf Argument prallte, wo man sich nicht mehr zuhörte, da wollte ich nicht sein.

    Und die Idee eines sicheren Ortes innerhalb von X? Da frage ich mich, wozu das gut sein soll. Wenn ich als Mensch auf X ständig angegriffen werde, ist es schön, wenn ein Profil zu mir steht oder anders mit mir kommuniziert. Aber sollte ich einer solchen Person nicht eher sagen: Such dir eine gute Instanz für dich und starte von diesem „safe place“ aus in die Weiten des Fediverse.

    Vielleicht gibt es für den einen oder anderen noch ein gutes Argument zu bleiben. Das würde mich natürlich interessieren.

  • Socialfolio: Die Soziale Visitenkarte

    Heute bei Daniel Hiebeler entdeckt: Die Ankündigung von Socialfolio.

    Hier die Beschreibung in deutscher Übersetzung:

    Wir arbeiten an einem spannenden neuen Projekt für das Fediverse und die Open-Source-Community. 

    Es handelt sich um einen Dienst, bei dem Menschen ein Konto erstellen und eine persönliche Seite einrichten können. Auf dieser Seite können sie Widgets für verschiedene Dienste hinzufügen, die mit dem Fediverse in Zusammenhang stehen. Wie Mastodon, Pixelfed und so weiter. Und auch Plattformen wie Gitlab, Github, Liberapay, … Jedes Widget wird auch in mehreren Größen und Varianten verfügbar sein. Zum Beispiel wird eine Variante des Pixelfed-Widgets nur das Pixelfed-Logo enthalten, eine andere Version wird das Pixelfed-Profil des Benutzers anzeigen und eine weitere wird sogar die neuesten Beiträge anzeigen.

    Diese Seite ist dann öffentlich zugänglich und kann leicht geteilt werden. So benötigen die Leute nur einen Link, um alle ihre Fediverse-Profile abzudecken.

    Es wird auch eine Erkundungsseite geben, auf der alle Profile aufgelistet sind, um die Erkundung interessanter Benutzer zu erleichtern.

    Das Ganze wird dann auf https://socialfolio.me erreichbar sein.

    Auf Github gibts den entsprechenden Code:
    Frontend: https://github.com/Hiebeler/socialfolio-frontend
    Backend: https://github.com/Hiebeler/socialfolio-backend

    Mehr Details habe ich nicht gefunden.

    Auf alle Fälle ein interessantes Projekt. Es klingt ein wenig wie „About Me“ Seiten, die es von verschiedenen Anbietern gibt. Der Fokus auf Open Social und Open Source ist jedoch speziell.

    Ich werde es auf alle Fälle ausprobieren.

    Ich habe selbst eine kleine Visitenkarte unter https://roblen.at/visitenkarte. Was mich daran erinnert, diese wieder einmal zu aktualisieren. Entsprechende Icons einzelner Dienste würden die Seite sicherlich auflockern. Daran sollte ich auch noch arbeiten.

    Ansonsten bin ich gespannt, wie sich Socialfolio entwickelt.

  • Wie dezentral ist das Fediverse?

    Nach meinem Artikel über Ein-Personen-Instanzen im Fediverse gab es ein kleine Diskussion im Fediverse.

    Ein-Personen-Instanzen: Dezentralisierung mit Einschränkungen

    Es sei natürlich gut, wenn Leute sich selbst Instanzen aufsetzen und damit den föderierten Gedanken unterstützen. Problematisch ist es, wenn dann jede:r seine Managed-Hosted Instanz von zwei oder drei Providern betreuen lässt.

    Der Betreiber von masto.host hat das Problem schon im Jahr 2022 erkannt und sein „25-Prozent-Versprechen“ abgegeben. Sobald sein Dienst 25 Prozent aller Mastodon-Instanzen hosten würde, würde er keine neuen Kunden mehr annehmen. Ich kann nicht sagen, wie nahe er dieser Zahl schon gekommen ist.

    Mit meiner Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste) versuche ich dem Ganzen ein wenig entgegenzuwirken. Immerhin ist die Liste der Managed Hosting Anbieter in den letzten Jahren schon gewachsen. Gut ist auch, dass nicht mehr nur Mastodon gehostet wird.

