Monat: August 2024

  • Eine kurze Geschichte meines Blogauftritts

    Benedikt schreibt, dass er vor 10 Jahren die Domain seines Blogs geändert hat.

    Auch ich habe schon einige Male die Domain gewechselt.

    The e-Page

    Ganz am Anfang, als ich meine erste Website erstellt habe, war eine eigene Domain für mich noch in weiter Ferne. Es war mir zu kompliziert, so etwas zu beantragen. So lief meine Seite ab 1997 als Subseite von aon.at, der Domain meines Internetproviders, der auch Webspace anbot.

    Die Seite selbst nannte ich „The E-Page“. Das kam daher, dass ich bei meinem Nachnamen oft sagte: „Ich heiße Lender. Lender mit E“. Denn die meisten wollten mich wie Länder schreiben.

    Die E-Page war eigentlich ein kleines Portal zu meinen Projektseiten:

    • hEinz-Page. Die Page zum Thema Heinz Conrads
    • tExas – die AVIGO Info-Seite mit Infos, Tips, Links und alles was es sonst noch im WWW zum Personal Digital Assistant von Texas Instruments gab
    • Udig – die Infoseite zu UPC Digital zum Thema interaktives Fernsehen
    • t-Seite zum Tel.Me. t919 (einem frühen Smartphone aus Österreich), die erst im Jahr 2002 dazu kam.

    tExas News – die Urform meines Blogs

    Mit den tExas News vom 1. Dezember 1997 startete ich auf meiner Seite ein Angebot, dass heutzutage eigentlich ein Blog wäre. Nur damals habe ich jeden Eintrag einfach auf der Seite über den älteren geschrieben. Ihr werdet es nicht glauben, dass habe ich tatsächlich mit Word für Windows geschrieben.

    Als ich diesen Blog hier eingerichtet habe, habe ich alle diese alten Beiträge übernommen. Deshalb gibt es in meinem Blog Beiträge, die älter sind als das Startdatum von Nur ein Blog.

    Soweit ich in meinem Archiv richtig gesucht habe, gab es dann im Jänner 2003 die letzten tExas News.

    Damals war ich schon mit der t-Seite aktiv, die auch auf aon.at lief.

    Die erste eigene Domain

    Und dann kam die erste eigene Domain: robertlender.info. Dann gab es Subdomains usw. Ich habe mit Wikis und Forensoftware experimentiert. Warum die Top Level Domain .info? .at war mir damals zu teuer und .info fand ich gut, weil ich Informationen anbieten wollte.

    Ich stieß zu dem Zeitpunkt auch auf Blogs. So lief einige Zeit ein Blog auf meinem Wiki. Dann probierte ich auch b2evolution aus.

    Nur ein Blog

    Kurze Zeit später entdeckte ich Serendipity und startete mit „Nur ein Blog“. Das war der 8. Mai 2005. Es lief unter der Adresse robertlender.info/blog. Damals machte ich mir noch keine Gedanken, ob eine Subdomain wie blog.robertlender.info besser wäre. Soweit ich mich erinnern kann, war das einrichten kompliziert und es war unklar, ob Serendipity überhaupt unter einer Subdomain lief. Den damaligen Auftritt hat die Wayback Machine gespeichert.

    Warum ich das Blog „Nur ein Blog“ nannte, habe ich 2014 schon ein wenig beantwortet. 2016 war ich mit mir im Reinen, dass ich bei dem Namen bleiben wollte. Ich wollte schon damals mit dem Namen ein Statement abgeben. Es sollte wirklich nur ein Blog sein, in seiner Reinform. Texte in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Keine großartige SEO, kein überlegen, welche Themen mich nach vorne pushen. Ich wollte einfach schreiben, was mir Spaß machte. Schreiben, wann es mir Spaß machte.

