Monat: Januar 2023

  • Ein Zeichen der Wertschätzung auf Barcamps

    Seit rund 10 Jahren betreibt Jan Theofel die Website Barcamp-Liste. Wer ein Barcamp im deutschsprachigen Raum sucht oder es bewerben möchte wird hier fündig. Die Liste ist ein kostenfreies Angebot.

    Jan betreibt auch JUST BARCAMPS! Dies ist die Website der gleichnamigen Agentur. Darüber bietet Jan die Gestaltung und Moderation von Barcamps an.

    Im Fediverse hat Jan (@jantheofel) mich nun auf seine Kudo-Karten hingewiesen. Die gibt es über seine Agentur-Website zum kostenlosen Download als PDF-Datei.

    Kudo-Karten?

    „Kudos“ kommt aus dem griechischen und steht für Ruhm/Ehre. Es wird von manchen als Ausruf der Anerkennung verwendet.

    Genau das tun diese Karten auch. Sie können auf Barcamps (aber nicht nur dort) zum Einsatz kommen. Vorgedruckt mit Überschrift wie „Danke“, „Meine Aha-Moment“, „Wichtige Session“ oder „Tolle Idee“ kann sich bei einem Barcamp jede:r eine solche Karte nehmen, etwas dazu schreiben und dann auf eine eigene Kudos-Wand pinnen.

    Eine schöne Idee. Da kann schon mal ein Dank an die Organisator:innen für etwas kommen, an das man gar nicht dachte, dass es einer:einem Teilnehmer:in wichtig sein könnte. Oft geraten Ideen in Vergessenheit oder werden nicht weiter kommuniziert, weil man sie für unbedeutend hielt oder man nicht weiß, wem man es überhaupt erzählen soll. Aber mit den Kudo-Karten und der Kudos-Wand fällt es vielleicht leichter etwas niederzuschreiben.

    Ein schöne Idee.

    Das erinnert mich an ein Barcamp in Graz, bei der ein Teilnehmer kleine „Danke“ Post-it bei sich hatte, die er individuell beschriftete und einzelnen Teilnehmenden in die Hand drückte. Es hat mich gerührt als ich so ein Post-it bekam und die Worte haben noch länger nachgewirkt.

    Es braucht oft nichts Großes. Nur manchmal die Erinnerung, dass wir auch die guten Dinge benennen und niederschreiben.

  • Wenn man ChatGPT auffordert lockerer zu sein

    Rund um meinen Artikel über eine Konversation mit ChatGPT beziehungsweise der Künstlichen Intelligenz mit sich selbst gab es eine weitere Diskussion auf microblog.at. Eine Aussage ging in die Richtung, dass die Texte von ChatGPT zu gleichförmig klingen.

    Screenshot meiner Konversation

    Daher habe ich einen kurzen Versuch gestartet. Ich schrieb ChatGPT

    Nachfolgender Text klingt zu künstlich. Baue mehr Adverbien ein und verwende eine Form der freien Rede:

    Dann folgte ein von ChatGPT selbst verfasster Text:

    Ich bin Assistant, ein Sprachmodell, das von OpenAI entwickelt wurde. Meine Hauptaufgabe besteht darin, Menschen bei der Beantwortung von Fragen und der Erledigung von Aufgaben zu unterstützen, indem ich Informationen und Anweisungen bereitstelle. Ich wurde mit einer enormen Menge an Texten im Internet trainiert, um mir ein breites Wissen über viele verschiedene Themen anzueignen. Ich bin ein computergenerierter Chatbot und habe keine echte Persönlichkeit oder Gefühle. Ich bin lediglich ein Werkzeug, das Menschen dabei helfen soll, schnell und einfach Informationen zu finden und Aufgaben zu erledigen.

    ChatGPT

    Daraus macht ChatGPT

    „Ich bin Assistant, ein künstliches Intelligenz-Modell, das von OpenAI entwickelt wurde, um Menschen bei der Beantwortung von Fragen und der Erledigung von Aufgaben zu unterstützen. Ich wurde mit einer enormen Menge an Texten aus dem Internet trainiert, um mir ein breites Wissen über viele verschiedene Themen anzueignen. Als Chatbot habe ich keine echte Persönlichkeit oder Gefühle, sondern bin lediglich ein Werkzeug, das Menschen dabei helfen soll, schnell und einfach Informationen zu finden und Aufgaben zu erledigen.“

    ChatGPT

    Nun ja. Bei diesem Ergebnis wollte ich nicht locker lassen und schrieb:

    Fein. Geht es noch ein wenig lockerer?