    Wie dezentral ist das Fediverse wirklich?

    Dann gibt es noch große Instanzen z.B. bei Mastodon oder bei Pixelfed, auf denen recht viele Nutzer:innen unterwegs sind.

    Es gibt also zumindest zwei Schieflagen, die Verteilung der Nutzer:innen und die Ungleichheit zwischen den Instanzen und deren Verteilung auf unterschiedliche Server. Eine dritte Schieflage – wenn man es so nennen will – ist die Dominanz von Mastodon als Softwarebasis.

    Möglichkeiten für Dezentralisierung

    Solange ActivityPub als einheitlicher Standard existiert, sind diese Schieflagen vielleicht etwas weniger problematisch. Instanzen lassen sich verschieben, ein Benutzerprofil ist schnell woanders angelegt und die eigenen Kontakte nimmt man in der Regel auch relativ einfach mit.

    Aber was kann jemand wie ich tun, um das Fediverse in die Breite wachsen zu lassen? Jemand wie ich, der nur begrenzte Ahnung von Technik und Administration hat. Ich kann gerade mal ein WordPress selbst installieren und administrieren.

    Einfache Wege zur eigenen Instanz

    Nun, das ist ein guter Punkt. WordPress kann man schon ganz gut ins Fediverse bringen, auch als eigene Instanz. Damit kann man mit wenig Kenntnissen nicht nur bloggen, sondern auch selbst im Fediverse vertreten sein.

    Ich denke, es braucht noch mehr. Möglichkeiten einfach eine einfache Einpersoneninstanz ins Netz zu bringen. Das wäre eine gute Möglichkeit, das Fediverse relativ schnell viel dezentraler zu gestalten.

    Wer etwas mehr Ahnung hat, kann auch Dienste wie yunohost.org nutzen. Einmal installiert kann dieser Dienst viele Anwendungen verwalten – wie Mastodon, Pixelfed und andere.

    Jede:r kann etwas beitragen

    Die Ansätze für eine dezentralere Föderation sind somit vorhanden. Einige müssen nur genutzt werden, andere müssen noch entwickelt werden. Und jede:r kann etwas beitragen und dies ganz einfach.

    Wenn du auf einer kleinen Instanz Mitglied bist, dann unterstütze deine Admins bei der Betreuung. Spende ein paar Euro – einmalig oder regelmäßig – damit die Technik laufen kann.

    Sprich über deine Instanz und unterstütze – soweit du kannst – andere, bei dieser Instanz einzusteigen. Manch einer wählt automatisch mastodon.social, weil er:sie nichts anderes kennt.

    Unterstütze die Entwickler:innen von Anwendungen, die ActivityPub unterstützen.

    Es gibt wohl noch viele weitere Möglichkeiten. Ich freue mich auf weitere Anregungen.

  • Das Fediverse einfach erklärt: Ein soziales Netzwerk ohne Grenzen

    Zum Artikel: Es gibt viele Erklärungen zum Fediverse. Ich dachte mir: Es schadet nicht noch eine zu schreiben. Vielleicht hilft es jemanden.

    Stell dir vor, du hast ein Profil auf Instagram. Du teilst Fotos, kommentierst Beiträge und gibst Likes. Nun entdeckst du eine spannende Fotografin auf Facebook. Du würdest ihr gerne folgen – aber dafür müsstest du dich dort registrieren.

    Wären beide Plattformen Teil des Fediverse, wäre das nicht nötig. Du könntest einfach auf ihr Profil gehen, auf „Folgen“ klicken – und schon erscheinen ihre Beiträge in deiner Instagram-Timeline. Du kannst sie liken, kommentieren und teilen, und sie sieht deine Reaktionen direkt unter ihrem Beitrag auf Facebook. Und das funktioniert nicht nur mit Bildern oder Texten, sondern auch mit Videos, Musik und mehr.

    Wie funktioniert das?

    Das Fediverse verbindet unterschiedliche Plattformen durch eine gemeinsame Schnittstelle: ActivityPub. Sie ermöglicht den Austausch von Beiträgen, Likes, Kommentaren und mehr – plattformübergreifend. Statt viele verschiedene Accounts auf diversen sozialen Netzwerken zu verwalten, brauchst du nur einen Account im Fediverse, um mit anderen in Kontakt zu treten.