    Es gab dann später noch Zusätze wie „Nur ein Blog … von Robert Lender“ oder „Nur ein Blog … von robertlender.info“. Nun, ich nannte mich @roblen auf Twitter – damals ein starker Kommunikationskanal meinerseits. Meine Domain hieß ja immer noch robertlender.info. Und irgendwie störte es mich doch, dass Domain und Blognamen nicht ganz zusammen passten. Aber never change a running domain. Naja, dazu kommen wir gleich.

    In Deutschland gab es auch ein Nur ein Blog(.de). Der Betreiber war sehr begeistert als er mein gleichnamiges Blog entdeckte. Aber mein Blog war um einiges älter, da war es schwierig mir den Namen abstreitig zu machen.

    Der große Umstieg

    Dann kam das Jahr 2020. Die Pandemie gab mir Zeit zum nachdenken. Auch über mein Blog. Über das Jahr reifte ein Gedanke, der im Dezember 2020 zu einem Lebe wohl Serendipity führte. Ich ließ meine geschätzte Blog Engine zurück und wechselte auf WordPress. Warum ich dies tat, habe ich etwas später hier erklärt oder zumindest versucht zu erklären.

    Vor dem Umstieg sah ich mich noch um und stellte fest, dass nureinblog.de nunmehr frei wäre. Der lange Atem war doch der meinige …
    So holte ich mir die Domain und dazu noch die ebenfalls freie Domain nureinblog.at.

    Das war quasi wie ein Zeichen. Der Wechsel der Blog Software war noch dazu in meinem Kopf die Möglichkeit gleich einen viel massiveren Einschnitt zu machen.

    Never Change …

    Nein, man sollte es nicht tun. Aber ich tat es.

    Am 26. Dezember 2020 war Nur ein Blog nicht nur ein Name sondern auch dessen Domain. Soweit es mir technisch möglich war, leitete ich Aufrufe von robertlender.info/blog auf die neue Domain um. Ebenso versuche ich über die htaccess dies auch auf Artikelebene.

    Ob es sinnvoll war? Ob ich dadurch Zugriffe verlor? Zweiteres nein. Durch die Umleitung war der Einschnitt nicht schlimm.

    Für mich fühlte es sich richtig rund an. So rund, dass ich mir auf Fiverr sogar ein Logo für mein Blog um rund 100 Euro leistete.

    Nur ein Blog ist nur ein Blog

    Damit kommen wir im Heute an. Ich blogge seit 1997, 2002 oder 2005. Je nachdem wie man es rechnen möchte. Ich blogge unter robertlender.info seit ca. 2002 oder seit 2005. Ich blogge mit nureinblog.at seit Ende 2020. Ich führe ein Blog mit dem Titel „Nur ein Blog“ seit 2005.

    Ob ich im Jahr 2025 20 Jahre (für „Nur ein Blog“), 5 Jahre (für nureinblog.at) oder 29 Jahre Bloggen feiere, ist in gewisser Weise nebensächlich. Ich blogge schon lange. Es hat mir (fast) immer Spaß gemacht und macht mir immer noch Spaß. Ich lerne viel dabei. Ich komme mit Leuten in Kontakt. Viele Ideen und Projekte sind daraus entstanden.

    Ich blicke gerne zurück.

    Würde ich etwas anders machen, wenn ich mit meinem heutigen Wissen die Zeit zurückdrehen könnte? Nun, vielleicht hätte ich mich viel früher um einen eigenen Domain-Namen gekümmert. Soweit ich mich an alle meine Artikel erinnere (es sind über 3.350), gibt es keinen, über den ich mich heute schämen würde.

    Layout, Blogsoftware, Domain, … alles habe ich im Laufe der Zeit geändert und verändert. Nur die Artikeln kamen immer mit. Mein Blog ist Archiv und lebendig zugleich.

    Kurz und gut: Es fühlt sich noch immer gut an.

    Und es war, ist und wird hoffentlich so bleiben: einfach Nur ein Blog.

  • Wieder mal Diskussion um Captchas

    Dass ich kein Freund von Captchas bin, weiß jede:r, die:der hier schon länger mitliest.