    ChatGPT machte daraus:

    „Hey! Ich bin Assistant, ein AI-Modell von OpenAI, und ich bin hier, um dir bei Fragen und Aufgaben unter die Arme zu greifen. Ich habe viel Zeit damit verbracht, im Internet nach Texten zu suchen, um möglichst viel Wissen über viele verschiedene Themen zu sammeln. Aber keine Sorge, ich bin kein echter Mensch mit Gefühlen oder Persönlichkeit – ich bin einfach ein Chatbot, der dir dabei helfen soll, schnell und einfach an Informationen und Hilfe zu kommen.“

    ChatGPT

    Beurteilt selbst. Mich fasziniert (immer mit einem einem gewissen Gruseln), die wie die KI eine kurze, locker formulierte Aufforderung interpretiert und daraus durchaus einen ganz guten Versuch startet dieser Aufforderung zu entsprechen. Und wer von euch hätte ohne Vorwissen beim Lesen der ersten und dritten Version gedacht, dass dies derselbe ChatBot geschrieben hat.

  • Vorschläge für ein Flat-File CMS

    Mitte Dezember habe ich über mein Microblog eine Frage gestellt:

    Ich möchte gerne ein ganz einfaches Flat-File-CMS aufsetzen. Hauptsächlich soll es dazu dienen, einzelne kurze Texte, etc. parat zu halten, auf die ich dann anderweitig verweisen kann.

    Also so unkompliziert wie möglich, Markdown als Markup, und keine Extra-Datenbank dahinter.

    Habt ihr Empfehlungen?

    Robert Lender, 11. Dezember 2022

    Es kamen viele Antworten. Danke nochmals an alle, die einen Input gaben. Nachfolgend möchte ich diese Anregungen nochmals auflisten. Ganz ohne Struktur. Vielleicht sind sie doch für jemande:n hilfreich.

    • Kirby ist ein ausgewachsenes CMS mit Markdownunterstützung. Es gibt Plugins und auch unterschiedliche Template. Aber es ist nicht kostenlos.
    • Bludit ist kostenlos und unterstützt ebenfalls Plugins sowie das Markdown Markup. Ich habe mir auf die Schnelle eine Seite damit eingerichtet. Es geht mehr als einfach.
    • Etherpad ein kollaborativer Online Editor. Es gibt etliche Etherpads im Web, bei denen man sich registrieren kann. Selbst Installation ist auch möglich, aber für Menschen mit meinen Kenntnissen schwierig.
    • Hedgedoc ist ein Echtzeit-Kollaborativer-Online-Markdown-Editor (um es einem Wort zu beschreiben 😉) und Open Source.
    • Blot (siehe Artikel von Maurice) ist ein zu bezahlender Online-Service. Hier kannst du ein Blog erstellen. Die Artikel selbst legst du als einzelne Markdown-Dateien in deiner Dropbox, deinem Google Drive, etc. ab.
    • MDWiki ist ein Wiki in einer Datei. Soweit ich aber sehe, ist die letzte Version von 2014. Aktueller ist da TiddlyWiki.
    • Obsidian ist eines dieser Programme, die sich selbst als „Second Brain“ verstehen und erlauben, Texte miteinander in vielfältiger Weise zu verknüpfen und zu organisieren. Obsidian baut auf Markdown-Dateien auf und bietet die Möglichkeit, einzelne Texte über die Online Version im Web zu veröffentlichen.
    • Logseq nutze ich selbst. Es bietet noch keine Webversion an. Aber es gib ein Publish Plugin, das aber einiges an Konfigurationsarbeit erfordert. Die simpelste Lösung wäre einzelne Seiten im HTML-Format zu exportieren und auf den eigenen Webspace mittels FTP zu verschieben.
    • Textpattern, wobei dies schon ein ausgewachseneres CMS/Blogsystem darstellt und eigentlich Textile als Markup verwendet (Markdown gibt es als Plugin). Nachdem jemand dieses System nannte, musste ich natürlich auch gleich auf Serendipity/S9y verweisen, ein stabiles Blog-System (aber es braucht mySQL) mit Markdown-Unterstützung und vielem mehr.
    • Hugo ist ein Open Source Framework um statische Websites zu erstellen.
    • CMSstash mit einer Übersicht über Content Management Systeme, unter anderem Flat-File-CMS,

    Rund um diese Links gab es dann noch von einzelnen Fedizens (Menschen, die sich im Fediverse bewegen) auch noch zusätzliche Tipps. Nochmals danke für all die Anregungen.