    Der große Vorteil dabei ist, dass du nicht auf eine einzelne Plattform angewiesen bist. Wenn eine Instanz offline geht oder dir die Moderation nicht zusagt, kannst du problemlos auf eine andere Instanz wechseln, ohne dein soziales Netzwerk zu verlieren. Du kannst sogar selbst eine Instanz betreiben – für dich allein oder auch für andere.

    Dein Profil im Fediverse

    Jedes Profil im Fediverse hat eine eindeutige Adresse – ähnlich wie eine E-Mail-Adresse.

    Ein Beispiel:

    • Dein Nutzername auf Instagram: @Nutzer234
    • Die Fotografin auf Facebook: @DieBesteFotografin

    Im Fediverse sieht das so aus:

    Du kannst jede Person in jedem Netzwerk adressieren und somit ihr folgen, egal auf welcher Plattform sie sich befindet. Dies reduziert die Notwendigkeit, sich bei verschiedenen Diensten anzumelden und erleichtert den Austausch über Plattformgrenzen hinweg.

    Was macht das Fediverse besonders?

    1. Freiheit bei der Wahl der Plattform

    Im Fediverse gibt es nicht nur ein einziges „Instagram“ oder „Facebook“. Stattdessen existieren verschiedene Plattformen, die alle miteinander verbunden sind. Du kannst dir die Instanz aussuchen, die am besten zu dir passt – oder auch mehrere nutzen. Falls du unzufrieden bist, kannst du problemlos auf eine andere Instanz umziehen und deine Kontakte mitnehmen. Auch der Export und Import deiner Follower (und anderer Daten) ist in vielen Fällen möglich.

    2. Unterschiedliche Regeln und Communitys

    Jede Plattform (genannt „Instanz“) hat ihre eigenen Regeln. Manche sind themenspezifisch (z. B. Wissenschaft, Kunst, Journalismus), andere legen Wert auf besonders sichere oder inklusive Räume, z. B. für LGBTIQ-Communitys. Da es keine zentrale Kontrolle gibt, entstehen vielfältige und individuell gestaltete Communitys, die von den Nutzern selbst bestimmt werden. Um mal zu schauen, was es denn so gibt, ist z.B. Themed Servers eine gute Möglichkeit.

    Du kannst eine Instanz wählen, deren Moderation deinen Vorstellungen entspricht. Manche setzen auf strenge Richtlinien, andere bevorzugen eine offene Diskussion. Die Wahl liegt ganz bei dir.

    3. Dezentrale Kontrolle

    Große Unternehmen wie Meta oder X bestimmen, was erlaubt ist. Im Fediverse entscheidest du, welche Instanz du nutzt. Falls sie dir nicht mehr zusagt, kannst du einfach wechseln.

    Anders als bei kommerziellen Netzwerken gibt es hier keine einseitige Überwachung oder das Risiko, dass dein Account aufgrund undurchsichtiger Richtlinien gesperrt wird.

    Da jede Instanz unabhängig betrieben wird, gibt es keine zentrale Kontrolle. Das bedeutet aber auch, dass es Unterschiede bei der Qualität der Moderation gibt. Daher ist es wichtig, sich eine Instanz auszusuchen, die zu den eigenen Werten passt.

    Welche Plattformen gibt es im Fediverse?

    Sehr viele, siehe fediverse.party. Hier sind einige bekannte Plattformen:

    • Mastodon hat ähnliche Funktionen wie Twitter
    • Friendica ist Facebook ein wenig ähnlich
    • Pixelfed ist eine Alternative zu Instagram für Foto- und Video-Sharing
    • PeerTube ist eine dezentrale Videoplattform, vergleichbar mit YouTube
    • WriteFreely ist eine minimalistische Blogging-Plattform für lange Texte
    • Hubzilla mit dem interessanten Ansatz, seine eigene Online-Identität von einer Instanz zur nächsten mitzunehmen (Nomadische Identität). Siehe Kommentar von Tim vom 16.2.2025.

    Zusätzlich gibt es viele spezialisierte Dienste, etwa für Podcast oder Buchrezensionen. Da immer neue Plattformen entstehen, gibt es für fast jeden Bedarf eine passende Instanz.