    Wieder einmal kommt man drauf, dass Captchas auch von Software lösbar – jetzt halt von Künstlichen Intelligenzen.

    Die alternative Idee ist, den Nutzer:innen noch mehr Aufwand zu machen.

    Es geht ja nicht darum, sich bei einem Finanzportal, einer Behörde etc. anzumelden. Dafür braucht es natürlich Maßnahmen, die so eine Seite gut absichern. Hier kann ich auch von den Nutzer:innen verlangen, dass sie ein bisschen Aufwand betreiben, um sich zu registrieren und vielleicht auch ihre Identität zu bestätigen.

    Aber alle anderen Anwendungen – von Captchas für Kommentarspalten bis hin zur Reservierung eines Sitzplatzes in einem Restaurant – die sollten für den Nutzenden so einfach wie möglich sein. Hier sollten so wenig Daten wie möglich über einen selbst auf die Website gelangen. Und ein Dritter muss auch nicht unbedingt wissen, dass ich gerade dieses Angebot nutzen möchte.

    Bis jemand wirklich eine gute Idee hat, werde ich einfach weiter Ampeln zählen und mich fragen, warum ich die eine übersehen habe.

  • Kennt ihr Barcamps in Österreich?

    Kleine Erinnerung. Vor etlichen Wochen habe ich die Seite Barcamper.at eingerichtet – siehe ich auch den damaligen Blogartikel.. Auf der Subseite Barcamps in Österreich führe ich eine Liste aller Barcamps, die jemals in Österreich stattfanden oder noch stattfinden werden.

    Ich möchte einfach die Erinnerung an all diese Un-Konferenzen bewahren.

    Dazu brauche ich aber Hilfe. Wer von einem Barcamp in Österreich weiß oder selbst eines organisiert. Bitte gebt mir Bescheid. Wenn euch noch Barcamps in der Liste fehlen, dann schreibt mir bitte.

    Vielen Dank!

  • Heinz Conrads und die Wiesn

    Kleiner Hinweis auf einen Artikel in der Kleinen Zeitung. Ihr müsst weit runter scrollen. Da findet sich ein kurzer Beitrag zu „Heinz Conrads und die Wiesn“.

    Mitte September 1964 waren Vertreter der Stadt St. Veit in Heinz Conrads Fernsehsendung zu Gast und erzählten anscheinend dort über den Wiesenmarkt und die erste österreichische Gebrauchtwagenschau.

  • 100 Jahre Radio – Rundfunklegende Heinz Conrads

    Nach langer Zeit wieder mal etwas für die Heinzis.

    Gestern gab es im Österreichischen Radio (Ö1) die Sendung „100 Jahre Radio – Rundfunklegende Heinz Conrads„. Sendung ist noch online abrufbar.

    Der ORF schreibt dazu:

    Im Feature kommen Freund:innen und Weggefährt:innen von Heinz Conrads ebenso zu Wort wie Kritiker:innen, Bewunder:innen und Verächter:innen des Publikumslieblings.

    „Guten Morgen, die Madln! Servas, die Buam!“ 
    Die österreichische Rundfunklegende Heinz Conrads. 
    Eine Reminiszenz von Günter Kaindlstorfer
    Wh vom 28.08.2004

    Wünsche gutes zuhören.

    PS: Meine Bezeichnung „Heinzis“ für Menschen, die sich für Heinz Conrads interessieren ist eine ironische Abwandlung der „Swifties“ (leider nur in englisch).

  • Ich zerlege mein Blog

    Keine Sorge, Nur ein Blog bleibt bestehen und ich werde weiter hier bloggen. Es geht mir um etwas anderes.

    Im Fediverse führte ich in den letzten Tagen eine kleine Diskussion, was ein Blog ausmache und was ganz sicher kein Blog sei. Wobei ich mir selbst keine definitive Aussage zutraute.

