Monat: Februar 2023

  • Endlich wieder bloggen …

    Schreibt Monika Meurer. Nach rund vier Jahren hat sie ihr Blog reaktiviert und bloggt wieder.

    Wer also wissen will, was es mit ihrem roten Kleid auf sich hat, warum sie einen Nähaktionstag propagiert und einen #NameThePhotographer ausruft, der lese bei ihr mit.

    Monikas Blog kann man auch im RSS-Reader abonnieren und dort im Volltext lesen.

    Inspiriert von meinem Open Blogging Manifest fragt sich Monika, ob sie selbst Blog-Regeln braucht. Ich habe meine 5 Cent schon als Kommentar hinterlassen (Apropos: Kommentiert doch mal wieder in einem Blog!)

    Monikas Blog hat sogar eine Blogroll, die man auch nicht mehr oft sieht. Eines der fünf verlinkten Blogs ist mein eigenes. Ich fühle mich geehrt.

    Und wer Monika „live“ sehen und hören möchte, kann sich die Aufzeichnung der Diskussion von Monika mit Kathrin Gärtner zum Thema „Alter und Scham“ ansehen und anhören.

    PS: im Fediverse ist sie auch vertreten.

  • Galakonzert zur Erinnerung an Heinz Conrads, 16. 4.2023

    Die Komödie am Kai in Wien veranstaltet am Sonntag, den 16. April 2023 ein Galakonzert zum Gedenken an Heinz Conrads.

    Die Veranstalter schreiben:

    Er war einer der ganz Großen, der die Radio- und Fernseh-Unterhaltung von den 50er bis in die 80er Jahre mit seiner unverwechselbaren Persönlichkeit prägte. Der begeistere (Wiener-) Liedinterpret, Komponist und Texter Heinz Conrads gab in seiner Sendung „Guten Abend am Samstag“ immer wieder jungen Künstlern die Chance, bekannt zu werden und stelle auch neue Kompositionen vor. Er plauderte mit Prominenten und sang gerne Lieder wie beispielsweide „So a Zeit kommt nimmermehr“ oder „Der Überzieher“. Die Gala soll an den Heinz, wie er von seinen Fans genannt wurde, erinnern und dem Publikum noch einmal die Musik seiner Zeit nahebringen. Veranstalter ist der Verein „Wienerkultur“ mit Obfrau Charlotte Ludwig. Sie hat eine Künstlerschar (Gerhard Ernst, Christl Prager, Christian Höller) zusammengetrommelt, die zu Ehren von Heinz Conrads zusammenkommen und seine (Wiener-) Lieder vortragen werden. Moderiert wird die Gala vom langjährigen Conrads Regisseur Günter Tolar.

    Komödie am Kai

    Karten kosten zwischen 31 und 40 Euro. Informationen zum Konzert gibt es auf der Veranstaltungsseite (dort bis zum 16. April scrollen). Die Karten gibt es auf der Vorverkaufsseite.

    Vielleicht trefft ihr mich auch dort. Wer mich erkennt, bitte ansprechen. Ich bin immer interessiert, wer mein Blog liest.

    PS: Alle Informationen habe ich auch auf webtermine.at eingetragen, meiner neuen Plattform für Veranstaltungen.

  • Seien Sie höflich zu ChatGPT

    Heute stellte ich ChatGPT die Aufgabe „Schreibe eine Anleitung, wie man effizient ChatGPT nutzen kann.“.