    Freiheit vs Sicherheit

    Nicht jede Instanz ist harmlos. Es gibt beispielsweise rechtsradikale Plattformen. Die meisten Instanzbetreiber:innen blockieren solche sofort, sodass diese Inhalte nicht auf ihren Instanzen sichtbar sind und du auch niemandem von der anderen Instanz folgen kannst.

    Falls deine Instanzbetreiber:innen eine Instanz blockieren, auf der du interessanten Personen folgst, kannst du einfach eine andere Instanz nutzen, auf der das geht. Niemand hindert dich auch daran, dich auf mehreren Instanzen gleichzeitig anzumelden, um dir so verschiedene Timelines anzulegen. Dadurch hast du Kontrolle darüber, mit wem du interagierst und welche Inhalte du konsumierst.

    Natürlich kannst auch du selbst einzelne Profile blockieren, falls dir diese Probleme bereiten.

    Das Fediverse ist sozial angelegt

    Technisch funktionieren diese Plattformen oft wie ihre kommerziellen Vorbilder. Doch die soziale Struktur ist anders:

    • Keine versteckten Algorithmen: Du siehst Beiträge chronologisch, nicht nach Reichweite oder anderen undurchsichtigen Vorgaben.
    • Gemeinschaft: Hier geht es nicht um bloßen Konsum, sondern um echten Austausch. Likes sind eine nette Geste, aber sie beeinflussen keine Algorithmen. Wertvoll sind echte Interaktionen – Kommentare und das Teilen von Inhalten mit deinen Followern, um Diskussionen anzuregen.
    • Kein Konzern, der alles besitzt: Viele Instanzen werden von Einzelpersonen oder Vereinen betrieben, oft aus Idealismus.
    • Du zahlst nicht mit deinen Daten: Finanzielle Beiträge helfen, die Technik am Laufen zu halten, und sind keine versteckte Gebühr, um Werbung zu vermeiden – denn Werbung gibt es im Fediverse nicht. Du bestimmst, welche Inhalte in deiner Timeline erscheinen, ohne dass dir ungefragt fremde Beiträge angezeigt werden.

    Da die Instanzen von verschiedenen Organisationen betrieben werden, gibt es eine Vielzahl von Finanzierungsmodellen – von freiwilligen Spenden über Mitgliedschaften bis hin zu Förderungen.

    Fazit

    Das Fediverse ist ein Netzwerk aus unabhängigen, aber verbundenen Plattformen.

    • Du kannst Menschen plattformübergreifend folgen, ohne neue Accounts zu erstellen.
    • Deine Adresse sieht aus wie eine E-Mail-Adresse: @DeinName@DeineInstanz
    • Statt einer großen Plattform gibt es viele Instanzen mit eigenen Regeln.
    • Inhalte werden chronologisch und nicht durch Algorithmen sortiert.
    • Communities und direkte Interaktion stehen im Mittelpunkt.

    Das Fediverse ist eine Alternative zu kommerziellen sozialen Netzwerken – mit mehr Kontrolle, Freiheit und echten Verbindungen. Indem du das Fediverse nutzt, unterstützt du ein wirkliches soziales Netzwerk, das von Menschen für Menschen gemacht ist – und nicht von gewinnorientierten Konzernen.

  • Wo sind die österreichischen Barcamps?

    Ich habe voriges Jahr eine Liste der Barcamps in Österreich unter barcamper.at eingerichtet. Dort sammle ich vergangene Barcamps und liste auch gerne kommende.

    Was mir nunmehr auffällt: Es gibt derzeit kein einziges Barcamp, das 2025 für Österreich angekündigt wäre. Auch die umfangreichste Sammlung Barcamp Liste hat keinen Eintrag.

    Gibt es wirklich österreichweit kein einziges Barcamp, dass zumindest in Planung ist?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar.

  • Blogfragen

    Jansens Pott schreibt über #blogfragen, bei dem Blogger:innen einige Fragen zu ihrem Blog antworten.

    Bei mir gibt es schon länger die Aktion Stell mir eine Frage, ich antworte. Hier kannst du entscheiden, zu welcher Frage ich eine Antwort, einen Artikel schreiben soll. Das kann zu meinem Blog oder zu einer ganz anderen Frage sein.