    Ich habe schon mal in „Bloggen: jetzt und anders“ über #NoBlogging nachgedacht und damals geschrieben:

    Nein. Ich möchte nicht zum bloggen aufhören. Ich möchte ein bestehendes (z.B. mein Blog) soweit reduzieren, bis wir es nicht mehr Blog nennen würden, und dabei den Fragen nachgehen

    • Hätten wir alle die gleiche Grenze zwischen Blog und Nicht-Blog?
    • Verändert so eine „Urform“ das bloggen an sich?

    #noblogging ist aber auch der Beginn, wo wir wieder mit neuen Konzepten starten könnten, was ein Blog, was das bloggen selbst im Jahr 2019 ausmachen könnte.

    Inventur

    Wenn ich mir mein Blog so ansehe, dann finde ich in der Artikelansicht folgende Elemente:

    • Eine horizontale Navigationsleiste zu Archiv, Impressum,…
    • Weiter rechts dann noch Icons zu RSS, Mastodon, Mail und die Suchfunktion
    • Das Blog Logo
    • Rechts habe ich noch eine Seitenleiste mit
      • Mein Foto und Link zu einer Über Mich Seite
      • Eine Suchmaske
      • Eine Schlagwortliste zum anklicken und aufrufen der Artikel zum jeweiligen Schlagwort
      • Eine Liste der letzten 5 Kommentare

    Die Artikel sind wie folgt aufgebaut:

    • Überschrift
    • Veröffentlichsdatum
    • Der Artikeltext, manchmal mit Zwischenüberschriften, Bildern, Tabellen, etc.
    • Die Kategorie in der der Artikel eingereiht wurde
    • Die Schlagworte zum Artikel – über die ich dann auch zu Artikeln mit demselben Schlagwort wechseln kann
    • Sprunglinks zum vorherigen und zum nächsten Artikel
    • Etwaige Kommentare
    • Ein Eingabeformular für Kommentare
    • Die Möglichkeit Kommentare zum Artikel zu abonnieren

    Also eigentlich eine ganze Menge an Elementen.

    Streichen wir weg

    Dann beginnen wir mal zu streichen bzw. Element für Element zu entfernen.

    • Eine horizontale Navigationsleiste zu Archiv, Impressum,… Einiges von dem, was ich hier platziert habe, muss nicht sein. Impressum braucht es halt. Sollte klar ersichtlich sein. Aber den genauen Platz kann man überlegen.
    • Weiter rechts dann noch Icons zu RSS, Mastodon, Mail und die Suchfunktion … Ich möchte RSS bewerben, aber moderne RSS Reader finden den Feed eines WordPress Blogs auch nur mit der Blog-URL. Verweise auf andere Instanzen müssen nicht sein. Vielleicht mag ich gar nicht per Mail kontaktiert werden bzw. reicht es mir, die Adresse im Impressum zu nennen. Und ist eine Suchfunktion für ein Blog essentiell? Bei über 3.000 Artikel bin ich aber selbst froh, über eine solche frühere Artikel zu finden. Wem aber das nicht so wichtig ist …
      Einschub: Braucht es eigentlich einen RSS Feed. Ich bin ja sehr dafür. Aber ohne, wäre es wohl noch immer ein Blog. Und die definitive Frage ist ja dann, ob Voll Feed oder gekürzter Feed.
    • Das Blog Logo … Ein Logo braucht es definitiv nicht. Irgendeinen Titel wird das Blog wohl haben. Aber muss es das, um als Blog zu gelten? Eigentlich brauche ich nur die Domain/URL um es zu finden.
    • Rechts habe ich noch eine Seitenleiste mit … Seitenleisten waren schon oft in Diskussion, ob das notwendig ist, ob es nur Platz verbraucht, Mehrwert bietet etc.
      • Mein Foto und Link zu einer Über Mich Seite … nicht unbedingt wichtig für ein Blog
      • Eine Suchmaske … siehe oben
      • Eine Schlagwortliste zum anklicken und aufrufen der Artikel zum jeweiligen Schlagwort ... Vielleicht verwende ich keine Schlagworte oder es reicht mir jeweils in den Artikeln auf eines hinzuweisen.
      • Eine Liste der letzten 5 Kommentare … Darüber habe ich schon öfters gelesen, ob das mehr Kommentare bringt und somit wichtig ist oder nur Platz verbraucht.