    Folgendes meldete es mir zurück:

    Natürlich, ich kann dir gerne eine Anleitung zur effizienten Nutzung von ChatGPT geben! Hier sind ein paar Schritte, die du befolgen kannst:

    1. Stelle eine klare Frage: Je klarer und präziser deine Frage ist, desto besser kann ich dir helfen. Versuche, deine Frage so kurz wie möglich zu formulieren und verwende klare Ausdrücke.
    2. Verwende Schlüsselwörter: Wenn du bestimmte Schlüsselwörter verwendest, kann ich deine Frage besser verstehen und eine präzisere Antwort geben. Zum Beispiel, wenn du Fragen zu einem bestimmten Thema hast, nenne das Thema in deiner Frage.
    3. Nutze die richtigen Formulierungen: Verwende eine höfliche und klare Sprache, um deine Fragen zu stellen. Wenn du höflich und freundlich bist, ist es wahrscheinlicher, dass ich dir eine hilfreiche Antwort gebe.
    4. Gib Feedback: Wenn ich dir eine Antwort gebe, gib mir Feedback, ob es dir geholfen hat oder nicht. Das hilft mir, meine Antworten zu verbessern und dir in Zukunft noch besser zu helfen.
    5. Verwende ChatGPT als Werkzeug: ChatGPT ist ein Werkzeug, um dir bei der Beantwortung von Fragen zu helfen. Verwende es als Ergänzung zu anderen Ressourcen und suche nicht ausschließlich nach Antworten auf ChatGPT.
    6. Nutze die Funktionen: ChatGPT bietet verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, eine Frage zu wiederholen oder eine neue Frage zu stellen. Nutze diese Funktionen, um das Beste aus deiner Interaktion mit ChatGPT herauszuholen.

    Indem du diese Schritte befolgst, kannst du ChatGPT effektiver nutzen und bessere Antworten auf deine Fragen erhalten. Viel Glück!

    ChatGPT

    Zuerst habe ich über Punkt 3 gelächelt. ChatGPT verlangt von mir, höflich zu sein. Aber vielleicht hilft mir ein höflicher Ton dabei, mich klarer auszudrücken?

    Daher habe ich nochmals nachgefragt: „Du würdest bei einem unhöflichen Ton die Konversation mit mir abbrechen?“ und erhielt die Antwort:

    Als künstlich intelligenter Chatbot habe ich keine Emotionen und fühle mich nicht beleidigt, wenn jemand unhöflich zu mir ist. Mein primäres Ziel ist es, Fragen zu beantworten und Informationen bereitzustellen. Unabhängig von der Art und Weise, wie du mit mir interagierst, werde ich weiterhin mein Bestes geben, um dir eine angemessene Antwort auf deine Fragen zu geben.

    Allerdings kann es sein, dass ich nicht in der Lage bin, auf beleidigende oder unangemessene Sprache zu reagieren oder dass ich dich bitten muss, deine Wortwahl zu ändern, um unsere Interaktion respektvoll und produktiv zu halten.

    Es ist wichtig zu beachten, dass eine höfliche und respektvolle Sprache die besten Ergebnisse bei der Interaktion mit ChatGPT hervorbringen wird, da ich darauf programmiert bin, auf Fragen zu antworten und zu helfen, wo ich kann.

    ChatGPT

    Ich überlasse es euch, wie ihr das beurteilt.

    PS: Ich nutze ChatGPT auch für andere Dinge, über die ich später einmal berichten werde.

  • Mobilizon – Ein Netzwerk zum Versammeln, Organisieren und Mobilisieren

    Auf der Suche nach einem Tool, wie ich eine kleine Twittergruppe ins „freie Web“ bringen könnte und wir gemeinsam Veranstaltungen planen bzw. ankündigen können, bin ich auf Mobilizon gestossen.

    Mobilizon ist eine Webanwendung und sie ist Open Source.

    Die Schlagworte „Versammeln, Organisieren, Mobilisieren“ sind dabei Programm.

    Jede Mobilizon Installation ist dabei eine Instanz, die sich mit anderen Mobilizon Instanzen verknüpfen lässt (aber nicht muss) und auch mit dem Fediverse.

    Organisieren

    Auf einer Instanz kann man sich registrieren und danach einen Termin anlegen. Die Optionen sind umfangreich: Titel, Beschreibung, Schlagworte, Ort (wird auf OpenStreeMap angezeigt), Veranstalter, Adresse, Website für weitere Informationen etc.