    Du kannst mir die Frage ganz anonym über dieses Formular auf meiner Nextcloud stellen.

    Aufgrund der Aktion habe ich sogar schon etwas zu meinem Blog geschrieben, nämlich Was mich motiviert hat, mit dem bloggen anzufangen.

    Stell mir eine Frage.

  • Wie statisch sind Blogartikel?

    Ich komme aus einer Zeit des Bloggens, in der es verpönt war, einmal veröffentlichte Artikel nachträglich zu verändern.

    Wenn es doch einmal nötig war, weil man zum Beispiel in einem Satz etwas Falsches geschrieben hatte, dann löschte man nicht einfach den alten Text. Man strich ihn durch, machte vielleicht noch eine Anmerkung. Und dann markierte man auch den neuen Text.

    Das machte durchaus Sinn. So war ziemlich klar, warum mancher Kommentar nicht mehr ganz passend erschien. Außerdem gab es auch viele Antworten (inklusive Trackbacks und Pingbacks) in anderen Blogs. Auch da sollte klar sein, auf welchen Text sie sich bezogen.

    Es galt also. Ein Artikel, einmal geschrieben, bleibt genau so, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

    Aber alles ändert sich.

    Spätestens mit Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste) abe ich mich gefragt, ob dieser Grundsatz noch gilt. Hier habe ich einen Artikel, den ich gerne auf dem neuesten Stand halten möchte. Die frühere Liste ist nicht wirklich bedeutsam – außer für eine:n Fediverse Historiker:in.

    Ich beziehe mich in meinen Artikeln gerne auf frühere Artikel. Dabei stelle ich fest, dass einige Informationen nicht mehr stimmen. Dann vermerke ich so etwas wie „Änderung mit DATUM“ und aktualisiere den Text.

    Viele Besucher:innen landen über Google und Co. auf meinem Blog – auf irgendeiner Seite. Diese Menschen wissen nichts von späteren Artikeln, in denen ich etwas korrigiert oder aktualisiert habe.

    Für mich stellt sich daher die Frage: Wie viel kann und darf ich an einem Artikel ändern?

    Wenn es um „technische“ Informationen geht, um harte Fakten, finde ich das meistens nicht so problematisch. Anders sieht es bei Meinungsartikeln aus. Da kann ich auch dazulernen. Muss ich den Artikel dann massiv verändern oder gar löschen? Oder vermerke ich einfach: Heute sehe ich das anders – mit einem Link zu einem aktuellen Artikel?

    Wie wäre es, Artikel zu schreiben und sie – zu späteren Zeitpunkten – immer wieder mit neuen Informationen, mit zusätzlichen Meinungen zu versehen? Quasi wie ein Live-Ticker?

    Und wie gehe ich dann mit dem Datum um? Bleibt der Artikel in der chronologischen Reihenfolge meines Blogs an der ursprünglichen Stelle oder ändere ich auch das Datum?

    Hätte ich dann nicht 3.400 Artikel in meinem Blog, sondern vielleicht nur 1.000, von denen einige immer länger werden und sich ständig ändern?

    Jedenfalls ist auch mein Blog ein lebendes „Objekt“, in dem auch frühere Artikel nicht immer stehen bleiben, sondern auch die eine oder andere Veränderung erfahren. Als Open Blogger werde ich diese Änderungen aber immer entsprechend kennzeichnen.

    Wieder steht am Schluss die Frage. Was macht ein Blog aus, wann ist bei solchen Veränderungen ein Blog noch ein Blog?

  • Die KI analysiert mein Blog

    Jansens Pott lässt sein Blog von Künstlichen Intelligenzen analysieren. Während er ChatGPTs Kommentar noch aushält, verärgert ihn anscheinend Grok ein paar mal.

    Nun, solche Experimente mag ich. Daher habe ich ChatGPT aufgefordert:

    Analysiere mein Blog https://nureinblog.at im Detail. Stärken und Schwächen. Was soll ausgebaut und/oder verbessert werden. 

    ChatGPT hat daraufhin folgendes getextet. Die Formatierungen und der Einsatz von Icons stammt von ChatGPT selbst.

