Monat: Mai 2024

  • Ein Blog wird zur Werbeseite

    Ich mag jetzt keine Namen nennen und schon gar nicht hier verlinken, weil ich dieser Seite nicht noch mehr Besucher:innen schenken möchte.

    Aber ich möchte hier wenigstens meine Überraschung dokumentieren.

    Ich bin gerade wieder dabei, meinen Blog zu restaurieren, indem ich alte Artikel von Textile nach Markdown umformatiere und schaue, ob sich Links geändert haben.

    Dabei bin ich auf einen Link zu einem anderen Blog gestoßen. Der verlinkte Artikel stammt aus dem Jahr 2010. Nun hat mich interessiert, ob der Blog noch aktiv ist. Also den Link aufgerufen und siehe da, der Artikel ist immer noch abrufbar. So schön, so gut.

    Im Footer fand ich ein „Copyright 2009“ und im Header sind nur zwei Links und beide haben irgendwas mit Casino zu tun. Wenn man diese anklickt, kommt man auf Seiten (innerhalb des Blogs), die Werbung für Online Casinos machen. Die Seiten machen oberflächlich einen seriösen Eindruck. Es gibt viele Informationen rund um das Thema (wie seriös diese wirklich sind, kann ich nicht beurteilen) und nur hin und wieder sind ein paar spezielle Links passend eingestreut.

    Gehe ich auf die Startseite des Blogs sehe ich genau eine Infoseite zu Online Casinos und dann noch den Link zu den Casino Unterseiten. Das war’s. Der ganze Rest der noch vorhandenen Bloginhalte ist über die Startseite nicht erreichbar.

    Es wirkt auf mich so, als ob die ganzen alten Artikel das Blog nur interessanter für Google machen sollen bzw. es für die Suchmaschine seriöser darstellen soll (mehr Content, vielleicht auch mehr Besucher:innen).

    Was ich mich frage. Hier hat jemand nicht nur die Domain übernommen, sondern auch den gesamten Bloginhalt.

    Hat der Vorbesitzer den Blog samt Inhalt verkauft? Kann natürlich sein. In der WaybackMachine habe ich einen Artikel von 2014 gefunden, in dem der Besitzer erklärte, das Blog einzustellen und nur noch als Archiv zu führen.

    Oder hat der Blogbesitzer selbst beschlossen die Seite zu „reaktivieren“ – und vielleicht damit etwas Geld einzunehmen?

    Die ganze Sache macht mich neugierig. Ich frage mich wie die Geschichte nach 2014 weitergegangen ist.

    Mal schauen, ob ich noch mehr rausfinden kann.

  • Real Media Library Plugin als Medienverwaltung unter WordPress

    Langsam komme ich an den Punkt, an dem die Medienverwaltung unter WordPress unübersichtlich wird. Ich bin gerade dabei, alte Artikel zu restaurieren. Manche Artikel haben bis zu 90 Bilder. Noch ein paar solcher Artikel und ein paar Fotogalerien und ich finde mich im Medienmanager von WordPress überhaupt nicht mehr zurecht.

    Warum es bis heute keine wirkliche Strukturierungsmöglichkeit von den WordPress-Machern gibt, ist mir ein Rätsel.

    Nach einigem Suchen und Fragen habe ich mich für das Real Media Library Plugin von devowl.io entschieden und mir sogar die Vollversion geleistet.

    Das Plugin ist keine vollwertige Fotogalerie, das braucht es aus meiner Sicht auch nicht. Wobei das Plugin durchaus das Erstellen von einfachen Galerien unterstützt.

    Wichtig war mir, dass ich die Fotos in Ordnern sortieren kann. Quasi eine Ordner- und Dateiverwaltung (so nennt auch devowl.io ihr Plugin).

    Je nachdem, ob man die kostenlose oder die PRO Version verwendet, kann das Plugin doch einiges, was man von einer Dateiverwaltung erwartet. So kann man Ordner und Unterordner anlegen, diese nach verschiedenen Gesichtspunkten (automatisch) sortieren. Ordner und Dateien (Bilder) können jederzeit per Drag and Drop an eine andere Stelle verschoben werden, ohne dass die Artikel ihre Bilder verlieren.

    Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Aber ich bin schon froh, dass ich meine Bilder ein wenig sortieren kann. So lade ich für einen bestimmten Artikel alle 85 Bilder in einen Ordner und kann diesen dann ganz einfach aus dem Artikel-Editor aufrufen und Bilder einfügen. Ohne langes Suchen.

    Mal sehen, ob mich das dazu bringt, auch mehr Bildergalerien zu veröffentlichen. Ich hätte ja noch einige Orte und Veranstaltungen zu dokumentieren 🙂

  • Barcamps in Österreich: suchen, finden und Fragen stellen

    Nachdem ich vorgestern unter Barcamper.at begonnen habe Barcamps in Österreich zu dokumentieren, war ich zuerst der Meinung, dass sich in den letzten Jahren wenig getan hat.

    Nachdem ich für 2024 schon 11 durchgeführte oder geplante Barcamps gefunden habe, muss ich diesen Eindruck revidieren.

    Natürlich zeigt sich, wie in all den Jahren zuvor, dass die Art der Barcamps sich sehr unterschiedlich gestaltet. Professionelle Fachveranstaltungen, die ein Barcamp integrieren bis zur kleinen Initiative die Raum und ein wenig mehr zur Verfügung stellt.

    Wieder lässt sich vortrefflich streiten, wo barcampen anfängt und wo eine klassische Veranstaltung beginnt.

    Und verträgt sich Kommerz mit Barcamps, sprich wie teuer darf der Eintritt sein?

    Das sind einerseits dieselben Fragen, wie schon vor Jahren. Andererseits müssen diese Fragen immer wieder gestellt werden. Barcamp als Unkonferenz muss sich – so würde ich es sehen – immer wieder in Frage stellen, um immer wieder neu erfunden zu werden. Denn jedes neue Barcamp ist der Versuch aller Teilgebenden etwas gemeinsam zu gestalten, von dem man eigentlich erst am Ende wissen kann, was es geworden ist.

    Wann ist ein Barcamp ein Barcamp. Die Frage muss ich mir/uns natürlich auch für die Liste auf Barcamper.at stellen. Ich bin gespannt, wohin uns die Antwort führt.

    Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen und vielleicht auch Wochen immer wieder versuchen, die Liste der vergangenen Barcamps in Österreich zu vervollständigen. Einige Barcamps habe ich selbst erlebt und darüber gebloggt. Diese Artikel werde ich dann jeweils verlinken und gerne mit weiteren Berichten von Euch ergänzen. So soll die Liste auch eine Dokumentation über das vielfältige Barcamp (er)leben in Österreich werden.

  • ChatGPT und Markdown

    Beim erstellen der Seite Barcamps in Österreich hatte ich ein Problem.

    Die einzelnen Seiten lagen mir nur als HTML-Code vor. Gut, dieses Problem ließ sich leicht lösen. Seite im Firefox geöffnet und zu Joplin geschickt, dass mir die Seite im Markdown-Format anzeigte.

    Aber da gab es jetzt entsprechende Liste wie zum Beispiel diese:

    - [Zehn Twitter-Jahre später - geht's uns noch gut? Das Tweetup (mit Mini-Barcamp)](file://BackupArchiv/Archiv/barcamp.at/barcamp.at%202020-10-03/Tweetup_MiniBarcamp.html "Tweetup MiniBarcamp"), QDK / Electric Avenue, MQ, 11. April 2019, #10yearsaftertweetup
    - [Barcamp Innovate Education](http://www.mehristmoeglich.at/barcamp-innovate-education/), Markhof, 1030 Wien, 6. April 2019

    Die Linkliste stammt von barcamp.at. Manche Barcamp-Organisator:innen nutzten das Wiki, um über ihr Barcamp zu informieren. Daher gab es in der Linkliste einen Link auf eine Unterseite von barcamp.at. Im Backup ist das jetzt ein Link auf eine lokal gespeicherte Datei.

    Für eine reine Liste der Barcamps seit 2006 wollte ich aber nur die externen Links erhalten und ansonsten statt des Links nur den Namen des Barcamps stehen lassen.