    So. War ich jetzt zu radikal? Ich habe eigentlich (fast) alles gestrichen. All das rundherum in einem Blog macht wohl ein Blog nicht im Kern aus. Das Vorhandensein oder fehlen dieser Elemente sagt nichts darüber aus, dass ich ein Blog vor mir habe. Gehen wir nun weiter beim zerlegen.

    Die Artikel sind wie folgt aufgebaut:

    • Überschrift … Eine Überschrift ist quasi eine Mini-Einleitung. Aber braucht das ein Blogeintrag unbedingt?
    • Veröffentlichungsdatum … Das streiche ich mal nicht. Wobei … es gibt Blogs, da ist das Veröffentlichungsdatum völlig egal. Wenn ich ein Blog habe um meine literarischen Texte zu veröffentlichen ist ein Datum vielleicht nur für mich als Autor wichtig.
    • Der Artikeltext, manchmal mit Zwischenüberschriften, Bildern, Tabellen, etc. … Das ist die Essenz eines Blogs. Maximal kann ich noch sagen, dass es keiner Formatierungen bedarf … außer, dass es der Lesbarkeit nützt. Was aber wäre mit einem Blog, dass mir nur täglich ein Foto (ohne Worte) präsentiert. Ist das auch ein Blog, ein Fotoblog?
    • Die Kategorie in der der Artikel eingereiht wurde … Definitiv besteht dazu keine Notwendigkeit eine Hierarchie meiner Artikel zu haben.
    • Die Schlagworte zum Artikel – über die ich dann auch zu Artikeln mit demselben Schlagwort wechseln kann … Ebenso besteht keine Notwendigkeit dafür
    • Sprunglinks zum vorherigen und zum nächsten Artikel … mein früheres Blog hatte so etwas längere Zeit nicht. Das war technisch gar nicht vorgesehen.
    • Etwaige Kommentare … Das entspräche nicht meiner Art zu bloggen, die Kommentarfunktion wegzulassen. Aber ja, manch eine:r will sich nicht mit Spam herumschlagen. Andere Blogs haben Trolle und Hater, die die Kommentarfunktion unerträglich machen. Kommentare sind für mich eine wichtige Sache, bei einem Blog. Aber ohne Kommentare ist ein Blog technisch gesehen wohl auch noch ein Blog.
    • Ein Eingabeformular für Kommentare … wenn ich obiges streiche, dann hat das hier auch keine Sinn mehr
    • Die Möglichkeit Kommentare zum Artikel zu abonnieren … es gilt obiges.

    Der Kern eines Blogs

    Wenn ich auf obiges schaue, dann kommt mir das irgendwie hart vor. Aber die Reduktion zeigt mir auch eines. Alles rund um den Kern des Blogs – nämlich den einzelnen Artikel – ist entweder Schmuckwerk, Eigenwerbung oder unterstützt die Besucher:innen sich zurecht zu finden. Im Fall der Kommentare wäre da noch das Thema Partizipation und der direkte Austausch des:der Blogger:in mit den Lesenden. Und die guten alten Track- und Pingbacks waren auch dazu da, die Kommunikation der Blogger:innen untereinander zu stärken. Vor 20 Jahren wäre das fast ein Sakrileg gewesen, das nicht zu haben, verstand man sich insgesamt als Blogosphäre. Wobei auch dieses Gefühl vielleicht nur eine gewisse Blase – in der ich mich auch befand – umfasste.

    Wir können Blogs auf Texte reduzieren, die jemand lesen kann. Wobei ich die Frage stellen würde, ob es neben Texten auch Bilder, Audio, Video, etc. sein können. Ich meine damit aber nicht Podcaster und YouTuber. Sondern einfach Bilder, Videos, … in chronologischer Reihenfolgen (zeitlich abwärts) auf eine (eigene) Website gepostet.