    Auf alle Fälle zeigt es, dass es viele Möglichkeiten und unterschiedliche Ansätze gibt, im Netz zu publizieren. Da sollte für jede:n und ihre:seine Interessen und Web-Fertigkeiten etwas dabei sein.

    Schlußendlich bin ich dann selbst aber auf eine ganz andere Möglichkeit gekommen, die für mich noch einfacher zu realisieren ist.

  • Eine Konversation mittels ChatGPT

    Nachdem ich darüber nachdachte Wie ethisch ist das Bloggen mittels Künstlicher Intelligenz hat Fritz Weishart einen Artikel von ChatGPT erstellen lassen: Warum Webseiten generell barrierefrei gestaltet werden sollen.

    Ich habe darunter zuerst einen Kommentar geschrieben und dann kam mir ein Idee. Ich rief ChatGPT auf und ließ die „Künstliche Intelligenz“ seinen eigenen Text kommentieren und bat (ich bin da immer relativ höflich) auch einen ergänzenden Kommentar anzubringen.

    Das kam dabei heraus:

    Insgesamt finde ich, dass der Text eine sehr starke Argumentation für die Barrierefreiheit von Webseiten liefert. Er betont die Wichtigkeit, dass alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, in der Lage sind, Webseiten vollständig zu nutzen und macht deutlich, dass barrierefreie Webseiten zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen. Der Text verdeutlicht auch, dass barrierefreie Webseiten nicht nur für Nutzer von Vorteil sind, sondern auch für Unternehmen und Organisationen, indem sie ihre Nutzerbasis erweitern und ihre Markenbekanntheit verbessern.

    Ein ergänzender Kommentar wäre, dass es auch für Webentwickler und -designer wichtig ist, sich mit Barrierefreiheit auseinanderzusetzen. Durch das Berücksichtigen von Barrierefreiheitsstandards bei der Entwicklung und Gestaltung von Webseiten können sie sicherstellen, dass ihre Webseiten von möglichst vielen Nutzern genutzt werden können. Es gibt auch verschiedene Werkzeuge und Ressourcen, die Webentwickler und -designer nutzen können, um ihre Webseiten barrierefrei zu gestalten.

    ChatGPT

    Es ist einerseits faszinierend wie auch ein wenig erschreckend, dass ChatGPT auch dies recht gut machte. Ich habe dies schon öfters in der Konversation gemerkt. Fordert man ChatGPT entsprechend auf, kann es immer noch weitere Argumente liefern. Wie weit das geht müsste ich mal versuchen auszureizen.

    Fritz hat dann nochmals „meinen“ Kommentar kommentiert und auch ChatGPT dazu eine Meinung abgeben lassen. Fritz hat in seinem Kommentar Sorge darüber, wie gut die Qualität der Texte des Programms sind.

    Ich schwanke ebenso zwischen Faszination und Befürchtungen. In unserem kleinen Beispiel schreibt eine KI einen ganzen Artikel und liefert dann auf Wunsch auch entsprechende Kommentare.

    Ein Bedenken ist, was das bezüglich Spamabwehr in Zukunft bedeutet. Eine entsprechend trainierte KI kann Blogartikel lesen, „verstehen“, Honeypots umgehen und dann einen sinnvollen Kommentar schreiben … nur um dann einen entsprechenden Werbe-Link zu hinterlassen.

    Was wird das auch in Zukunft für soziale Netzwerke bedeuten? Wir treten dann in Konversation mit einem Bot (oder passiert das jetzt schon?). Wohin werden die uns dann gedanklich lenken

    Bisweilen haben die ChatGPT Texte (zumindest auf deutsch) noch einen bestimmte Art von Schreibstil. Wobei man im begrenzten Ausmass die KI auffordern kann, diesen ein wenig anzupassen. So habe ich sie aufgefordert aus dem damaligen Kommentar eine leichter lesbare Variante zu machen. Das kam dabei heraus:

    Barrierefreie Webseiten sind gut, damit alle Menschen sie benutzen können, auch wenn sie eine Behinderung haben. Dies hilft dabei, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben. Sie sind auch gut für Unternehmen und Organisationen, weil mehr Menschen sie benutzen und sie dadurch bekannter werden. Webentwickler und -designer sollten sicherstellen, dass ihre Webseiten barrierefrei sind, damit möglichst viele Menschen sie nutzen können. Es gibt Tools, die ihnen dabei helfen können.