    Also mussten die eckigen Klammern um den Barcamp-Titel weg und dann auch der Link mit den runden Klammern. Bei über hundert Barcamps wäre das eine Menge Arbeit von Hand gewesen.

    Ich hätte auch auf „Reguläre Ausdrücke“ zurückgreifen können. Habe ich schon mal gemacht, aber die Grundlagen wieder vergessen. Auffrischen wäre eine Möglichkeit gewesen, aber für den Zweck war mir das zu aufwendig und ich wollte schnell fertig werden.

    Dann fiel mir ein, dass es ja ChatGPT gibt. Gesagt, getan. Eine einzige Anweisung hat dafür gereicht:

    Entferne aus dem Markdown Code alle Links die zu einem lokalen Speicherplatz führen. Entferne nur den Link bzw. die Linkformatierung, aber nicht den Linktext.

    Prompt für ChatGPT

    Dann einfach per Copy & Paste die jeweiligen Linklisten einfügen und schon hatte ich passende neue Markdown-Formatierungen. ChatGPT bot mir dazu auch einen Button „Code kopieren“ an. So ging es noch ein bisschen schneller.

    Gerade für solche Arbeiten, bei denen man an der Formatierung schrauben muss und dies nicht durch einfaches „Suchen und Ersetzen“ im Texteditor möglich ist, bietet sich ChatGPT an. Es sei denn, man ist jemand, der das täglich macht und daher auch mit regulären Ausdrücken und den entsprechenden Tools vertraut ist.

    Und man kann ChatGPT auch recht „ungelenk“ sagen, was man will – ohne Kenntnis des Fachvokabulars. Oft wird man trotzdem verstanden.

  • Barcamper.at: Die Teilreaktivierung von barcamp.at

    Im Jahr 2022 ging barcamp.at offline. Seit dem Beginn der Barcamps in Österreich hat barcamp.at deren in Österreich mitgeschrieben. Auf barcamp.at gab es eine Liste (fast) aller Barcamps in Österreich, wurden Barcamps organisiert und gab es Informationen rund um Barcamps. Diese Seite konnte von allen mitgestaltet werden.

    Ich konnte aber einiges sichern. Ein neues Wiki wollte ich ich mir administrativ nicht antun.

    Aber besser klein beginnen als gar nicht. Die neuen (noch wenigen) Inhalte finden sich nunmehr in meinem Blog:

    Die Liste ist vorerst ein Übertrag aus barcamp.at. Viele der Barcamps hatten eigene Seiten im Wiki, die ich ohne größeren Aufwand nicht nachtragen kann. Einige werde ich jedoch noch extra posten.

    Was jetzt ansteht ist, die Liste wieder auf einen aktuellen Stand bis zum Jahr 2024 zu bringen. Wer mir da helfen mag, ist herzlich eingeladen.

    Das Ganz ist dann auch über barcamper.at erreichbar.

    Immerhin. Ein erster Schritt.

  • Link Checker Plugin für WordPress wieder lokal nutzbar

    Im April letzten Jahres habe ich das Plugin Broken Link Checker aus meinem Blog geworfen und darüber berichtet.

    Der Grund dafür war, dass die Version 2 des Plugins den Link-Check komplett in seine eigene Cloud auslagerte, einschließlich eines Registrierungsprozesses.

    Heute habe ich die Website des Entwicklers WPMU DEV besucht und festgestellt, dass das Plugin nun mit zwei Modi angeboten wird: Zum einen die bekannte Cloud-Version. Im anderen Modus funktioniert der Link-Check lokal über die eigene Blog-Installation, ohne dass ich irgendetwas beim Entwickler registrieren muss.

    Die Cloud-Version soll natürlich noch viel mehr können. Aber ich probiere jetzt mal die neue/alte lokale Version aus.

    Manchmal vermisse ich die Möglichkeit, bei nicht mehr existierenden Seiten eine archivierte Version in der WayBack Machine zu finden und den Link dorthin zu setzen. Tja, dann mache ich das eben „von Hand“. Update vom 18. Mai 2024: Die Funktion kann aktiviert werden und ist dann auch in der lokalen Version wieder vorhanden. Hurra.

    Immerhin kann ich jetzt auch fortfahren, meine alten Beiträge zu restaurieren.