    Und mit der Reduktion der Elemente komme ich vielleicht näher an die Frage, was ein Blog technisch ausmacht. Oder auch nicht.

    Was ist mit mir

    Ja, was ist mir als Blogger? Braucht es vielleicht nicht nur die Technik sondern auch die Einstellung, dass ich Blogger bin, dass ich bloggen möchte? Darüber habe ich mir vor ein paar Monaten ein paar Gedanken gemacht.

    Und was ist mit euch?

    Was braucht für euch ein Blog? Welche Elemente muss es unbedingt haben, dass es ein Blog für euch ist?

  • Wir feiern Blog Jubiläen

    Vor einiger Zeit sind Benedikt Müller und ich draufgekommen, dass im Jahr 2025 sein Blog und mein Blog runde Geburtstage feiern. Meines besteht dann seit 20 Jahren und seines sogar seit 25 Jahren.

    Ende Juni 2024 habe ich Nextcloud Talk angeworfen. Das war mein erster Austausch mit Benedikt über die Frage, was wir 2025 machen könnten, um diese runde Zahl blogtechnisch zu feiern.

    Einige Ideen, die wir dabei gesammelt haben:

    • Blogwochen von Mai bis Oktober 2025: regelmäßige Artikel zum Thema Bloggen auf unseren beiden Blogs
    • Blogger:innen-Stammtisch einmal im Monat: vor Ort in Wien oder virtuell. Einfach um andere Blogger:innen kennen zu lernen.
    • Wir organisieren ein Live-Event: Ein Grillfest? Ein Barcamp oder Blogcamp.
    • Wir schreiben unsere Blog-Timeline. Darin stellen wir unsere subjektiv wichtigsten Stationen vor. Das kann auch eine Serie werden.
    • Blogparade: Kennt ihr das noch? Jemand ruft ein Thema aus und viele Blogs schreiben in einem bestimmten Zeitraum darüber. Der oder die Ausrufende sammelte alle Beiträge und verlinkte sie dann in einem großen Blogpost. Passend zu unseren Jubiläen könnte sich die Blogparade mit der Frage beschäftigen „Ab wann ist ein Blog alt?
    • Oder es gäbe das Blog-Stöckchen. Quasi der „Kettenbrief“ in der Blogosphäre. Jemand schreibt über ein Thema und wirft dann das Hölzchen zwei, drei, fünf Blogger:innen hin. Wer mag, greift es auf, schreibt ebenfalls über das Thema und wirft weitere Hölzchen hin.
    • Man kann viel schreiben: Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen? Warum blogge ich immer noch?
    • Eine Frage, der wir auch nachgehen wollten, war: Welche Blogs sind älter als unsere?
    • Auch ein Blogger-Kommentar-Tag wäre eine Idee. Ein Tag, an dem sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Ruck geben und (sinnvolle) Kommentare in anderen Blogs hinterlassen.

    Vor allem die Artikelideen könnten Benedikt und ich natürlich auch alleine umsetzen. Interessant wird es aber erst, wenn mehr mitmachen.

    Und als Open Blogger liegt es natürlich auf der Hand (Benedikt sieht das auch so), dass wir gleich fragen, ob noch jemand mitmachen möchte.

    Man muss kein rundes Blogjubiläum feiern und man muss auch nicht bei allem mitmachen.

    Die Frage ist eher. Möchtest du mit uns überlegen, was man so machen könnte und möchtest du dann vielleicht auch bei der einen oder anderen Aktion mitmachen oder sie unterstützen.

    Die zweite Frage ist dann: Was habt ihr für Ideen? Wie könnte man ein halbes Jahr lang über das Thema bloggen, Blogs und die Menschen dahinter ein bisschen in den Vordergrund rücken?

    Jeder Beitrag ist willkommen. Gerne hier in den Kommentaren oder an eine meiner anderen Kontaktmöglichkeiten bzw. gerne auch bei Benedikt.