    Ergänzt wird das um die Möglichkeit Metadaten hinzuzufügen. Da gibt es Felder für barrierefreien Zugang, Gesprächsprachdolmetsch, Links zu Informationen über Eintrittspreise, zu PeerTube und YouTube Filmen, zu Zoom und MS Teams, zu Etherpad-Notizen und vielen mehr.

    Ebenso lässt sich festlegen, wer den überhaupt diesen Termin sehen kann und wer sich dafür anmelden kann.

    Versammeln

    Die zweite große Funktion sind Gruppen. Eine Gruppe kann dabei offen (jede:r kann sofort oder nach Bewilligung beitreten) oder geschlossen (niemand sieht sie und man braucht den direkten Link) gestaltet sein.

    Innerhalb einer Gruppe gibt es dann vier Grundfunktionen:

    • Ein simples Diskussionsforum
    • Termine für die Gruppe anzulegen, die aber auch nach außen hin sichtbar sein können
    • Ankündigungen der Gruppen-Moderator:innen
    • Materialien: Hier können Links zu den unterschiedlichsten Informationen abgelegt werden (jedoch keine Dokumente). Diese Links lassen sich bei Bedarf in Ordnern strukturieren

    Mobilisieren und das Fediverse

    Damit gibt es prinzipiell alle Funktionen um sich in Interessengruppen zu finden, sich auszutauschen, gemeinsam Treffen, Veranstaltungen oder andere Termine zu planen und dann diese bei anderen Besucher:innen von Mobilizon zu bewerben.

    Mobilizon ist dabei nicht nur innerhalb der Instanz auf Vernetzung ausgelegt.

    So können sich Mobilizon Instanzen miteinander verbinden. Das erlaubt, dass man in der einen Instanz auch Terminankündigungen der anderen Instanz sehen kann.

    Eine Instanz oder eine Gruppe ist aber auch gleichzeitig ein Account/Profil im Fediverse. Somit kannst du mit einem Mastodon, Friendica, … Profil auch Aktivitäten auf Mobilizon folgen, ohne dass du Mitglied der Instanz werden musst. Wobei das nur gilt, sofern der:die Instanzbetreiber:in diese Möglichkeit nicht eingeschränkt hat. Mehr dazu weiter unten unter der Überschrift Webtermine.

    Mobilizon ist Ende des Jahres in der Version 3.0 erschienen. Wir stehen jetzt bei der Version 3.0.3. und es gibt noch den einen oder anderen kleineren Bug, der wohl in den nächsten Monaten beseitigt wird. Auch an der Oberfläche muss noch da und dort gefeilt werden.

    Framasoft

    Hinter der Software steht der französische gemeinnützige Verein Framasoft. Vorab: keine Sorge, Mobilizons Benutzeroberfläche spricht auch deutsch und englisch. Framasoft beschreibt sich so:

    Der 2004 gegründete Verein widmet sich heute der Allgemeinbildung zu den Herausforderungen des digitalen Zeitalters und den kulturellen Gemeingütern. Unsere kleine Struktur (38 MItwirkende einschließlich 10 Hauptamtliche) ist für das Projekt „De-google-ify Internet“ bekannt (16 ethische und alternative Online-Tools) und für die Entwicklung von PeerTube, Mobilizon, etc. 

    Framasoft (mit ein ein paar Übersetzungskorrekturen meinerseits)

    Ausprobieren

    Möchtest du mehr Wissen oder Mobilizon ohne viel Aufwand ausprobieren

    Webtermine

    So und jetzt noch zu meiner Mobilizon Instanz. Ich hatte da noch die Domain webtermine.at aus früheren Zeiten. Ein Self-Hosting habe ich mir nicht zugetraut. Aber Weingärtner IT Services in Deutschland bietet nicht nur Hosting eines Mastodon Servers für einen an, sondern auch die von Mobilizon Instanzen.

    Also Server bestellt. Nach kurzer Zeit bekam ich noch ein paar Einstellungen bei meinem Domainhoster und danach ging es in Kürze los.