  • Das Fediverse und der Song Contest

    Gestern lief der Eurovision Song Contest über die Bühne. Wie immer ein Spektakel, das man mögen, ablehnen oder ignorieren kann.

    Was mich gestern fasziniert hat, war, dass es – aus meiner Sicht – auch im Fediverse ein gemeinsames Ereignis war.

    Die einen haben erst mal alle Hashtags gepostet, die man muten (blocken) sollte, damit nichts zum Contest in die Timeline gespült wird.

    Die anderen waren voller Vorfreude. Und dann strömten die Nachrichten, Meinungen und (witzigen) Kommentare nur so in meine Timeline. Zu jedem Song gab es ein Meinungsspektrum.

    So wurde der Song Contest zu einem Ereignis, das über viele Instanzen lief. Manche Server liefen mit höherer Last, weil die Instanzbewohner:innen nur so posteten. Technisch interessant war auch die Frage, ob bei der schnellen Abfolge der Songs die Kommunikation zwischen den Instanzen funktionieren konnte. Denn jede Instanz musste Postings von den anderen abholen und wieder dorthin zurücksenden. Das scheint aber in vielen Fällen gut funktioniert zu haben.

    Es hat sich also gezeigt, dass das Fediverse und seine dezentrale Struktur das gemeinsame Verfolgen, Teilen und Kommentieren von Ereignissen durchaus möglich macht. Und das ist gut so. Damit hat das Fediverse eine Fähigkeit, für die Twitter oft gelobt wird: Man kann Ereignisse oder Geschehnisse (Wahlen, Freiheitskämpfe, …) verfolgen und nahezu in Echtzeit darüber kommunizieren. Das kann unter anderem wichtig werden, wenn man Unterstützer:innen und Beobachter:innen braucht.

    Aber ich bin jetzt kein absoluter Kenner der Technik. Vielleicht gab es da und dort Probleme. Wenn jemand etwas darüber weiß, würde mich das interessieren.

    Ansonsten hat es Spass gemacht. So skurril der Song Contest manchmal ist. Was ihn zu einem Ereignis macht, ist das gemeinsame Erleben und der Austausch darüber. Den auch das Fediverse für mich möglich machte.

  • Kategorien vs Schlagwörter

    In den letzten Tagen habe ich ein wenig in meinem Blog aufgeräumt. Aber von Zeit zu Zeit aufzuräumen und über die Notwendigkeit bestimmter Features/Plugins nachzudenken, kann ja nicht schaden.

    Heute habe ich den Kategorien bzw. Schlagwörtern besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

    Derzeit gibt es 46 Schlagwörter in meinem Blog. Viele davon dienen dazu, ähnliche Artikel leichter wiederzufinden, z.B. zum Thema . Die Schlagwörter werden über das Plugin „Post to Mastodon“ als Hashtag an die Artikelankündigungen in meinem Microblog (im Fediverse) angehängt. So dienen sie auch dort der besseren Auffindbarkeit.

    Dann sind da noch die Kategorien. Diese stammen noch von meinem alten Blog:

    • Allgemein
    • Avigo
    • Heinz Conrads
    • Serendipity
    • TelMe

    Derzeit verwende ich eigentlich nur „Allgemein“ und „Heinz Conrads“, wobei fast alle Blogartikel derzeit in „Allgemein“ landen. Die anderen drei Kategorien beziehen sich auf Hard- und Software, die ich früher als Schwerpunkte verbloggt habe. Somit ist diese Art der Unterteilung bei mir nicht mehr in Funktion. Nur WordPress zwingt mich noch, jeden Artikel einer Kategorie zuzuordnen.

    Ich überlege nun, die Anzeige „Kategorie“ aus der Sidebar zu entfernen. Gleichzeitig möchte ich mit Hilfe eines Plugins die Kategorien auch als „Schlagwort“ den jeweiligen Artikeln zuordnen. Lediglich „Allgemein“ werde ich dann wieder löschen, da dies wohl kein sinnvolles Schlagwort bzw. Hashtag ist.

    Intern werde ich die Kategorien beibehalten. Vielleicht brauche ich mal wieder eine eigene Kategorie für ein größeres Projekt.