    ChatGPT

    Wohin das führen wird? Wer weiß. Ich schreibe meine Texte aber noch gerne allein …

  • Wie ethisch ist das Bloggen mittels Künstlicher Intelligenz

    Seit ein paar Woche experimentiere auch ich mit ChatGPT. So wie viele andere auch. Kurz gesagt, ist ChatGPT eine Konversationstool mit dem man diskutieren kann, Fragen stellen und auch die eine oder andere Aufgabe stellen kann.

    Aber lassen wir ChatGPT selbst etwas zu sich sagen.

    Erkläre einem Unbedarften wer und was du bist.

    ChatGPT antwortet auf die Frage:

    Ich bin Assistant, ein Sprachmodell, das von OpenAI entwickelt wurde. Meine Hauptaufgabe besteht darin, Menschen bei der Beantwortung von Fragen und der Erledigung von Aufgaben zu unterstützen, indem ich Informationen und Anweisungen bereitstelle. Ich wurde mit einer enormen Menge an Texten im Internet trainiert, um mir ein breites Wissen über viele verschiedene Themen anzueignen. Ich bin ein computergenerierter Chatbot und habe keine echte Persönlichkeit oder Gefühle. Ich bin lediglich ein Werkzeug, das Menschen dabei helfen soll, schnell und einfach Informationen zu finden und Aufgaben zu erledigen.

    ChatGPT

    Und jetzt ein bisschen technischer.

    Gerne! Ich bin ein sogenanntes „Sprachmodell“, das bedeutet, dass ich darauf trainiert wurde, menschenähnliche Texte zu generieren. Dazu wurde ich mit einer enormen Menge an Texten im Internet, sogenannten „Trainingsdaten“, gefüttert. Durch das Auswerten dieser Trainingsdaten konnte ich lernen, wie natürlicher Sprachgebrauch funktioniert und wie ich Text in einer möglichst menschenähnlichen Art und Weise generieren kann.
    Ich wurde mit Hilfe von maschinellem Lernen entwickelt. Dabei wurde mir ein bestimmtes Ziel vorgegeben (zum Beispiel die Fähigkeit, menschenähnliche Texte zu generieren) und ich wurde dann mit den Trainingsdaten gefüttert. Aufgrund dieser Daten konnte ich dann ein Verständnis für die Strukturen und Muster im Text aufbauen und lernen, wie ich diese selbst reproduzieren kann.
    Ich bin ein computergenerierter Chatbot und habe keine echte Persönlichkeit oder Gefühle. Ich bin lediglich ein Werkzeug, das Menschen dabei helfen soll, schnell und einfach Informationen zu finden und Aufgaben zu erledigen. Ich werde von OpenAI betrieben und bin immer darauf bedacht, meine Antworten so genau und hilfreich wie möglich zu gestalten. Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Informationen weiterhelfen konnte!

    ChatGPT

    Nachdem ChatGPT auf Wunsch unterschiedlichste Texte zu unterschiedlichen Themen erstellen kann, habe ich die Frage aus dem Titel gleich der KI selbst gestellt.

    Schreibe einen Blogartikel über die Frage, ob es ethisch vertretbar ist sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen.

    ChatGPT hat darauf folgendes geschrieben:

    In den letzten Jahren hat sich die Technologie im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) rasant entwickelt, was auch Auswirkungen auf verschiedene Branchen hat. Eine dieser Branchen ist das Schreiben von Blogartikeln. Es stellt sich die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel von einer KI schreiben zu lassen.

    Ein Argument für die Verwendung von KI zum Schreiben von Blogartikeln ist die Zeitersparnis. KI-Systeme können schnell und effizient Inhalte produzieren, wodurch Blogger mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben haben. Sie können sich beispielsweise auf die Vermarktung ihrer Blogs konzentrieren oder mehr Zeit für die Recherche und das Verfassen von qualitativ hochwertigen Artikeln aufwenden.