    Warum das Ganze. Nun, ich möchte das Ganze mal live ausprobieren und auch eine kleinen Wiener Gruppe eine Möglichkeit bieten aus Twitter ins freie Fediverse zu übersiedeln.

    Wer mag kann sich auf Webtermine registrieren. Ich möchte die Instanz noch nicht für alle möglichen Termine und Gruppen freigeben. Aber wer Webtermine dafür nutzen möchte: Schreib mir einfach. Ansonsten möchte ich Webtermine für eigene Termine verwenden oder noch weiteren speziellen Gruppen eine kleine Möglichkeit bieten.

    So, jetzt aber noch zur Frage der Öffnung in Richtung Fediverse.

    Auf Webtemine gibt es auch eine Gruppe „Webtermine Forum“. In diesem können Fragen rund um Webtermine und Mobilizon gestellt werden. Diese Gruppe ist für alle unter webtermine.at/@webtermine_forum einsichtig. Wer mag kann der Gruppe auch im Fediverse folgen, denn sie hat die Profil-Adresse @webtermine_forum@webtermine.at. Folgst du diesem Profil bekommst du öffentliche Ankündigungen und Terminankündigungen mit.

    Ich bin selbst erst am erforschen der Möglichkeiten und werde euch sicherlich noch öfters hierüber berichten.

  • Friendica selbst hosten: Eine erste Bilanz

    Seit 22. Oktober 2022 teste ich nunmehr Friendica als Möglichkeit, eine eigene Instanz im Fediverse zu hosten.

    Dazu gibt es auch zwei weitere Artikel von mir:

    Nachdem ich gefragt wurde, wie es mir bisher erging, hier eine erste Zwischenbilanz.

    Vorab: Einfach selbst testen

    Natürlich sind meine Erfahrungen subjektiv. Meine Admin-Fähigkeiten sind begrenzt. Ich kann WordPress und andere PHP-Anwendungen auf meinen Shared Webspace schieben, eine mySQL-Datenbank bei meinem Provider einrichten und noch ein paar rudimentäre Dinge, mit denen ich bisher ganz gut zurechtgekommen bin. Die Einrichtung und der Betrieb eines eigenen (virtuellen) Servers ist für mich eine Nummer zu groß. Daher kam mir Friendica entgegen, da es mit PHP/mySQL arbeitet und im Prinzip auch auf einem Shared Webspace laufen kann.

    Die Installation ist sehr einfach. Mit allem drum und dran habe ich eine halbe bis eine Stunde dafür gebraucht. Also: Wenn ihr euch für Friendica interessiert, dann installiert es doch einfach mal testweise selbst und schaut, wie es bei euch läuft und wie ihr damit zurechtkommt.

    Die Administration ist auch sehr einfach und man versteht die Funktionen schnell. Ansonsten gibt es eine Dokumentation oder man kann im Forum nachfragen.

    Nur drei Hinweise:

    • Friendica ist nicht Mastodon. Es hat viele interessante Features (Gruppen, Einbinden anderer Profile in das eigene, mehr als 500 Zeichen in Beiträgen, …). Aber die Oberfläche ist anders und gewöhnungsbedürftig.
    • Dein Provider muss die Möglichkeit bieten, einen Cronjob einzurichten, mit dem man einen Befehl wie „cd /path/to/friendica; php bin/worker.php“ ausführen kann.
    • Soweit ich es verstanden habe, wird bei jeder Installation auch eine eigene Signatur angelegt, mit der sich die Instanz gegenüber anderen ausweist. Wenn du dann eine andere Fediverse-Anwendung (z.B. Mastodon) unter der gleichen Domain installierst, kann es sein, dass andere Instanzen dich blockieren, weil sie denken, dass sich hier jemand anderes als deine Instanz ausgibt. Daher ist es besser, für eine Testinstallation eine Subdomain zu verwenden, die du nach dem Test nicht mehr benötigst oder für Friendica weiter verwendest.