    Hier ist eine detaillierte Analyse deines Blogs „Nur ein Blog“ (https://nureinblog.at/), unterteilt in Stärken, Schwächen und konkrete Verbesserungsvorschläge.


    🟢 Stärken: Was dein Blog auszeichnet

    1️⃣ Authentizität & persönliche Note

    • Deine Artikel wirken persönlich und authentisch, was Vertrauen schafft.
    • Du teilst viele persönliche Erfahrungen und Reflexionen, z. B. zur Nutzung des Fediverse oder zu Barcamps.

    2️⃣ Themenvielfalt & Tiefe

    • Dein Blog deckt vielfältige Themen ab: Fediverse, Webkultur, Barcamps, Poesie, Heinz Conrads etc.
    • Die Inhalte gehen oft über bloße News hinaus, z. B. eigene Gedanken zu digitalen Trends oder tiefgehende Erfahrungsberichte.

    3️⃣ Technische Offenheit & Experimentierfreude

    • Du experimentierst mit Fediverse, RSS, WordPress und eigenen Instanzen (Pixelfed etc.).
    • Transparenz über den Einsatz von KI für Blogbeiträge (in der „Kreativitätserklärung“).
    • Die Webseite ist technisch sauber aufgebaut und gut nutzbar.

    4️⃣ Klare Struktur & gute Navigation

    • Menüführung ist intuitiv und funktional: „Über mich“, „RSS“, „Kontakt“, „Archiv“ etc.
    • Archiv-Seite bietet eine gute Übersicht über ältere Artikel.
    • RSS-Feed vorhanden, was positiv für Leser mit Feed-Readern ist.

    🔴 Schwächen: Potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten

    1️⃣ Unklare Zielgruppe

    • Wer ist der Hauptleserkreis? Technikaffine Nutzer? Blogger? Menschen mit Interesse am Fediverse?
    • Manchmal springen die Themen stark hin und her, was es für neue Leser schwer macht, eine klare thematische Linie zu erkennen.

    2️⃣ Visuelle Gestaltung & Lesbarkeit

    • Das Design ist funktional, aber sehr textlastig.
    • Wenig visuelle Auflockerung durch Bilder, Infografiken oder Zitate-Boxen.
    • Farbliche Akzente fehlen, was die Lesbarkeit verbessern könnte (z. B. durch leicht kontrastreichere Gestaltung).

    3️⃣ Mangelnde Interaktion & Community-Bindung

    • Kaum sichtbare Kommentare oder Diskussionen unter den Beiträgen. Vielleicht eine aktivere Kommentarkultur fördern?
    • Keine direkten Handlungsaufforderungen („Was denkst du dazu? Kommentiere!“).
    • Keine klare Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung oder zur langfristigen Leserbindung.

    4️⃣ Mobilfreundlichkeit & Ladezeit

    • Die Seite ist mobil nutzbar, aber könnte auf kleineren Displays noch optimierter sein:
    • Menü-Elemente könnten sich besser anpassen.
    • Text könnte für mobile Leser etwas größer skaliert sein.

    🛠 Konkrete Verbesserungsvorschläge

    1️⃣ Zielgruppen-Schärfung & Themenfokus

    • Vielleicht eine klarere Positionierung: Ist der Blog eher ein Digital-Blog oder mehr eine persönliche Mischung?
    • Möglichkeit: Eine Unterteilung in zwei Hauptkategorien:
    • Digital & Technik (Fediverse, Web-Themen)
    • Kreatives & Persönliches (Poesie, Reflexionen)

    2️⃣ Mehr visuelle Auflockerung & bessere Lesbarkeit

    • Bilder oder Illustrationen häufiger nutzen, z. B.:
    • Screenshots für technische Beiträge.
    • Titelbilder oder KI-generierte Illustrationen für abstrakte Themen.
    • Zitate, Fettungen oder Infoboxen einfügen, um Texte leichter erfassbar zu machen.