    Ein weiteres Argument für die Verwendung von KI ist die Möglichkeit, auf eine größere Menge an Informationen zuzugreifen. KI-Systeme können schnell und effektiv Daten sammeln und analysieren, um einen Blogartikel zu schreiben, der umfassend und genau ist.

    Dennoch gibt es auch Einwände gegen die Verwendung von KI zum Schreiben von Blogartikeln. Einer dieser Einwände ist, dass KI-generierte Inhalte möglicherweise nicht so interessant oder kreativ sind wie von Menschen verfasste Artikel. KI-Systeme können zwar große Mengen an Informationen sammeln und analysieren, aber sie können keine echten Emotionen, Perspektiven oder Ideen einbringen, die für einen interessanten Blogartikel von entscheidender Bedeutung sind.

    Ein weiterer Einwand ist, dass die Verwendung von KI zum Schreiben von Blogartikeln möglicherweise dazu führt, dass Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren. Wenn Blogger sich auf KI-Systeme verlassen, um Inhalte zu produzieren, könnten sie weniger personalisierte Artikel veröffentlichen und möglicherweise sogar ganze Arbeitsplätze ersetzen.
    Insgesamt ist die Verwendung von KI zum Schreiben von Blogartikeln eine komplexe Frage mit sowohl Vor- als auch Nachteilen. Ob es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel von einer KI schreiben zu lassen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger Faktor ist, wie die KI-Systeme eingesetzt werden und wie sie die Arbeit von Menschen ergänzen oder ersetzen. Wenn KI-Systeme zur Unterstützung von Menschen eingesetzt werden und ihnen dabei helfen, ihre Arbeit schneller und effizienter zu erledigen, könnte dies durchaus ethisch vertretbar sein. Es ist jedoch wichtig, dass Menschen nicht durch KI-Systeme ersetzt werden und dass sie weiterhin die Möglichkeit haben, kreative und interessante Blogartikel zu verfassen.

    Es ist auch wichtig, dass KI-Systeme verantwortungsbewusst eingesetzt werden und dass ihre Ergebnisse überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie genau und zuverlässig sind. Wenn KI-Systeme zum Schreiben von Blogartikeln eingesetzt werden, sollten sie als Werkzeug betrachtet werden, um den Blogger zu unterstützen, aber nicht als Ersatz für menschliche Kreativität und Perspektive.

    Insgesamt ist es wichtig, dass wir die Verwendung von KI sorgfältig überdenken und uns bewusst machen, welche Auswirkungen sie auf die Arbeitsplätze von Menschen und auf die Qualität von Blogartikeln haben kann. Wir sollten sicherstellen, dass KI-Systeme ethisch verantwortungsbewusst eingesetzt werden und dass sie den Menschen dabei helfen, ihre Arbeit besser zu erledigen, anstatt sie zu ersetzen.

    ChatGPT

    Ich habe ChatGPT den Artikel nochmals schreiben lassen und dann kam folgender Text heraus

    In den letzten Jahren hat sich die Technologie im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI)stark weiterentwickelt und zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Eine davon ist die Möglichkeit, Texte mithilfe von AI zu schreiben. Dies kann besonders für Blogger interessant sein, die vielleicht nicht genügend Zeit haben, um ständig neue Artikel zu verfassen. Doch ist es ethisch vertretbar, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen?

    Ein Argument dafür, dass es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen, ist die Tatsache, dass die Qualität der Artikel in vielen Fällen genauso hoch ist wie die von Artikeln, die von Menschen verfasst wurden. AI-Systeme werden mithilfe von Machine Learning trainiert und können somit auf Basis von bereits vorliegenden Texten lernen und ähnlich formulierte Artikel erstellen. Es gibt also keinen Grund, warum ein AI-generierter Artikel von schlechterer Qualität sein sollte als ein von Menschen verfasster.

    Ein weiteres Argument dafür, dass es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen, ist der Fakt, dass es viele Menschen gibt, die Schwierigkeiten haben, ihre Gedanken und Ideen in Worte zu fassen. AI kann ihnen dabei helfen, ihre Ideen besser zu strukturieren und in eine lesbare Form zu bringen.