    Falls ihr auch ein WordPress-Blog oder ein ähnliches Kategorien-/Ordner- und Schlagwort-/Hashtag-Prinzip habt: Wie macht ihr das?

  • Meine Postingfrequenz

    Benedikt meinte anlässlich des Blog-Geburstages, dass ich meine Postingfrequenz recht stabil halte. Nun, dem musste ich nachgehen.

    Ich führe seit einiger Zeit eine kleine Tabellenkalkulation, in die ich die Anzahl der Postings pro Monat eintrage. Was sagen mir diese Einträge?

    Als ich 2005 mit „Nur ein Blog“ anfing, habe ich 216 Artikel veröffentlicht, 2006 waren es 239 und 2007 sogar 418. Mein eigener Rekord liegt bei 51 Artikeln in einem Monat.

    Einschub: Die Anzahl der Artikel sagt nichts über deren Länge und Qualität aus. Jeder Artikel braucht mehr oder weniger Zeit zum Nachdenken, Recherchieren und dann zum Schreiben. Manche Artikel liegen dann tagelang als Entwurf bei mir und werden zigmal überarbeitet. Andere tippe ich in einem Fluss und stelle sie dann auch gleich online.

    Mit 2008 (322 Artikel) und 2009 (267 Artikel) ging es dann mit der Anzahl runter. In den Jahren 2011 bis 2016 waren es aber immer über 100 Artikel. Erst 2017 wurde mit 95 Artikeln die 100er Marke unterschritten. In den Jahren 2019 und 2023 war mit 48 Artikeln der „Tiefpunkt“ erreicht. 2020 und 2021 waren es mehr als 100.

    Seit 2005 habe ich in insgesamt nur 6 Monaten keinen einzigen Artikel veröffentlicht.

    Insgesamt gibt es in meinem Blog 3.326 Artikel. Davon stammen 356 Artikel aus den Jahren 1997 bis 2004. Wie das? Nun, ich habe schon vorher gebloggt oder Nachrichtenartikel geschrieben, die ich zu Beginn in Nur ein Blog integriert habe.

    Ist meine Blog-Frequenz jetzt stabil?

    Ja und nein. Nein, denn die Häufigkeit der Posts ist zurückgegangen. Meistens schreibe ich nicht mehr mehrere Artikel pro Woche. Ja, weil ich mindestens mehrere Artikel pro Monat schreibe (fast immer). Das sollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich meinen Blog aufgegeben habe.

    Einschub Nummer zwei: Ich habe mir gerade die Blogs in meinem Feedreader angesehen. Dabei musste ich wieder mit etwas Traurigkeit feststellen, wie viele Blogs nicht mehr existieren oder seit Jahren keinen neuen Eintrag erhalten haben.

    In diesem Sinne: Ich bin immer noch da, ich blogge gerne. Weil es auch meine Leser:innen sind, die mir immer wieder Anstöße für neue Artikelideen geben. Wie zum Beispiel diesen.

  • 19 Jahre Nur ein Blog

    Jedes Jahr komme ich auf diesen besonderen Tag zurück.

    Am 8. Mai 2005 um 21.50 Uhr ging mein erster Beitrag in meinem Blog online.

    Damals hieß es noch „Nur ein Blog“ und war unter robertlender.info/blog erreichbar. Von Subdomains wusste ich damals noch nicht viel.

    Die WayBackMachine hat eine Seite vom Mai 2005 gespeichert. Das Blog lief unter Serendipity und ich wechselte oft das Theme. Sidebars waren „in“ und es gab einen Kalender.

    19 Jahre! Eine lange Zeit, in der sich viel in und um meinen Blog herum entwickelt hat. Ich freue mich, dass ich 19 Jahre später vor meinem Blog sitze und diese Zeilen tippe. Denn viele Blogs von damals gibt es nicht mehr.

    Es macht mir immer noch Spaß. Es gibt immer noch Themen, über die ich gerne schreibe. Und es gibt immer noch Menschen, die hier lesen, kommentieren und sich mit mir austauschen. Vielen Dank dafür!

    Eigentlich sollte ich nächstes Jahr zum 20er eine BlogParty organisieren. Vielleicht sehen wir uns dann 🙂

    Auf die nächsten 19 Jahre.