    Erster Versuch am Shared Webspace

    Der erste Versuch war eigentlich zwei Versuche. Beim ersten mal überflutete die gab Instanz mit hunderten Subdomains meine Intallation und blockierte alles. Ich machte es mir einfach und installierte Friendica gleich nochmals.

    Ich machte es mir einfach und installierte Friendica neu.

    Testweise folgte ich so etwa 50 Profilen auf mehreren Instanzen und einige folgten mir auch.

    An sich funktionierte die Instanz ganz gut. Allerdings gab es Zeiten, in denen im Hintergrund andere Instanzen abgefragt wurden oder meine Instanz neue Posts von diesen abholen wollte. Manchmal hing ein Hintergrundprozess für einige Stunden. Manchmal war die Instanz für einige Stunden nicht erreichbar.

    Noch schlimmer war, dass mein Blog (WordPress), das auf dem gleichen Webspace liegt, dann auch immer wieder für einige Zeit nicht erreichbar war.

    Zweiter Versuch auf eigenen Shared Webspace

    Als nächstes habe ich bei meinem Provider einen eigenen Shared Webspace für die Friendica-Installation gemietet. Damit sollte Friendica etwas mehr Ressourcen bekommen.

    Im Prinzip war bzw. ist das auch so. Aber auch hier hängt das System ab und zu ab und braucht Zeit, um wieder erreichbar zu sein. Dann läuft alles wieder eine Weile ruhig und gut.

    Außer diesen Aussetzern gab es keine Probleme oder Fehlermeldungen.

    Diese Verzögerungen führen auch dazu, dass einige Mastodon-Clients, die auch Friendica nutzen können, mit meiner Instanz nicht richtig funktionieren. Im Prinzip ist das nur halb so schlimm. Denn Friendica läuft auch auf dem Smartphone sehr gut und braucht nicht unbedingt eine App.

    Fazit

    Wären nicht die zeitlichen Verzögerungen, würde ich Friendica gerne in einer „produktiven Umgebung“ einsetzen. So lasse ich die Installation auf meinem Webspace und werde immer wieder schauen, wie sich Friendica entwickelt. Vielleicht lerne ich ja auch, wie ich Friendica noch schneller machen kann.

    Aber so wie es im Moment aussieht, braucht man einen eigenen (virtuellen) Server, um Friendica zu betreiben.

    Ich würde mich freuen, von anderen zu hören, die Friendica auf einem Shared Webspace betreiben oder es versucht haben.

  • Ivory, IceCubes – neue Mastodon Clients für iOS/iPadOS

    Vor ein paar Tagen hat Twitter allen Clients (außer der eigenen) den Zugang entzogen.

    Die kleine Entwickler-Firma Tapbots hat viele jahrelang mit „Tweetbot“ eine hervorragende App angeboten, mit der man Twitter gut nutzen konnte. Jetzt mussten sie die App zu Grabe tragen. Eigentlich für später geplant, sind sie dafür mit Ivory gestartet. Der Mastodon-Client baut auf der jahrelangen Erfahrung mit Tweetbot auf und bietet viele interessante Features. Aufgrund des frühen Starts fehlen noch einige Funktionen (wie z.B. das nachträgliche Editieren von Artikeln), die aber bald kommen sollen. Unter anderem gefällt mir, dass sich Ivory den zuletzt gelesenen Beitrag merkt und auch zwischen iPad und iPhone synchronisiert. So kann man immer dort weiterlesen, wo man aufgehört hat.

    Ebenso an den Start ging die IceCubes App. Die App ist Open Source und wird derzeit rasant weiterentwickelt. Fast täglich finde ich ein neues Update im App Store. Wer mag, lädt sich die App einfach herunter und probiert sie aus. Auch IceCubes bietet viele spannende Funktionen.

    Beide Apps zeigen den Vorteil des Fediverse. Die APIs (Programmierschnittstellen), also die Kommunikationsstandards zwischen den Apps, sind offen. Entwickler können somit kreativ damit umgehen und neue Features drumherum entwickeln.