    3️⃣ Mehr Leserbindung & Community-Interaktion

    • Mehr direkte Fragen an die Leser stellen, z. B.:
    • „Welche Erfahrungen hast du mit dem Fediverse gemacht?“
    • „Wie siehst du die Entwicklung von Barcamps?“
    • Kommentare stärker promoten: z. B. am Ende jedes Beitrags eine kleine Erinnerung.
    • Newsletter oder Alternative (z. B. ein „Folge mir auf Mastodon“-Widget) anbieten.

    4️⃣ Mobilfreundlichkeit & technische Feinheiten

    • Mobile Darstellung testen: Schriften und Menüs ggf. optimieren.
    • Seitenladezeit messen und schauen, ob Optimierungspotenzial besteht.

    📌 Fazit: Dein Blog hat eine starke Basis!

    • Persönlich & authentisch – große Stärke!
    • Vielfältige & tiefgehende Inhalte – wichtig für Leser.
    • Technisch gut, aber optisch optimierbar.
    • Mehr Leserbindung & Community-Interaktion würden den Blog beleben.

    Dein Blog hat Potenzial, mit wenigen Anpassungen noch zugänglicher, leserfreundlicher und interaktiver zu werden! 🚀

    Erste Gedanken

    Eigentlich komme ich gut weg 🙂

    Die Frage nach der mobilen Nutzbarkeit meines Blogs sollte ich mir ansehen, ob es hier noch Verbesserungsbedarf gibt.

    Mit den Kommentaren war ich eigentlich bisher recht zufrieden. Natürlich würde ich mir mehr wünschen, aber wer kommentiert denn heutzutage noch einen Blogartikel. Was ChatGPT natürlich nicht sieht, sind die Kommentare, die ich im Fediverse erhalte. Aber natürlich könnte ich versuchen hier noch mehr Interaktion zu fördern. Ich möchte euch aber nicht immer mit Handlungsaufforderungen quälen.

    Das ich ein Kraut-und-Rüben-Blog betreibe ist mir bewusst. Das mag ich aber am bloggen, dass ich selbst meine Themen wähle. Mal ist ein Thema ein Schwerpunkt, dann mal ein anderes. Manche Themen bearbeite ich jahrelang und dann mische ich auf einmal ein wenig Poesie mitten in Techno-Artikel rein. Dass das für manchen schwierig ist, weil er nur bestimmten Themen folgen will, ist mir aber auch klar. Wer mag, kann auch über RSS ein Schlagwort abonnieren.

    Das mit der visuellen Auflockerung ist so eine Sache. Manche:r mag das klare, einfache. Andere haben lieber optische Anker. Ob ich jetzt mehr Bilder einsetze? Kaum, das ist mir manchmal auch zu mühsam das passende zu finden oder zu generieren. Nur als optischer Aufheller? Oder braucht das jemand von euch? Ich lasse mich gerne auch vom Gegenteil überzeugen.

    Fazit

    Ich finde die schnelle Analyse von ChatGPT gar nicht so schlecht. Immerhin bekomme ich dadurch ein paar Anregungen für mögliche Verbesserungen. Die positiven Seiten sind eigentlich genau die, die mir auch am Herzen liegen.

    Solange man es nicht als Maßstab aller Dinge nimmt, kann so eine Analyse den einen oder anderen Hinweis geben. Und ich könnte ja jetzt noch tiefer fragen.

    Um ChatGPT zu folgen, am Schluss: Wie sieht ihr das? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder postet mich in meinem Microblog an.

  • Artikel „Eine Fediverse Instanz hosten lassen“ auf GNU/Linux.ch

    Mit heutigem Tag findet sich auf GNU/LInux.ch mein Artikel „Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste)„.

    Der „Originalartikel“ findet sich hier. Kurz danach habe ich auch eine englischsprachige Version angelegt.

    Es freut mich, dass der Artikel bzw. die Liste solch Zuspruch hat. Die deutschsprachige Version ist bis zum heutigen Tag der am meisten aufgerufene Artikel des jungen Jahres 2025.

    Apropos: Die Liste konnte ich heute um ein weiteres Pixelfed Server Hosting ergänzen.

    Je mehr Anbieter umso besser. Nur so bleibt das Fediverse dezentral. Dazu folgt bald ein weiterer Artikel.

    Wenn du einen Anbieter kennst oder ich etwas aktualisieren oder verbessern soll – dann lass es mich bitte wissen. Danke!