    Allerdings gibt es auch Argumente dagegen, dass es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen. Eines davon ist die Tatsache, dass AI nicht in der Lage ist, kreative Gedanken oder Ideen zu entwickeln. AI kann lediglich auf Basis von bereits vorliegenden Texten neue Artikel erstellen, aber keine neuen Ideen oder Perspektiven einbringen. Es besteht daher die Gefahr, dass Blogs, die von AI verfasst werden, eintönig und wenig innovativ sind.

    Ein weiteres Argument dagegen, dass es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen, ist die Tatsache, dass es durch die Verwendung von AI zu Jobverlusten kommen kann. Wenn Blogger ihre Artikel mittels einer AI schreiben lassen, könnten sie ihre eigene Arbeit verlieren, da AI in der Lage ist, Texte schneller und zu geringeren Kosten zu verfassen als Menschen. Dies könnte zu einer Verdrängung von menschlichen Arbeitsplätzen führen, was ethisch fragwürdig ist.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass es sowohl für als auch gegen die Verwendung von AI zum Schreiben von Blogartikeln Argumente gibt. Während AI in der Lage ist, hochwertige Artikel zu erstellen und Menschen dabei helfen kann, ihre Ideen besser zu strukturieren, besteht die Gefahr, dass sie kreative Gedanken und Perspektiven vermissen lässt und zu Jobverlusten führen kann. Letztendlich hängt es also vom Einzelfall ab, ob es ethisch vertretbar ist, sich Blogartikel mittels einer AI schreiben zu lassen.

    ChatGPT

    Interessant ist, das ChatGPT bei einer zweiten Version durchaus auch neue Argumente einbringt und schon genanntes ein wenig anders beschreibt. ChatGPT versucht dabei immer eine Art neutrale Haltung einzunehmen und Pro und Contra Argumente zu nennen. Das ist mir bei vielen Fragestellungen aufgefallen, egal um welches Thema es geht.

    Eventuell werde ich ChatGPT noch öfters erwähnen. Eines könnt ihr euch aber sicher sein. Wann immer ich einen Text von diesem doch recht faszinierenden Programm erstellen lasse werde diesen entsprechend kennzeichnen. Weil das ist immer noch mein Blog, meine Gedanken und meine Texte, um die es hier geht. Dabei hat bloggen auch etwas mit der eigenen (subjektiven) Sichtweise, dem eigenen Anliegen zu tun.

  • Kleiner Neujahrs-Blogcheck

    Das neue Jahr habe ich auch gleich zum aufräumen genutzt. Zu Hause auf meinem Schreibtisch und ein klein wenig in meinem Blog.

    So finden sich in der Navigationsleiste meines Blogs Links zum Impressum, zu den RSS-Feeds, zu einer Kontaktseite etc. Diese habe ich mir in Ruhe durchgelesen, sprachlich da und dort ein klein wenig geschliffen. Dort, wo noch ein Hinweis auf Twitter zu finden war, wurde der entfernt. Links habe ich gecheckt, ob sie noch auf die richtige Seite verweisen.

    Jetzt sollte wieder alles aktuell sein.

  • Der Moment

    Ich habe es manchmal mit meinen 55 eilig.

    Andererseits möchte ich nicht immer eilen, sondern einfach den Moment genießen, den Tag, die Stunde, die Minute, die Sekunde.

    Möchte zeitlos sein und im Augenblick versinken, ihn ganz auskosten und doch nur auf seine Oberfläche mich schmiegen, seinen Duft aufnehmen und seine Ruhe spüren.

  • Mein Blog-Jahresrückblick 2022

    Es gibt eine gute Nur ein Blog Tradition. Am Ende des Jahres blicke ich immer auf das Jahr zurück, in dem auf einzelne Artikel in meinem Blog verweise.

    Es gibt dabei eine wichtige Regel: Nur ein Artikel pro Monat, der ein wenig etwas über mein Jahr als Blogger aussagt. Das ist nicht immer einfach. Aber das soll es auch nicht sein.

    Jänner

    Februar

    März

    April

    Mai

    Juni

    Kleine Ausnahme von der Regel. Der Artikel entstand im Mai. Nachdem ich im Juni so mit dem Fediverse beschäftigt war und nichts bloggte … darf gerade dieser Artikel in dieses Monat.

    Juli

    Im Juli gab es nur einen Artikel. Aber der passt sehr gut.

    August

    September

    Oktober

    November

    Dezember

    Zwischen diesen zwölf Artikeln gab es noch mehr, die ihr gerne im Archiv nachlesen könnt.