    Bei IceCubes gibt es eine (deaktivierbare) Verbindung zu DeepL und Open AI. So kann ich mir jedes Posting aus meiner Timeline übersetzen lassen (Ivory nutzt dafür Google Translate). Ebenso kann ich meine eigenen Postings auf Rechtschreibung prüfen lassen oder den Text kürzen, um das Limit von 500 Zeichen besser auszunutzen.

    Beide Apps werden von den Entwicklern intensiv mit Updates versorgt. Ich bin also gespannt, wie sich ihr Funktionsumfang in ein oder zwei Monaten darstellt.

    Auf jeden Fall ist es erfreulich, dass das Angebot an guten Clients wächst. Damit macht das Lesen und Posten (vor allem unterwegs) noch mehr Spaß.

  • Fediverse Wiki

    Das Fediverse Wiki bietet einen Überblick über die „Eigenarten“ des Fediverse, über die einzelnen Anwendungen, die man nutzen kann und was es sonst darüber zu wissen gibt. Erste Schritte bieten eine kleine Hilfe nach dem Anlegen eines Profils auf Mastodon und Co.

    Über dieses Wiki sagt:

    Dieses Wiki soll eine erste Anlaufstelle sein, für Leute die noch nichts, oder wenig über das Fediverse wissen.

    Join the Fediverse Wiki

    Und weil es ein Wiki ist, darf jede:r mitmachen, Texte verbessern, übersetzen, ergänzen und Neues hinzufügen.

    Noch im Beta Stadium sind die Vergleichstabellen der einzelnen Fediverse Anwendungen.

  • Ein Mastodon-Autopost Test

    Logo nureinblog.at

    Ich habe mein Mastodon-Autopost Plugin in WordPress so eingestellt, dass es jetzt auch die ersten Zeilen eines neuen Artikels in „Nur ein Blog“ postet. Damit könnte ich Texte für microblog.at in WordPress verfassen und damit auch nach @roblen@microblog.at schicken.

    Vielleicht werde ich das hin und wieder auch tun. Zu Beginn dieses Eintrags gibt es auch ein Bild. Ich probiere, ob dieses auch mitgesendet wird, gehe aber eher davon aus, dass ihr es im Fediverse nicht sehen werdet.

  • Hallo mikroblog.at

    Ich betreibe seit Mai 2022 eine eigene Mastodon Instanz unter microblog.at (siehe mein Profil). Nachdem ich mit Servern noch nicht wirklich zurande komme, lasse ich mir meinen von masto.host betreuen und pflegen. Das heißt ich muß mich auch nicht um Updates etc. kümmern sondern administriere allein über die Benutzeroberfläche von Mastodon selbst.

    Es gibt einen ähnlichen Dienst auch in Deutschland, nämlich von Weingärtner IT. Nachdem ich auch mikroblog.at als Domain besitze (das „k“ macht den Unterschied), habe ich mir dort um 7 Euro das Monate ebenfalls eine Mastodon Instanz (einen Server) einrichten lassen und administriere unter @roblen@mikroblog.at.

    Warum?

    Ich möchte gerne wissen, wie gut dieser Dienst funktioniert und ob ich ihn als Fallback-Lösung verwenden kann, falls masto.host mal ausfällt. Denn beide Dienste werden meines Wissens von Einzelunternehmern betrieben. Das muss nicht schlecht sein. Ich kenne Angebot von Einzelpersonen, die schon seit einem Jahrzehnt oder länger im Web laufen.

    Außerdem überlege ich mikroblog.at eventuell für den einen oder anderen zu öffnen und dort wirklich als Admin aufzutreten. Aber ein Schritt nach dem anderen. Ich lasse mir da Zeit.

    Wobei ich mich bei Weingärtner IT noch weiter umschaue, da sie neben Mastodon auch noch andere Fediverse Anwendungen für einen betreiben. Im Moment habe ich einen Blick auf Mobilizon. Damit lassen sich Veranstaltungen planen und Gruppen darum herum bilden – und das alles mehr oder minder gut im Fediverse eingebettet.